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Rottweiler als gefährliche Hunde eingestuft
#11
Das Problem ist nicht immer gegenüber dem Menschen bei sogenannten Kampfhunden, sondern oft gegenüber Artgenossen.
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#12
das Problem mit Rottis ist einfach, dass in letzter Zeit viel zuviel passiert ist. Sie erfreuen sich zunehmender Beliebtheit bei Leuten, die früher Pitbulls und Staffs hielten. Sie machen "eben was her".
In normalen Händen sind sie ganz normale Hunde.
In normalen Händen dürfen sie sich ja auch zu ganz normalen Hunden entwickeln und gehalten werden. Das verbietet ja niemand.
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#13
Zitat:Sie erfreuen sich zunehmender Beliebtheit bei Leuten, die früher Pitbulls und Staffs hielten. Sie machen "eben was her".


Bei uns in der Gegend liefen 7 Rotti-Rüden und 3 Rotti-Hündinnen. Ein Rüde wurde von einem älteren Herrn geführt, diesen Hund hat auch keiner gemieden, weil es keine Probleme gab. Die anderen Rottis wurden nicht nur gemieden, sondern davor ergriff man panisch die Flucht. Weil keine Leine, keine Erziehung, kein verantwortungsvoller HH und keine verträglichen Hunde. Die liefen einem über die Hauptstraße hinterher, als einzigen Zufluchtsort gab es nur Hauseingänge und Geschäfte

Als der Rottweiler dann auf die Liste gesetzt wurde, sind nach und nach die einzelnen Exemplare verschwunden. Von diesen Idioten hält sich heute fast keiner mehr einen Hund und wenn, dann sind es Boxer und Dobermann. Anderer Hund, gleiches Problem.

Das Problem ist nicht die Rasse, sondern die Halter. Ein echter Rotti-Liebhaber hat seinen Hund nicht nur aus primitiven und erbärmlichen Gründen, sondern er wird einen Wesenstest machen und so weiter leben wir vorher auch. Aber die, die sich nur einen Hund anschaffen um Eindruck zu schinden, die haben daran kein Interesse und das sind die Hunde die für Unfälle sorgen und vor denen viele Leute Angst haben. Oder glaub hier jemand, das sich solch ein Menschen vor lauter Hundeliebe einen Pudel holt????


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#14
nee, ein Pudel macht einfach nichts her.
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#15
Naja hier haben meistens Bauern Rottis, oder meist ganz normale Menschen halt!
Hier gibt es auch nicht gross solche dubiosen Leute, die sich Hunde aus diversen Gründen anschaffen!
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#16

freuen und wieder diskutieren wir Rassemerkmale zwinkern

Ich treffe viele Labbis die ich als unangenehm empfinde, die wild sind und unerzogen aber auch oft hundeunvertraeglich. Und warum? Weil sie ja so lieb sind und keine Erziehung oder Sozialisation brauchen.

Der Mensch ist in diesem Spiel immer der entscheidende Faktor. Ich kann einfach nicht an pauschale (schoenes Wort Anja zwinkern ) Aussagen glauben.
Wir Menschen haben bestimmte Erwartungen, wir denken sehr oft in Kaesten und schaffen es dort nicht heraus.
Was fuer Menschen holen sich diese "boesen" Hunde? Und was fuer Menschen holen sie sich nicht? Was erwartet die erste Gruppen was diesen Hunden und was die Zweite?
Wir machen Rottweiler dominant, weil wir es von ihnen erwarten. Wir erwarten von Staffis das die sich ueber andere Hunde aergern. Wir erwarten von Schlittenhunden das sie einen ausgepraegten Jagdtrieb haben und keine Grundkommandos lernen koennen, wohl aber Richtungskommandos? Wir erwarten von Cattles das sie zickig werden, erwarten von Malis das sie viel Arbeiten wollen ... usw
Wenn sie es dann tun, dann fuehlen wir uns in unserer Meinung bestaetigt oder wir haben eine passende Ausrede "Naja er ist ja ein Schaeferhund, der kann nicht anders."



Fuehrt der Schaeferhund die Beissstatistik an weil er viel beisst oder weil es viele Schaeferhund gibt?
Kathi, Lu und Pai
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#17
Warum haben die Bauern Rottis?

