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Artikel - Border Collie – Ein Problemhund!?
#1
irgendwie ganz schon off topic, aber ich fand den Artikel ganz treffend und weiss gerade nicht wohin damit. vielleicht hat noch jemand Spass daran : http://www.planethund.com/hundewissen/bo...-2808.html
Ein Experte ist eine Person, die jeden möglichen Fehler in einem sehr begrenzten
Arbeitsfeld schon einmal gemacht hat.
Niels Bohr
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#2
Moin Birte,
hab deinen Beitrag mal hier her verschoben. Hier passts irgendwie besser hin, oder?

Den Artikel find ich zum großteil super! Nur an einigen stellen bissel überspitzt.
Gruß
Norbert zwinkern
Jap, ich lebe meist in meiner eigenen Welt, es ist ok, die kennen mich da!
...wer die Musik nicht hört, hält den Tanzenden für wahnsinnig.
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#3
Wunderbar - danke! Welche Stellen findest du überspitzt?
Birte
Ein Experte ist eine Person, die jeden möglichen Fehler in einem sehr begrenzten
Arbeitsfeld schon einmal gemacht hat.
Niels Bohr
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#4
Mich würde sehr interessieren, wie die Borderhalter sich im Detail zu diesem Artikel äußern.

Ich selbst kenne nur einen einzigen Border wirklich gut.

Aber leider zeigt sich bei diesem sehr stark die im Artikel aufgezeigte Problematik.
Dieser Hund hat keine Schafe, dafür aber 3 Ponies, die er "eigentlich" in Ruhe lassen soll.
Eigentlich! Da dieser Hund ansonsten aber fast keine Aufgabe hat, nimmt er sich die Arbeit. Seine Besitzerin ist nicht mehr in der Lage, ihn zu händeln,
sobald er die Ponies sieht. Es ist ein einziger Kampf und ich bin jedes Mal
ziemlich erschüttert, wenn ich das sehe. Auch weil mir die Ponies recht Leid tun.

Also, erklärt mal genauer, wie ihr das seht.
Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
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#5
Wie wir was sehen? Der Artikel beschreibt es recht treffend. Da spreche ich nicht nur für meine privaten hunde, sondern auch für die vielen vielen Nothunde, die ich seit Gründung von BCiN betreut bzw begleitet habe.

Bei dem border, den du kennst, tun mir vor allem Pony als auch Hund sehr leid.
Ein Experte ist eine Person, die jeden möglichen Fehler in einem sehr begrenzten
Arbeitsfeld schon einmal gemacht hat.
Niels Bohr
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#6
Moin Birte,
(29.08.2013, 07:43)Fliege schrieb: Welche Stellen findest du überspitzt?

Ich hab nur ein Border und und kenne einen weiteren bissel besser. Meine Meinung stützt sich auf diese beiden - auch wenn nur 2 nicht wirklich aussagekräftig sind.

Irgendwie lese ich da so den "unterton" raus, das Borderhalter, die es nicht wenigstens mal versucht haben mit dem Hund an Schafen zu arbeiten dem Hund nicht gerecht werden und wohl bis auf wenige ausnahmen Hüten die einzig wahre Beschäftigung für diese Rasse ist. Natürlich nett umschrieben.

Meiner Meinung nach braucht der Border eine auf den Hund angepasste Auslastung, nicht zu viel, nicht zu wenig, es muss nicht hüten sein. Auch wenn die diese Rasse daraufhin selektiert wurde.

Dank Thomas können wir uns auch für Caspies Verhältnisse entspannt in der Stadt bewegen, auch in größeren Städten wie Dresden. (und das obwohl ich nicht viel Ahnung vom Umgang mit Borders hab)

Für welche Hunderasse man sich auch immer entscheidet, man sollte meiner Meinung nach immer mit bedacht vorgehen.

