Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Kommunikation durch Körpersprache
#1
Da dieser Punkt in einem anderen Theama ja gerade sehr kritisch betrachtet wurde, möchte ich
mal beschreiben, was ich mit Trudel in Griechenland erlebt habe.
Und dann hätte ich gern Einschätzungen, ob das nun negativ zu beurteilein ist oder eher das Gegenteil.

Wir haben dort natürlich wieder sehr viele Strandhunde gesehen, die einfach allein oder in Rudeln lebten.
Da Trudel mochte, durfte sie natürlich Kontakt aufnehmen.

Es wurde beschnuffelt, abgecheckt und oftmals ergab sich daraus ein "Tobespiel".

Die Hunde kamen durchaus auch in Richtung unserWomo und Trudel trudelte ihnen entgegen.
Ich stand dann meistens dabei und schaute zu.

Allerdings wollte ich nicht, dass die Hunde eine gewisse Distanz zum Auto unterschritten, denn dann hast du sie
am Hacken hängen und wirst sie nicht mehr los.

Wenn also meine imaginäre Grenze überschritten wurde, änderte ich meine entspannte Haltung, baute mich auf
und gab per Armschwenken bekannt, dass man zurückweichen solle.

Was nun passierte, verwunderte mich sehr, denn das Trudelinschen switchte in Sekundenschnelle um und
unterstütze mich in meinem Vorhaben.
Sie jagte die Hunde weg. (übrigens sehr selbstbewusst)

War die Entfernung wieder hergestellt, ging sie wieder auf die anderen zu und das Ganze ging von vorn los.

Immer orientierte sie sich daran, ob ich entspannt zusah oder auf Kürperspannung ging.
Da nach verhielt sie sich.

Ich freute mich sehr darüber, dass sie - trotz der spannender Kontakte - im Zweifelsfalle
so mit mir zusammenarbeitete, obwohl ich sie garnicht direkt dazu aufgefordert hatte.


Wie seht ihr das? Eingespieltes Team oder eher was ganz anderes?
Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
Antworten
#2
Moin Gerti,
das was du beschreibst klingt aus meiner Sicht super, du bist deinem Hund wichtiger als die anderen Hunde. Besser kanns doch gar nicht laufen. Daumen hoch
Gruß
Norbert zwinkern
Jap, ich lebe meist in meiner eigenen Welt, es ist ok, die kennen mich da!
...wer die Musik nicht hört, hält den Tanzenden für wahnsinnig.
Antworten
#3
Das meine ich nicht, Norbert. Dass ich Trudel wichtiger bin, weiß ich.

Mir geht es um die Kommunikation durch die Körpersprache.
Es wurde ja "bemängelt", dass sie den Hund einschränken oder gar verunsichern kann.

War das nun eine Einschränkung? Oder war es eine typische Orientierung am " Rudelchef" ?

Oder gar ein Zeichen für Unselbständigkeit?
Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
Antworten
#4
Für mich klingt das nach einer guten Zusammenarbeit unter der Nutzung von Körpersprache. Da Sie freiwillig agiert hat, hast du Sie nicht eingeschränkt. kopfkratz
Gruß
Norbert zwinkern
Jap, ich lebe meist in meiner eigenen Welt, es ist ok, die kennen mich da!
...wer die Musik nicht hört, hält den Tanzenden für wahnsinnig.
Antworten
#5
Für mich klingt das sehr positiv und durchaus als Teamwork. Zumal sie danach ja dann auch wieder gespielt hat, und Dein Gefuchtel nicht als grundsätzliches Verbot ausgelegt hat.

Interessant wäre für mich gewesen, ob sie nicht von sich aus ab einer gewissen Unterschreitung der Distanz zum Wohnmobil auch ohne Deine Körperaktion aktiv geworden wäre. So frei nach dem Motto "meine Ressourcen" wohnen dort. Oder ob sie sie sogar noch mit zum Abendessen eingeladen hätte?

Vielleicht wurde ihr auch in dem Moment, als Du agiertest, bewusst, dass das Zentrum ihres Territoriums näher rückt, was sie vielleicht beim Spielen für einen Moment nicht mehr so wahrgenommen hatte? Und dann kam durch Deinen Hinweis das Territoriale in ihr durch.

Dieses Chef-Ding ist nicht so meins. Es gibt einfach Dinge, die können wir besser, und einiges, was sie besser können. Und mit Hunden zu kommunizieren ist nun mal vermutlich eher ihre Stärke. Sie hat Dich nur übersetzt. zwinkern

Wenn multikulti Kinder im Garten spielen, und die nicht deutsch sprechende Mutter von oben runter ruft, sie mögen etwas leiser sein, und dann das Kind der Mutter den anderen auf Deutsch sagt, dass sie das doch bitte einhalten sollen, ist das Kind ja auch nicht automatisch unterdrückt und gedeckelt...

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
Antworten
#6
(26.01.2015, 00:19)Anja schrieb: Interessant wäre für mich gewesen, ob sie nicht von sich aus ab einer gewissen Unterschreitung der Distanz zum Wohnmobil auch ohne Deine Körperaktion aktiv geworden wäre. So frei nach dem Motto "meine Ressourcen" wohnen dort. Oder ob sie sie sogar noch mit zum Abendessen eingeladen hätte?

Ja, das tut sie. Aber ihr Toleranzradius ist geringer, als meiner.
Bei ihr dürfen fremde Hunde bis ca. 2 m ans Auto rankommen.
Außerdem beschränkt sie sich dann nicht auf`s Verjagen, sondern wird richtig gnatzig. traurig
Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
Antworten
#7
Ja, das soll ja dann auch nachhaltig sein. Hätte mich auch gewundert, wenn sie da anders wäre... zwinkern

Nur der Bär hätte vermutlich alle zum Essen mit eingeladen, so lange sie seinem Be nicht zu nahe gekommen wären freuen .

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
Antworten
#8
Nicht schlecht, das ist ja interessant! freuen
Antworten


Möglicherweise verwandte Themen...
Thema Antworten Ansichten Letzter Beitrag
  nonverbale Kommunikation - eine Beobachtung Anja 21 6.913 28.10.2010, 20:09
Letzter Beitrag: Anja



Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste