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Timmy und die Katzen
#21
Zitat:@Timothy
kann es Sein, dass Dein Hund kastriert ist?
Ja, ist er mit 1,5 Jahren auf Anraten einer Hundetrainerin.

In oder nach der Pubertät fing das mit der Unentspanntheit an. Allerdings auf alle Reize. Die Hundetrainerin riet das, um ihm Stress zu nehmen. Die Hundepopularität ist hier sehr hoch.

Und damit er nicht so eine Angriffsfläche bietet für andere Hunde.
Er lief sozusagen mit gezogenem Colt durch die Gegend.

Ob das ein Fehler war weiß ich bis heute nicht.
Zitat:Doch selbst wenn hier nun alle Blutwerte basal nachweislich sind, bleibt die Frage, wie viel ist hier gelernt und wie viel endokrinisch beeinflusst.
Der Ausgangswert war:
fT4 0,7 (0.6-3.7)
T4 1.1 (1.0-4.7)

mit 5 Jahren.
Zitat:Bei einem 8 Jahre alten Hund mit Hypothyreose ist die Wahrscheinlichkeit eines Magnesiummangels sehr hoch.
Ich hab nochmal nachgesehen. Magnesium wurde leider damals nicht mitbestimmt weil zu wenig Blut vorhanden war. Sagt das Labor.

In der Zeit davor hat er sicherlich viel Mist gelernt und ich Fehler gemacht.

Dafür haben wir aber recht viel aufgeholt. Er ist schlussendlich ja auch ein sehr lieber, lustiger und pfiffiger Hund.
Und nicht nur ein Zombielachen

Zitat:Deshalb wäre es hier auch fatal aversiv zu arbeiten, da es, egal in welchem Erregungszustand, nur bedingt als Konsequenz erkannt werden kann.
Das sehe ich auch so.
Ich habe es auch aversiv versucht damals. Aber es kam gar nicht an bei ihm. Aber wie gesagt, ich habe da vielleicht auch Fehler gemacht.
Authentisch war ich da sicherlich nicht.
Zitat:Ich würde dafür bspw. die Katze, mit Absprache der Nachbarn, auf Deinem Grundstück füttern, während Dein Hund aus sicherer Distanz zugucken kann. Er wird dabei anfänglichst sicher ausrasten, und ob das so funktioniert ist auch 50/50 und letztlich so auch nicht unbedingt zu empfehlen.
Hm, ob die Nachbarn da mitspielen?
Und das alleine zu bewerkstelligen traue ich mir ehrlich gesagt nicht zu.

LG
Birgit
Antworten
#22
(09.04.2014, 23:51)marcolino schrieb: Was macht Timmy gerne? (Nasenarbeit, Dummyarbeit?)
Ja, Dummy und auch ZOS macht er sehr gerne.
Eigentlich alles was mit suchen, schnüffeln und finden zu tun hat und das machen wir auch viel.
Ich habe alles vermieden, was ihn aufputscht.

Außer zergelnlachen Aber da achte ich sehr darauf, dass er stoppt, wenn ich das sage. Habe das sozusagen als Übung benutzt, ihn wieder runterzufahren.

LG
Birgit
Antworten
#23
Ok ... also ICH würde dann - nachdem der Garten katzensicher abgeschottet ist und nicht mehr nach "frischer Katze" stinkt zwinkern - den Garten anders "belegen".

Nach wie vor raus nur an der Leine ... und dann Dummyarbeit im Garten aufbauen. Suchspielchen würde ich nicht machen, denn dann nimmt er automatisch auch andere "Düfte" war, die ihn vom eigentlichen Spiel ablenken.

"Im Garten passiert ab sofort nur noch etwas Anderes, Schönes." - das wäre meine Intention.

Vordergründig ist das natürlich auch nur eine Symptombehandlung.

Du hast aber in deinem Vorstellungsfaden geschrieben: "Neuanfang" freuen

Ich denke, dass du damit auch auf der Suche nach einer Sichtweise zu deinem Hund bist, der deine grundlegende Einstellung zu deinem Hund verändert/eine solche Veränderung mit sich bringen soll?

