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Wenn Hunde Katzenfutter fressen!
#11
Jooo, diese Hysterie bei manchen Themen in Bezug auf Futter finde ich teilweise einfach nicht mehr normal. Für die Arbeit mit meiner Ausbildungshündin habe ich auch Katzenfutter gekauft, weil diese mini Teilchen einfach Praktisch sind und alle anderen Leckerlies oder Futterstückchen erst zerbrochen oder zerschnitten werden müssten. Davon bekommt sie 2x in der Woche vielleicht 15 Stück, wenn wir arbeiten. Die Dinger sind ca. ein Viertel so groß wie ein Centstück... Sicherlich wird sie davon nicht ansatzweise Schaden nehmen.

Auch mit Schokolade wird immer ein mords Tamtam gemacht. Ich finde es von der Sache her dämlich, Hunden Schokolade zu geben, aber wenn mal was geklaut wird und es nicht grad 10 Tafeln Blockschokolade waren, dann muss man nicht gleich zum Magenauspumpen fahren.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#12
Ich muss dir absolut recht geben Anja.
Noch vor Jahren war der Schosshund der von Omi mit Pralinees gefüttert wurde oft ein Lächeln wert ,aber ausser Zahnproblemen und Übergewicht ist diesen Hunden nicht viel passiert.
Genauso wie jeder Bauernhofhund sich an den Futtermitteln seiner Mitbewohner bedient,kenne da einen der sogar die Säcke mit dem Hühnerfutter plümdert und der Kälbermilchtauscher erfreut sich oft grosser Beliebtheit.

In meiner Familie sind immer Hunde gehalten worden ,lange vor der Zeit der Industriefutter.

Und mit was wurden sie gefüttert?
Ganz einfach .Tischabfälle,Schlachtabfälle usw. und mancher Welpe bei uns erprobte seine neuen Zähne an einem hart gewordenen Brötchen.

In den 60er Jahren nun entdeckte die Nahrungsmittelindustrie unssere Hunde und Katzen als Kunden.
Seitdem geistern jedes Jahr neue Horrormeldungen um die Welt mit all den schrecklichen Folgen die eine angeblich falsche Fütterung für einen Hund haben kann.
Warum sollte ein Hund der gekegentlich Katzenfutter frisst Schaden erleiden?
Wegen des Protingehaltes ?
Lächerlich ,was sollte daran verkehrt sein wenn ein Beutegreifer Eiweiss zu sich nimmt?
Natürlich ist der Stoffbedarf bei Katzen und Hunden etwas unterschiedlich aber mit dem was Katz oder Hund nicht braucht geschieht nur eins ,es kommt hinten wieder raus.

Also keine Panik wenn der Hund mal ein Stück Schokolade erwischt oder das Mettbrötchen geklaut hat .Bei dem heutigen Kakaogehalt der meisten Schokoladen müsste er schon mehere Pfund fressen um daran zu sterben und ein Mettbrötchen verursacht nicht automatisch Aujetzki,zumal Deutschland und die EU Aujetzki frei sein soll.
Eher bekommt er ein paar Blähungen weil Zwiebeln drauf waren.

Liebe Grüße
Wotan
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#13
Hallo Anja,
hallo Elvira,
sicher kann man alles Übertreiben in jeglicher Hinsicht.
Eure Ansichten jedoch lassen sich nicht vertreten. Nur wenn ein Hund nicht nach ungeeigneten Stoffen oder in nicht optimierter Menge zu sich nimmt, reagiert in Form von Symptomen, heißt es leider nicht dass es ihm auch nicht schadet.

Weiter stellt sich mir die Frage, wie man Katzenfutter füttern kann und dann auf homöopathische Mittel zurück greift.
Das liegt jedoch aber nur in meinem Fehlverständnis.

Würde ich eine Schachtel Zigaretten rauchen, würde es sicher unbedeutsamen Einfluss auf meine Gesundheit oder gar Lebensdauer haben.
Über die nachweißlichen Folgen beim langzeitigen Genuss möchte ich jetzt nicht weiter fortführen, da diese bekannt sein sollten.

Wer bekommt es schon mit, wenn sein Hund nach dem Verzerr von Schokolade, eine Herzstimulation durch Theobromin durchlebt. Sicher kann ein Hund damit überleben!
Über 100 Seiten wurde eine Doktorarbeit mit dem Thema Theobromin bei Hunden geschrieben.

Elvira, wieviele Tierärzte gab es denn früher und wann ging man zum Ta?
Der Hund hat doch heute eine ganz andere Integration.
Wie alt wurden früher die Hunde?
Und was passierte, wenn sie krank waren?

Das Industriefutter sorgte nicht nur für Arbeitsplätze, Gewinne der Industrie und jegliche abwertende Argumente.
Nein, es führte auch dazu dass Hunde älter wurden. Älter durch abgestimmtes Futter und durch Forschung.

Die Argumente mit dazukommende Krankheiten und Allergien, sind haltlos, da es früher nicht weniger Krankheiten gab als heute, die kaum behandelt wurden, oder nicht einmal erkannt wurden.

Über die Proteine, deren Wirkung und Folgen bei Überschuss, möchte ich garnicht weiter drauf eingehen, denn dann lassen sich alle Stoffe aus Katzenfutter erklären.

Fakt ist, dass durch Futter der Organismus existiert und durch Dosierungen von Stoffen beeinflusst wird.
Es ist auch nachweislich dass ein gesunder Körper, besser Krankheiten überstehen kann als ein beeinträchtigter Körper.
Im Sinne dass jeder das seinem Hund füttert, womit er in Zukunft auch rechnen muss.

Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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#14
Thomas schrieb:Eure Ansichten jedoch lassen sich nicht vertreten.

