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jagdlich hochmotivierten Terrier - unter Kontrolle bringen?
#1
Anlässlich der Frage von Moni bei den Fotos mit den Schleppleinen rumorte es nun in meinem Hirn.
Eigentlich hab ich mich mit dem Gedanken angefreundet, dass Nicky ganz einfach ein Schleppleinenhund bleiben wird.
Bin ja schon total froh über die Fortschritte, die wir gemacht haben- leider "steht es da an" - und wirklich unter Kontrolle ist der Krümel echt nicht, wenns um potentielle Lebenbeute geht.
Alles, was "Spielzeug ist, motiviert ihn nur einen Bruchteil davon und ist deshalb auch ziemlich einfach unter Kontrolle zu bringen gewesen.
Sogar aus wildestem Zerrspiel läßt er sofort ab und sich quasi runterschalten, bei Geworfenem aus dem Nachhetzen Stoppen, auch Mäuselöcher anvisieren und Ausbuddeln ist unter Signalkontrolle.
Futterbeutelarbeit macht er prima mit - jedoch nicht besonders leidenschaftlich.
Im Zusammenhang mit Vögeln, die anfangs ebenfalls totales Austicken verursacht hatten, ist er kontrollierbar und abrufbar. Wir "schleichen" uns gemeinsam an und ich schick ihn zum hochjagen und er läßt sich daraus abrufen.
Weder Fahrräder noch Skater noch sonstiges wird mehr gejagt. das wird ignoriert . Hätte er anfangs am liebsten verfolgt und mit den Zähnen festgehalten.
Momentan sind wir dabei an Katzen und anderen Tieren ruhiges Gucken zu übern mit Futterbeutel- Ersatzjagd in die andere Richtung. Das klappt, wenn ich früh genug stimmlich einwirke (gucken lobe), sodass er nicht sofort schreiend in der Leine hängt und er sich dann wieder davon lösen und mitkommen kann oder eine Ersatzjagd annimmt. Auch da sehe ich große Fortschritte - aber wenn sich nahe bei ihm etwas bewegt und ich nicht frühzeitig agiere, wird er angeknipst und da geht nix mehr.

Was Laika betrifft, die ließ sich bisher im Zusammenspiel mit dem Krümel jedesmal abrufen, wenn er plötzlich durchstartete, selbst bei Hasen oder Rehen, die zB 5-10 Meter vor uns kreuzen. Bei ihr kanns aber passieren, wenn ein Hase direkt unter ihr aufhüpft, dass auch sie dann aus dem Hetzen nicht mehr abrufbar wäre. Sie hat zweieinhalb Jahre Jagderfahrung als Strassenhund und Streuner mit Jagen, Töten und Verspeisen und ist sogar aus dem Tierheim über 2,20m übern Zaun geklettert zum Jagen.

Nun frag ich mich - und Euch - wo und warum hängts und ich komm nicht weiter. An und Für sich bin ich schon echt zufrieden. Laika passt - das mit den Hasen, die unter ihr hochhüpfen ist ein Restrisiko und die ist 12 und zuverlässig aus dem hetzen abrufbar muss die nicht mehr werden. Die hat viel Freilauf und folgt ansonsten prima, geht auch nicht - wie Nicky - selbständig Wild suchen und als sie das letzte Mal einem Hasen nach ist, auf den ich Depp den Futterbeutel geworfen hatte, ist sie beim zweiten Pfiff dann doch zurückgekommen.

Aber der Nick - der ist ein ganz anderes Kaliber.
Wenns möglich wäre, da noch etwas mehr zu schaffen würde ich mich für ihn freuen.
Jemand Ideen?
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#2
Hm ... also ICH unterbinde JEGLICHES Jagdverhalten auf Beute, die ich nicht als Beute freigegeben/deklariert habe.

So dürfen meine nicht, ins Unterholz (es sei denn, ein anderer Hund hat dort dicht am Weg ein "Nachricht" hinterlassen, und sie wollen nun ihrerseits dort markieren - das lässt sich aber an der Körperhaltung sehr gut erkennen und vom z. B. Spur-aufnehmen deutlich unterscheiden).

Wildspuren - dürfen sie nicht aufnehmen, dafür dürfen sie Dummies suchen.

Jeglicher Apport oder auch die Suche mit Einweisen ("Voran") geht nur mit Impulskontrolle.

