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Beißender Hund
#1
Hallo Ihr Lieben,

ich bin seit heute erst in diesem Forum auf Empfehlungen von Gerti...
Ich hab auch gleich ein Thema, was mir ein bisschen auf dem Herzen liegt, betrifft zwar nicht meinen eigenen Hund, aber ich hätte trotzdem ein paar Fragen...

Erst einmal kurz zu meiner Person ich heiße Maria und bin 23 Jahre alt und wohne in Waren an der Müritz.

Meine Eltern und ich haben vor vier Jahren einen Scotchterrier für meine Oma gekauft, da ihre alte Scotch Terrier Hündin gestorben war.
Doch als wir den Hund aus Dänemark geholt haben, war das zwischen dem Hund und mir Liebe auf den ersten Blick...
Seitdem wohnt der Hund in der Woche bei meiner Oma, die sich auch ganz lieb um ihn kümmert, allerdings wenn ich am Wochenende nach Hause komme, hole ich sie zu mir und trainiere mit ihr.
Leider ist es mir durch meine Arbeitszeiten nicht möglich den Hund komplett zu mir zu nehmen.

Das war es soweit erst mal zu meiner Person und zu meinem Hund.
Jetzt zu dem Thema was mich seit einer Woche beschäftigt...

Ich hab eine Bekannte, die sich vor anderthalb Jahren einen kleinen Rüden zugelegt hat. Er ist ein Mix aus Jack Russel und Dackel.
Der Kleine ist sehr mobil und bis vor kurzem war er auch total lieb...
Neuerdings fängt er an während des Spielens oder beim Streicheln und Kuscheln zu beißen.
Mich traf es letzte Woche, obwohl der Hund mich gut kennt und das schon seit er Welpe ist.
Zu seiner Situation kann ich nur noch sagen, dass sich bei Frauchen und ihm einiges geändert hat, da sie seit September eine neue Arbeitsstelle gefunden hat und er somit nicht mehr den ganzen Tag von ihr behütet wird, sondern auch mal 6 Stunden am Stück alleine bleiben muss...
Wenn ihr also Tipps für mich habt, wie man dem Kleinen seinen Stress oder wie man das auch immer nennen möchte, nehmen kann beziehungsweise mit ihm auch anders trainieren kann, so dass das Beißen ausbleibt, würde ich mich sehr freuen...
Ich weiß ja nun nicht wie das hier so läuft, also falls ihr noch irgendwelche Hintergrundinformationen braucht, schreibt mir bitte und fragt mich!
Das, was ich dazu sagen kann, würde ich euch dann sehr gern mitteilen.


Gesendet von meinem iPhone mit Tapatalk
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#2
Hallo Maria

Schön, dass du hierher gefunden hast.

Vielleicht könntest du den Abschnitt mit den Infos über dich und Lilly kopieren und
in den Vorstellungsbereich packen. Da würde es besser hin passen.

Zum Hund deiner Bekannten.

Mit den Ferndiagnosen ist das immer so eine Sache...

Was heißt denn "Er beißt"?

Klar ist ja schon: Wenn ein Hund wirklich beißt - auch so ein kleiner - dann fließt in aller Regel Blut.

Ist es wirklich Beißen oder eher so ein Schnappen?

Bekam sie den Hund als Welpen oder wie alt ist er jetzt?

Natürlich ist die Umstellung auf das Alleinbleiben nicht so einfach und müsste eigentlich schrittweise geübt werden.
Fakt ist, dass ein Hund, wenn er 6 Std. Ruhe halten soll, ansonsten gut ausgelastet sein sollte.
Kam die Veränderung denn schlagartig mit der neuen Situation oder eher schleichend.?

Zunächst würde ich auch mal abchecken, ob der Hund vielleicht Schmerzen hat oder ob es ihm auf andere Weise
körperlich nicht gut geht.
Wenn da alles im grünen Bereich ist, muss mal weiter sehen.