Ich könnte darüber nachdenken, meine Ansicht dazu nicht weiter zu vertreten, wenn Du schreiben würdest, WAS im hündischen Körper mit Katzenfutter geschieht. Leider vemisse ich diese Aussage.

Thomas schrieb:Weiter stellt sich mir die Frage, wie man Katzenfutter füttern kann und dann auf homöopathische Mittel zurück greift.
Das liegt jedoch aber nur in meinem Fehlverständnis.

Öhm... kannst Du mir bitte den Zusammenhang von der Gabe homöopathischer Mittel und Katzenfutter erklären? Und vielleicht auch, was Du mit Fehlverständnis meinst? Dieses Wort ist mir nicht geläufig.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#15
Also ich muss dazu auch mal was sagen!

Und zwar hab ich ja nun über 10 Jahre in der Landwirtschaft gearbeitet und habe bei den Bauern als Springer die Höfe gemacht wenn sie in Urlaub waren, sozusagen vom Kühe melken und versorgen, Schweine versorgen, Geflügel inklusive der Privattiere, zu denen auf jedem Hof auch Hund gehörten.

Diese wurden sozusagen von den auf dem Hof anfallenden Futter ernährt, das war von Essensresten bis hin zu komletten Kälbern, Ferkeln und Kücken, welche nicht lebensfähig waren oder tot zur Welt kamen oder Schlachtabfällen, die ja dort viel angefallen sind.

Diese Hunde hatten oft ein Leben im Zwinger oder an der Kette tagsüber und nachts frei auf dem Hof, in den Scheunen und Ställen.

Ich kann mich erinnern das viele Hunde sehr alt wurden oft sogar über 20, trotz dieser Haltung und Fütterung!

Tierärtztlich würden sie versorgt wenn irgend was schlimmes war, da ja der TA regelmäßig auf die Höfe kam.

Wieso sind die Hunde so alt geworden und waren kaum krank?
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#16
Anja schrieb:
Thomas schrieb:Eure Ansichten jedoch lassen sich nicht vertreten.

Ich könnte darüber nachdenken, meine Ansicht dazu nicht weiter zu vertreten, wenn Du schreiben würdest, WAS im hündischen Körper mit Katzenfutter geschieht. Leider vemisse ich diese Aussage.
Du kannst in einem Diesel kein Benzin kippen und umgekehrt.
Wir sprechen hier von zwei ganz unterschiedlichen Organismen und dessen Bedarf.
Warum man seinem Hund kein Hasenfutter, Katzenfutter, Vogelfutter oder sonstiges füttern sollte, liegt nicht in meiner Beweispflicht, um die Fütterung der Futtersorten für den Hund, hier im Forum zuzustimmen.
Deshalb zitiere ich mich selbst:
Von mir geschrieben …
Thomas schrieb:…im Sinne dass jeder das seinem Hund füttert, womit er in Zukunft auch rechnen muss.
Weiter schrieb ich bereits dazu:
Thomas schrieb:soweit wurde ja bereits alles gesagt. Ich musste auch erst einmal nachsehen, denn mit Katzenfutter kenne ich mich nicht aus.

Was ich jedoch im Netz finden konnte, war noch, dass Katzen einige Stoffe nicht selbst produzieren können, wie der Hund und umgekehrt.

Die einzelnen aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen, dennoch ein paar Beispiele.

Katzen benötigen einen höheren Blutzuckerspiegel, der durch Nahrung gesteuert wird. Ein grund, warum Hunde meist Katzenfutter bevorzugen würden, denn im Katzenfutter benötigt keine Kohlenhydrate und kann durch Glukose geregelt werden.

Katzen benötigen viel mehr Nicotinsäuere, die wiederum der Hund zum Teil selbst produzuert.

Diese Liste lässt sich sehr lang weiter führen.

Fazit:
wie beim Barfen auch, kann ein Hund natürlich über Jahre gut leben, der Organismus stellt sich darauf ein, jedoch ideal ist das Katzenfutter für den Hund nicht.
Anja schrieb:
Thomas schrieb:Weiter stellt sich mir die Frage, wie man Katzenfutter füttern kann und dann auf homöopathische Mittel zurück greift.

Öhm... kannst Du mir bitte den Zusammenhang von der Gabe homöopathischer Mittel und Katzenfutter erklären?
Das ist es ja, da gibt es keinen Zusammenhang! Denn auf homöopathische Mittel greifen die Anwender, weil sie meinen dass Homöopathie schonender für den Organismus ist und weniger belastet.
Genau das Gegenteil erreicht man mit Katzenfutter.
Zu hoher oder niedriger Nährstoffgehalt führt zum physiologischen Stress.

Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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#17
Okay.

Ich zitiere mich jetzt nicht noch mal, es ging ja nicht darum, dass man einen Hund ausschließlich mit Katzenfutter füttert, sondern dass er es MAL oder als Leckerchen bekommt.

Meiner Phantasie entzieht sich dann der große Schaden, den es anrichten soll, wenn 99% der restlichen Ernährung artgerecht ist.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#18
Ich vermute das Thomas eher von einer fast ausschließlichen Fütterung mit KaFu spricht und auf deine Leckerchengeschichte nicht näher eingegangen ist.
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#19
Mein Hund hat als Welpe, bei meinen Eltern, das Katzenfutter deren Katze aufgefressen. Wir haben das dann auch immer unterbunden, weil das nicht gesund für die Hunde ist. Genauso wie Hundefutter für Katzen. Ich denke, wenn das Mal passiert dann ist das nicht so schlimm, aber wenn die das jeden Tag bekommen, dann ist das ungesund, da (wie schon erwähnt) die eine andere Zusammensetzung haben.

Lieben Gruß
Heinz
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