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Jagdhunde
#21
@Tanja, ich mag diese Rassen und ihre Mixe auch sehr gerne.

Mh, also ich kenne einige Leute die Podencos und auch Galgos haben.
Sie können Ihre Hunde nach einiger Zeit und Übung immer abrufen, lassen sie auf dem Feld laufen jedoch nicht im Wald.

Haben meistens mehrere Hunde dabei und es ist noch nie einer ausgebüchst...
sagen sie zumindest freuen

Also ich würde mich nicht scheuen einen zu halten und auch wenn ich ihn immer an der Leine führen müßte, das muss ich hier im Naturschutzgebiet meine auch, weil
es A verboten ist und B: zu gewissen Zeiten die Felder bestellt sind
und zuviele andere Tiere rumfleuchen. Es gibt genug Hundeausläufe hier in der Gegend die ich + Garten nutzen könnte.

Im Haus sind die eher total ruhig und gemütlich, besetzen gerne das Sofa.
In Monty ist ja eindeutig ein Podenco mit vereint.
Laufen kann er wie die Wutz, einen richtigen Jagdtrieb hat er aber nicht.
Er interessiert sich mehr für alles was unter der Erde ist also Mäuse etc.

Da sind meine Terrier Mixe schlimmer...

Solange die Tiere einen richtigen Auslauf zur Verfügung haben, also ich sage
mal täglich Garten und Hundeauslauf oder eben Freilauf überall, kann
da eigentlich nix schief gehen, weil das ihre Auslastung ist.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#22
@Anika,
kann aus der Ferne schlecht sagen. Wenn du merkst, daß er Trieb kompensiert, solltest du handeln.

Am besten beschäftigt man Hunde anlagengemäß, also mit dem, was sie von Hause aus mitbekommen haben. Beim Retriever wären das vermutlich Dummyarbeit und Fährtenarbeit, wobei ich, um keine "schlafenden Hunde" zu wecken, als Fährte immer etwas in der Natur nicht Vorkommendes nehmen würde, also Anis, Herings-Lake o.ä.
Dabei ist gerade bei der Fährtenarbeit Vorsicht angeraten, meine Jagdhunde arbeiten pro Woche eine bis zwei Fährten, maximal 1200 Meter lang und maximal 36 Stunden alt. Mehr ist von Übel, dann wirds von der Konzentration her zu schwierig.
Dummy - Arbeit kann man jeden Tag machen, aber man sollte bedenken, daß mit jeder Trainingseinheit die Hunde aufkonditioniert werden, also die Trainingszeiten zunehmend länger werden. Irgendwann ist man dann ständig damit beschäftigt, den Hund zu beschäftigen.
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#23
Ein sehr Intressanter und Informativer Beitrag Herr Pudlich freuen

Wir haben 2 Hunde die gehören zur Katergorie A und B,und so als Typischer Jägerhund einen Triebvollen Jagdterrier mit Augen rollen

Mittlerweile ist sie 14 Jahre alt und nicht mehr so Triebstark,in zeiten wo sie aber noch regelmäßig mit auf die Jagd ging,war sie der "Terrorhund" schlecht hin.

Und ich kann nur beipflichten das diese Hunde nicht in einen reinen Familienhaushalt gehören,genauso wenig wie Hunde der Kategorie A. Aber leider passiert es viel zu oft das diese Jagdhunde Zuhause verkümmern müssen...

Unser eigen nenen wir noch einen Nachsuche Spezialisten,einen Hannoverschen Schweißhund.
Er geht mit ins eigene Revier,in der Regel läuft auch er 2 Fährten in der Woche,die länge und der Schwierigkeitsgrad können wariiren,was je nach Witterungsbedingungen auch nochmal schwankt.

Es ist verblüffent was diese Hunde alles leisten können,die Konzentrationsfähigkeit die diese Hunde bei der Arbeit leisten wünscht sich wohl manch ein Schüler bei der Mathearbeit lachen

Hänge euch nochmal ein Foto von Arno an.
[Bild: 2957386.jpg]
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#24
Die Rasseerklärungen fand ich sehr interessant!

