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Scheinschwangerschaft
#11
Meine Meinung zu der Geschichte habe ich schon geschrieben.

Ich wollte Trudel auch nie kastrieren lassen. Aber wenn ich die Wahl habe zwischen einer OP und einem Hund, der Monate lang nicht er selbst ist plus
der großen Wahrscheinlichkeit späterer Tumore oder anderer Erkrankungen,
gegen die ich dann nichts mehr machen kann.....

Aber entscheiden musst du dich. Das kann und wird dir niemabd abnehmen.
Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
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#12
(02.05.2014, 20:25)Schäfi2014 schrieb: Ich weiß nicht was ich machen soll. Einerseits sehe ich was mein bienchen während ihrer scheinschwangerschaft durch macht. Andererseits kenne ich die Risiken einer kastra. Ich bin absolut kein Fan von solchen schwerwiegenden Eingriffen. Habe bisher noch keines meiner Tiere kastrieren lassen. Aber ich bin hin und her gerissen im Moment!!! Ich weiß nicht was ich machen soll!!!! Den Beitrag den du verlinkt hast habe ich gelesen. Was mich aber auch nicht wirklich einer Entscheidung näher bringt. Daher dachte ich, ich frag mal hier.
...wie schon geschrieben, wenn du dir unsicher bist, ob eine "blutige Kastra" das richtige ist, dann "versuche" es mit der "Chemischen Kastra". Dafür ist keine Operation notwendig und dein Hund ist für eine Gewisse zeit X wie ein Kastrierte. Nach der Wirkungsdauer ist dein Hund wieder "intakt" & du schlauer und kannst entscheiden wies weitergeht.

Kannst ja mal nach den Stichworten Chip Kastra oder Chemische Kastra suchen/googeln.

sorry, mehr fällt mir grad nicht ein... dein Hund, deine Entscheidung.
Gruß
Norbert zwinkern
Jap, ich lebe meist in meiner eigenen Welt, es ist ok, die kennen mich da!
...wer die Musik nicht hört, hält den Tanzenden für wahnsinnig.
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#13
(02.05.2014, 10:46)Schäfi2014 schrieb: ... ta-er meint ich solle Biene kastrieren lassen. ...

Ich habe mit meinem TA auch mal darüber geredet, hab auch das Buch
Kastration und Verhalten beim Hund von
Udo Gansloßer und Sophie Strodtbeck
gelesen und alle sagen eigentlich das gleiche:

Kastration nein wenn es keine Probleme gibt und die Beschwerden nicht über das Niveau von Unannehmlichkeiten (für Hund als auch Halter) hinaus gehen.

Kastration nein bei sehr jungen Hunden oder zur 'Behandlung' von Dominanz.

Kastration ja bei gesundheitlichen Problemen unterschiedlicher Art oder Hormon relatiertem Verhalten.
Einer meiner Hunde - ein Rüde - war z.B. das ganze Frühjahr und den ganzen Herbst ein komplett anderer Hund. Er fraß nicht mehr, war draußen kaum noch ansprechbar, folgte nur wie ein Zombie den Spuren der läufigen Hündinnen. Den Rest des Jahres war er ein fanatischer Ballspieler. Sein Ball war sein Heiligtum. Das war in den 'heißen Zeiten' kein Thema. Jedes Mal nahm er mehrere Kilo ab und sah erbärmlich aus. Außerdem hatte er dauernd einen entzündeten Pimmel und tröpfelte stetig vor sich hin.
Die Kastration war für ihn positiv, weil er sicher nie aktiv hätte werden dürfen.

Bei Hündinnen gilt eine starke Scheinmutterschaft mit Verhaltensproblemen als Indikation, die Gebärmutterentzündung wäre eine andere.
Für Hündinnen gibt es soweit ich weiß noch keine chemische Möglichkeit der Kastration so wie für Rüden. Die sog. 'GnRH Down Regulation' befindet sich wohl noch in der Zulassungsphase, aber vielleicht hast sich das inzwischen geändert, dein TA müsste das wissen.

Wenn deine Hündin viel Milch produziert könnte das auch mit Cabergolin therapiert werden. Wobei Gansloßer hier zu bedenken gibt, dass Cabergolin "...ein Aktivator des Adrenalin/Noradrenalin-Systems ist und dadurch durch das Wegspritzen der Scheinmutterschaft eine Übersteuerung des aktiven und Kampf- und Fluchthormon-Systems möglich wird."
Wenn sie so sehr leidet versuch es doch mal mit niedrig dosiertem Diazepam, dein TA kann das verschreiben. Das könnte zwar auch Nebenwirkungen haben, aber vielleicht ist es trotzdem einen Versuch wert und ihr würde die Zeit etwas vereinfachen und eine Kastration wäre nicht nötig.

Der Bericht von Pebbles ist sehr traurig. Helfen tut er dir aber nicht. Sicher ist eine Kastration, besonders bei einer Hündin eine größere Operation bei der auch etwas schief gehen kann. Aber manchmal muss man dieses Risiko in Kauf nehmen. Inzwischen bieten manche Tierkliniken auch eine Endoskopische OP an. Ist zwar oft noch etwas teurer, aber birgt weniger Risikos.
Wenn die Scheinmutterschaften von Mal zu Mal schlimmer werden solltest du auf jeden Fall nur im Anöstrus Kastrieren lassen.
Schau doch mal, ob dir das Buch von Gansloßer bei deiner Entscheidung helfen kann.
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#14
Vielen Dank für eure Beiträge!! @ Socke das Buch werde ich mir besorgen. Danke. Ein erneutes Gespräch mit einem zweiten ta (tierklinik) habe ich nächste Woche. Ich werde jetzt erst einmal alles zusammen tragen. Biene hatte bisher keine Milch. Dreimal nur eine geschwollene milchleiste. In der letzten Hitze kam dann noch die verhaltensveränderung dazu. Die letzten beiden Zitzen werden auch gar nicht mehr ganz dünn. Einen Schall und einen Abstrich habe ich bisher bei jeder Hitze machen lassen!! Alles gut!!!


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Lieben Gruß
Schäfi2014
&
die Terrornasen Onja & Biene
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#15
Darf ich mal fragen, wie du dich letztendlich entschieden hast? Ich stehe gerade bei meiner Hündin vor dem gleichen Problem und weiß auch nicht, was ich tun soll...
Dein Golden Retriever ist das einzige Wesen auf der Welt, das dich mehr liebt als sich selbst
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