Amigo zeigt immer sehr deutlich an, wenn Wild in der Nähe ist; er bekommt dann ein klares "Nein", evtl. mit einem anschließendem Kommando, was er tun soll ("Fuß" oder "Sitz" z. B. ; dann gibt es aber im Anschluss eine Belohnung ... wobei er Letztens gelernt hat, meine Handtasche zu apportieren mangels anderer Apportel ... mit Augen rollen ).

Dein "Vogelspiel" würde ich aber auch lassen - warum soll er überhaupt losstarten?

Lieber Gruß
Moni
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#3
Bezüglich des Vogelspieles-wir machen das auch und hier war es das Mittel welches Biene von der Schleppe befreit hat. Seit wir das spielen zeigt sie mir an wenn sie was sieht und wartet auf Freigabe oder halt auf ein anderes Kommando. Naschi suchen, Ball spielen etc.


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Lieben Gruß
Schäfi2014
&
die Terrornasen Onja & Biene
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#4
Jegliches Jagdverhalten unterbinden - ja - das klappte bei Snoopy einwandfrei.........bei der Ömmi hab ichs mir erarbeitet - aber bei Nicky hab ich da erstmal überhaupt eine Basis gebraucht, die ihn für "Unterbinden" erst empfänglich macht.
Der hing anfangs in allen Situationen unansprechbar in der Leine. Da war Null Chance auf Wahrnehmung irgendwelcher Einwirkungen. Da genügte alleine ein Geruch - und vorbei wars. Und zwar derart extrem, den hättest Du mit NICHTS mehr erreicht.......höchstens mit Teletak.
So extrem in der Form wie bei Nicky hab ich das mit noch keinem Hund erlebt - weder Dackel, noch Schäferhovivart, noch Terrier-schnauzer-deutscherPinschermix und sogar Laika, die sehr jagdmotiviert war durch ihr Vorleben, ist ein Waisenmädel gegen den Knirps. Auch die Jackrusseldame meiner Muter war nicht halb so durchgeknallt. Einen Ansatz, wo man reagieren hätte können gabs nicht. Da war Null verharren oder ähnliches, sondern Duft in Nase oder minimaler Sichtreiz oder Geräusch im Gras/Unterholz => sofortiges Durchdrehen, sodass er nichts mehr hörte oder spürte. Festhalten brachte anfangs massive Gegenwehr mit den Zähnen, wie in einer Art Todeskampf (oder Kampf um Beute?).
Der wurde schon massiv veralphawürfelt, hart sanktioniert, mit dünnem Lederschnürl geführt und zurechtgeruckt usw. (nicht bei mir, sondern bevor ich ihn übernahm) - der machte anfangs dicht und Punkt.
Das Vogelspiel - ebenso wie das Mäusesuchen unter Signalkontrolle war der Weg, der ihn überhaupt erstmal geöffnet hat, um wieder ein wenig kooperationsbereit zu werden, was sich auch auf Hasensichtung usw. positiv auswirkt.
Das Losstarten dient der Impulskontrolle und dem Umlenken auf das gemeinsame Tun, so dass ich ihn auslösen kann und nicht der Vogelreiz an sich es tut, wie es zuvor gewesen ist, als ihn alles noch unkontrolliert auslösen ließ.
Unterholz ist ebenfalls tabu - und Wiesen nur die Ränder, um speziell zu üben, ihn "raus" rufen zu können, stoppen zu können usw.

Ich bin schon froh, dass er nun im Gelände soweit ansprechbar ist, dass er sich auch auf dem Weg halten läßt, weiter zitieren läßt, auch wenn er Wildspuren riecht , ein Mäuseloch angedockt hat oder einen Hasen auf Distanz usw. gesehen hat.
Der kannte es anfangs auch absolut nicht, NICHT ständig auf die Strasse zu hüpfen und rumzuschießen wie ein Irrer. Dazu war er extrem Stressanfällig, wie zB ein wenig zuviel Impulskontrolle, das machte extreme Lecksucht und da reichte anfangs schon, dass er bei den Hunden sich benehmen lernen musste.

Das, was Du, Moni beschrieben hast, ist das, was ich jetzt inzwischen anstrebe, weil die Basis dafür geschaffen wurde - aber die motivation von ihm ist wirklich äusserst hoch. Da brauch ich zusätzlich noch ein wenig mehr Möglichkeiten. Nur über Impulskontrolle, das wird der kirre, selbst wenn er noch soviel sauber Dummyarbeit oder Fährtenarbeit machen darf.