Liebe Grüße Gerti
Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
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#3
(10.12.2013, 10:49)Gerti schrieb: Mit den Ferndiagnosen ist das immer so eine Sache...

wie gerti schon richtig schreibt, mit der ferndiagnose ist das so eine sache kopfkratz



(09.12.2013, 21:34)Lilly schrieb: Ich hab eine Bekannte, die sich vor anderthalb Jahren einen kleinen Rüden zugelegt hat. Er ist ein Mix aus Jack Russel und Dackel.
Der Kleine ist sehr mobil und bis vor kurzem war er auch total lieb...
Neuerdings fängt er an während des Spielens oder beim Streicheln und Kuscheln zu beißen.
Mich traf es letzte Woche, obwohl der Hund mich gut kennt und das schon seit er Welpe ist.
Zu seiner Situation kann ich nur noch sagen, dass sich bei Frauchen und ihm einiges geändert hat, da sie seit September eine neue Arbeitsstelle gefunden hat und er somit nicht mehr den ganzen Tag von ihr behütet wird, sondern auch mal 6 Stunden am Stück alleine bleiben muss...
Wenn ihr also Tipps für mich habt, wie man dem Kleinen seinen Stress oder wie man das auch immer nennen möchte, nehmen kann beziehungsweise mit ihm auch anders trainieren kann, so dass das Beißen ausbleibt, würde ich mich sehr freuen...
Ich weiß ja nun nicht wie das hier so läuft, also falls ihr noch irgendwelche Hintergrundinformationen braucht, schreibt mir bitte und fragt mich!
Das, was ich dazu sagen kann, würde ich euch dann sehr gern mitteilen.


aber...es gibt immer ein aber und ich hab so eine vermutung schon alleine von deinem kleinen bericht. ein jack russel/dackel...
der jack russel ist ein hoch aktiver hund, er ist auch ein "killer". der dackel ist ebenso ein sehr aktiver hund und ebenfalls für die jagd gezüchtet und ist mit einem "killerinstinkt" ausgestattet...nun sind da in diesem mix zwei vereint die eigentlich nicht vereint gehörten. die eigenschaften die da zusammenkommen sind ungünstig. das nur mal dazu wie das strickmuster eines solchen mixes ist.

tja und wenn ich nun aus deinem bericht 1 + 1 zusammenzähle kommt bei mir ein frustrierter und stark unterbeschäftigter hund bei heraus. wie gerti schon richtig schrieb beißt der hund nicht, täte er das würdet ihr bluten. er schnappt vielleicht oder anders gesagt er lebt seinen frust über handlungen mit den zähnen aus, er so mutmaße ich das jetzt einmal lebt den frust über sehr heftige beißspiele aus. ein hund muss auch lernen mit frust umzugehen und den frust nicht in beißspielen auszuleben. als erstes würde ich versuchen das was er tut zu beenden und versuchen es in andere bahnen zu lenken (suchspiel) zum beispiel. dann würde ich diesem hund langfristig gesehen "arbeit" auferlegen. das heisst ausreichende beschäftigung draussen an der frischen luft. spaziergänge reichen da nicht aus von 1 std. oder so...generel ist ein spaziergang hier noch zu wenig. ich würde es mal mit regelmäßigem radfahren versuchen. vielleicht 2 oder 3 mal in der woche ein paar km machen. doch vorsicht, nicht gleich 10 km am stück sondern klein anfangen, 1 bis 3 km. desweiteren würde ich dem hund zum ausgleich generel mehr aufmerksamkeit daheim widmen. suchspiele daheim, denkübungen, irgendwelche aufgaben einstudieren wie tricks usw.
ich denke, so jetzt meine einschätzung ins blaue hinein könnte sich der zustand schnell ändern.

aber schreib doch mal auf wie der tagesablauf des hundes so aussieht über die woche hinweg. vielleicht erkennt man dann mehr kopfkratz
ach, was jetzt nicht eingeflossen ist in meine betrachtungsweise ist ob der hund trennungsangt hat, ob er ein kontrollfreak ist usw. das lasse ich jetzt mal aussen vor...ich hab jetzt lediglich eine starke unterbeschäftigung und somit frustbewältgung als triebfeder für das verhalten herangezogen zwinkern
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#4
Hallöchen,

also ich fange jetzt mal bei Gertis Bemerkungen an und "kämpfe" mich dann Schritt für Schritt durch...

Also die Umstellung mit dem Job kam sehr plötzlich und konnte somit nicht langsam geübt werden.
Körperlich ist der Kleine sehr fit, somit würde ich Medizinisches ausklammern...
Das Beißen ist schon eher ein Schnappen (da hast du also Recht) allerdings fand ich die Situation schon etwas bösartig, wenn ich meine Hand nicht schnell weggezogen hätte, wäre wohl Blut geflossen. Auf jeden Fall kam ich wortwörtlich mit einem blauen Fleck davon.

