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Hundeerziehung und das Märchen von der rein positiven Arbeit
#61
Für mich hängt es sehr stark vom Hund ab, ob Futtertreiben eine Möglichkeit ist. Die Denkfähigkeit bei vielen ist dann sehr stark eingeschränkt, und es dauert sehr lange. Ich arbeite gerne mit Leitplanken bei schiefem Sitzen Entweder an Zäunen entlang, oder ich nutze Besenstiele oder eine Reitgerte, die den Hund berühren. Dann kann ich verstärken, wenn der Hund die richtige Position eingenommen hat, und baue dann das Hilfsmittel wieder ab.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#62
Jep, eine Mauer (oder Zaun) als Begrenzung wäre auch eine Idee, mit einem Stecken habe ich auch mal ausprobiert bei meinen Jungs - aber setzten jede auch noch so kleinste Berührung als WEICHEN um, das war dann auch nicht im Sinne des Erfinders.

Bei Hunden, die da nicht so (augenscheinliche) Weicheier wie meine sind, ist das sicher auch eine gute Möglichkeit ... nur einen Zaun oder eine Mauer mit sich rumschleppen kopfkratz irgendwie unpraktisch, oder?

Ne, Spaß beiseite: Ist ja auch immer davon abhängig, wie gut eine Methode beim jeweiligen Hund-Halter-Gespann umgesetzt werden kann, und auch Trainer haben hier so ihre Vorlieben, mit denen sie dann authentischer sind, als mit einer anderen Methode.

Hauptsache, nicht aversiv freuen zwinkern

Ich habe allerdings die Erfahrung gemacht, dass die oft längeren "Umwege" für mich den Vorteil bergen, dass ich das anvisierte Ziel deutlich mehr eingrenzen kann, es also für meinen Hund verständlicher ist - aber gut möglich, dass dies MEINE persönliche Vorliebe ist lachen

Lieber Gruß
Moni
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#63
(03.04.2014, 13:20)marcolino schrieb: Jep, eine Mauer (oder Zaun) als Begrenzung wäre auch eine Idee, mit einem Stecken habe ich auch mal ausprobiert bei meinen Jungs - aber setzten jede auch noch so kleinste Berührung als WEICHEN um, das war dann auch nicht im Sinne des Erfinders.

Bei Hunden, die da nicht so (augenscheinliche) Weicheier wie meine sind, ist das sicher auch eine gute Möglichkeit ... nur einen Zaun oder eine Mauer mit sich rumschleppen kopfkratz irgendwie unpraktisch, oder?

Ne, Spaß beiseite: Ist ja auch immer davon abhängig, wie gut eine Methode beim jeweiligen Hund-Halter-Gespann umgesetzt werden kann, und auch Trainer haben hier so ihre Vorlieben, mit denen sie dann authentischer sind, als mit einer anderen Methode.

Hauptsache, nicht aversiv freuen zwinkern

Ich habe allerdings die Erfahrung gemacht, dass die oft längeren "Umwege" für mich den Vorteil bergen, dass ich das anvisierte Ziel deutlich mehr eingrenzen kann, es also für meinen Hund verständlicher ist - aber gut möglich, dass dies MEINE persönliche Vorliebe ist lachen

Lieber Gruß
Moni
Da decken sich, meine bescheidenen Erfahrungen, mit denen von Moni. Meines Erachtens ist der Umweg, jedenfalls bei meinem Hund, der Weg der nachhaltiger und vom Hund leichter zu verstehen ist. Aber wie gesagt, sind meine Erfahrungen mit meinen Hunden. Und so lange mach ich das ja noch nicht.
Und ich hab ja auch so ne Weichtüte. Bei der ist alles was auch nur nach Zwang aussieht, aufregungswürdig. Und somit eher nicht zweckdienlich.
Lieben Gruß
Schäfi2014
&
die Terrornasen Onja & Biene
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#64
Am nachhaltigsten, so ist es meine Erfahrung, sitzen die Lernerfahrungen, die sich der Hund ein Stück weit selbst erdenken durfte. Und das ist weder Futter vor der Schnute noch ein Zaun.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#65
Wenn ein Hund Lernerfahrungen machen soll, grenze ich die Möglichkeiten so weit ein, dass er selber Erfahrungen sammeln kann, ohne dabei wirklich zu schaden zu kommen.

Beim korrekten Sitz parallel zum Hundeführer geht es aber um Dressur cool

Die einzige Lernerfahrung, die ein Hund dann machen kann ist: Wie tickt mein Mensch zwinkern
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#66
Sehe ich anders. Auch da kann er sich selbst erarbeiten, WO die korrekte Position ist.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#67
Das sehe ich ein kleines bisschen anders, es kommt auch immer auf den Hund an.
Jedes "neue" HZ//Kommando//wie auch immer, bringe ich dem Hund erst einmal zu Hause bei. Ohne Ablenkung. Mit dem Clicker. Dort lasse ich den Hund auch selbstständig erarbeiten was ich gerade möchte. Hat der Hund dies verinnerlicht geht es nach draußen aufs Feld. Klappt es dort mit mehr Ablenkung geht es auf den HuPla.
Bis dahin habe ich das Kommando so weit konditioniert, dass ich es abrufen kann.
Darüber wie man auf dem Platz mit dem Hund arbeitet gibt es ja dann auch viiiiiieeeelllllleeee Wege.
Unser Weg sieht viel so aus, dass ich den Ball unter dem linken Arm habe. Auf jeden Fall für die Fußarbeit. Für Sitz und Platzübungen nehme ich lieber Futter innerhalb der Übung. Nach Abschluss der Übung kommt der Ball.
Dieser Weg ist aber nur unser Weg (Bienes und meiner) der muss und wird so nicht auf andere Hunde passen - soll es ja auch nicht.
Also grundsätzlich kann ich sagen, stimme ich dann sowohl Anja als auch Moni ein bisschen zu.
Jeder so wie der eigene Hund das am besten kann und versteht!!
Darum werde ich auch nie Anhänger von DER Ausbildungsmethode werden. Ein Lebewesen lässt sich nicht in ein Raster pressen.
Lieben Gruß
Schäfi2014
&
die Terrornasen Onja & Biene
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