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Jagdhunde
#1
Um für zukünftige Diskussionen die Plattform zu erarbeiten, möchte ich vorab erläutern, welche Jagdhunde es eigentlich gibt.

Wir unterscheiden ganz grob Hunde für die Arbeit
A. nach dem Schuss
B. vor dem Schuss

Zu A.
Die Aufgabe nach dem Schuss ist die Arbeit, die den HF in den Besitz von verletztem Wild bringt und damit eine wichtige Aufgabe im Sinne des Tierschutzes ist. Diese Arbeit verlangt langsam arbeitende Hunde mit sehr hoher Konzentrationsfähigkeit und hoher Bindungsfähigkeit. Als Rassen für diese Arbeit kommen in Frage

1. der Hannoversche Schweißhund, der im Laufe von mehreren hundert Jahren aus den deutschen und französischen Leithunde selektiert wurde,
2. der Bayrische Gebirgsschweißhund, eine Mischung aus Hannoverschem Schweißhund und Bracke sowie
3. die Alpenländischen Dachsbracke.

Neben diesen Spezialisten können auch andere Hunde mit entsprechender Anlage als sog. Schweißhunde geführt werden, allerdings fehlt ihnen häufig die den Spezialisten eigene und für Erfolg in besonders kniffligen Fällen unbedingt erforderliche Ruhe.

Zu B.
Für die Arbeit vor dem Schuß gibt es verschiedene Aufgabenfelder. Hierfür unterscheiden wir

1. Bauhunde
2. Laufhunde
3. Stöberhunde
4. Vorstehhunde
5. div. Spezialisten



Zu den Bauhunden gehören

1. Teckel und
2. div. Terrier, hier vor allem der Jagdterrier, aber auch Fox-Terrier und Jack-Russell,

die in der Lage sind, Fuchs – und Dachsbaue zu untersuchen und deren Einwohner ggf. aus dem Bau heraus zu jagen. Diese Hunde müssen also einerseits sehr tapfer, andererseits nicht dumm-scharf sein, sonst würden sie den Fuchs im Bau töten, was natürlich nicht der Sinn der Übung ist. Bei der Arbeit am Dachs ist noch mehr Vorsicht angeraten, da der Dachs im Gegensatz zum Fuchs Hunde ganz gezielt in Einbahnstrassen lockt und dort eingräbt. Sollte der Hund wider Erwarten vergraben werden, trägt er einen sog. Bausender, mit dem er zu orten ist und ausgegraben werden kann.

Neben ihrer Tätigkeit als Bauhunde können Teckel und Terrier auch sehr gute Stöberhunde sein. Der Teckel findet auf Grund seiner besonders guten Nase und seinem hohen Findewillen außerdem auch als Schweißhund Verwendung, wie wohl ihm da durch seine kurzen Beine Grenzen gesetzt sind.

Unter den Begriff Laufhunde fallen alle Bracken, also

1. Deutsche Bracke
2. Brandl-Bracke
3. Tiroler Bracke
4. Steir. Bracke
5. Alpenl. Dachsbracke
6. Westf. Dachsbracke
7. Beagle
8. div. Schweizer Rassen

Aufgabe der Laufhunde ist es , die Eigenschaft des Wildes auszunutzen, immer dahin zurück zu kommen, wo sie aufgestört werden. Die Hunde arbeiten im Prinzip also wie Stöberhunde, nur brechen sie die Arbeit keinesfalls ab, sondern verfolgen Wild so lange, bis es wieder in seinen Einstand zurück kehrt, wo der Jäger es erwartet, ihm evtl. entgegen geht und es erlegt.
Als Wild kommt für diese Arbeit in Frage Fuchs und Hase.
Der Ausdruck „wissen, wie der Hase läuft“ stammt aus dem Wortschatz der Brackenjäger und bezieht sich auf die Fähigkeit des wartenden Jägers, genau zu erkennen, aus welcher Richtung und auf welchem Pass der Hase oder Fuchs zurück kommt. Übrigens benehmen sich Fuchs und Hase vor dem Hund völlig unterschiedlich. Während der Fuchs meist fast geradeaus in einem weiten Bogen seine Schnelligkeit auszuspielen versucht, ist der Hase eine Art Gemütsmensch. Er hoppelt in aller Ruhe vor dem langsameren Hund her, bis er irgendwo bewachsenes Gelände findet. Dort hält er an, hoppelt auf der eigenen Spur ein paar Dutzend Meter zurück und - verschwindet mit einem mehrere Meter weiten Satz zur windabgewandten Seite im Gebüsch, was den Hund vor das Problem stellt, dass die Spur plötzlich im Nirwana endet. Routinierte Hunde kennen allerdings den Dreh, sie beginnen zu „bögeln“, suchen also kreisförmig um den „toten Punkt“ herum, bis sie die Spur wieder gefunden haben. Aber auch damit ist der Hase längst noch nicht chancenlos, denn wenn er diese sog. Knöpfe oft genug macht, wird die Spur zu alt, der Hund kann sie nicht mehr weiter arbeiten. Eine gute Bracke hält eine Hasenspur, die bis zu 10 Minuten alt ist, danach ist Schluß. Findet der Hund nicht weiter, kehrt er auf der eigenen Spur zum Hundeführer zurück.
Das Brackieren ist die älteste, noch praktizierte Arbeit mit dem Jagdhunde, sie wird bereits von Xenophon vor mehr als 2000 Jahre beschrieben.