Ich nehme nur kurz vorweg, dass ich auch der Meinung bin, dass der Hund stark unterbeschäftigt ist. Da komm ich dann auch gleich zum Tagesablauf...

Je nachdem wie Frauchen arbeiten muss, ob Früh oder Spät ändern sich natürlich die Zeiten der Spaziergänge, ansonsten ist das eigentlich relativ gleich...
Morgens nach dem Aufstehen geht sie eine Runde ca. 45 min und geht dann zur Arbeit um dann nach ich sag mal 4-5h in ihrer Mittagspause nochmal eine kleine Runde zu drehen von ca. 20 - 30 min.
Dann nach nochmal 3-4 h kommt sie nach Hause. Dann geht es nochmal ne Stunde raus und meist hat sie nach Feierabend nochmal Kunden zu Hause, da sie nebenberuflich Kosmetik und Nägel macht.
Der Hund muss sich in der Zeit natürlich auch ruhig verhalten, was sie durch Kauknochen usw erreichen möchte. Meist hällt der Hund es nicht lange aus und versucht mit Spielzeugen zum Spiel aufzufordern...
Dann gibt es abends nur nochmal Pullerrunden und dann wars das. Sie hat nätürlich auch schon ein bis zwei Denkspiele für den Hund gekauft, die er natürlich schnell geknackt hat. Ich denke ihr selber fehlt die Motivation und auch die Geduld sich mehr mit ihm auseinanderzusetzen.
Vielleicht fehlen ihr auch die Ideen. Ich geb ab und zu Denkanstöße, durch das Training mit meiner Hündin, da die auch extrem anspruchsvoll ist.
Allerdings hoffe ich, dass sie durch die häufiger werdenden "Beißattacken" langsam alarmiert wird.
Ich hatte ihr zb das Klickern vorgeschlagen, da ich denke, dass es für Giles (so heißt der Hund) die perfekte Arbeit wäre...
Frauchen lehnte das jedoch ab, da sie ungern mit Futter arbeitet. Dh mir gehen die Ideen aus, da ich meine Hündin fast ausschließlich über Futter motiviere bzw mit Futter als Belohnung arbeite...zumindest wenn es ums Klickern geht...
Habt ihr vielleicht noch andere Ideen, wie man den Hund im Kopf auslasten kann?
Denn die Zeit um den Hund kaputt zu spielen hat sie definitv nicht, denn er hat extreme Ausdauer...
Allerdings find ich die Idee mit dem Fahrrad fahren auch super, das ist was, was man zumindest auch am WE in Angriff nehmen kann.

Vielen Dank schon mal bis jetzt für eure Analysen...
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#5
aha.... lieg dich doch richtig mit meiner einschätzung lachen

aber vergiss mal die sache mit dem klickern...klickern klickern klickern...immer wieder klickern. ist das ein tick in der heutigen zeit ?
es gibt keinen denksporttrieb bei einem caniden...aber es gibt einen bewegungstrieb...und dieser möchte befriedigt werden. wird er es nicht, dann fliegt die mütze hoch...

soweit ist es schon und vergiss das deine freundin erkennen wird das es so nicht weitergeht mit dem beissen. es wird eher darauf hinauslaufen das der hund dann eines tages abgegeben wird oder ein 10jähriges marthyrium wird folgen...

man kann grundlegende probleme nicht wegklickern...vergesst das mal mit Augen rollen

einen hund geistig fordern ist ok aber sollte nur ein teil des ganzen sein. ein hund muss auch körperlich gefordert werden. ein hund ist ein lauftier...
du schreibst selber der hund ist sehr bewegungsfreudig. tja wenn ich mir da die zeiten ansehe die der hund sich bewegt ist das wie ein tropfen auf den heissen stein für diesen hund. es werden sicherlich auch nur ganz normale spaziergänge ohne jede action sein.
ein weiterer tipp von mir dazu ist einfach sich eine hundeschule suchen, sich beraten lassen vor ort, den hund anschaun lassen und dann sich einen trainingsplan/beschäftigungsplan erstellen lassen der sich am wesen des hundes und seinen bedürfnissen richtet.

