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Hunde
#11
Hi Jacky,

das Verprügeln funktioniert super, allerdings muß es mit einem Hörzeichen verbunden werden. Hat der Hund das dann einmal kapiert, dann brauchst Du ja nur noch das Hörzeichen geben und nicht mehr losprügeln.

Bei Paula hat das in 5 Minuten gesessen und hält jetzt schon fast ein Jahr ohne Auffrischung.
Liebe Grüße
Ulla

Wir werden in Ewigkeiten nicht mehr gut machen können, was wir den Tieren angetan haben. (Mark Twain)
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#12
Zum Glück muss ich nix verürügeln, weil ja Rowdy überall hin darf! freuen
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#13
amazone schrieb:Zum Glück muss ich nix verürügeln, weil ja Rowdy überall hin darf! freuen

So ist es bei uns auch. freuen


Welches Hörzeichen kommt dann bei euch dazu? @Ulla
[Bild: IMG_0206.jpg][Bild: IMG_0792.jpg][Bild: IMG_0608.jpg][Bild: IMG_0318-1.jpg][Bild: IMG_0010-1.jpg]

Urteile nie über einen Menschen, bevor du nicht 10 Meilen in seinen Schuhen gelaufen bist...
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#14
lässt sich im Idealfall auch auf Unterwegs-Fressen anwenden. zwinkern
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#15
Boa wie ich so schreibe HILFE......
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#16
Das Hörzeichen ist egal, wichtig ist ja nur die Verknüpfung - also ob Du "Aus" sagst oder zischst oder Dich laut räusperst tut nix zur Sache.
Liebe Grüße
Ulla

Wir werden in Ewigkeiten nicht mehr gut machen können, was wir den Tieren angetan haben. (Mark Twain)
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#17
Danke Jacky.

Ich glaube draussen werde ich nichts "verpruegel", moechte nicht in einem englischen Irrenhaus landen *kicher*
Kathi, Lu und Pai
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#18
Hi Lydia,

wie du weißt, "kämpfte" ich ebenso mit dem "Problem" der Hundebegegnungen...
Alle möglichen taktischen Variationen versucht, im Prinzip mit wenig bis gar keinem Erfolg, teilweise sogar Rückschritte.

Nun ja, mittlerweile geht es, aber auch deshalb, weil ich mich in irgendeiner Art damit abgefunden habe, einen Hund zu haben, der keine Spontanbegegnungen haben möchte.

Lydia schrieb:Nach einigen Wochen bei mir begann sie zurückzukeifen. Gefiel mir nicht. Also pflanzte ich mich zwischen sie und den anderen Hund, zunächst um ihr Schutz zu geben. Dies verstärkte das Problem....

Lydia schrieb:Ich also Taktik geändert und mich zu ihr umgedreht um sie scharf (nicht laut) anzureden, sie absitzen zu lassen. Auch das verstärkte das Problem...

Lydia schrieb:Neue Taktik: Ablenkung. Leckerchen oder in schwierigen Fällen Ball.
Funktionierte. Sie wurde wieder ruhig und ließ sich nicht provozieren. Wunderbar. Auch ohne Ablenkung reichte ein freundliches "lass dich nicht provozieren" und sie ignorierte den Keifer und folgte. Juhu, geschafft, so dachte ich....

Lydia schrieb:Ich bin jetzt an dem Punkt, wo ich sie bei jedem Hund zu mir rufe(n sollte). Korrekterweise müsste ich bereits beim Steif-Werden, beim Starren eingreifen. Nur wie?

Solange auch ich "herumprobiert" habe, den Situationen unsicher gegenüberstand, funktionierte überhaupt nix... Wie soll es auch... Wie soll ein Hund prikäre Situationen überstehen, wenn man selbst nicht weiß, was tun? Geht gar nicht.

Gut, ich selbst habe mich damit abgefunden, freie sorglose Begegnungen gehen nicht bzw. nur dann, wenn sich die Hunde schon mal kennengelernt haben, dann ist es gut. Mittlerweile kann ich die anderen Hunde immer öfter einschätzen und kann abwägen, ob ich Buddy nun laufen lassen kann oder ob es besser ist einen Bogen zu laufen. Dazu krabbel ich dann auch mal durchs Unterholz.

Was bei uns am besten funktioniert, ich schicke Buddy ein Stück in den Wald, lass ihn dort Platz machen und halte ihm die "Tutnixe" vom Hals. So lernte er, mir zu vertrauen, dass ICH die Situationen im Griff habe.

Habe ich sie mal nicht im Griff, wie vor kurzem bei einem Boxer, so gebe ich ihn frei und er kann dann auch den anderen Hund niederbügeln, wenn schon die Besitzer regungslos daneben stehen und keinerlei Reaktionen zeigen ihren Hund zu rufen. Meist geht es kurz und schmerzlos ab, danach gehen wir weiter als wäre nichts geschehen.

Manchmal spreche ich mich mit den anderen Besitzern ab und ich lasse die Begegnung zu und das funktioniert auch.

Und ja, wenn ich die Situation im Griff habe, ich weiß, dass der andere Hund keine Möglichkeit hat unsere Individualdistanz zu unterschreiten, so greife ich bei Buddy ein, wenn er fixiert oder blöd wird.

Lydia schrieb:Dazu habe ich sie bei mir und möchte auch ohne Ablenkung erreichen, dass sie ruhig bleibt.
Jetzt die Frage: wie?? Erst wenn das geschafft ist kann ich es im Freilauf versuchen.
Bin für Tipps, die ich noch nicht durchhabe dankbar.

Ich glaube, man kann einen Hund nur zu einem gewissen Teil formen und es ist umso schwieriger wenn er aus der Notvermittlung ist und man nicht weiß, was schon alles passiert ist. Manchmal ist es auch gut so, gewisse Dinge so zu nehmen wie sie sind und zu versuchen, dies einigermaßen zu händeln.

Lydia schrieb:Zu Abby: ein Hund mit Verlustangst, der seine Unsicherheit zu überdecken versucht und Sicherheit in dem Bemühen sucht, immer die Oberhand zu haben. Viele sehen in ihr nur einen dominanten Hund. Aber das trifft es nicht.
Ein Hund, der Führung braucht und sucht, dabei aber meine Kreativität und Konsequenz immer und immer wieder austestet.

Du schreibst es hier selbst sehr gut: Verlustangst, Unsicherheit überdecken, Sicherheit suchen, Führung braucht... Gib ihr das und sie braucht dich nicht austesten...

Lydia schrieb:Trotzdem ist sie eigentlich ein problemloser Hund, der gefallen möchte. Mir fehlt nur zur Zeit der passende Schlüssel. Sie ist gehorsam und immer und bei allem mit Feuereifer dabei. Lernt schnell und zeigt sich ausdauernd. Sie freut sich rießig, wenn sie etwas tun darf und richtig macht. Sie will ja.

Genau... nutz genau diese Eigenschaften und übertrage es auf Hundebegegnungen, gebe ihr dabei noch Sicherheit und Führung. Lasse es nicht zu, dass fremde Hunde ihr das Gefühl geben, sich verteidigen zu müssen, aufpassen zu müssen, dass ihr nichts passiert.

LG, Regine
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#19
danke Regine,
ist halt derzeit nichts mit sorglosen Spaziergängen und ich werde wohl die Situationen wie du managen müssen. A new challenge lachen
Jetzt hab ich Zeit und Nerven dafür und das ist gut so.
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#20
@Regine:
toller, lehrreicher Beitrag und wunderschönes Avatar!
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