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Erziehungsweg
#1
Welcher Weg ist für euch der, der euch liegt? Vereinfacht kann ich fragen, welcher der bekannten Hundetrainer in D liegt eurer Art und Ansicht am Nächsten?

Rütter
Bloch
Baumann
Animal Learn
Cum Cane
Tomasini.......
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#2
Hm, meine Ansichten sind zur Zeit mit A. Burghardt, die bei M. Grewe ihre Ausbildung gemacht hat ganz kompatibel.
Die Trainingsweise/qualität ist aus meiner sicht mit dem vorherigen Trainer Thomas Rothner vergleichbar - hat aber den Vorteil, das ich knapp 800km weniger Fahrtweg (hin + zurück) für die Einheiten habe und somit regelmäßiger trainieren kann.

Möchtest eine Sammlung wer trainiert was erstellen? kopfkratz
Gruß
Norbert zwinkern
Jap, ich lebe meist in meiner eigenen Welt, es ist ok, die kennen mich da!
...wer die Musik nicht hört, hält den Tanzenden für wahnsinnig.
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#3
Nein, ich möchte keine Sammlung erstellen.....ich möchte wissen, wie ihr die Erziehung eines Hundes für euch vorstellt oder macht.

Grewe.................nööö überhaupt nicht mein Fall.....der Schüsselschläger, oder?
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#4
Schüsselschläger? kopfkratz ok - google hat mir auf die Sprünge geholfen. Das was da berichtet wird habe ich im Training nicht wiedergefunden. Ihn persönlich kenne ich nicht, finde nur das, was wir bei der Trainerin gelernt haben sehr Hilfreich. Vielleicht hat sie einiges Modifiziert? ...keine Ahnung...

Grobzusammenfassung:
Wichtig ist mir, das ich meinen Hund so viel Sicherheit vermitteln kann, das er entspannt bleibt, auch in stressigen Situationen, wenn er beispielsweise angepöbelt wird. <- daran arbeiten wir noch.
Als Belohnung nutzen wir Zuwendung/Stimme/Aufmerksamkeit, Leckerlies sind mir zu umständlich - zumal ich so gut wie nie welche dabei habe.
Zum Großteil arbeiten wir mit Körpersprache, das liegt mir mehr, als das auswendig lernen vieler Worte.
Beim training darf der Hund Fehler machen, diese werden korrigiert (ohne Futterschüssel zwinkern ) und beim nächsten anlauf passts dann meist = Bestätigung. Um ihn nicht zu überfordern, sind die eigentlichen Arbeitszeiten meist nur ein paar Minuten. Das ganze soll ja mit einem positiven Gefühl (Erfolg) beendet werden.
Auslastung:
- "freies" Longieren, also ohne Kreis
- Hürdentraining, schön langsam und kontrolliert (Gelenkschonend)
- Suchspiele
- einfache "Schnüffelrunden"
- Treibball (gerade in einer ruhepase, da ich mir nicht sicher bin, ob uns das gut tut)
und was sich sonst noch so anbietet...


Was ist dein "Fall"  bzw. Arbeitsweise/Sichtweise?
Gruß
Norbert zwinkern
Jap, ich lebe meist in meiner eigenen Welt, es ist ok, die kennen mich da!
...wer die Musik nicht hört, hält den Tanzenden für wahnsinnig.
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#5
Ich bevorzuge andere Wege...... Vokabeln wie "korrigieren" und oder "körpersprachl. arbeiten"..................nee, das wäre nicht mein Weg. So habe ich mal vor Urzeiten begonnen mit den antiquierten Ansichten von damals.

Ich mag nicht, wenn Hunde lernen sollen und dabei verunsichert werden. Aber auch mein normaler Alltag läuft anders.

Und Leckerchen habe ich immer dabei, habe halt auch Hundeklamotten an und dann stört mich das nicht, wenn ich immer etwas nach Wurst, Pansen oder sonstwas dufte freuen

Meine Hunde kennen Grenzen, aber nicht in Form von einem Abbruch. Ich biete Alternativerhalten an. Es hilft ja nichts, einem Hund das Bellen bei Sichtung eines anderen Hunde zu verbieten, wenn dadurch der Stressfaktor der Gleiche bleibt.
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#6
korrigieren: kann man Grenzen setzen ohne dem Hund diese aufzuzeigen? Kann ich mir nicht vorstellen.

körpersprachl. arbeiten: du kommunizierst mit deinem Hund dann ausschließlich über verbale Sprache?

Verunsicherung: ist ein Hund, der klare Grenze gesetzt bekommt wirklich Automatisch verunsichert?

Leckerchen: mein Hund arbeitet mit mir, weil uns das Spaß macht. Das ist ihm mehr wert als Futter. Da wir uns auch in nicht hunde kreisen bewegen möchte ich auch nicht darauf angewiesen sein stinkenden pansen in der Tasche zu haben. Er sollte sich auch ohne an die Regeln halten.