es geht auch nicht darum den hund "kaputt" zu spielen. ein hund hat weit mehr energie als man denkt. diesen denkfehler machen viele hundehalter nur er funzt nicht. ein hund trainiert sich und seine leistungsfähigkeit steigt weiter an. sie geht über die leistungsfähigkeit des menschen. es geht bei der ausreichenden bewegung eines hundes eher darum seine triebe zu befriedigen.

einen hund zu "befriedigen" setzt sich aus vielerlei dinge zusammen. da wäre die gesitige beschäftigung, da wäre der zeitfaktor zusammen mit dem hund den man aufbringen muss, da wäre die körperliche auslastung. das erst alles zusammen ergibt einen zufriedenen und vor allem für den menschen verträglichen hund der nicht auffällt und nicht zur last fällt.
deine freundin sollte mal ihren tagesablauf überdenken wo sie möglichkeiten sieht zeit für den hund sich nehmen kann. aktivzeit für den hund die auch nur dem hund gehört. einfach den tagesablauf neu strukturieren. sie kann zum beispiel vor der arbeit eine runde mit dem rad drehen morgens, mittags ein kurzes powerspiel mit dem ball, jagdspiel wie reizangel, abends kurzes denkspiel usw....da gibts viele möglichkeiten.
ich kenne leute die nehmen papkartons und muntern die hunde auf diese gemeinsam zu zerfetzen, oder eine kiste mit leeren plastikflaschen in einem karton und in einigen flaschen sind leckerlies drinne die sich der hund rausholen muss. der phantasie wie man denken und bewegung miteinander kombinieren kann sind keine grenzen gesetzt.

ein hund der nicht zufrieden ist wird probleme machen, ein hund der zufrieden ist bemerkt man hingegen gar nicht... zwinkern
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#6
Hallo Maria

Dass ich zum Clickern eine komplett andere Meinung als happy habe, weißt du.
Du weißt auch, wie begeistert Hunde bei der Sache sind und auch, dass es ihren Kopf ziemlich anstrengt.

Als alleinige Hirnarbeit würde ich das Clickern aber auch nicht sehen.

Sag mal, mit Futter arbeitet sie nicht gern, aber damit Hundi ruhig bleibt, kriegt er einen Kauknochen reingeschoben..... kopfkratz

Ich könnte mir Suchen gut vorstellen, da kann deine Bekannte mit einem Spiel belohnen, wenn sie das
Spielzeuge versteckt. 2 x 10 Min. am Tag und der Hund ist im Hirn ausgepowert.
Wenn es keine Luschisuchen sind.

Dazu eine gute körperliche Betätigung und der Hund ist rundum versorgt.

Ob das Beißen dann aufhört, wage ich zu bezweifeln. Wahrscheinlich muss da noch mehr getan werden.

Wie reagiert deine Bekannte denn, wenn ihr Hund schnappt?
Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
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#7
(11.12.2013, 14:42)Gerti schrieb: Wie reagiert deine Bekannte denn, wenn ihr Hund schnappt?

gerti die antwort kennst du doch oder ? egal wie die antwort ausfällt, es kann nur falsch sein denn sonst gebe es das problem nicht...

interessant ist die frage dennoch, denn man könnte so falsche reaktionen abstellen...
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#8
Hallo und eine frohe Weihnachtszeit...

also auf die Frage hin, wie sie reagiert, wenn der Hund beißt:
Sie ist dann sehr streng und sperrt ihn aus dem Zimmer aus, wo wir sitzen und naja schreit ihn auch an...ob das die richtige Lösung ist, bezweifle ich, aber dass sie aus Hilflosigkeit heraus so reagiert, verstehe ich...die Ursache liegt zwar in der Unterbeschäftigung, also ganz woanders, aber wie und vor allem welche <Konsequenz sollte man dem Hund geben, sodass er auch in diesen Momenten merkt, dass das kein gewünschtes Vewrhalten ist...
Ich bin wirklich überfragt...denn ich glaube, dass es ja etwas länger dauern wird, bis man das Verhalten abstellen kann, allerdings kann man das Beißen in den Situationen, wenn es passiert, doch nicht einfach ignorieren oder?

Mir ist übrigens noch eingefallen, dass Giles auch knurrt und schnappen will (auch bei Frauchen) wenn man ihm Futter wegnimmt oder einen Knochen oder so...es reicht schon wenn man ihm zu dicht kommt...
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#9
(21.12.2013, 20:01)Lilly schrieb: also auf die Frage hin, wie sie reagiert, wenn der Hund beißt:
Sie ist dann sehr streng und sperrt ihn aus dem Zimmer aus, wo wir sitzen und naja schreit ihn auch an...

streng ist sie nicht, sie reagiert menschlich...menschlich falsch...
anschreien...gleichfalls menschlich...menschlich falsch...

...und komplett sinnlos. damit das einen sinn ergeben würde müsste der hund wie ein mensch denken und verstehen können. kann er nicht und bringt daher nichts.

sie muss lernen, lernen wie ein hund dinge versteht, wie ein hund sich mitteilt und was er mitteilt. erst wenn sie dieses verstehen kann könnte sie auch richtig handeln. es bringt nicht viel dir hier tipps und ratschläge zu geben, nicht weil du sie nicht verstehst sondern weil deine freundin nicht das tun wird was du ihr rätst. ich bezweifle das das was bringen würde. sie müsste wollen und ich sehe kein wollen. hat sie schon mal kontakt zu einem hundetrainer aufgenommen ? was tut sie momentan ? momentan ignoriert sie ihre probleme. du machst dir gedanken, sie nicht.
hilflos, ja das ist sie auch aber weil sie ihren hund nicht versteht, weil sie die hundesprache nicht versteht. frag sie mal wann sie sich die fremdsprache "hund" mal aneignen will ?!


(21.12.2013, 20:01)Lilly schrieb: ob das die richtige Lösung ist, bezweifle ich, aber dass sie aus Hilflosigkeit heraus so reagiert, verstehe ich...die Ursache liegt zwar in der Unterbeschäftigung, also ganz woanders...

nein, die ursache liegt nicht nur in der unterbeschäftigung sondern darin das sie kein hündisch sprich...denn siehe hier:


(21.12.2013, 20:01)Lilly schrieb: Mir ist übrigens noch eingefallen, dass Giles auch knurrt und schnappen will (auch bei Frauchen) wenn man ihm Futter wegnimmt oder einen Knochen oder so...es reicht schon wenn man ihm zu dicht kommt...

ein völlig normales verhalten das der hund zeigt, normal und natürlich aber leider können wir menschen dieses verhalten nicht gebrauchen. es macht es auch sau gefährlich.
da sind schon im anfangsstadium in der sozialisierung beim welpen schon dinge gegen den baum gelaufen. sie hat ein ganzes paket an problemen und die grundlage dafür liegt darin das das verhaltensrepertoire des hundes nicht kennt und deuten kann denn dann könnte sie auch richtig handeln.
das ganze ist viel zu kompliziert um hier tipps zu geben. ich kann nur eines sagen: schleif sie zu einem guten hundetrainer, an den haaren wenn es sein muss. es hilft nichts, mit zwar wirkungsvollen und kurz-und knappen tipps kann man zwar was bewirken aber das würde das grundlegende problem leider nicht lösen. da muss jemand ran der sich das ganze life anschaut vor ort und eingreift,erklärt und die schieflagen in der erziehung und haltung berichtigt.

normal würde ich bei einem kleinen problem einen vorschlag machen wie man das lösen kann aber hier liegt mir einfach zuviel schief. es hat sich bei deiner freundin eine schieflage der rangordnung dadurch ergeben. der hund sagt klar wo es lang geht. dies muss unter fachlicher anleitung korrigiert werden. das geht leider nicht nur ein paar tipps denn die werden ins leere laufen, wenn nicht gar sogar dinge verschlimmern. ich hoffe du bist nicht böse wenn ich sage: auch du weisst nicht und verstehst nicht was bei deiner freundin falsch läuft, die weisst das es falsch läuft, dass ist schon einmal gut. es nutzt aber nichts wenn man dir sagt: tu so oder tu so und du weisst und verstehst nicht warum. wie solltest du das dann weitervermitteln. deswegen, schleif sie zum hundetrainer, sieh zu das du sie dazu bringst. es kostet zwar geld aber es lohnt sich, wenn der sein handwerk versteht bringt er die schieflage wieder ins lot.
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