Es ist logisch, dass diese Hunde also einen unglaublichen Spurwillen haben müssen, denn das sog. Brackieren, also das laut bellende Verfolgen ohne dabei zu hetzen, kann eine Stunde und länger dauern. Brackenjäger haben deshalb immer genug zu rauchen und ein Stühlchen dabei, denn – es könnte länger werden.

Alle Jagdhunderassen gehen irgendwie mehr oder weniger deutlich auf die Bracken zurück.


Zu den Stöberhunden gehören
1. die div. Spaniel, vor allem Cocker und Springer
2. Wachtel

Aufgabe der Stöberhunde ist es, in dichtem Bewuchs Wild zu suchen, zu finden, den Jägern zuzutreiben und soweit möglich zu apportieren. Auf Grund ihrer zum Stöbern erforderlichen Eigenschaften finden sich unter ihnen oft auch sehr gute Schweißhunde.
Leider sind für den Jagdgebrauch geeignete Spaniel fast nicht mehr zu finden.

Als Selektionsgrundlage bei den Stöberhunden sind zu nennen der Spurlaut, der Findewillen und die Art der Suche. Die Hunde müssen schon sehr früh einerseits sehr selbständig sein, andererseits dürfen sie nicht die Bindung zum HF verlieren. Eine weitere geforderte Eigenschaft ist die sog. Bogenreinheit, was bedeutet, dass die Hunde die Fläche, die sie abarbeiten sollen, erkennen und nicht irgendwo weitab in der Ferne arbeiten. Andererseits müssen sie auch „in die Tiefe des Raumes“ gehen, also nicht den Bereich vor ihrem Besitzer wildrein halten, denn dann würde der ja keine Chance haben, etwas zu erlegen.

Eine besondere Stöberarbeit beobachtet ich vor einigen Jahren. Der Hundeführer schickte seinen Hund ins Treiben, also die Fläche, die bejagt werden sollte. Der Hund ging da aber nicht rein, sondern sauste mit wehenden Behängen entlang den abgestellten Schützen. Nach ca,. 20 Minuten kam er von der anderen Seite zurück, er hatte die Fläche, ca. 4 Quadratkilometer, einmal umkreist.
Als er bei seinem Besitzer ankam, hielt er kurz an und sauste dann wieder los. Kurze Zeit später hörten wir ihn auf uns zukommend jagen und er arbeitete zwischen seinem Hundeführer und mir mehrere Wildschweine, Rehe und Hasen aus dem Treiben. Der Hund hatte erkannt, dass er fürs Treiben zuständig ist und sein Chef fürs Schießen. Er arbeitete absolut planvoll und ergonomisch.

Während Stöberhunde und Bracken mehr in Wald und gedecktem Gelände arbeiten, finden die Vorstehhunde ihre Beschäftigung eher im Feld.

Zu den Vorstehhunden gehören:
1. Deutsch – Drahthaar
2. Deutsch – Kurzhaar
3. Deutsch – Langhaar
4. Deutsch – Stichelhaar
5. Griffon
6. Pudel-Pointer
7. Weimaraner
8. Großer Münsterländer
9. Kleiner Münsterländer

aus Großbritannien
10. Pointer
11. Setter (Gordon, Irish, English

aus Ungarn
12. Magyar Vizsla

aus Frankreich
13. bretonischer Vorstehhund

Aufgabe der Vorstehhunde ist es, in planmäßiger Quersuche vor dem Hundeführer das Gelände gegen den oder quer zum Wind abzusuchen, sich falls erforderlich „Wind zu holen“ und gefundenes Wild keinesfalls aufzuscheuchen, sondern nur anzuzeigen und zu warten, bis der Jäger auf Schussentfernung heran gekommen ist. Dabei macht man sich die Eigenschaft des Niederwildes zu Nutze, sich zu „drücken“, sich also verborgen zu halten. Versucht das Wild, sich wegzustehlen, muß er langsam nachziehen und wieder vorstehen. Der Hund muß also so gehorsam sein, dass er nicht wild ins Wild hineinrennt, er muß es auf weite Entfernung wittern, sich anschleichen und dann anzeigen.

