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Schutzhundeausbildung
#81
Hey

(16.12.2013, 22:01)Anja schrieb: LG Anja

PS Freue mich, mal wieder von Dir zu lesen Hans Georg. Hatte mich erst vorhin gefragt, wie es Dir geht, denn ich hab ewig nichts mehr von Dir gesehen.

Sorry, etwas spät aber immerhin.

Soweit geht es mir recht gut, habe mich nur darauf beschränkt, mehr mitzulesen, aber auch zu schreiben, ohne es in den Foren einzustellen, bis auf ein paar Ausnahmen.

Zuviel Erschreckendes gibt es zu lesen, was sich so in der aktuellen Hundeszene so abspielt.

Na ja, das ist ein anderes Kapitel, ich werde noch darauf zurückkommen.




… der Mensch hat das Sozialverhalten von Hunden tief greifend verändert (D. U. Feddersen - Petersen).
lg hansgeorg
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#82
(03.01.2014, 14:25)hansgeorg schrieb: Zuviel Erschreckendes gibt es zu lesen, was sich so in der aktuellen Hundeszene so abspielt.

Na ja, das ist ein anderes Kapitel, ich werde noch darauf zurückkommen.

Du machst mich neugierig.
Ich hoffe, du kommst recht bald darauf zurück. Mich würde das brennend interessieren, da ich von anderen Foren nichts mitbekomme.
Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
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#83
Habe gerade in der aktuellen Hovawart-Zeitschrift von Coffies Zuchtverband gelesen, dass sie Dr. Esther Schalke einschalten, um sich die seit 2 Jahren praktizierte Zuchttauglichkeitsprüfung hinsichtlich des Themas "Beutetrieb" unter die Lupe nehmen zu lassen. Ich bin immer wieder fasziniert, wie viele Gedanken man sich bei den Hovileuten um diese Dinge macht.

Auch wenn Gerti in ihrem Verband, der auch der vom Bären war, keine guten Erfahrunge gesammelt hat, so sehe ich dennoch speziell bei dieser Rasse immer wieder Bemühungen, Fehler zu erkennen und auszumerzen.

Vielleicht bekomme ich auch nur zu wenig mit von anderen Verbänden, mag ja sein. Aber dass Verhaltenswissenschaftler solche Prüfungen auseinander nehmen sollen, habe ich bisher nicht gehört.

Dies nur mal am Rande.

Bin ansonsten auch sehr gespannt, was Hans Georg noch schreiben möchte...

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#84
Ich möchte hier auch mal meine Senf dazu geben - bin neu hier im Forum und mache mit meinen DSH auch SD.
Zuerst, ich liebe den Sport den ich mit meinem Hund mache. Aber ich mache den so wie ich das meine.
(Hallo Anja, ich fühle mich dir unbekannterweise verbunden - schön noch jemanden hier zu haben, der mit gegen den Strom schwimmt!!!)
Ich habe meinen Hund mit viel Ziet, Geduld und Spucke und Ausdauer ausgebildet. Ich benutze keine irgendwie gearteten Hilfsmittel oder mache sonst was (es sei denn ihr zählt den Clicker dazu zwinkern ). Mein sportlicher Ehrgeiz hält sich in Grenzen und ich übe sehr viel auf dem Feld. Wo ich meine Ruhe habe. Ich habe einen freudigen Hund, der den Sport super gerne macht, der noch nie bekanntschaft mit "Gewalt" gemacht hat und der als mein Hundesport und durch die Felder/Wälderstreifpartner viel Spaß mit mir hat. Ich glaube das wichtigste an Ausbildung/Erziehung ist Zeit!!!! Denn einige Dinge brauchen genau diese. Dann erübrigt sich einiges von selber. Mein hauptaugenmerk lag zuerst darin meinem Hund den Alltag zu erklären - was ist ok und was nicht - danach kam dann der Sport.
Leider gibt es noch immer zu wenige die erst nachdenken bevor sie etwas machen. Aber das ist wohl nicht nur in diesem Sport oder im Sport allgemein so, sondern in allen Lebensbereichen.

So soviel zu meinem Statement zu diesem Sport.
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#85
Huhu, das ist ja schön, und dann verstehst Du hier vielleicht als einzige®, was ich meine. Wir haben auch immer mehr Freude daran, wir revieren mehr draußen als auf dem Hundeplatz, wir fährten aus Spaß und nach eigener Schnauze, wir spielen mit dem Ärmel, und ob er nun perfekt beißt oder nicht... ja nu. Ob er triebig genug bellt... so what? Mir macht es einen Heidenspaß, aber leider hab ich mir die Sympathien des kompletten Haufens eingebüßt, weil ich nicht tue, was sie sagen, sondern mein eigenes Ding mache. Ich bin keine von ihnen, und das werde ich auch nicht mehr. Der Zug ist raus.

Das Apportieren comme il faut ist für mich eine Herausforderung, weil Coffie nicht gerne hält. Aber in kleinen Schritten machen wir das mit viel Albernheit und wenig Ernst. Es wird. Auch den ganzen Recycling-Müll, der im Haus anfällt, hält er inzwischen schon länger, bevor man ihm den abnimmt und in den gelben Sack befördert zwinkern . Also Schutzdienst findet bei uns halt im Leben statt freuen .

Aber angefallen hat mein Hund bisher nach wie vor keinen.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#86
lachen ja ich bin bei uns auf dem Hundeplatz auch der Sonderling. Der nicht macht was "Herr Helfer Gott" sagt, oder sonst wer. Sondern sein eigenes Ding durchzieht. Am Anfang haben die wohl gedacht ich mache Scherze oder meine das nicht ernst. Na ja, als ich dann das erste Mal vom Platz gegangen bin im SD weil Herr Helfer meinte meinen Hund korrigieren zu müssen - da hat er doof geguckt und es beim nächsten Mal gelassen!! Lol27
Seither wird vorher gefragt wie ich das haben möchte und gut ist.
Revieren konnte Biene am Anfang nur um Bäume rum. Wir haben ne Kastanienallee - da hat sie revieren gelernt.
Apportieren hab ich ihr mit nem Dummy beigebracht. Mit Futter drin. Und zwar in Teilstücke aufgeteilt. Zuerst nur das hinlaufen und wieder bringen. Dann ich gebe es ihr und sie muss es festhalten bis ich was anderes sage. Dann habe ich die beiden Teilstücke zusammen gefügt. Gut mit nem Holz hat sie es noch nie gemacht. Aber das wird.
Springen über die Meterhürde hab ich ihr im Stall beigebracht. Hab ihr ne Reihe aufgebaut, dann nen Oxer und als das funzte nen Steilsprung. Biene ist auch noch nie über die feste Meterhürde auf dem Platz gesprungen. So oder so ähnlich habe ich viele Beispiele. Es klappt!!!!
Schön das du auch so arbeitest!!! 11144612890 Endlich versteht mich jemand! Ich freue mich.
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