@Thomas: Ist dein Vorschlag (der Fütterung) aus dieser Perspektive betrachtet dann nicht auch nur eine Symptombehandlung?

Ich finde, es bräuchte hier mehr Informationen, um die Problematik grundlegend in Angriff zu nehmen ... kopfkratz

Wäre jetzt so MEIN Gedankengang ... kopfkratz

Lieber Gruß
Moni
Antworten
#24
Hallo Timothy,

(10.04.2014, 10:18)Timothy schrieb:
Zitat:@Timothy
kann es Sein, dass Dein Hund kastriert ist?

Ja, ist er mit 1,5 Jahren auf Anraten einer Hundetrainerin.

In oder nach der Pubertät fing das mit der Unentspanntheit an. Allerdings auf alle Reize. Die Hundetrainerin riet das, um ihm Stress zu nehmen. Die Hundepopularität ist hier sehr hoch.

Das habe ich mir nach Deinen Beschreibungen schon fast gedacht, da hier alles Zusammenpasst.
Leider war der Rat mit der Kastration nicht optimal, da dieser Eingriff nun alles ins Rollen gebracht haben wird.



(10.04.2014, 10:18)Timothy schrieb: Ob das ein Fehler war weiß ich bis heute nicht.

Wie auch immer, ändern lässt es sich nicht mehr, deshalb musst Du nun das Beste daraus machen.



(10.04.2014, 10:18)Timothy schrieb: Der Ausgangswert war:
fT4 0,7 (0.6-3.7)
T4 1.1 (1.0-4.7)

mit 5 Jahren.

Ist das alles, was man an Werten gezogen hat?

Das sagt ja noch garnichts aus!!!

Interessant wäre was davon in Trijodthyronin umgewandelt wird, bzw. was hier im Blut nachweislich gewesen wäre.
Das T4 selbst hat nur eine sehr geringe Wirkung im Organismus, doch das umgewandelte T3 ist hier das, welches in den jeweiligen Zielzellen benötigt wird.
Hinzu kommt, dass die T4 Werte sich unheimlich leicht durch Ernährung und Lebensweise beeinflussen lassen, so dass diese Werte durchaus in der norm sein könnten. Die Referenzwerte dienen immer ausschließlich der Richtwerte, die außerdem stark umstritten sind.
Somit sind diese Werte sehr individuell zu betrachten.
Doch aufgrund der Individualität, ist es auch wichtig, weitere Werte hinzu zu fügen.

Zu Deinem Hund passt auch gut die künstlich erzeugte Hypothyreose, da Stress eine Ausschüttung des Stresshormons Cortisol mit sich bringt. Dieses Hormon wiederum bindet Thyroxin, also das T4, aber mehr noch das ft4, freie Thyroxine.

Wenn ich hier nun das Verhalten lese, und die darauf bauende Blutwerte sehe, würde ich als erstes das Levothyroxin absetzen und nach 4 bis 6 Wochen einen Cortisoltest machen lassen.

Hier müsstest Du Dich aber unbedingt an einen Tierarzt wenden, der etwas davon versteht.

Im besten Fall, lässt sich heraus finden, was Deinem Hund fehlt und erst dann lässt sich entsprechend auch das Verhalten anpassen, wenn sich das bis dahin nicht schon von selbst geregelt hat.
Viele Verhaltensweisen basieren nunmal leider auf den Gesundheitszustand des Hundes.



(10.04.2014, 10:18)Timothy schrieb:
Zitat:Ich würde dafür bspw. die Katze, mit Absprache der Nachbarn, auf Deinem Grundstück füttern, während Dein Hund aus sicherer Distanz zugucken kann. Er wird dabei anfänglichst sicher ausrasten, und ob das so funktioniert ist auch 50/50 und letztlich so auch nicht unbedingt zu empfehlen.
Hm, ob die Nachbarn da mitspielen?
Und das alleine zu bewerkstelligen traue ich mir ehrlich gesagt nicht zu.

Mal etwas deutlicher gesagt, würde ich dringend davon abraten!!!
Das war ein Ansatz, wie eine Desensibilisierung funktionieren könnte.