Für den ist ein Riesenunterschied, obs "ernste, lebendige Jagd ist" - oder "nur" Dummys". Nachdem der schon monatelang fast täglich eigenständig jagdlich unterwegs war, hat sich dieser Terrier dabei ziemlich massiv selber geschult und belohnt. Dummyarbeit usw. - da könnte man denken, der ist absolut "impulskontrolliert". macht er Klasse. Ist flitzeflink und genauso flink reagiert er dabei auch auf die Übungen zur Impulskontrolle. Find ich oft erstaunlich - jedoch sobald echtes Wild im Spiel ist, da wirds ernst.
Und genau deshalb gibts zB die Vogeljagd. Ich denke und hab das Gefühl, den bring ich nur unter Kontrolle durch Kooperation, indem ich die Jagdregeln aufstelle und er sich daran hält. Jagen verbieten und nur spielerisch Ersatz mit Fährte und Dummy..............das reicht bei dem nicht - zumindest JETZT noch nicht. Kann vielleicht mal kommen - aber das muss erst erarbeitet werden.
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#5
Ja siehst du - ich hatte es leichter, weil auch mein "mit passionierten jagdlichen Anlagen" (Auszug aus der FdW=Feststellung der Wesensveranlagung) ausgestatteter Amigo als Welpe zu mir kam und ich so von Beginn an mit Umsicht das Nachrennen bei lebender Beute verhindern und parallel dazu die Dummies als Beute aufbauen konnte.

(und auch hier bin ich noch weit davon entfernt, dass Amigo Lebendiges uninteressant findet ... ich kenne ihn halt gut, habe schon Impulskontrolle so weit, dass ich vor Beginn der Hatz eingreifen kann ... aber weiter bin ich auch noch nicht mit Augen rollen ).

Ich wäge ja immer die Notwendigkeiten ab ... ich könnte jetzt sicher hingehen und mir Möglichkeiten suchen, wo viele (abgesicherte) Wildbegegnungen sind, um meinen Hund zu desensibilisieren, denn Eines ist bei ihm offensichtlich: Er reagiert auf Bewegungsimpulse, stehende Beute löst bei ihm keinen Reflex aus, und er reagiert auf frische Wildspuren, weil er auch sehr intensiv seine Nase einsetzt (hier ist er aber gut abrufbar, solange er nicht auf der Wildspur RENNT ... aber da ich seine Anspannung schon vorher sehe, kann ich auch frühzeitig eingreifen).

Irgendwie finde ich diesen Energieaufwand aber nicht notwendig, weil ich mit meinem jetzigen Handling sehr relaxten Freilauf mit meinen Jungs habe; ich scanne halt die Gegend automatisch, da, wo sehr viel dichter Bewuchs ist halte ich meine Jungs nah bei mir oder aber angeleint ... ich habe keine Lust darauf, dass meine Jungs zufällig beim Markieren am Wegrand über ein Jungtier stolpern ... und wenn der Festtagsbraten direkt vor der Nase aus dem Gebüsch hüpft ... lege ich meine Hand auch nicht ins Feuer mit Augen rollen

Was ich damit sagen will: Du hast schon sehr viel bei Nicky erreicht - wie notwendig ist es, jetzt noch einen großen Schritt weiter zu kommen, lohnt sich der Energieaufwand oder "klaut" dir das anderweitig Energie an Stellen, die ihr mehr genießen könnt und die zu eurer derzeitigen Lebensqualität beitragen?

Vielleicht ist es sinnvoller, mit dem zufrieden zu sein, was ist ... und vielleicht die Zeit für euch arbeiten zu lassen?

Dennoch fallen mir 2 Sachen ein, die dir vielleicht weiterhelfen:

1. Der Super-Duper-Rückruf: Ist bei mir ein Triller mit der Pfeife; das habe ich ohne Ablenkung konditioniert, indem ich diesen speziellen Pfiff gemacht habe, dabei umgedreht und in die Gegenrichtung GERANNT bin, so nach dem Motto: Bei DIESEM Pfiff kommt ihr mit - oder ich bin weg. Nach und nach unter steigender Ablenkung geübt freuen

2. Gut aus dem "Jagdlevel" (wenn sie ein Geräusch hören, eine Spur in der Nase haben und dann diesen typischen "Jagdausdruck" zeigen) rausholen kann ich meine Jungs, wenn ich ihnen Aktion mit mir anbiete, z. B. umdrehen und rennen, sie dabei anfeuern, mit mir zu rennen, über einen Baumstamm springen, sie an mir hochspringen lassen, sie mit Blättern überschütten und dabei jauchzen ... finden sie aufregender als jegliche andere Ablenkung im Umfeld freuen