Beim Rest der da steht, geh ich mit. freuen

OT:
Das ganze erinnert mich bissel an ein rassespezifisches Forum, da kursiert sogar die Meinung, das ein junger BorderCollie im Tierheim besser aufgehoben ist, als bei nichthütenden Menschen, die Haus mit schönem Garten haben und Aufgaben für den Hund. mauer
(Vielleicht reagiere ich deswegen so empfindlich auf das Thema.)
Gruß
Norbert zwinkern
Jap, ich lebe meist in meiner eigenen Welt, es ist ok, die kennen mich da!
...wer die Musik nicht hört, hält den Tanzenden für wahnsinnig.
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#7
Ich kenne solche und solche.
Ehrlich gesagt koennte Pai mir kein besserer Hund sein. Er ist perfekt genauso wie er ist, er kann ueberall hin mit, ist meistens ruhig und besonnen, obwohl er sensibel und grundsaetzlich eher zurueckhaltend ist. Ich muss ihn nur selten kontrollieren, das tut er selber. Er steckt viele Stresssituation ganz einfach weg oder hat gelernt mit ihnen umzugehen. Er ist jetzt freundlich und offen, liebt Kinder, besonders die ganz Kleinen. Ja er ist auch rotzfrech, er ist ein Angeber, manchmal findet er sich zu toll um sich mit dem gemeinen Fussvolk abzugeben lachen
Es ist egal was ich mit ihm machen moechte, er gibt immer alles und er ist einfach unglaublich lustig. Er reagiert auf visuelle Reize, er sieht Veraenderungen lange vor Lucy, aber er ist kein kopfloser Idiot, er denkt bevor her reagiert.
Wir arbeiten nun an Schafen und das ist etwas ganz Besonderers fuer mich. Die Arbeit hat uns beiden in der kurzen Zeit schon unglaublich viel beigebracht, er kann sich loslassen und seinen Instinkten nachgehen, auf eigenen Beinen stehen und Kraft in sich finden, all die DInge die ich ihm mit Sicherheit nicht ausreichend geben konnte.
Er ist ein wundervoller Hund, ich habe ein Riesenglueck mit ihm.

Mir gefaellt an dem Artikel nicht, das suggeriert wird, das nur Arbeitshunde wirklich gluecklich sind und regelmaessige Inaktivitaet so einfach wegstecken, weil der Farmer sie nicht braucht. Das kann ich nicht bestaetigen. Ich kennen genug die todungluecklich sind und angefangen Kreise zu rennen, die anderen Hunde und Voegel zu hueten, deren Aengste nicht bearbeitet werden.
Ich kenne viele Familien/SportBCs, die ein gutes Leben fuehren, die nicht perfekt sind und ihre kleinen 'Momente' haben, aber welcher Mensch oder Hund hat die nicht? Ich kenne aber ebenfalls auch wenige FamilienBCs, die wirklich Probleme haben, die sehr deutlich aus den Rasseeigenheiten und der Unerfahrenheit der Menschen resultieren. Das ist traurig. Das findet man aber auch in anderen Rassen.
Ansonsten finde ich den Artikel sehr interessant und treffend.
Kathi, Lu und Pai
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#8
(29.08.2013, 23:12)kamalii schrieb: Mir gefaellt an dem Artikel nicht, das suggeriert wird, das nur Arbeitshunde wirklich gluecklich sind und regelmaessige Inaktivitaet so einfach wegstecken, weil der Farmer sie nicht braucht. Das kann ich nicht bestaetigen. Ich kennen genug die todungluecklich sind und angefangen Kreise zu rennen, die anderen Hunde und Voegel zu hueten, deren Aengste nicht bearbeitet werden.
Ich kenne viele Familien/SportBCs, die ein gutes Leben fuehren, die nicht perfekt sind und ihre kleinen 'Momente' haben, aber welcher Mensch oder Hund hat die nicht?


klar, kennen wir diese Beispiele alle. Aber ist es nicht "schlechte Haltung mit Arbeit am Vieh" mit "guter Haltung ohne Arbeit am Vieh" vergleichen? Natürlich muss der Rahmen stimmen, denn bevor man an die Bedürfnisse des Hütehundes denkt, sollten die Bedürfnisse des Hundes befriedigt sein. Dazu zählen auch beim Farmhund regelmässiger Auslauf, Sozialkontakte und Co.

Oder?
Birte
Ein Experte ist eine Person, die jeden möglichen Fehler in einem sehr begrenzten
Arbeitsfeld schon einmal gemacht hat.
Niels Bohr
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#9
Natuerlich, ich stimme dir zu. Ich habe allerdings schon oefter in eben solchen Artikeln, die Meinung diverser Extremisten (anders kann man das nicht nennen) gelesen und die ist die, hauptsache der Border Collie arbeitet am Vieh, alles andere ist voellig egal.
Trotzdem schreibt Nina insgesamt sehr schoen. Der Artikel hat mir gefallen.

