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Homöopathie
#31
dazu fällt mir ein passendes Zitat ein

Die meisten Menschen sind bereit zu lernen, aber nur die wenigsten, sich belehren zu lassen.

Winston Leonard Spencer Churchill
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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#32
Mir fällt dazu nur ein, dass man nichts und niemandem trauen sollte, der der Zucker- oder Pharma-Industrie unterstellt ist... Ich glaube, eine größere Mafia gibt es kaum. Und das ist meine persönliche Überzeugung, hierfür will ich keine wissenschaftlichen Beweise bringen müssen.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#33
Hallo Anja,


Eine kritische Haltung ist sicherlich angebracht und richtig.

Findest du es aber nicht auch für angebracht, zu differenzieren?

Niemanden trauen zu wollen/können würde bedeuten, man müsste alles und jedes irgendwie selbst untersuchen, um salopp gesagt vertrauen zu können.

Die heutige Schulmedizin/Medizin ist, wie wir alle wissen aus den Naturheilverfahren (Pflanzen usw.) hervorgegangen. Später gab es dann die Pharmazie, der wir weitere wichtige Erkenntnisse verdanken.

Wie wir weiter wissen, ist keines alleine optimal, beides hat seine vor und Nachteile.

Davon würde ich z. B. die Scharlatanerie trennen, das gilt auch für beide, Naturheilung als auch Pharmazie.

Das ließe sich nun so fortführen und wäre ein Selbstläufer, der sich im Kreise drehen würde.

Deshalb noch einmal speziell zur Homöopathie. Ich sagen nicht das sie nicht hilft und/oder unnütze ist.
Sie ist in einem gewissen Umfang wirksam und hat somit auch ihre Berechtigung zur allgemeinen Anwendung.

Worum es mir hier im Thema geht, ist eigentlich die Begründung warum manche homöopathischen Verfahren und Mittel angeblich wirken, speziell dort wo kein Nachweis über die Prozesse/Funktionen deren Wirkung vorliegt.
Es gibt Inhaltsstoffe, die gut untersucht sind, das muss man von denen trennen, wo es keine Erkenntnisse gibt.

Wenn also kein Inhaltstoff der wirken kann nachgewiesen wird, stellt sich die Frage.

Worauf beruht seine Wirkung dann?

(Im Unterschied dazu, mal salopp ausgedrückt, ein pharmazeutisches Präparat wird in aller Regel nur anerkannt und zugelassen, wenn es signifikant wirksamer als ein Plazebo ist.)


Das ist für mich der entscheidende Ansatz.


LG Hans Georg


Der wahre Egoist kooperiert.
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#34
Hans Georg, ich differenziere sehr wohl. Allerdings tue ich das für mich ganz persönlich aufgrund meiner Erfahrungen und aufgrund des Vertrauens gegenüber Anwendern der einen oder anderen Fachrichtung, sei es nun Schulmedizin oder Naturheilkunde.

Für mich persönlich zählen da vermutlich andere Argumente als für jemand anderen. Finde, das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Wenn mir etwas hilft, dann ist mir das schnurzpiepegal, warum das so ist. Bei meinem Hund ist das genauso.

Kennst du das Mondbuch von Paungger/Poppe? Das ist sehr interessant, weil sie gleich vorne schreiben, dass sie keinerlei Beweise haben für die Behauptungen, die sie aufstellen. Es handelt sich um überlieferte Beobachtungen, die Menschen in Jahrhunderten zusammen getragen haben, um zu überleben. Sie schreiben, man soll es einfach ausprobieren und die Ergebnisse sind verblüffend.

Warum schafft das niemand, diese Dinge wissenschaftlich zu beweisen, und dennoch sind sie da?

LG Anja
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#35
Thomas schrieb:dazu fällt mir ein passendes Zitat ein

Die meisten Menschen sind bereit zu lernen, aber nur die wenigsten, sich belehren zu lassen.

Winston Leonard Spencer Churchill

Bin ich froh, das ich niemand schwacher bin, der sich belehren lassen muss, sondern jemand starker, der seine eigenen Beobachtungen und Erfahrungen macht. cool

Mit Homö habe ich nun noch keine Erfahrung gemacht. Ich kann mir schwer vorstellen, das in so einem kleinen Kügelchen, mit sehr geringen, nicht messbaren natürlichen Substanzen, wirklich eine Wirkung aus diesen Globulis heraus entsteht.