Vielleicht hast du ja eine Super-Duper-Belohnung für deinen Nicky, die du jetzt im Anschluss an den Abbruch bei der Vogeljagd anbieten kannst? Einmal etabliert kannst du dann diese Belohnung anbieten ohne das vorherige Aufscheuchen ... und dabei schauen, ob die Motivation für diese Belohnung höher ist als die Motivation für das Aufscheuchen freuen

Hm ... eine Bekannte hat mal ihren völlig Enten-Aufscheuch-versessenen Golden mit folgender Maßnahme von dieser Passion abgebracht: Sie hat sich 2 Wochen lang täglich auf eine Bank an der Entensammelstelle am See geparkt, bewaffnet mit einem Buch, und darin mindestens 1 Stunde gelesen ... die ihr Hund derweil abliegend neben der Bank verbringen musste.

Nach diesen 2 Wochen war das Thema durch, der Hund hat sich nie wieder für Enten interessiert.

Aber wie gesagt: Wie notwendig ist das, um euch weitere Lebensqualität zu geben?

Lieber Gruß
Moni
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#6
Die Frage nach dem "muss" stell ich mir selber - und eigentlich muss gar nix weiter. DASS wir überhaupt soweit gekommen sind, ist für mich mehr als ich selbst erwartete hätte mit ihm zu erreichen.
Für mich war das Wichtigste, für ihn den Stress zu reduzieren.

Superpfiff haben wir: Klappt hervorragend wenn er mit Hunden rumsaust oder auch sich ausgeklinkt hat, aber er das Wild nicht direkt gesehen hat.
Mit diesem konditionierten Superpfiff konnte ich Snoopy sogar aus jedem Hetzen hinter Lebendbeute zuverlässig abpfeiffen, selbst wenn andere Hunde jagen liefen, auch seine Laika. Und das, obwohl die, als der halbjähig war, mehrmals schaffte im Garten halbwilde Kanickel zu fangen, sie fluchtunfähig zu beißen und ihm als "Lehrstücke" vorgelegt hatte. Der hatte schon auch einen mittelmässig bis hohen Jagdtrieb.

Aus dem Jagdlevel rausbekommen ging beim Nick anfangs absolut nicht. Der hat so focussiert und stand da so unter Strom, dass er oft stundenlang nicht mehr ansprechbar war. Und das hat tagelang nachgewirkt.
Da half manchmal nur eins : wegtragen. Ging aber erst, als er das Beißen aufgehört hatte. Der hat sich dermassen ins Geschirr gelegt, sich gewunden, dass ich mir denke, da müssen sicher auch körperliche Beeinträchtigungen passiert sein, so , wie der sich da aufgeführt hat.

Das mit der Vogeljagd glaub ich, ist nicht ganz so rübergekommen, wie es ist:
Er kann durchaus gelassen inzwischen die Vögel Vögel sein lassen. Er muss da nicht mehr hinterherjagen. Es reicht, wenn ich ihn fürs Anzeigen lobe, dann kommt er mit - auch ohne folgende Action. kein Problem mehr.
Ich benutze diese Situation, um ganz gezielt an der Impulskontrolle zu üben - so, wie andere das mit Dummys machen. An nicht lebendigen Gegenständen bringt mir das bei ihm kaum was, weils ihn nicht so reizt.
Dabei war ein Schritt die von Dir genannte Superbelohnung, um ihn erstmal vom jagen abzuhalten - der nächste dann, das Vogel hoch scheuchen unter Signalkontrolle. DAS ist die allerhöchste Belohnung für ihn . und nach dem Jagdabbruch, bzw. der Umlenkung zurück zu mir, gabs ein wildes Rennen mit mir, wo ich frische Hasenohren oder Fellstücke mit Haut als Beute hatte.
Auch damit üben wir Impulskontrolle - und seit wir damit arbeiten, kann er auch, anstatt extrem zu focussieren, Hasen gucken und sich dann abrufen lassen, anstatt unkontrolliert schreiend nach vorne zu drängen.