Mein Benjihund war ja eine Mischung zwischen Jagdterrier und Münsterländer, er war sicher nicht einfach, aber er war ein sehr schlauer toller Hund!
Den Jagdtrieb konnte ich sehr schnell sehr gut kontrollieren, er hatte auch sozusagen einen guten Ausgleich, da er ständig mit den Pferden mit unterwegs war. ich hatte ihm beigebracht Sachen zu tragen die ich so bei meiner Arbeit brauch wie Hammer, Eimer und eben alles was man sonnst noch braucht. Er hat mir die Sachen sogar hinterhergetragen wenn ich sie vergessen hatte!

Allerdings fing er irgendwann man an mir auch die üblichen Dinge die er kannte zu bringen, wenn sie mir nicht gehörten.... zwinkern

Dann hat er gelernt in schwierigem Gelände voraus zu gehen und uns Wege zu zeigen.

Leider hab ich seinen übertriebenden Geschlechtstrieb nicht immer im Griff gehabt. mit Augen rollen

Natürlich ist es sicher das schön ist für einen Jagdhund dieses auch auszuüben, aber ich bin auch der Überzeugung, das man ihn auch mit anderen Dingen geistig wie körperlich auslasten kann und er dabei glücklich ist!

Eins ist aber klar es sind Hunde die Arbeit brauchen und sicher nicht mit kleinen Spaziergängen ausgelastet sind!
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#25
Du hast diese fantastische Möglichkeit, Annette, Deine Hunde am Pferd
zu führen und ausserdem das Wissen, wie Dein Hund gestrickt ist und kannst
ihm einen guten Ausgleich zur Jagd bieten.

Aber ein Jagdhund bei einem Ottonormalverbraucher mit wenig Hundeerfahrung,da geht
der Schuss mit Sicherheit nach hinten los.

Da ist der TH - Aufenthalt bestimmt vorprogramiert.
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#26
hi Bob,

ich trainiere mit unserer Hündin regelmäßig min. zwei mal pro Woche Mantrailing.

Als Familienhund bin ich echt froh keinen Vollblut-Jagdhund zu haben zwinkern
beim Trailen allerdings werden Jagdhunde - besonders aus der Gruppe der Schweißhunde - ja als erheblich talentierter gepriesen (sofern sie ihren Super-Riecher auch wirklich für das einsetzen was das Herrchen suchen will ... lachen ).

Kann der Jagdtrieb eines Schweißhundes aus Leistungszucht wirklich immer problemlos auf die Menschenspur umgelenkt werden?



LG,
Ulrike.

[Bild: a010.gif] [Bild: a010.gif]
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#27
gar kein Problem, du musst ihn nur konsequent abtragen, wenn er falsch ist.
Mein Hannoverscher arbeitete keinerlei Gesundfährte, der Dachsbracke kann ich eine heiße Hündin über die Fährte führen. Sanfte Konsequenz, bloß keine Härte, dann klappt das.
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#28
Unser Hannoveraner bleibt auch auf seiner Fährte,der ebenfals wie Pudlich seiner,keine Gesundfährten geht... Es ist egal wie frisch die Spur ist die die eigentliche Fährte kreuzt,davon darf der Hund sich nich ablenken lassen.

[Bild: 2957386.jpg]
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#29
pudlich schrieb:gar kein Problem, du musst ihn nur konsequent abtragen, wenn er falsch ist.
was meinst Du mit "abtragen",
wie sieht das konkret aus...? kopfkratz
LG,
Ulrike.

[Bild: a010.gif] [Bild: a010.gif]
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#30
Abtragen heißt abtragen.

Du sagst "halt", greifst am Schweißriemen vorwärts bis zm Hund. Der steht ja noch immer über der Fährte, die er nicht arbeiten soll.
Du kniest dich an seiner linken Seite hin, umfasst seinen Brustkorb, sodaß sein Behang auf deinem Herzen liegt, und hebst ihn von der Fährte ganz nett, freundlich und zärtlich ab.
Du kuschelst ihn gewissermaßen runter.
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