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Was passiert nach dem Tod?
#1
Ich wollte mal fragen, was ihr so denkt, was nach dem Tos passiert?

Glaubt ihr an das ewige Leben? An die Wiedergeburt? An eine Aufgabe die wir erfüllen müßen und erst wenn sie beendet ist kommen wir in eine andere Welt?

Ich habe lange darüber nachgedacht als Pebbles gestorben ist. Wenn ich mir meine Hunde so ansehe (Kinder hatte ich ja noch keine) dann frage ich mich schon, wie so bestimmte Eigenschaften entstehen, die ken andere Hund hat. Auch dieses wortlose Verständniss.

Warum gibt es Schicksalsschläge die manche Menschen erleiden müßen? Warum haben manche menschen so viel Pech in Ihrem Leben?

Was meint ihr?
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#2
Pebbles07 schrieb:Warum gibt es Schicksalsschläge die manche Menschen erleiden müßen? Warum haben manche menschen so viel Pech in Ihrem Leben?

Was meint ihr?

Was nach dem Tod passiert,kann ich Dir nicht sagen. Aber ich denke schon das wir irgendwann mal wiederkommen,in welcher Form weiß ich nicht.

Und zu dem oben Zitierten kann ich Dir nur das sagen,was ich als erstes empfand als ich diesen Satz las. Für die Menschen,die so viel Pech im Leben haben,wartet vllt. in näherer Zukunft etwas was all diese Schmerzen,Schicksalschläge und Pech wieder auf eine besondere Art und weise aufhebt?

Lieber gruß Julia
[Bild: 2957386.jpg]
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#3
Natürlich ist das Leben nicht ewig. Es dauert so lange, wie die Welt existiert. Und deren Ende ist längst mathematisch - physikalisch bestimmt.

Wenn Körper sterben, werden sie zersetzt und von anderen, neuen Lebewesen, seien es Würmer, Mikroorganismen, Bäume, als organischer Dünger oder als Nahrung genutzt. Der Chemismus lebt also weiter.

Ob unser Wesen weiter lebt?

Nun, wir Tiere können sehen, riechen, hören, schmecken, fühlen. Aber daß diese Sinne nicht ausreichen, ALLES wahrzunehmen, ist wissenschaftlich längst bewiesen. Trotzdem bin ich mir sicher, daß mein bewußtes Wahrnehmen meiner Existenz mit dem Tod genauso endet wie meine Wahrnehmbarkeit als Person. Einerseits zwar ausgesprochen bedauerlich, jedenfalls für mich, andererseits auch sehr beruhigend, denn alt und gebrechlich werden ist so spassig nicht.

Es kommt auch gar nicht darauf an. Wichtig ist, sich auf dem Platz auszuwirken, auf den das Schicksal uns stellt. Wenn ich mir überlege, daß irgendwann in zweihundert Jahren ein Kollege in einem Eichenbestand steht, den ich hab pflanzen lassen und der sich dann überlegt, was ich mir seinerzeit wohl dabei gedacht habe, das so machen zu lassen, wie es gemacht wurde und wie er meine Gedanken, die er als (hoffentlich) immer noch richtig erkennt, weiterführt, finde ich das schon ganz toll. Oder meine Obstbaumalle, die ich vor Jahren als junger Förster-Anwärter am Augsburger Krankenhaus gepflanzt hab - wenn die die ersten Früchte tragen, die sich dann vielleicht ein Patient pflückt,bin ich schon unter der Erde

Wenn ichs mir recht überleg - ich glaube, wir nehmen uns und unser Leben ohnehin viel zu wichtig.

Ich glaube, es war Guareschi, der das mal schön auf den Punkt gebracht hat. Es gibt ihm zu Folge einen Unterschied, ob ein Stadtmensch oder ein Bauer stirbt. Der Stadtmensch nimmt es als persönliche Kränkung, daß er jetzt das Leben verliert, wohingegen der Bauer es einfach bedauerlich findet, das Atmen aufhören zu müssen.

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#4
ich bin unentschlossen.
Vielleicht erleben wir ja alle genau das, was wir erwarten.
Ich wüsste auch nicht, warum dieses Leben hier, diese Realität die einzig mögliche sein sollte. Vielleicht gibt es parallele Realitäten, in die wir überwechseln.

Mit derselben Faszination könnte man die Frage stellen, wo wir vor unserer Zeugung waren.
Wenn es Seelenwanderung gibt, wo haben wir unsere Seelen her?
Früher gab es viel weniger Menschen als heute.

Sieht man das Leben hier als Bilanz des Vorlebens, könnte jede Folter jedes Leid schulterzuckend als gerecht abgetan werden, womit wiederum neues Leid für das nächste Leben entsteht.

Je mehr man darüber nachdenkt, desto konfuser wird alles. Am besten, man lässt es wie es ist. Die einzigen, die uns diese Frage beantworten könnten, sind die, die nicht mehr antworten können. Und das ist tröstlich.

Diese Frage bleibt eine Glaubensfrage, die zu Toleranz verpflichtet, denn keiner kann behaupten, im Besitz der Wahrheit zu sein.
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#5
Ich mache mir nie Gedanken, was nach dem Tod passiert, was einen erwartet, und ich kann auch mit der Regenbogenbrücke nicht viel anfangen, obwohl das zugegebenermaßen ein schöner Gedanke ist.

Aus meiner Sicht ist alles, was danach sein könnte, mit unseren irdischen Sinnen und denkbaren Dimensionen nicht zu erfassen.