Seit wir das ab und zu machen sind Vögel ziemlich uninteressant geworden, wenn nicht ICH die Jagd eröffne.
Genauso wie mit den Mäuselöchern.
Die Jagdmotivation bezüglich Wild ist aber bei ihm so hoch, dass die Motivation, NICHT selbständig jagen zu gehen, nur durch die Befriedigung einer ziemlich "echten Jagd" erreicht werden kann.......zumindest jetzt ist es noch so.

Miit Sicherheit wird die Zeit und Gewöhnung für uns arbeiten. Der Krümel war ja in vielen Bereichen depriviert, kannte nix - oder hatte es nur ohne Anleitung kennengelernt und dazu massive Ängste vor vielem, was er nicht kannte. Schon alleine durch das langsame Gewöhnen an die "normale Welt" hat ihm viel an Stress genommen => weniger Adrenalinschübe => nun ist es viel mehr möglich, dass er sich ohne zu focussieren mit Reizen auseinandersetzen kann usw, weil er nicht mehr ständig dauerüberreizt rumläuft.

Was die Lebensqualität betrifft, denke ich, die steigt einfach mit der Freiheit, die ein Hund genießen kann, weil er kontrollierbar ist und das Ende der Fahnenstange - wer weiß, wo das bei ihm liegt?
Mir persönlich ist es egal, wenn er immer Schleppleine dran hat - und ihn störts auch nicht mehr merkbar. Trotzdem wäre es schön, ihn offline laufen lassen zu können - für ihn und für mich.

Jetzt ist mir gerade noch eingefallen, wie es zB mit Schafen war - und Pferden:
Letzten Sommer ist er auch da noch vollkommen ausgetickt. Vor allem wen sie rumliefen. Jetzt tolleriert er die total. Wir können mit am Boden schleifender Schleppe in unmittelbarer Nähe (letztens weniger als ein Meter) an freilaufenden Schafen vorbeigehen, während direkt neben ihm ein Lämmchen rumgewuselt ist. Da brauchte ich nur freundlich sagen " weiter" und er guckte sie nichtmal mehr an.
Auch am Wildgehege haben wir schon viel Zeit verbracht - und die jucken ihn auch absolut nicht mehr.
Demnächst kriegt er mal einen Nachmittag am Sternenhof verpasst. Da arbeitet meine Tochter und die haben Aussengehege für Katzen und Hasen usw. Vielleicht muss ich da mal ne zeitlang Stammgast werden und ein paar Liter Cappucchino saufen - dann wirds ihm irgendwann mal schnurz, was rumhoppelt??????
Antworten
#7
Haben die auch Latte Macchiato?

freuen
lachen
zwinkern

Lieber Gruß
Moni
Antworten
#8
Na sicher doch! Und leeeegäär Eiskaffee und vegetarische Snacks.
Kommst mit?
Antworten
#9
Schlappe 740 km ... coffee

Mal sehen, was das Leben so bringt zwinkern freuen

Lieber Gruß
Moni
Antworten
#10
Gibt`s sonst noch Ideen?
ich weiß - ist schwierig.
Was mir persönlich nun noch eingefallen ist:
Wenn sie in den Garten rausgehen, dann hab ich bisher nie "geregelt", ob sie die Vögel verscheuchen oder sonstige Aktionen starten.
Und DA werde ich nun konsequent ansetzen.
Wir gehen gemeinsam in den Garten und sie müssen vorerst eine Runde mit mir Revierinspektion machen, ohne sich jagend oder bellend zu verselbständigen, denn wenn sie da durchstarten, lassen sie sich nicht abbrechen. Zwar dann sofort super abrufen, aber im Durchstarten geht nix. Hab da bisher nie drauf geachtet, mir aber gestern überlegt:
"Was würde ich bei einem Hausbesuch fremden HH raten?"
Da werd ich nun dran arbeiten, dass sie auf Freigabe warten und auch Verhaltensabbruch üben.
Hab gestern schonmal genauer beobachtet und wenn ich merkte, sie sind gerade dabei, sich gegenseitig "einzuschalten", reichte ein Stopp. Wir sind gemeinsam raus und ich hab sie am losstarten gehindert und siehe da: Es kam dann sogar irgendwann der Blick zu mir, wenn sie mal wieder wollten: Blick alà: "Guckt die Alte grad? -machen wir gemeinsam oder isses egal?"
Denn - was schon im eigenen Garten net funzt................wie soll das im freien Gelände funzen????
keine Angst, die dürfen sich weiterhin im garten rumtummeln, wohlfühlen und realaxen. Ich nutze ganz einfach bestimmte Situationen, die ich anders gestalten werde.
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