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Fluglärm
#11
Tja, jetzt kenne ich zwar den Unterschied zwischen einem Großraumflugzeug und einem Jet und bin mir im klaren,
dass Jets Schallmauerknalle produzieren, aber einen Rat habe ich immer noch nicht. kopfkratz
Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
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#12
Ich durfte bei Trudelinchen und Frauchen gestern eine klitze kleine Sequenz beobachten dürfen.

Da ich selber ein gebranntes Kind gegenüber diesen Metallvögeln bin, war ich auch nicht zu 100% neutral.


Ich kann nur zu ganz viel Neutralität raten.

Wir Menschen haben leider immer sooooo ein Verhalten an uns, dass wir oft unbewusst unseren vierbeinigen Lieblingen besondere Aufmerksamkeit suggerieren und dass auch noch für unsere Vierbeiner in Situationen die sie selber kaum einschätzen können.
Kurz ein Beispiel:

Regelmäßige unliebsame Begegnungen, ohne Leine, folgt bei weiteren Anbahnungen das Anleinen.
Was macht der Hund beim ranrufen und anleinen? Na klar, erst mal alles abschecken, was passieren könnte und sich auf alles unliebsame vorbereiten.

Tja und schwubs di wubs haben wir eine ungewollte Auffälligkeit.


Jetzt zu Trudel, hat wirklich keiner unbewusst seltsam reagiert, bei einem Anflug; Übrtflug?

Oder hat eventuell ein anderes Tier ihr "gezeigt", dass diese Metallvögel blöd sind?

Oder ist es doch eine Verhaltensgeschichte wegen der Schilddrüse?

Also Gerti du siehst, Fragen über Fragen als Außenstehender.
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#13
(20.04.2013, 22:46)Omi schrieb: Jetzt zu Trudel, hat wirklich keiner unbewusst seltsam reagiert, bei einem Anflug; Übrtflug?

Oder hat eventuell ein anderes Tier ihr "gezeigt", dass diese Metallvögel blöd sind?

Oder ist es doch eine Verhaltensgeschichte wegen der Schilddrüse?

Also Gerti du siehst, Fragen über Fragen als Außenstehender.

Auch als Insider stellt man sich diese Fragen und wird der Anwort wohl nie auf den Grund kommen.

Aber muss immer eine Ursache deutlich vorhanden sein, um ein Problem lösen zu können?
Dann wären doch wohl viele Hunde hoffnungslose Fälle. Oder? kopfkratz
Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
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#14
(21.04.2013, 12:49)Gerti schrieb: ...
Auch als Insider stellt man sich diese Fragen und wird der Anwort wohl nie auf den Grund kommen.

Aber muss immer eine Ursache deutlich vorhanden sein, um ein Problem lösen zu können?
Dann wären doch wohl viele Hunde hoffnungslose Fälle. Oder? kopfkratz


Hi Gerti,
die Ursache wirst du wohl wirklich nicht herausfinden und ob sie wirklich so wichtig ist, um das Problem zu lösen, wage ich zu bezweifeln.

Natürlich sind fremde Hunde NIE hoffnungslose Fälle (nur die Eigenen zwinkern).
Das hilft dir nun nicht wirklich - tut mir leid. Ich bin kein Hundetrainer und denke, das diese Angst-/ Unsicherheits-/Meidegeschichten häufig nicht gut selbst analysiert und behandelbar ( im Sinne von Weg finden) ist, weil zumindestens ich mich selber als Faktor nie gut genug einschätzen kann.

Eine meiner Hunde ist Spezialist im "Ängste" erfinden, ich glaube, es gibt da nichts, was er noch nicht hat. ist auch immer recht eindrucksvoll :-(. Bei ihm werden diese Phasen wesentlich schlechter, wenn er wenig arbeitet und sind bei viel Arbeit ( in seinem Fall zählt anscheinend nur die Arbeit am Vieh) so gut wie nicht sichtbar. Arbeit scheint seine einzige Möglichkeit zu sein, Stress abzubauen. Ehrlich gesagt schaffe ich es nicht, die jeweilig moderne Angst komplett nicht zu beachten. Bisher hat üben nicht viel geholfen - was natürlich auch am falschen Üben liegen kann - Objektivität im eigenen Training finde ich super schwer.

Tja,.. und nun? Hast du den Trainer deines Vertrauens schon dazu befragt`

Birte
Ein Experte ist eine Person, die jeden möglichen Fehler in einem sehr begrenzten
Arbeitsfeld schon einmal gemacht hat.
Niels Bohr
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#15
(21.04.2013, 19:56)Fliege schrieb: Tja,.. und nun? Hast du den Trainer deines Vertrauens schon dazu befragt`

Ja, natürlich habe ich ihn befragt.

Und ich gebe erst jetzt Laut, weil ich abwarten wollte.

Also, der Trainer meines Vertrauens hatte einige Bedenken, ob ich in der Lage sei, seinen Rat zu befolgen.
Er plädierte nämlich quasi für eine "Konfrontationstherapie".

Soll heißen, jedesmal, wenn die Jets brummen, gestatte ich dem Trudelchen nicht, sich zu verkrümmeln oder hechelnd in mich reinzukriechen.
Statt dessen schnappe ich sie mir, gehe mit ihr nach draußen, signalisiere ihr, dass ich das Geräusch auch wahrnehme und dass
wir dieser "Gefahr" nun gemeinsam ins Auge schauen. Abhauen gildet nicht.

Teilweise sehr zeitaufwendig, da an machen Tagen alle 10 Minuten Gegrummel am Himmel ist.

Nun, nach gut 3 Wochen haben wir ein ganz anderes Bild.

Egal, wo Trudel sich gerade auffhält, wenn ein Jet im Anflug ist, kommt sie zu mir, um mich abzuholen, damit wir gemeinsam nach draußen gehen.

Natürlich hört sie die Teile schon viel früher als ich, und ich folge ihr dann einfach blind.
Wenn wir dann im Garten sind, ist es dann auch für meine Ohren klar.
Ich weiß nicht, ob der Trainer meines Vertrauens es geplant hatte, dass Trudel ein Alternativverhalten entwickelt.
Aber so sieht es nun mal aus. Keinesfalls weniger zeitintensiv als das Training, doch zumindest hat Trudi wenig bis keinen Stress mehr.

Nun brauche ich wohl den nächsten Rat, wie ich Trudel beibringe, dass sie in Zukunft allein raus geht. cool
Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
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#16
Hey, klingt super! Daumen hoch
Gruß
Norbert zwinkern
Jap, ich lebe meist in meiner eigenen Welt, es ist ok, die kennen mich da!
...wer die Musik nicht hört, hält den Tanzenden für wahnsinnig.
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#17
Wieso bringst Du ihr jetzt nicht einfach (hihi, einfach...) bei, dass sie gar nicht raus zu gehen braucht?

Ich finde, das ist cool geworden! Den Rest schafft Ihr auch noch!

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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