Hallo marcolino,

(10.04.2014, 11:29)marcolino schrieb: Ist dein Vorschlag (der Fütterung) aus dieser Perspektive betrachtet dann nicht auch nur eine Symptombehandlung?

Ich finde, es bräuchte hier mehr Informationen, um die Problematik grundlegend in Angriff zu nehmen ... kopfkratz

Dein unterer Satz ist zunächst der Entscheidenste und somit auch das Wichtigste!!!

So wie oben beschrieben, war das kein Vorschlag, sondern lediglich ein Ansatz, wie ich desensibilisieren würde.

Die Ursachenbekämpfung schrieb ich oben an, doch woraus auch immer die Ursache resultiert, ist nunmal auch nötig am Verhalten zu arbeiten. Besonders dann, wenn die Ursache gefunden wurde.

Sollte hier tatsächlich ein endokrinisches Problem vorliegen, was wir nicht wissen, dann ließe die Ursache sich auch beheben.
Doch ist die Ursache behoben, dann muss es weiter gehen und dann gilt es nicht mit Konsequenzen zu konditionieren, sondern durch Gewöhnung neutrale Empfindungen herzustellen.

So schön die Konditionierung auch ist, aber einer ihrer größten Nachteile ist, das Bewerten bzw. abwägen.
Konditionierst Du Deinen Hund also mit einem Signal das Sitz, dann funktioniert das auch, solange die Aussicht auf die gegebenen Konsequenzen kalkulierbar sind.
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
Antworten
#25
Zuerst mal: Vielen Dank, Thomas, für die medizinischen Informationen freuen - ich finde sie hochinteressant und sie verdeutlichen mir, wie wenig Wissen mir aus diesem Bereich zur Verfügung steht *seufz*

Na ja - wie heißt es so schön: Wirst alt wie ne Kuh und lernst immer noch dazu ... lachen

Zur Konditionierung: Ich empfinde sie auch nicht als DAS Allheilmittel für jegliche "Probleme", die in Verbindung mit Hunden auftreten (und nicht nur da zwinkern ).

Ich betrachte Konditionierung daher als MITTEL, um dem Hund zunächst eine grundlegende Basis an Informationen zu geben, die ihm dann dabei helfen, kognitive Prozesse zu durchlaufen, die mit dem von mir angestrebten Lernziel übereinstimmen.

Das Problem bei kognitiven Prozessen ist ja immer, dass die Lernzielmenge nicht so deutlich eingrenzbar ist, wie es die Konditionierung zulässt.

Nachteil der Konditionierung ist, dass die Lernziele immer situationsorientiert eingeschränkt sind.

Kurz ausgedrückt: Manchmal weiß ich mir einfach nicht anders zu helfen ... mit Augen rollen

Von daher bin ich nicht nur neugierig auf diesbezügliche Anregungen und andere Ansätze ... sondern nahezu heiß darauf lachen

Lieber Gruß
Moni
Antworten
#26
Hallo Thomas,
Zitat:Zu Deinem Hund passt auch gut die künstlich erzeugte Hypothyreose, da Stress eine Ausschüttung des Stresshormons Cortisol mit sich bringt. Dieses Hormon wiederum bindet Thyroxin, also das T4, aber mehr noch das ft4, freie Thyroxine.

Wenn ich hier nun das Verhalten lese, und die darauf bauende Blutwerte sehe, würde ich als erstes das Levothyroxin absetzen und nach 4 bis 6 Wochen einen Cortisoltest machen lassen.
Mal abgesehen davon, dass es wirklich schwer ist einen Arzt zu finden, der sich mit SDU auskennt verstehe ich nicht so ganz, was du mit deinem Vorschlag erreichen möchtest.

Fest steht, dass die Werte mit Fothyron von T4 und fT4 in den Normalbereich gestiegen sind.
T4 befindet sich 4 Stunden nach Tbl. Gabe im oberen Drittel der Referenz und fT4 mittig, also bestens.
Ich habe mehrere T4 und fT4 Werte in gewissen Abständen bestimmen lassen. Die Einstellung brauchte ca. ein halbes Jahr und ist jetzt stabil.