Neben den reinen Vorstehern hat man im Laufe der Zeit versucht, auch andere Verwendungsmöglichkeiten in die Hunde hinein zu züchten. Hierzu zählt vor allem das Apportieren, das ursprünglich Aufgabenfeld der Retriever war.

Es ist logisch, dass an die Vorstehhunde in weit höherem Maß Anforderungen im Punkt Gehorsam zu stellen sind, dagegen bedürfen sie der Selbständigkeit der Bracken und Stöberhunde nicht. Trotzdem gibt es unter ihnen auch sehr gute Stöberhunde und auch Schweißhunde. Diese Fähigkeit kristallisiert sich aber meist erst nach einigen Jahren im Feld heraus.


Zu den Spezialisten gehören
1. die Retriever
2. die span. Windhundarten
3. spezielle Zuchten zur Entenjagd
4. Vogelhunde

Die diversen Retriever fallen durch besondere Führigkeit auf (will to please). Ihre Aufgabe ist es, erlegtes Wild zuzutragen. Allerdings werden sie zunehmend vielseitig geführt.

Die span. Windhundearten jagen, fangen und tragen zu, sie arbeiten also komplett eigenständig.

Spezialzuchten zur Enten – und Vogelarten sind Hunde,, die Wild aufs Land (Enten) oder auf Bäume jagen und dort so lange verbellen, bis der Jäger erscheint. Diese Jagdart wird in Russland und Skandinavien auf Auer – und Birkwild gepflegt, in USA und Kanada auf Waschbär und gel. Bär.
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#2
Sehr intressant und informativ. freuen
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#3
Interessanter Beitrag ... auch wenn ich nun mal überlese, dass die Italiener (Spinone, Segugio a pelo raso/forte und Bracco) nicht genannt sind zwinkern ... scherze nur.

Bei uns sieht man hauptsächlich den Epagneul Breton, Setter und den Pointer, da bei uns in der Regel nur Vögel gejagdt werden (viel was anderes hat unsere steinige Landschaft auch nicht zu bieten).

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#4
Sehr interessant.

Wobei ich nun allerdings eine Frage habe.

Die Spanischen Windhunde, die haben es mir besonders angetan, erfahren in Spanien ja mitunter großes Leid. Hunde die nach Meinung der dort ansässigen Jäger nicht tauglich sind, werden gelinde ausgedrückt "entsorgt" nicht immer auf schöne Art und weise, bzw meistens nicht...

Wie kann man als Privatperson dann so einen Hund halten?
Ja, ich spiele mit dem Gedanken, das wenn meine Wichtel irgendwann nicht mehr da sind (dauert ja zum Glück hoffentlich noch sehr lange), 1 bis 2 dieser armen weggeworfenen Seelen ein zuhause zu geben.
Selbst wenn sie für den Jäger nicht tauglich sind, so haben sie ja dennoch mehr oder weniger Anlagen. Was würden sich da Deiner Meinung nach für Probleme auftun und wie könnte man diese umgehen? Ohne selber anzufangen auf die Jagd zu gehen. Das wäre nämlich absolut nicht mein Ding zwinkern

Ich frage deswegen schon jetzt so doof, weil ich mich gerne vorher schon ausreichend informieren und Wissen sammeln möchte um dann später meinen Schützlingen auch gerecht werden zu können.
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#5
Boaahhhh, Claudia,
die Italiener sind mein "wunder Punkt", da kenne ich kaum einen von, ausser vom Papier.

In Spanien läuft unter "Bracco" alles, was laut jagt, ist das in Italien auch so?
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#6
Unser 1. Hund, war eine ,,Wegwerfbracke"" freuen
Sie war Einfach nur Lieb, ist aber auch ,,Abgehauen"" zwinkern , wenn sie ohne Leine war...
Sie hatte Angst vor Schüssen, Knallern und hatte Einige Schrotkugeln in sich traurig
Ihr Gesäuge ließ auch darauf schließen, das sie der Öfteren geworfen hatte.

Sie war Ausgesetzt...und was Komisch war, sie wollte in Jede Kneipe...hatte aber Angst vor Betrunkenen...

Sie ist uns gegeben worden, mit den Worten, das sie ein Mix sei, aber wie sich Später rausstellte war sie ein ,,Echter"" und nur Klasse freuen

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#7
Sehr informativer Beitrag. Danke

Aber eine Frage habe ich: Es gibt Jäger die führen ein Dt. Drahthaar, die anderen einen Jagdterrier. Ist das eine reine Liebhaberfrage, oder hat Jäger A (mit Drahthaar) eher im Feld zu tun und Jäger B (mit Jagdterrier) eher mit Bauten??? Und bräuchte ein Jäger nicht mehr als eine Rasse, oder gibt es in den Revieren Unterschiede, die den Einsatz einer bestimmten Rasse rechtfertigt??

