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Angst ins Wasser zu gehen
#1
Hallo, ich habe mal ein bisschen gestöbert hier im Forum und auch ein bisschenwas zu Angst vor dem Wasser gefunden allerdings noch keine ausreichenden Tipps wie man das ganze angehen könnte.

Also Lilly geht ins Wasser bis zum Bauch, aber nicht weiter sibald sie merkt das sie den festen Boden unter den Füßen verliert macht sie kehrt.

Habt ihr eine Idee was man da machen kann und ob ich da was machen sollte oder es eher respektieren sollte das sie das nicht möchte?

Wahrscheinlich kann man das eh erst im Sommer trainieren aber vorzeitige Ratschläge können ja nicht schaden

LG Lillymausfreuen
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#2
Hallo Sandra

Hast du mal meinen Thread "Schwimmtraining" gelesen?

Ich hab nämlich auch so eine Spezialistin. Jahrelang habe ich gemeint, es sei peinlich, hier an der Seenplatte
einen wasserscheuen Hund zu haben. Ich habe alles drangesetzt, damit sich das ändert.
Der Witz an der Sache ist, solange ich verbissen versucht habe, Trudel ans Schwimmen zu kriegen, tat sich gar nix.
Erst, als ich es akzeptiert und mich eigentlich nicht mehr drum gekümmert hatte, kam sie einfach hinter mir her.
Sie schwamm zwar nur so 5 - 7 Züge, aber es war ein Anfang. Das passierte im letzten Sommer.
Trudel wird nie die große Wasserratte werden, trotzdem bin ich gespannt, was die nächste Saison bringt.
Geh einfach locker damit um, das wird Lilly merken und das auch nicht mehr so verbissen sehen.
Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
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#3
Hallo Gerti,

Ja ich habe den Tread gelesen wahscheinlich nicht genau genug freuen

Ich werde mal versuchen ganz locker da ran zu gehen entweder sie geht dann mit schwimmen oder sie mag es halt nicht, kann ja nicht jeder eine Wasserratte sein freuen
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#4
lass sie einfach, wenn der hund nich will, dann will er nich zwinkern

man muss nicht unbedingt dem hund alles beibiegen auch wenn das geht aber wozu ? macht nicht wirklich sinn...

wenn sie von sich aus wollen werden sie es auch tun, ist meist so lachen
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#5
(26.02.2013, 20:59)Lillymaus schrieb: ... entweder sie geht dann mit schwimmen oder sie mag es halt nicht, ...

Wasser ist nahezu 100% eine Vertrauenssache. Geht der Hund nicht mit dem Menschen zusammen, dann hat er kein, oder nur wenig Vertrauen.
Wasserscheu gibt es nicht, da sich eine Scheu nicht auf Wasser beziehen kann!

Demzufolge auch ein Ammenmärchen.
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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#6
(02.03.2013, 15:55)Thomas schrieb: Wasser ist nahezu 100% eine Vertrauenssache. Geht der Hund nicht mit dem Menschen zusammen, dann hat er kein, oder nur wenig Vertrauen.

Warum gibt es dann so viele Hunde, die weder Beziehung, Vertrauen, noch sonst irgendwas zu ihren Menschen haben
und schwimmen, wie die Blöden?

(02.03.2013, 15:55)Thomas schrieb: Wasserscheu gibt es nicht, da sich eine Scheu nicht auf Wasser beziehen kann!

Demzufolge auch ein Ammenmärchen.

Wäre nett, wenn du das mal etwas begründen und erläutern tätest.
Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
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#7
Hallo Gerti,


(02.03.2013, 16:56)Gerti schrieb: Warum gibt es dann so viele Hunde, die weder Beziehung, Vertrauen, noch sonst irgendwas zu ihren Menschen haben
und schwimmen, wie die Blöden?

Die Frage wäre, woran Du das fest machst?
Dennoch gibt es Hunde, die völlig unbefangen an der Sache ran gehen, weil sie nie, oder nur wenig vom Misstrauen erfahren haben.
Es wäre spekulativ wie welcher Hund es gelernt hat, bzw. wodurch er das Vertrauen erlangte.



(02.03.2013, 16:56)Gerti schrieb:
(02.03.2013, 15:55)Thomas schrieb: Wasserscheu gibt es nicht, da sich eine Scheu nicht auf Wasser beziehen kann!

Demzufolge auch ein Ammenmärchen.

Wäre nett, wenn du das mal etwas begründen und erläutern tätest.

Gerti, wie soll ich bitte etwas erklären, was es nicht gibt?
Oder kannst Du mir begründen, warum Hunde kein Feuer spucken können.

Scheu dient gegen ein agonistisches Verhalten.
Da Wasser jedoch aus psychologischer Sicht kein Verhalten hat, ist es unmöglich eine Scheu vor Wasser zu haben.
Ausgeschlossen sind natürlich Krankheiten, wie bspw. Wahrnehmungsstörungen.