Der Stress ist deutlich gesunken, die Hormongabe ist gleich geblieben über jetzt bald 3 Jahre.
Ich merke sofort!, wenn ich die Hormongabe vergessen habe (ist mir 2 mal passiert) am Verhalten meines Hundes.(Die Halbwertzeit vom Forthyron beträgt ja nur 12 h beim Hund)
Er zieht dann wie ein Irrer an der Leine, weiß überhaupt nicht, wo er hin will, nur weg, hat die Ohren angelegt, schnüffelt nicht mehr und bellt Menschen an, die 100m entfernt sind.

Abgesehen davon, dass ich ausschleichen müsste, was über Wochen dauern würde-was soll das bringen?

Timmy ist doch gut eingestellt-jetzt.

Die Problematik mit den Katzen heute hat ja nichts mit der SDU von früher zu tun, außer evtl. erlernten Dingen aus der Zeit vor der Substitution.kopfkratz

Also ich sehe da jetzt keinen Zusammenhang mit Stress.

Ich meine, ich habe jetzt einen völlig normalen Hund, der evtl. erlerntes aus der Zeit vor der Hormonzufuhr wieder verlernen muss.
Ansonsten behandel und sehe ich ihn wie einen gesunden Hund, der vom Wesen her halt etwas hibbelig ist.
Es gibt für mich keinen Anlass mehr, sein Verhalten mit einer Krankheit zu erklären oder zu entschuldigen.

Und mal ganz vereinfacht und kurz:
T3 wird aus T4 gewonnen. Wo wenig T4 vorhanden ist (aus welchem Grund auch immer) wird wenig T3 da sein.
Anders stellt sich das dar, wenn man einen Hund mit SDU Symptomen hat und normalen T4 Werten.
Dann muss T3 bestimmt werden, weil eine Umwandlungsstörung vorliegen könnte.

LG
Birgit

Edit: Wollte noch sagen, dass ich durchaus denke, dass es durch die Problematik Kastration-Stress zur SDU so wie von dir oben beschrieben gekommen ist.
Allerdings ist auch hier dann die Frage, was war zuerst da, die Henne oder das Ei.
Mit der Schilddrüse kann ja was nicht stimmen, sonst wäre er mit Hormongabe und weniger Stress (=weniger Cortisolausschüttung) ja in die Überfunktion gerutscht.
Antworten
#27
So wie ich Thomas verstanden habe, gilt es ja zunächst einmal mit Sicherheit auszuschließen, dass hormonelle Ursachen das Verhalten von Timmy forcieren.

Du kannst noch so gut de/sensibilisieren - es ist für Mensch und Hund einfach nur Quälerei, wenn die Hormone einen Lernerfolg verhindern.

Wäre so wie der Versuch, einen Welpen mit Blasenentzündung stubenrein zu bekommen - nur mal als bildhafter Vergleich freuen

Momentan redet ihr beide für mich chinesisch lachen - aber interessant freuen

Lieber Gruß
Moni
Antworten
#28
Zitat:So wie ich Thomas verstanden habe, gilt es ja zunächst einmal mit Sicherheit auszuschließen, dass hormonelle Ursachen das Verhalten von Timmy forcieren.
Ich glaube, Thomas hat das so verstanden, dass Timmy immer noch so pannelachen ist wie damals vor seiner Substitution.

Dem ist aber nicht so.

Ich hab die SDU nur erwähnt, um euch klar zu machen, dass Erziehung zu einer wichtigen Zeit in Timmys Leben nur rudimentär stattfand.
Die Zeitspanne, wo er nur in gaaanz entspannten Umgebungen überhaupt aufnahmefähig war betrug immerhin fast 4 Jahre.

Hinzu kam, dass ich ziemlich verzweifelt war und mich unfähig hielt einen Hund zu erziehen. Hab ja keinen Vergleich, weil Timmy mein erster Hund ist.
Haha, und dann sowas. Einen unerzogenen Terrier, der jedes schlechte Klischee erfülltLol27

Na ja, vergangene Zeit. Sollte ich einfach abhaken und nach vorne gucken.
Aber ich hab viel gelernt und wir haben einiges geschafft.
Auch die Einsicht, dass Timmy halt ein Terrier ist, der niemals entspannt inner Ecke liegt und pennt. Außer hier zu Hause.