Ich befasse mich deutlich lieber und intensiver mit dem aktuellen Leben und frage mich anhand dessen, was sich mir in den Weg schmeißt, was ich wohl daran lernen kann oder soll.

Das Interessante am Leben ist für mich, dass ich bei allem, was passiert, viele Möglichkeiten habe, zu agieren, zu reagieren, zu entscheiden. Jede Entscheidung hat irgendeine Konsequenz, und sei sie zunächst einmal noch so klein. Manche Entscheidungen wurden gar nicht bewusst getroffen, sondern weil man zu unbewusst durchs Leben stolperte, hatten aber sehr starke und weit reichende Konsequenzen, die einen weiteren Rattenschwanz an Konsequenzen nach sich trugen.

Viele Menschen sind in ihrem Leben unglaublich gefangen, weil sie denken, sie KÖNNEN gar nicht anders. Doch, sie können. Denn wenn sie eine schwere Krankheit von den Füßen schmeißt, können sie danach auch meist anders.

Ich glaube, dass wir anhand unserer Entscheidungen, unserer Fehler und auch anhand unserer kleinen und großen Katastrophen lernen sollen und können. Auf dass wir eine geistige Reife erlangen können, oder eben auch nicht. Und an Zufälle habe ich noch nie geglaubt.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#6
Ich glaube an Seelenwanderung, also der Körper ist eine Hülle, aber die Seele Existiert weiter und wenn die Zeit gekommen ist, wird sie in einen anderen Körper ,,entlassen"".

Des weiteren glaube ich daran ALLE wieder zu sehen, die schon Vorraus gegangen sind und da freue ich mich drauf.
Ich habe damals genau miterlebt, als mein Opa ging...das was er gesehen hat und geredet hat, gibt mir den Glauben daran....
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#7
Ich glaube zwar nicht wie Stefan an Seelenwanderung, aber auch an einen Ort, an dem man alle wiedersieht.
Auf diesen Ort freu ich mich. Denn es gibt einige Menschen die schmerzlich vermisse...
Ich hab auch keine Angst davor, irgendwann gehen zu müssen. Bis dahin möchte ich noch einige Dinge erreichen, aber ich weiß, dass der neue Ort genauso schön sein wird. Daran glaube ich...
Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen.
Und ich lächelte und ich war froh und es kam schlimmer!

~Wenn du merkst, dass du auf einem toten Pferd reitest - steig ab~
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#8
Ich glaube, dass dieser Ort, an dem man sich trifft, wieder ein Leben ist. Man kommt wieder in ein ähnliches Umfeld. Und irgendwann, wenn alle Aufgaben gelöst sind, findet sich eine andere Dimension und man hat Auslernt. Dann weilt man aber nicht mehr unter den Hiesigen.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#9
Für mich stellt sich die Frage, was nach dem Tod passiert gar nicht. Für mich stellt sich eher die Frage, wieso sind wir hier? Was sollen wir machen und welchen Sinn soll es haben, das wir (unsere Seele) in einer Hülle verweilen soll? Sie käme ohne Hülle überall hin, wäre vielleicht ein Teil des Windes, oder der Sterne.

Als ich fast starb, sah ich, dort wo wir herkommen gibt es keine Dualität. Dort gibt es nur Wärme und Liebe. Wieso haben wir uns das "Sein" hier ausgewählt?

Damit dort wo wir herkommen, mehr "Sterne funkeln", damit dort wo wir herkommen die Wärme bleibt. Deshalb sind wir hier, wir wollen etwas für unsere Welt dort tun. Nämlich die Erfahrung der Dualität machen. Die freie Entscheidung bekommen, um gut, oder schlechtes tun.

Wir sollten hier nicht über dort nachdenken. Wir sollen, jeder für sich, hier sehen, das wir glücklich sind und gut auf alles aufpassen, was uns begegnet.

Der Tod ist für mich wie ein Stein. Wer nicht sehen möchte, das ein Stein lebt, wird ihn nie verstehen und er wird stumm bleiben. Wer sehen möchte, wird sehen, das ein Stein Energie ausstrahlt, die uns beeinflussen kann. So wie alles Leben um uns herum.

Der Tod ist also Leben in meinen Augen. freuen Und solange ich den Tod nicht verstehe, nehme ich ihn als einen Teil mit, den ich noch verstehen lernen werde, wenn es soweit ist. Jetzt bin ich hier und mache mir über das hier Gedanken. freuen

Wir sind ein Teil des großen Ganzen und jeder erfüllt eine wichtige Aufgabe. Menschen treffen sich, weil sie sich gegenseitig Prüfung in der Anderswelt angesprochen haben. Alles im Sinne des großen Ganzen, der Welt aus der wir kommen und in der wir strahlen und alle Gottheiten sind. freuen

Wir wollten das eben mal wissen, wie es ist, wenn ein Körper friert, wie es ist, wenn schwere und eine Hülle uns einschränken, usw. Das hier ist nicht von Dauer und von unserer eigentlichen Existenz, die uns ausmacht, vielleicht ein Funke. zwinkern
.... Um die Natur erkennen, muss Mensch ihre Geschöpfe verstehen.
Um ein Geschöpf verstehen, sollte Mensch in ihm den Bruder sehen.....
[Bild: helgaslotussmiley.gif]
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#10
ist das ein indianischer Glaube?

Es ist erstaunlich, wie viele Religionen sich tatsächlich in diesem Punkt ähneln.
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