Bellen: sehe ich auch so und trainieren wir auch so. Unerwünschtes verhalten wird abgebrochen und er bekommt eine alternative geboten.

Ich behaupte jetzt einfach mal, das unsere Begriffsdefinitionen voneinander abweichen. zwinkern
Gruß
Norbert zwinkern
Jap, ich lebe meist in meiner eigenen Welt, es ist ok, die kennen mich da!
...wer die Musik nicht hört, hält den Tanzenden für wahnsinnig.
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#7
Du arbeitest auch für deinen Arbeitgeber ohne Lohn, weil es dir soviel Spaß macht?

Ich bin hier raus...................das sind genau die Sprüche, die ich schon vor etlichen Jahrzehnten auf den Hundeplätzen des SV oder DVG gehört habe.

Ja, den Hund durch vorstellen Rüberbeugen oder Anstarren oder was auch immer in seinem Verhalten einzuschränekn, ist für mich eine Verunsicherung. Und genauso mag ich nicht arbeiten.

Ich will nicht, dass meine Hunde etwas meiden, weil sie ansonsten körpersprachlich bedroht werden würden. Ich mag überzeugte Hunde, die merken, dass der andere Weg lohnenswerter ist.
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#8
(23.01.2015, 16:04)Wuschelfan schrieb: Ich will nicht, dass meine Hunde etwas meiden, weil sie ansonsten körpersprachlich bedroht werden würden. Ich mag überzeugte Hunde, die merken, dass der andere Weg lohnenswerter ist.

Erzähle doch ein wenig mehr von Dir und Deinen Hunden, freuen
was Du mit ihnen machst und wie Du mit ihnen arbeitest.

Ich bin z.B. leidenschaftlicher Mantrailer,
und mein Hund arbeitet mit großer Freude, weil er weiß dass es einen lohnenswerten Jackpot gibt! zwinkern
(Futter und Spiel...)
Gute Leistung im Mantrailing geht meines Erachtens auch nur über Motivation und Spaß, ich habe noch keinen guten Personensuchhund gesehen der dies aus "Gehorsam" macht ...
LG,
Ulrike.

[Bild: a010.gif] [Bild: a010.gif]
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#9
Schade, dass du einen Meinungsaustausch verweigerst.
Denn wenn man sich immer nur mit Leuten der gleichen Ansicht unterhält,
wird das Leben ganz schön langweilig.

Der Vergleich mit dem Arbeitgeber hinkt m. E. nämlich gewaltig.

Man arbeitet nämlich, um zu leben. Diese Voraussetzung hat ein Hund nicht.
Wenn mir mein Job aber zudem noch große Freude bereitet, werde ich nicht jede Überstunde berechnen lassen
und leiste gern mehr, als ich bezahlt bekomme.

Weiterhin würde ich körpersprachliches Arbeiten nicht gleich Maßregelung setzen.
Die intraspezifische Kommunikation läuft bei Hunden zum großen Teil über Körpersprache.
Und die damit übermittelten Informationen beinhalten erheblich mehr, als Einschränkung und
Verunsicherung.

Mich würde auch mehr über deinen Umgang mit Hunden interessieren. Besonders auch, weil du schreibst,
dass dein normaler Alltag so anders aussieht. Wie kann ich mir den vorstellen?
Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
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#10
(23.01.2015, 16:04)Wuschelfan schrieb: Du arbeitest auch für deinen Arbeitgeber ohne Lohn, weil es dir soviel Spaß macht?

Ich bin hier raus...................das sind genau die Sprüche, die ich schon vor etlichen Jahrzehnten auf den Hundeplätzen des SV oder DVG gehört habe.

Ja, den Hund durch vorstellen Rüberbeugen oder Anstarren oder was auch immer in seinem Verhalten einzuschränekn, ist für mich eine Verunsicherung. Und genauso mag ich nicht arbeiten.

Ich will nicht, dass meine Hunde etwas meiden, weil sie ansonsten körpersprachlich bedroht werden würden. Ich mag überzeugte Hunde, die merken, dass der andere Weg lohnenswerter ist.

Hey Wuschelfan,


Leider bist du für mich zu schnell, schnell drinnen, aber auch schnell wieder draußen.
 
Ich bin ein Fan von „positiver Verstärkung“  mit “Leckerli“ und ein erklärter Gegner von diesen dämlichen über reine Körpersprache (was eh Unsinn ist), als das Non plus Ultra, viele Wege führen nach Rom und allen ist gemeinsam, dass sie über Konditionierung (nicht nur) aber überwiegend funktionieren.

Nun, Dieselross ist eigentlich, ein ganz Lieber und wird seinem Hund mit Sicherheit keinen Schaden zufügen.
lg hansgeorg
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