Bis auf das Jagen und die Katzenzwinkern

LG
Birgit

Edit: Hier mal ein paar Eindrücke von meinem "Spaßvogel" lachen

[Bild: 17928618ve.jpg]

[Bild: 17928620id.jpg]

[Bild: 17928650sf.jpg]

[Bild: 17928663co.jpg]
Antworten
#29
Gestern z.B.:
Ich hatte das Küchenfenster gekippt.
Auf einmal läuft Timmy höchst aufgeregt mit hoch erhobener Nase Richtung Fenster.
Ich guck raus und sehe.......nichts.

Plötzlich läuft eine Katze über unser Terrassendach und Timmy flippt völlig aus.

Hm, ja, da hätte ich schon reagieren sollen, als er zum schnuppernd zum Fenster liefzwinkern, nicht wahr? Wie Happy schon oben erwähnt hatzwinkern
Aber was tu ich dann am Besten?

Mir wäre im Traum nicht eingefallen in dem Moment, dass er die Katze schon im Nachbarsgarten riecht und riecht, dass sie kommt.
Wieder mal bestätigt, was für eine gute Nase unsere Hunde habenÜberrascht
Antworten
#30
Hallo Timothy,

(11.04.2014, 11:25)Timothy schrieb:
Zitat:Zu Deinem Hund passt auch gut die künstlich erzeugte Hypothyreose, da Stress eine Ausschüttung des Stresshormons Cortisol mit sich bringt. Dieses Hormon wiederum bindet Thyroxin, also das T4, aber mehr noch das ft4, freie Thyroxine.

Wenn ich hier nun das Verhalten lese, und die darauf bauende Blutwerte sehe, würde ich als erstes das Levothyroxin absetzen und nach 4 bis 6 Wochen einen Cortisoltest machen lassen.

Mal abgesehen davon, dass es wirklich schwer ist einen Arzt zu finden, der sich mit SDU auskennt verstehe ich nicht so ganz, was du mit deinem Vorschlag erreichen möchtest.

Fest steht, dass die Werte mit Fothyron von T4 und fT4 in den Normalbereich gestiegen sind.
T4 befindet sich 4 Stunden nach Tbl. Gabe im oberen Drittel der Referenz und fT4 mittig, also bestens.
Ich habe mehrere T4 und fT4 Werte in gewissen Abständen bestimmen lassen. Die Einstellung brauchte ca. ein halbes Jahr und ist jetzt stabil.

Der Stress ist deutlich gesunken, die Hormongabe ist gleich geblieben über jetzt bald 3 Jahre.

Abgesehen davon, dass ich ausschleichen müsste, was über Wochen dauern würde-was soll das bringen?
Timmy ist doch gut eingestellt-jetzt.

T3 wird aus T4 gewonnen. Wo wenig T4 vorhanden ist (aus welchem Grund auch immer) wird wenig T3 da sein.
Anders stellt sich das dar, wenn man einen Hund mit SDU Symptomen hat und normalen T4 Werten.
Dann muss T3 bestimmt werden, weil eine Umwandlungsstörung vorliegen könnte.

Mit der Schilddrüse kann ja was nicht stimmen, sonst wäre er mit Hormongabe und weniger Stress (=weniger Cortisolausschüttung) ja in die Überfunktion gerutscht.

Entschuldige bitte, wenn meine Äußerungen dazu so abstrakt erscheinen. Wenn Du, oder Dein medizinischer Berater sich damit so gut auskennen, dann will ich hier nicht klugscheißen.



(11.04.2014, 17:45)Timothy schrieb:
Zitat:So wie ich Thomas verstanden habe, gilt es ja zunächst einmal mit Sicherheit auszuschließen, dass hormonelle Ursachen das Verhalten von Timmy forcieren.

Ich glaube, Thomas hat das so verstanden, dass Timmy immer noch so pannelachen ist wie damals vor seiner Substitution.

Nein, so habe ich das nicht interpretiert und wenn das so rüber gekommen ist, dann tut mir das sehr leid.
Und dass ich Timmy äußerst süß finde, kann ich nach diesen Bildern nun auch sagen.
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
Antworten




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