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Tiervermittlung - ab wann es komisch wird...
#11
Zuerst mal finde ich Kontrollen schon sehr wichtig, aber oft auch übertrieben und leider liegt oft auch die Einschätzung an der Willkür des Tierheimmitarbeiter, welche leider allzuoft auch noch recht unfreundlich sind.
Mich haben ja immer Leute die sich aus dem Tierheim ein Tier holen wollten (auf mein Anraten hin) mitgenommen, das war schon manchmal ganz schön krass.

Das einzige Tierheim was sich abhob, war das Tierheim Plauen, da sind immer alle sehr net und machen ihren Job toll.
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#12
Moin,
also ich mache ja auch Vor- und Nachkontrollen für den
spanischen Tierschutz.

Ein Haus und Garten ist keine Bedingung, es wird auch viel
an Menschen mit Wohnung vermittelt.
Wichtig ist der Eindruck den die Menschen machen.

Wo allerdings drauf geguckt wird ist, das die Tiere nicht
mehr als sagen wir mal 4-max. 6 Stunden alleine sind,
eine Eingewöhnungszeit mit Urlaub da ist das eben
sonst alles drumherum stimmt und das man sich bewußt ist,
das ein Welpe oder auch älterer Hund Arbeit macht und
gut und gerne 15 Jahre oder länger die Familie begleitet.

Das die Tiere normal in der Familie sind, das sich die Leute
über die Kosten bewußt sein müssen wie TA, Versicherung etc.

Ich habe noch nichts angekreuzt, weil ich gerne noch eine mittlere
Lösung zum ankreuzen hätte.


[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#13
Montgomery schrieb:Ich habe noch nichts angekreuzt, weil ich gerne noch eine mittlere
Lösung zum ankreuzen hätte.

Du bist Mod... dann bastel Dir doch eine zwinkern .

cool Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#14
Anja, weißt doch, so einfach ist das nicht,
auch ein Mod darf nicht mal eben einen korrekten Beitrag verbasteln, GRINS,

Nee, meine Antwort liegt zwischen
1+2 je nachdem.

Was ich allerdings von anderen so erfahren habe ist, das die Tierheime es schwerer machen als die Organisationen.
Also Tierheim oft nur an Leute mit Garten, am besten gar nicht arbeiten etc.
So vermitteln die eher schlecht die Tiere. Weil ich muss ja kein Haus mit Garten
haben oder nicht arbeiten gehen, um mein Tier vernünftig zu versorgen.
Im Gegenteil, besser anständig spazieren gehen als den Hund nur in den Garten lassen,
wie viele es ja leider tun.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#15
Eine grosse englische Tierschutzorganisation kenne ich leider aehnlich.

Hund braucht Haus und Garten,
Mensch bekommt keinen Hund wenn er Arbeitet auch nicht Teilzeit,
bei schon vorhandener Katze gibts keinen Hund,
bei schon vorhandenen Kindern gibts keine Katze,

Laut meiner Freundin, die dort mit den Hunden arbeitet, entscheidet der Rezeptionist wer sich einen Hund reservieren lassen kann und wer nicht. Dabei wird manchmal auf die Hunde-betreuenden Mitarbeiter gehoert und manchmal nicht, kommt darauf an wer "vorne" sitzt und es besser weiss.
Vorkontrollen gibt es, Nachkontrollen meist nicht.
Alle ehemaligen Tierheimhunde werden Zwangskastriert. Entweder sind sie es schon oder mit spaetestens 6 Monaten muss man es machen lassen, ansonsten wird der Hund wieder abgeholt.
(aus diesem Grund scheiden fuer mich Tiere aus dem Tierschutz aus, diese Entscheidung moechte ich gerne selber treffen)

Hier gibt es leider sehr viele junge, starke Hunde (sehr oft Border Collies, Schaeferhunde und Staffis) die an aeltere Menschen vermittelt werden, weil die ein Haus und Garten habe und immer zuhause sind.


Lucy kommt von dieser Organisation und wir haetten sie nicht bekommen, waere es durch die offiziellen Kanale gegangen. Wir wohnten zu dem Zeitpunkt in einer Wohnung.
Kathi, Lu und Pai
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#16
Meine Erfahrungen mit dem TH sind eher bescheiden.

Wenn man in einer Wohnung lebt, arbeitet und dann noch Single ist, hat man keine Chance. Egal, ob die Mutter die Tagesbetreuung übernimmt, egal wieviel man sich mit dem Hunde bschäftigt, no way.
Auch ist es egal, ob man von der Familie nicht weit weg wohnt, die sich bei Krankheit o.ä. um den Hund kümmern würde.
Außerdem wurde mir gesagt, daß mein Lucky zu "dominant" für einen zweiten Hunde wäre coffee Was dümmeres habe ich noch nie gehört und er wohl auch nicht

Mir sagte man damals, KEIN Hund würde einen täglichen Wohnungswechsel verkraften. Naja, dann scheine ich wohl zwei Ausnahmetalente zu haben, denn die stört es gar nicht und die Hunde-Oma kann den treuen Hundeaugen einfach nicht widerstehen mit Augen rollen



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#17
Hat denn nicht auch einer gute Erfahrungen?

Kathi, Lu und Pai
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#18
kamalii schrieb:Hat denn nicht auch einer gute Erfahrungen?

Das schockt mich gerade ehrlich gesagt auch, da ich hoffte, mit meiner Erfahrung eher ein Einzelfall zu sein.

Hier im Forum wird doch der Tierschutz so groß geschrieben. Warum ist das offensichtlich so, dass die Tierschutzarbeit häufig von der Bevölkerung als "unverständlich" und die Mitarbeiter größtenteils als "unfreundlich" emfunden werden? Wer kann sich das erklären?

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#19
Vielleicht weil die Mitarbeiter einfach frustriert, überarbeitet und abgestumpft sind, wie es auch vielen Pflegekräften in der Altenpflege geht. Daher kenne ich das Problem.
[Bild: IMG_0206.jpg][Bild: IMG_0792.jpg][Bild: IMG_0608.jpg][Bild: IMG_0318-1.jpg][Bild: IMG_0010-1.jpg]

Urteile nie über einen Menschen, bevor du nicht 10 Meilen in seinen Schuhen gelaufen bist...
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#20
Doch, na klar, ich habe sehr gute Erfahrung,
habe ja schließlich als Vollzeitkraft schon 3 Hunde aus dem Tierschutz und bin selber etwas aktiv für die Orga in dem ich Kontrollen in meiner Gegend mache und ja auch mal PS war oder es versucht habe eine zu sein, Resultat ist ja Curly.

Als Fakt ist das der Hund nicht den ganzen Tag alleine sein soll, das finde ich auch OK, meine hatten wenn wir Beide arbeiten waren auch immer einen Gassigänger, sie kamen mit etc.
Kommt halt auf die eigene Organisation an, ob man es vernünftig und umsichtig regeln kann.
Das konnten wir halt immer.

Haus mit Garten ist nicht notwendig, wichtig ist das die Menschen etc. passen.

Die Orga mit der ich zutun habe, vermittelt gerne in Haushalte wo andere
Fellnasen vorhanden sind, siehe mein eigener Haushalt.
Wenn der Hund selber katzenvertäglich ist oder ein Welpe, auch kein Thema.
Alles andere muss halt passen.

Die Orga selber führen die Vorgespräche per Telefon und wenn
dann die wichtigen Punkte geklärt sind, dann kommt die Kontrolle.
Der Kontrolleur (hört sich sh.. an) entscheidet dann quasi ob
die Fellnase es dort guthaben wird oder nicht.

Es sind auch schon bei NK`s Hunde wieder mitgenommen worden, weil
die ach so heile Welt auf einmal nicht mehr stimmte und das ist auch gut so.

Ich selber mache pro Jahr ca. 6-8 Kontrollen.
Wenn ich dann sage, die sind OK, das paßt, auch zu dem Hund und
das Vorgespräch mit der Orga war ja eh positiv, sonst wäre ich ja gar nicht
hin, dann darf die Fellnase einziehen.

Ich habe bisher noch nie außer mal am Telefon wo es um Curly im Vorfeld
ging und eine Interessentin schon bei mir angerufen hat gesagt, NEE, die bloß nicht.
Bisher waren die Leute immer nett und die Hunde haben es dort gut.
Mit einigen habe ich auch E-Mail Kontakt weil sie mir geren aktuelle Bilder
senden (also die die ich kontrolliert habe).
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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