Weil sie auf den Hof aufpassen sollen und das machen sie prima, denn wenn drei Rottis bellend zum Tor rennen, wird sich ein Einbrecher wohl überlegen dort jetzt einzusteigen! zwinkern

Dem Bauern wäre wohl mit nem Hund nich geholfen welcher sich in der Scheune versteckt! lachen

Also ich denke sie haben sich genau diese Hunde wegen deren Eigenschaften ausgesucht und natürlich der Grösse.

Deshalb können sie trotzdem sanftmütig sein, wenn sie dann wissen, das alles ok ist.
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#18
Ich habe da mal ein Beispiel.

Ein Am Staff, den ich kenne und wirklich sehr gerne mag. Dieser Hund war von klein auf bei der Familie und hat wirklich keine schlechten Erfahrungen gemacht. Er kennt andre Hunde und ist kastriert. Trotz allem, wenn er einen anderen Hund trifft und dieser nur die Haare aufstellt ist es vorbei.

Bestimmte Rassen wurden für bestimmte Zwecke gezüchtet. Deshalb haben bestimmte Rasen auch bestimmte Eigenschaften. Da sind wir uns doch einig.

Dominanz und Territorialverhalten sind eigentlich ganz normale Dinge beim Hund. Nur, durch die lange Züchtung und Veränderung, auch der Charaktere haben die einen es mehr, die andren weniger Stark ausgeprägt.

Der Dackel - ein Kläffer. Richtig! Seine Aufgabe ist die Suche im Dachsbau und um zu wissen wo er ist war kläffen gewünscht.

Man kann bei jedem Hund, egal was für ein Schaf, durch falsche Haltung Unverträglichkeiten und Aggression erreichen. Es geht hier aber nicht um gesteigerte Aggression. Es geht alleine um ein eigentlich natürliches Verhalten des Hundes das aber in der heutigen Haltungsweise nicht mehr erwünscht und auch nicht mehr möglich ist.

Bestimmte Rassen haben eben das Verhalten mehr ausgeprägt als andere. Und bei gleicher Haltung treten bei den Rassen eher Probleme auf als bei den anderen.

Bei den Rassebeschreibungen des Dogo z.B. ist die Empfehlung den Hund Frühzeitig zu kastrieren und gut zu sozialisieren um Territorilaverhalten und starke Dominanz zu vermeiden und abzuschwächen.

Der Rotti ist ja nicht verboten. Es wird lediglich geprüft, ob dieser Hund verträglich ist und einen Grundgehorsam hat. Der Gutachter gibt daraufhin eine Empfehlunf z.B. einen Maulkorb. Dies wird die Stadt natürlich als Pflicht auferlegen.

Ob das Problem am Halter, der Rasse oder an beidem liegt ist für mich nebensäachlich. Es wird eine Hürde gestellt, die genau die Halter die auffällig sind nicht so einfach nehmen können.

Ich bin ganz ehrlich der meinung, das eine allgemeine Prüfung für alle Halter und Hunde festgelegt werden sollte. Hier gibt es natürlich wieder das Problem das es zu viel kostet,...

Ich bin mit Sicherheit, keiner der bestimmte Rassen in bestimmte Schubladen schiebt und Verurteilt. Wo ich doch selbst einen Dogo haben wollte.
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#19
Kathi,
die Leute holen aus den Hunden nur heraus, was hineingezüchtet wurde. Diese Gaben plumpsen nicht vom Himmel auf den Hund, nur weil der Mensch sich eben vorstellt, dass der Hund jetzt so ist. Du machst aus einem Windhund keinen Schafhüter, und aus einem Herdenschutzhund keinen Schlttenhund,
Oder warum züchten die Kelpie-Leute working Kelpies? Weil sie dumm sind und jeder Mix die Arbeit machen kann, wenn sie es sich nur fest genug wünschen?
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#20
Zum Schäferhund,
#der Schäferhund ist natürlich oft vertreten. ABER, der Schäferhund hat eine niedrige Reizschwelle und sehr ausgeprägten Schutztrieb. Aus genau diesen Rassespezifischen Eigenschaften (sonst könnte die Polizei ja auch Großpudel nehmen) ergibt sich die Führung in der Beißstatistik. Man gehe mal auf viele Schäferhund Plätze und beobachte mal ein paar Besitzer.
Da wundert mich nix mehr. An sich, ist der Schäferhund ein wahnsinnig toller, gelehriger und friedlicher Hund. Er hat jedoch Anlagen, die ihn auch schnell als alles andere zu nutze machen lassen.
Ist bestimmt der Schutzdienst zwinkern
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