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#8
Morgi schrieb:Sehr interessant.

Wobei ich nun allerdings eine Frage habe.

Die Spanischen Windhunde, die haben es mir besonders angetan, erfahren in Spanien ja mitunter großes Leid. Hunde die nach Meinung der dort ansässigen Jäger nicht tauglich sind, werden gelinde ausgedrückt "entsorgt" nicht immer auf schöne Art und weise, bzw meistens nicht...

Wie kann man als Privatperson dann so einen Hund halten?
Ja, ich spiele mit dem Gedanken, das wenn meine Wichtel irgendwann nicht mehr da sind (dauert ja zum Glück hoffentlich noch sehr lange), 1 bis 2 dieser armen weggeworfenen Seelen ein zuhause zu geben.
Selbst wenn sie für den Jäger nicht tauglich sind, so haben sie ja dennoch mehr oder weniger Anlagen. Was würden sich da Deiner Meinung nach für Probleme auftun und wie könnte man diese umgehen? Ohne selber anzufangen auf die Jagd zu gehen. Das wäre nämlich absolut nicht mein Ding zwinkern

Ich frage deswegen schon jetzt so doof, weil ich mich gerne vorher schon ausreichend informieren und Wissen sammeln möchte um dann später meinen Schützlingen auch gerecht werden zu können.

Puuuhh.
Ich hab mich ja einige Jahre im span. Tierschutz rumgetrieben und Hunde nach hier geholt.

Vermutlich zielst du in Richtung Galgo oder Podenco.
Jagen tun die alle, fangen auch. Unbrauchbar werden sie, wenn sie die Beute für sich behalten, aber nicht zutragen. Dann sind sie für die Spanier natürlich überflüssig.

Im Wesen sind sie unsern Bracken recht ähnlich, die gehen ja auf Windhunderassen zurück, meistens auf ägyptische. Damit ist klar, mit Zwang geht da gar nichts. Andererseits sind sie so jagdtriebig, daß man sie nicht vom Jagen abhalten kann. Schließlich haben die Spanier sie ja getestet, die Hunde haben fast immer gejagt, haben fast immer Erfolg gehabt und haben gelernt, daß sie ihre Dosis Endorphin ohne den HF bekommen.

Bis auf wenige Fälle bleibt diesen Hunden bei uns ein Leben an der Schleppleine nicht erspart, ich muß zugeben, ich sehe das als nicht so besonders toll an. Je nach Stärke des Jagdtriebes ist für die Hunde manchmal der Tod gnädiger als das Leben. In einem Haus mit Garten, mit Auslauf, kein Problem, nur in der Wohnung und ausserhalb der Wohnung an der Leine - Quälerei.
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#9
Munich Dog schrieb:Sehr informativer Beitrag. Danke

Aber eine Frage habe ich: Es gibt Jäger die führen ein Dt. Drahthaar, die anderen einen Jagdterrier. Ist das eine reine Liebhaberfrage, oder hat Jäger A (mit Drahthaar) eher im Feld zu tun und Jäger B (mit Jagdterrier) eher mit Bauten??? Und bräuchte ein Jäger nicht mehr als eine Rasse, oder gibt es in den Revieren Unterschiede, die den Einsatz einer bestimmten Rasse rechtfertigt??

Nein, das ist keine Liebhaberfrage.
Wer Jagdhunde führt, muß sie auslasten. Deshalb sind in den Feldrevieren die Vorstehhunde, im Wald eher die Schweißhunde und Stöberhunde. Teckel und Terrier gehen überall, eigentlich gehören die sowieso in jeden anständigen Jägerhauhalt.

Ich komme im Wald mit meiner Dachsbracke aus, da gibt es ja nix zu apportieren. Im Feld und am Wasser muß es der Vorstehhund sein, der ja recht vielseitig ist. Der kann vorstehen, kann apportieren, kann etwas stöbern.
Für die Spezialaufgaben (Bauarbeit, Nachsuchen) hole ich mir jemanden zu Hilfe, der den entsprechenden Hund hat.
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#10
Zitat:Teckel und Terrier gehen überall, eigentlich gehören die sowieso in jeden anständigen Jägerhauhalt.

Das hört Lucky bestimmt gerne zwinkern und schon wieder was dazu gelernt. Ansich ist die Arbeit mit Jagdhunden sehr interessant, vor allem weil es sehr viele Rassen gibt, mit unterschiedlichen Einsatzgebieten. Ich bin ja ein Fan von Jagdterriern, die find ich einfach klasse. Aber für meine Ziele ein absolutes No-go traurig
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