Wie immer, müsste man zunächst gucken, ob es sich hier um eine Angst handelt und wenn, wodurch diese ausgelöst wird.

Oder haben wir es hier mit Furcht zu tun, wobei auch hier sehr genau geschaut werden muss, was die Furcht hervorruft und worauf sie sich spezifiziert.

Hat ein Hund also Vertrauen, dann kann er keine Angst zeigen, da er kein Gefühl, oder Sorge haben muss, dass ihm etwas unliebes geschieht.

Hat ein Hund ebenso Vertrauen, dann kann er keine Furcht zeigen, da er keine Gefahr auf etwas beziehen kann.

Sicher spielen andere Faktoren nicht unbedeutend eine Rolle, doch Vertrauen lässt auch überwinden, um bspw. Gefühle zu modifizieren.
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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#8
[quote='Gerti' pid='95991' dateline='1361908438']
Erst, als ich es akzeptiert und mich eigentlich nicht mehr drum gekümmert hatte,
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Da das Trudelinchen Dich sehr, sehr gut durchschaut lachen war es dann eigentlich für sie klar, hier ist etwas komisch. lachen

[quote='Gerti' pid='95991' dateline='1361908438']

Erst, als ich es akzeptiert und mich eigentlich nicht mehr drum gekümmert hatte, kam sie einfach hinter mir her.
Sie schwamm zwar nur so 5 - 7 Züge, aber es war ein Anfang. Das passierte im letzten Sommer.

[quote='Gerti' pid='95991' dateline='1361908438']


Frauchens komischen Anspannung war ja auch eigentlich geflüchtet. Doggi4
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#9
(02.03.2013, 19:43)Thomas schrieb:
(02.03.2013, 16:56)Gerti schrieb: Warum gibt es dann so viele Hunde, die weder Beziehung, Vertrauen, noch sonst irgendwas zu ihren Menschen haben
und schwimmen, wie die Blöden?

Die Frage wäre, woran Du das fest machst?

Dennoch gibt es Hunde, die völlig unbefangen an der Sache ran gehen, weil sie nie, oder nur wenig vom Misstrauen erfahren haben.

Nun, einige Beispiele dazu:

Der ehemalige Hund meines Nachbarn. Er ist bis zu seinem 8. Lebensjahr nicht 1x vom Gehöft gekommen, lief immer nur im Hühnerhof rum.
Er wurde lediglich gefüttert und bekam von Zeit zu Zeit mal eine Tracht Prügel, wenn er sich "falsch" verhalten hatte.
Dann mit 8 Jahren, als mein Nachbar meinte, er müsse ihn mal wieder (diesmal mit einer Kette) verhauen,
wehrte sich der Hund und biss zu. Daraufhin wurde er in einen Zwinger gesperrt und bekam sein Fressen nur noch von der Frau.
Das tat mir so Leid, dass ich fragte, ob der Hund mich einmal am Tag auf meiner Morgenrunde begleiten dürfe.
Okay, er durfte. Gleich beim ersten Mal am See angelangt, prüfte er kurz, und ging sofort hinein.
Schon 2 Wochen später sprang er sogar vom Steg, um eine Runde zu schwimmen.

Nächstes Beispiel mein erster Hund Gustl.
Ihr allererster Kontakt mit Wasser war ca. 2 Wochen, nachdem ich sie aus dem Tierheim holte.
Und zwar in der Form, dass sie vom Boot fiel und erst nach einer umständlichen Rettungsaktion (sie war zwischen 2 angelegte Boote gefallen
und es war sehr eng dort) wieder trockengelegt werden konnte. Wasser wurde zu ihrem Element.

Trudel, die im Alter von 9 Wochen wie eine Bekoppte schwamm und dann nie wieder.

(02.03.2013, 19:43)Thomas schrieb: Oder kannst Du mir begründen, warum Hunde kein Feuer spucken können.

Ja, wenn ich mir viel Mühe gebe, kann ich das.

Aber den Rest deines Beitrags muss ich erstmal überdenken.
Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
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#10
Hmm. dann gehen also auch Hunde wieder schwimmen, die ein echt traumatisches Erlebnis mit Wasser haben, wenn nur die Beziehung stimmt. Das werde ich dann im Sommer mal testen.
Bute ist im Frühwinter beim Spazier unters Eis geraten und ich konnte sie gerade noch knapp tiefgefroren und halb tot retten. Seitdem guckt sie Wasser lieber aus der Ferne an, es sein denn es kommt warm aus der Giesskanne. Natürlich weiss ich nicht, ob sie nicht trotzdem schwimmen würde. Mal sehen.
Fliege
Ein Experte ist eine Person, die jeden möglichen Fehler in einem sehr begrenzten
Arbeitsfeld schon einmal gemacht hat.
Niels Bohr
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