Solche Warnungen gibt es allerdings fuer jede Rasse oder nicht?
Kathi, Lu und Pai
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#10
(29.08.2013, 22:13)Dieselross schrieb: ....

Irgendwie lese ich da so den "unterton" raus, das Borderhalter, die es nicht wenigstens mal versucht haben mit dem Hund an Schafen zu arbeiten dem Hund nicht gerecht werden und wohl bis auf wenige ausnahmen Hüten die einzig wahre Beschäftigung für diese Rasse ist. Natürlich nett umschrieben.

Meiner Meinung nach braucht der Border eine auf den Hund angepasste Auslastung, nicht zu viel, nicht zu wenig, es muss nicht hüten sein. Auch wenn die diese Rasse daraufhin selektiert wurde.

Dank Thomas können wir uns auch für Caspies Verhältnisse entspannt in der Stadt bewegen, auch in größeren Städten wie Dresden. (und das obwohl ich nicht viel Ahnung vom Umgang mit Borders hab)

Für welche Hunderasse man sich auch immer entscheidet, man sollte meiner Meinung nach immer mit bedacht vorgehen.

Beim Rest der da steht, geh ich mit. freuen

OT:
Das ganze erinnert mich bissel an ein rassespezifisches Forum, da kursiert sogar die Meinung, das ein junger BorderCollie im Tierheim besser aufgehoben ist, als bei nichthütenden Menschen, die Haus mit schönem Garten haben und Aufgaben für den Hund. mauer
(Vielleicht reagiere ich deswegen so empfindlich auf das Thema.)


Hi Norbert,
es gibt Hütehunde, da klappt das so wie du es beschreibst. Ich kenne aber mindestens 2 Dutzend Gegenbeispiele an Hunden, die nicht ohne können, weil sie dann wirklich "verrückt" werden. Oder bei denen es sehr viel Aufwand wäre, sie daran zu hindern, verrückt zu werden. Und ich kenne sehr viele, die davon profitieren am Vieh zu arbeiten, aber auch ohne überleben zwinkern.


Nimm mal meinen Jack z.B.; der bring zwar einiges an Problemen mit, die nicht damit zu tun haben, aber die Arbeit mit den Schafen ist für ihn essentiell. Er braucht es, um sich zu entspannen, um abzuschalten, um ganz er selbst sein zu können.

Allerdings bin ich nicht der Meinung, das jeder Hütehundbesitzer "es" versuchen sollte. Schon alleine der Schafe zuliebe nicht. Aber man sollte bei der Anschaffung im Kopf haben, was einen erwarten könnte.... Und sie über die eventl. Problematik bewusst sein.

Ich persönlich glaube ja, das Leute, die mit ihrem Border nicht am Vieh arbeiten können / wollen oder möchten nur deshalb so empfindlich reagieren, weil es insgeheim einen wunden Punkt trifft. Die Frage. wäre er dann nicht noch "glücklicher"? zwinkern

Und die betreffende Hündin, von der du (glaube ich sprichst): dies war eine am Vieh getestete Hündin mit sehr guter Veranlagung, die gute Chancen auf ein gutes Zuhause mit Arbeit hatte. Es war ein gut geführtes Tierheim und dies hat sich die Freiheit genommen zu warten, bis der richtige Mensch kommt. Und das war nicht Klar-Heinz Mustermann, der ja ein nettes Hundeleben bietet. Ich fand das sehr gut!

Aber so sind die Wahrnehmungen unterschiedlich lachen
Birte

(30.08.2013, 08:52)kamalii schrieb: ...

Solche Warnungen gibt es allerdings fuer jede Rasse oder nicht?

bestimmt. Border Collies sind ja nicht die einzigen Spezialisten oder Hnde mit Problempotential. Ich finde andere ja viiel schwieriger zwinkern
Ein Experte ist eine Person, die jeden möglichen Fehler in einem sehr begrenzten
Arbeitsfeld schon einmal gemacht hat.
Niels Bohr
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