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Plaudern im Februar
#11
lachen wir leben gerne mit Dreck und Brotkruemmel und -krusten moegen wir auch sehr gerne. Unser Staubsauger hoert auf den Namen Henry, ein sehr sympatischer Geselle.


Wir hatten heute einen superschoenen und vor allen Dingen interessanten Spaziergang am Warnemuender Strand. Wir haben unterschiedlichste Hunde getroffen und obwohl ich viele Sachen in der Kommunikation mitlesen kann, wundere ich mich doch manchmal ueber so manche Reaktionen meiner Hunde. Viele Hunde werden von einen ermahnt wenn sie in den Bereich meiner Hunde eintreten, andere ignoriert und wieder andere mit grosser Hoeflichkeit bedacht. Sehr interessant, ich sehe gerne zu, besonders da mir Hunde in Deutschland erwachsener und stolzer erscheinen und die Verstaendigungen somit vielfaeltiger sind.
Eine Begegnung fand ich interessant, aber irgendwie auch traurig. Schade das nach wie vor Menschen so respektlos unterwegs sind. Wir trafen eine stadtbekannte Tierschuetzlerin mit Hundegruppe, mindestens 7 grosse Hunde, sie alt und meiner Meinung nach nicht fit genug um alle zu kontrollieren. Alles Portugiesen, wie sie mir versicherte und meinen Kelpie hatte sie auch als Auslaender erkannt, daher blieb die Annaehrung auch unkommentiert, die Auslaender verstehen sich wohl wortlos untereinander und sehen ueber Unhoeflichkeiten hinweg?! Es waren alles Freilaufhunde, die sich auf Kosten anderer entfalten duerfen.
Die Gruppe sahen uns auf 50m Entfernung, fing an zu rennen und traf ungebremst bei uns ein. Ich traute meinen Augen wirklich nicht.
Der erste, zweite, dritte und vierte Ankoemmling bekam direkt vom Schaeferhund eine gescheuert und auch jeder weitere Hund, der es wagte in ihren persoenlichen Bereich einzudringen. Der Kelpie war genauso beschaeftigt, der fand dieses Eintreffen ebenfalls aeusserst bescheuert. Nach solchen unhoeflichen Annaehrungen scheint es fuer meine Hunde ausser Frage, das sie sich von diesen Hunden kontrollieren lassen.
Eine halbe Sekunde lang war es unklar ob einige Hunde in der Gruppe als Kleingruppe auf meine Hunde reagieren und/oder sich von meinen Hunden etwas verbieten lassen, aus diesem Grund blieb ich dabei stehen, ansonsten haette ich gesagt ´komm die sind uns zu bloed´. Dann wurde klar das alle noch relativ jung waren und Lucy mental nichts entgegensetzen konnten oder wollten.
So, nun sind meine Hunde nicht schuechtern oder aengstlich und auch keine Opfer, aber es war keine angenehme Situation fuer sie (oder mich). Sie sind damit gut umgegangen, haben ihre Nerven behalten und sich nicht herumschubsen lassen, aber grundsaetzlich war das auch nicht ungefaehrlich. Die Hundefuehrerin war nicht in Reichweite, erst als die Situation geklaert war.

Sowas ist doch einfach nicht schoen oder was? Oder auch fair, allen Beteiligten gegenueber, der Gruppe, den Einzelhunden, den Besitzern? Ich finde das nicht cool, ueberhaupt nicht. Ich finde es total ruecksichtslos. Meine Freundin musste mit ihrem Ruedem vom Strand, dem waere es nicht gut bekommen. Ich hatte das Gefuehl das ich nicht folgen koennte, da die Gruppe uns dann gefolgt waere. So habe ich drauf getraut das meine Hunde die Faehigkeiten haben, ihnen freie Hand gelassen und bin ruhig dabei geblieben. (Ausserdem war mir auch bis zum Passieren der lieben Frau nicht klar, das tatsaechlich nur ein Hundefuehrer im Spiel war, urspruenglich hab ich geglaubt wir haetten eine Hundeschule vor uns)

Was sagt ihr?
Kathi, Lu und Pai
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#12
Ich finde so etwas auch unmöglich und rücksichtslos! schimpfen
... und Hut ab vor deiner Schäferhündin!