Ich habe erst die Tage gehört, das die süß schmecken und deshalb sofort angenommen werden. Könnte also stimmen, was Anja schreibt.

Bei einem Pferd, das ich beobachten durfte, hätten Heilpflanzen wohl schneller gewirkt. freuen

Eine Wirkung der Globulis konnte ich selbst nicht feststellen. freuen

Jedem das Seine cool

.... Um die Natur erkennen, muss Mensch ihre Geschöpfe verstehen.
Um ein Geschöpf verstehen, sollte Mensch in ihm den Bruder sehen.....
[Bild: helgaslotussmiley.gif]
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#36
Ich bin von Kindesbeinen an mit Kräutern(Oma und Uroma Kräuterhexe) und Schulmedizin aufgewachsen(meine Vater war Unfallmediziner).Mein Vater sowie mein Onkel(Frauenarzt)haben
aber auch mit Kügelchen behandelt und mit Kräutern was vor über 50Jahren einige Probleme
aufwarf.

Ich bin für alles offen Hauptsache es hilft und habe schon viele austherapierte und totgesagte
erlebt die mit Kügelchen und Kräutern wieder am Leben teilnahmen sowohl Mensch wie Tier.

Der alte Spruch wer heilt hat recht finde ich gut.


LG Findusine
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#37
Jo genauso sehe ich das auch, ist ja auch so, das das was dem einen hilft, nicht zwangsläufig dem anderen auch helfen muss!
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#38
amazone schrieb:Jo genauso sehe ich das auch, ist ja auch so, das das was dem einen hilft, nicht zwangsläufig dem anderen auch helfen muss!

Es ist auch so, dass ein und dasselbe Krankheitsbild bei zwei verschiedenen Menschen häufig mit völlig verschiedenen Mitteln behandelt wird, weil wohl jeder individuell andere Impulse braucht, um die Selbstheilung anzuschubsen.

Häufig hat man einfach nicht das richtige Mittel, wenn es nicht geholfen hat. Oder man will vielleicht auch gar nicht, dass es hilft. cool

LG Anja
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#39
Hallo Anja,


“ Anja“ schrieb:Wenn mir etwas hilft, dann ist mir das schnurzpiepegal, warum das so ist. Bei meinem Hund ist das genauso.

Leider ist auch das wieder ein sehr naives Argument von dir.

Warum?

Wissen kannst du es nur, wenn du es ausprobierst und dazu musst du dich auf andere verlassen, ob du ihnen vertraust oder nicht.
Nur so, in dem du etwas nimmst, ohne das du vorher weißt, ob es bei dir wirkt, wirst du es nicht herausfinden. So einfach ist das.

D. h., du musst den ersten Schritt (Probieren) vor dem zweiten Schritt (Wissen) tun.


Da helfen so allgemein Plätze und Binsenweisheiten kein bisschen weiter.
(Siehe deine Zitate)

“ Anja“ schrieb:Mir fällt dazu nur ein, dass man nichts und niemandem trauen sollte, der der Zucker- oder Pharma-Industrie unterstellt ist...

“ Anja“ schrieb:Hans Georg, ich differenziere sehr wohl. Allerdings tue ich das für mich ganz persönlich aufgrund meiner Erfahrungen und aufgrund des Vertrauens gegenüber Anwendern der einen oder anderen Fachrichtung, sei es nun Schulmedizin oder Naturheilkunde.

Auch diese kastrierten Oberflächen-Binsenweisheiten, nachfolgendes Zitat von dir, zeigen keine Einsicht in die möglichen Zusammenhänge. Denn es gibt noch eine Großzahl von anderen Gründen und/oder Ursachen, warum ein Mittel nicht wirkt, obwohl es helfen würde.
So ein Spruch klingt nach außen, wie wissen ist aber im Prinzip nichtssagend.


“ Anja“ schrieb:Es ist auch so, dass ein und dasselbe Krankheitsbild bei zwei verschiedenen Menschen häufig mit völlig verschiedenen Mitteln behandelt wird, weil wohl jeder individuell andere Impulse braucht, um die Selbstheilung anzuschubsen.

Häufig hat man einfach nicht das richtige Mittel, wenn es nicht geholfen hat. Oder man will vielleicht auch gar nicht, dass es hilft.

