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Wölfe
#1
in der Lüneburger Heide

erschossen

Jäger verurteilt

ohne Kommentar

Edit Jasmin: Ich habe es mal in das Forum Tierschutz verschoben. LG
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#2
verwirt verwirt
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#3
Ohne Worte, TRAURIG!!!!
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#4
Ich hoffe mal der Einspruch wird abgelehnt, damit das anderen Jägern eine Lehre ist!
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#5
Das braucht niemandem eine Lehre zu sein....

Dummköpfe und Ignoranten gibt es überall, nicht nur bei Jägern. Wir haben jetzt seit mehr als 10 Jahren Wölfe, offiziell seit 3 Jahren. lachen, und es ist zu einem einzigen Fehler gekommen. Ich kann damit leben!

Uns macht die Jägerei deutlich weniger Sorge als die Auswirkung des allgemeinen Erholungsdrucks. Wölfe nehmen nun mal dauernde Beunruhigung deutlich krummer als Reh oder Hirsch, nicht zuletzt deswegen haben sie sich länger als ein halbes Jahrzehnt zwischen Panzern und Granaten auf dem Truppenübungsplatz verborgen gehalten, ohne auch nur jemand anderem als den wenigen Insidern aufzufallen.

In meinem unmittelbar an den TrÜbPl angrenzenden, durch die A7 Hannover - Hamburg östlich getrennten Dienstbezirk kam es angeblich in 2008 zu vier Wolfsbegegnungen, alle 4 allerdings unbestätigt, wobei in 2 Fällen das Fährtenbild dafür sprach.
Leider lässt sich bei aller Euphorie ein dringend für die weitere Entwicklung der Wolfspopulation unbedingt erforderliches Betretungsverbot des Waldes nicht gegen die Lobby der Jogger, Biker und Hundehalter durchsetzen, im Gegenteil, es scheint Wirrköpfe zu geben, die vorsätzlich dort rumlaufen, wo Freund Wolf sein könnte. Wolf-Watching oder so. Trotz zahlreicher Bemühungen ist es uns nicht mal gelungen, unsere im Interesse des Wolfes "ungebetenen Gäste" wenigstens zu Rücksichtnahme in den Morgen - und Abendstunden zu bewegen. Wo Fiffi abends noch mal pullern muß, hat der Wolf keine Rücksicht zu erwarten.

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#6
der Wolf ist trotz Hundebesuch und Spaziergängern gekommen und geblieben - bis der Jäger ihn schoss.
Natürlich wäre ein Absperren des Waldes für die Öffentlichkeit den Jägern nur hochwillkommen. Das erinnert an alte Zeiten der Feudaljagd.

Edit: Anschuldigung wegen mangelnder Beweise hier rausgenommen. Bitte persönlich ansprechen deswegen. LG Morgi
Ich empfehle jedem, weiter im Internet zu recherchieren. Mehr schreibe ich dazu nicht, weil ich keinen Zweifel habe, wie das hier weitergeht.
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#7
Sorry, wenn ich das Thema wieder hoch hole cool

Also, ich habe mir das mal durchgelesen....und ICH bin Echt Entsetzt traurig
Wäre es Nicht auch anders gegangen? ZB. ein Betäubungsschuß?
Warum müssen durch solche ...... immer wieder Tiere sterben?
Warum wird ihnen Nicht gegönnt in Ruhe zu leben?

NEIN...sie werden Abgeknallt...und dann wird noch das Blaue vom Himmel gelogen, Sorry, da habe ich NULL Verständnis für.
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#8
Stefan, bleib ruhig.

Es wurde in zwei benachbarten Revieren, nennen wir sie A und B, gejagt, in dem einen sind Wölfe Standwild, es ist nicht nur einer, in dem anderen sind sie bisher nie vorgekommen.
Es wurde morgens vor Beginn der Jagd in Revier A explizit darauf hingewiesen, daß Wölfe vorkommen können und selbstverständlich nicht zu beschießen seien.

In Revier B bewachten ein paar Jäger die Grenze zu Revier A, um evtl. zu schießen, was von den Hunden rüber getrieben wurde. Allen Beteiligten war bekannt, daß in der Region Wölfe vorkommen.

Ob der Wolf bereits beschossen von A nach B rüberwechselt, weiß niemand. Tatsache ist aber, daß er in Revier B geschossen wurde.
Da gibt es nun zwei Möglichkeiten:
Entweder wurde er mit einem wildernden Hund verwechselt, was ein Verstoß gegen das Jagdgesetz bedeuten würde, da Jagdgäste das nicht dürfen, oder
der Wolf wurde als solcher erkannt und vorsätzlich geschossen, dann war es ein Verstoß gegen das Waffengesetz, das Naturschutzgesetz, das Tierschutzgesetz und das Jagdgesetz.

Es ist natürlich genau das eingetreten, was zu befürchten war, die Jagdgegner haben die Messer scharf gemacht, nicht ein Jäger hat den Wolf getötet, nein, es waren "die" Jäger.
Genauso dummes Zeug wie die Behauptung, alle Reiter wären Tierquäler und als Beweis dafür die Tatsache dienen soll, daß Beerbaum beim Doping erwischt wurde.

Tatsache ist vielmehr, daß Jäger und Förster in Niedersachsen und Brandenburg die Wölfe schon jahrelang bestätigt hatten, bevor überhaupt die Öffentlichkeit Wind davon bekam und es uns ein Leichtes gewesen wäre, sie verschwinden zu lassen. Genau das haben "die" Jäger aber - von einer!! Ausnahme abgesehen,nicht getan.

Aber Vorurteile pflegt man halt mit nicht zu unterschätzendem Aufwand.
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#9
hier noch einmal das Urteil

Urteil
das wichtigste daraus:

Später habe der 46-jährige Jäger insgesamt drei Schüsse auf das Tier abgegeben, darunter auch den tödlichen. Dafür habe man eine Geldstrafe von 180 Tagessätzen zu 60 Euro beantragt. Sein 51-jähriger Begleiter habe den Wolf einmal getroffen. Bei ihm laute der Strafbefehl auf 50 Tagessätze zu 80 Euro



DAS klingt nach Hinrichtung.
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#10
Lydia schrieb:der Wolf ist trotz Hundebesuch und Spaziergängern gekommen und geblieben - bis der Jäger ihn schoss.
Natürlich wäre ein Absperren des Waldes für die Öffentlichkeit den Jägern nur hochwillkommen. Das erinnert an alte Zeiten der Feudaljagd.

Edit: Anschuldigung wegen mangelnder Beweise hier rausgenommen. Bitte persönlich ansprechen deswegen. LG Morgi
Ich empfehle jedem, weiter im Internet zu recherchieren. Mehr schreibe ich dazu nicht, weil ich keinen Zweifel habe, wie das hier weitergeht.

Kenntnisse der Fakten erleichtern die Diskussion ungemein.

Unsere Wölfe sind nicht!! trotz Hundebesuch und Spaziergängern gekommen, sie besiedeln die für die Öffentlichkeit nicht betretbaren Flächen des Truppenübungsplatzes und der Munitionserprobungsfläche der Fa. Rheinmetall.

Es war unser Wunsch, die bisher besiedelten Gebiete durch eine Vollsperrung, die übrigens auch für Jäger gültig gewesen wäre, zu vernetzen. Dieser Versuch wurde bereits im Vorfeld massiv torpdiert, Jäger waren dabei NICHT beteiligt! Die hatten bereits zugestimmt, zwar einige nicht besonders gerne, aber wir konnten sie überzeugen.

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