Ich treffe in Hundeauslaufgebieten auch öfter auf Gruppen wo sich niemand genötigt sieht auf seine Hunde aufzupassen - bzw. eh überfordert ist ...
Meiner Schäferhündin lasse ich freie Hand, sie kann das viel besser einschätzen als ich! 11144612890
Wenn ihr Gruppen schon aus der Ferne nicht geheuer sind, dann macht Meggie gleich einen großen Bogen drum und vermeidet Konflikte.
Meist aber geht sie einfach mitten durch und je nach Gegenüber wird ignoriert, Höflichkeit ausgetauscht oder kurz gespielt. Und mitunter gibt es eine Ansage auf Schäfi-Art ...

Bei meiner Beageline passe ich gut auf, sie ist zwar unkompliziert und geht meist fröhlich auf andere Hunde zu - aber sie kann sich nicht so effektiv wehren wie der Schäfi. Bei Bedarf greife ich dann ein und verscheuche die Rüpel.
LG,
Ulrike.

[Bild: a010.gif] [Bild: a010.gif]
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#13
Mir ist es eigentlich egal, ob Gruppe oder Einzelhund. Ohne vorherige Kommunikation der Hundeführer
darf ein Hund nicht einfach los stürmen. Wenn beide damit einverstanden sind, bitte.

Wir haben hier im Dorf auch 2 Hundeführer dieser Art. Die denken einfach nicht von 12 bis Mittag.
Interessant finde ich bei solchen Begegnungen, dass Trudel die Unhöflichkeit kleiner Hunde komplett anders kommentiert, als die von großen Hunden.

Schon bei Olga habe ich festgestellt, dass sie auf Fußhupen absolut großzügig reagierte, während sie sich bei größeren Hunden
sehr unmissverständlich ausdrückte.

Habt ihr sowas auch schon beobachtet?
Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
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#14
Solche eine Situation habe ich lange nicht erlebt oder eigentlich auch noch nie. Heran rennenden Einzel- oder auch Paarhunde gibt es oefter, aber keine ganze Horden.

Gerti ich mag eigentlich Hundebegegnungen nicht mehr direkt absprechen, ich kucke immer ob der Gegenueber frei laeuft und wie sich Hund und Halter sich verhalten und dann lass ich meine Hunde hin gehen oder nicht. Mir ist es lieber wenn es sich natuerlich und so ungezwungen wie moeglich entwickelt. Alles was Formeller ablaeuft, ist mir zu einzwaengend und irgendwie auch stressig. Ich moechte auch jetzt in eine Begegnung, wenn sie passiert, moeglichst wenig eingreifen, denn ich denke das haben meine Hunde verdient, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen in ihren eigenen Angelegenheiten.
Mich stoert es so auch nicht wenn jemand angestuermt kommt, unter Umstaenden muss er sich dann fuer seine Tat verantworten oder auch manchmal nicht. Ich finde es sehr interessant.

Zu deinem zweiten Punkt, ja Gerti, Lucy kuckt ganz genau. Sie hat mich schon manches Mal verbluefft, indem sie auf poebelnde Hunde gar nicht reagiert hat. Diese Hunde haben aus Unsicherheit reagiert. Sie hat sie nicht Ernst genommen, aber in mindestens einem Fall, ist sie einfach stehen geblieben und hat den Jungmops Kontakt aufnehmen lassen, nicht superfreundlich, aber irgendwie goennerisch. Ich freue mich das sie alleine kreativer wird, andere Loesungen findet und nicht jedes Mal die Holzhammerschaeferhundmethode einsetzt.

Aber bei Lucy ist es noch einmal ein Unterschied ob sie gestresst ist oder nicht, es gibt Situationen, da kann sie gar keine Entscheidungen treffen, dann ist sie nur mit ihrem Stress beschaeftigt.

Ulrike ist Meggie eigentlich reine Schaeferin? Ich kann mich nicht mehr erinnern.
Kathi, Lu und Pai
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#15
Ist das nicht mit uns Menschen genau so?