Hier im Thema Homöopathie gibt es Mittel die wissenschaftlich untersucht und verstanden sind die nachweislich helfen.

Und es gibt welche von dem man überzeugt ist, dass sie helfen, nur weiß man nicht genau, ob sie überhaupt wirken und wenn ja, warum.

Wenn nachgewiesen wird, dass ein Mittel aus einem bestimmten Grund wirkt (z. B. wegen seiner gefundenen Wirkstoffe), dann durch die Wissenschaft und nicht durch die Anwender (Homöopahten).

Das ist der wesentliche Unterschied zu dem Wissen, das etwas hilft, das kann jeder der es will erfahren/erleben, die Erkenntnisse der Wissenschaft, die beweist, warum etwas wirkt (Wirkstoffe), das kann nun mal nicht jeder Laie herausfinden.

Auch dieses Argument von dir ist naiv, folgendes Zitat:

“ Anja“ schrieb:Kennst du das Mondbuch von Paungger/Poppe? Das ist sehr interessant, weil sie gleich vorne schreiben, dass sie keinerlei Beweise haben für die Behauptungen, die sie aufstellen. Es handelt sich um überlieferte Beobachtungen, die Menschen in Jahrhunderten zusammen getragen haben, um zu überleben. Sie schreiben, man soll es einfach ausprobieren und die Ergebnisse sind verblüffend.

Warum schafft das niemand, diese Dinge wissenschaftlich zu beweisen, und dennoch sind sie da?

Ich kenne das Buch nicht, aber das ist auch nicht relevant, da das Argument eine Binsenweisheit ist.

Der anerkannte wissenschaftliche Beweis muss „intersubjektiv überprüfbar“ sein.
D. h., salopp ausgedrückt, er muss von anderen Wissenschaftlern überall auf der Welt unter den gleichen Bedingungen beweisbar sein.

Beobachtungen könne von jedermann/frau gemacht werden ohne das sie „intersubjektiv überprüfbar“ sein müssen, seien sie richtig oder falsch.

Im Übrigen, das ist auch so eine merkwürdige Vorstellung von Wissenschaft die manche haben.
Was steht denn am Anfang einer Frage wie „z. B. warum fallen Gegenstände, wie Äpfel vom Baum auf die Erde“?

Genau eine „BEOBACHTUNG“.

Da muss nichts erst erfunden werden, das liegt in der Natur der Sache.

So hat Newton experimentell das Gesetz der Gravitation gefunden und erklärt.

Dazu ein Zitat:

Der Preis für naturwissenschaftliches Wissen besteht in der Zunahme von Zweifeln: Je mehr wir erfahren und lernen, desto klarer sehen wir all das, was ungewiss bleibt.
Die Wissenschaft muss den Zweifel hegen und pflegen, denn die einzige Antwort, denen wir trauen können, sind jene, die die Feuertaufe aus Infragestellung und Überprüfung durch Experimente standhalten.
(von J. Kakalios, Physiker und Astronom).



LG Hans Georg




Verstehen stellt besondere Anforderungen, Missverstehen nicht (G. Roth).
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#40
Hallo Hans Georg,

wenn Du alle meine persönlichen Erfahrungen und Ansichten, und nichts anderes habe ich hier gepostet, als Binsenweisheiten abtun möchtest, dann bleibt Dir das überlassen. Deine Motivation, meine Texte hier zu zerpflücken bleibt mir im Verborgenen. Genau so wie ich mir das Recht weiterhin vorbehalte, die Aussagen im Eingangstext polemisch zu empfinden. Meine Erfahrungen, Ansichten und Empfindungen brauchen eigentlich keine Bewertung, wenn Du es dennoch tun magst... bitte.

Ich habe weder die Ausbildung noch die Kenntnisse, hier wissenschaftliche Beweise anzuführen. Es ging mir hier um eine Einstellung zum Thema Homöopathie und nicht um Weisheiten.

Es würde mich wirklich sehr freuen, wenn mehr Energie und Geld in die Erforschung naturheilkundlicher Mittel gesteckt werden würde und man mehr wissenschaftliche Beweise finden könnte. Dennoch bleibt MIR bis dahin auf diesem Sektor hauptsächlich der Selbstversuch und die Beobachtung bzw. das Vertrauen auf die Fähigkeiten derer, die Ausbildungen und Kenntnisse in diesen Bereichen erworben haben.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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