An einem Tag begegnen wir dem Pöbler mit einem Lächeln und können Freundlichkeit und Höflichkeit entgegnen, und manchmal erntet man noch in der nächsten Minute einen kleinen Erfolg? Und an anderen Tagen pöbeln wir zurück, weil wir eh schon abgenervt von etwas ganz anderem sind, und dann eskaliert ein ungeplanter Dialog einer ungeplanten Begegnung.

Für mich ist inzwischen klar, dass ich in den allermeisten Fällen so sondiere, wie Kathi beschreibt. Ich schaue mir an, was da im Freilauf auf mich zukommt. Wenn es mir nicht gefällt leine ich demonstrativ an bzw. hole deutlich den Hund zu mir ran. Wird darauf nicht seitens des/der anderen Halter/s reagiert, lasse ich meinen Hund frei und den Dingen ihren lauf. Er regelt das dann schon. Um Coffie mache ich mir keine Sorgen, da er durchaus in der Lage ist, Dreistigkeiten deutlich zu begegnen. Aber ich mag das nicht provozieren, und Coffie ist nicht dazu da, anderen Hunden Benimm beizupulen. Er ist selbst noch nicht gefestigt genug, um nicht machmal in der Dosierung der Maßnahme etwas zu übertreiben. Das sehe ich im Unterricht, wenn ich ihn zuweilen schicke, um eine Korrektur vorzunehmen. Ganz dünnes Eis, auf dem ich mich da bewege.

Und eben, wie eingangs beschrieben, vieles ist Tagesform. Auch die eigene. An manchen Tagen empfiehlt es sich einfach, irgendwo im Nirgendwo zu gehen. Um sich und dem Hund Ruhe und Entspannung zu geben. So handhabe ich es, aber das erfordert viel Ehrlichkeit mit sich selbst, und das sich Eingestehen, heute bin ich einfach mies drauf.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#16
(11.02.2014, 23:03)kamalii schrieb: Ulrike ist Meggie eigentlich reine Schaeferin? Ich kann mich nicht mehr erinnern.

Sie ist wohl ein veredelter Schäfi lachen
(genaues weiß niemand, Meggie kommt aus dem Tierschutz...)

In Berliner Hundeauslaufgebieten sondiere ich meistens nicht mehr, da gibt es einfach zu viele Hunde.
Und längst nicht alle Hundehalter haben schon mal was von den Nutzungsbestimmungen jener gehört und manche Leute denken, Hunde-Auslaufgebiet bedeutet, Wuffel darf tun was ihm gefällt solange er niemanden zusammenbeißt ...
Die meisten Hunde sind aber verträglich, ich muss selten eingreifen. zwinkern
LG,
Ulrike.

[Bild: a010.gif] [Bild: a010.gif]
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#17
Tatsächlich gibt es - abseits des sportlichen Programms - auch noch Lichtblicke, die ich bei Russlands Superreichen
nicht erwartet hätte.

http://www.bunte.de/meldungen/oleg-derip...71449.html
Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
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#18
Daumen hoch mal zur Abwechslung ne sinnvolle Investition für die Veranstaltungsvorbereitung.
Gruß
Norbert zwinkern
Jap, ich lebe meist in meiner eigenen Welt, es ist ok, die kennen mich da!
...wer die Musik nicht hört, hält den Tanzenden für wahnsinnig.
Antworten
#19
Hab ich grad gefunden, aus dem wirklichen, wahren Leben:

https://www.facebook.com/roland.palm.9/p...0412494684


Huch! Das ist im falschen Thread gelandet. Norbertlie, kannste das bitte zum Plaudern verschieben?11144612890
Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
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#20
...habs verschoben lachen , nur das Fatzenbuchdingens kann man nur sehen, wenn man dort angemeldet ist...
Gruß
Norbert zwinkern
Jap, ich lebe meist in meiner eigenen Welt, es ist ok, die kennen mich da!
...wer die Musik nicht hört, hält den Tanzenden für wahnsinnig.
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