Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Angst ins Wasser zu gehen
#21
Hallo Thomas


(03.03.2013, 22:02)Thomas schrieb: Ich unterscheide hier zwischen Scheu, Angst und Furcht!
Besonders hier, weil es deutlich macht, womit die angebliche "Scheu" vor Wasser zusammenhängen kann.

Dann wäre es aber hilfreich, wenn du den Unterschied zwischen diesen Dreien erklären würdest.
Wir haben hier alle kein Ethologiestuduim absolviert und sind da sicher nicht so differenziert wie du.
Ansonsten wäre wohl für die meisten das Thema hier erledigt und es bleiben nur happy (den dein Unterschied wohl wenig juckt) und Hans Georg (falls er sich einschalten sollte) als
Gesprächspartner übrig.
Oder es verläuft mal wieder (für mich zumindest) unbefriedigend im Sande.
Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
Antworten
#22
Hallo Gerti,
wenn Dir Folgendes nicht reichte, dann musst Du fragen!!!

(02.03.2013, 19:43)Thomas schrieb: Scheu dient gegen ein agonistisches Verhalten.
Da Wasser jedoch aus psychologischer Sicht kein Verhalten hat, ist es unmöglich eine Scheu vor Wasser zu haben.
Ausgeschlossen sind natürlich Krankheiten, wie bspw. Wahrnehmungsstörungen.

Wie immer, müsste man zunächst gucken, ob es sich hier um eine Angst handelt und wenn, wodurch diese ausgelöst wird.

Oder haben wir es hier mit Furcht zu tun, wobei auch hier sehr genau geschaut werden muss, was die Furcht hervorruft und worauf sie sich spezifiziert.

Hat ein Hund also Vertrauen, dann kann er keine Angst zeigen, da er kein Gefühl, oder Sorge haben muss, dass ihm etwas unliebes geschieht.

Hat ein Hund ebenso Vertrauen, dann kann er keine Furcht zeigen, da er keine Gefahr auf etwas beziehen kann.

Sicher spielen andere Faktoren nicht unbedeutend eine Rolle, doch Vertrauen lässt auch überwinden, um bspw. Gefühle zu modifizieren.


Du kannst nicht erwarten, dass hier Themen so erörtert werden, dass sie ein Studium ersetzen.
Die Regel sollte sein, dass man es so verständlich wie nötig, aber so kurz wie möglich hält, alles andere funktioniert über Fragen.

Vorlagen für Beleidigungen möchte ich hier auch nicht ständig liefern.
Nicht weil ich mich dabei schlecht fühle, sondern eher, weil es das Thema kaputt macht.
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
Antworten
#23
Hallo Thomas

Stell dir doch mal bitte folgende Situation vor:

Du erzählst mir, dass dein Lieblingspullover ein Loch hat und du nicht weißt, wie du die daraus entstehende Laufmasche aufhalten kannst.
Ich antworte dir: "Ist doch ganz einfach. Kommt nur darauf an, nach welchem Muster der Pullover gestrickt ist.
Hintenrum quer verklöppelt, zweifadig aufgereiht oder einmaschig verkordelt."
Nun fragst du mich, wie du das denn erkennst.
Darauf erkläre ich dir, dass du jetzt nicht erwarten kannst, dass ich dir 30 Jahre Strickerfahrung erörtere.

Wärest du mit dieser Aussage zufrieden?

Sorry, manchmal bin ich es mit deinen nicht.
Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
Antworten
#24
Hey


(04.03.2013, 12:23)Gerti schrieb: Hallo Thomas


(03.03.2013, 22:02)Thomas schrieb: Ich unterscheide hier zwischen Scheu, Angst und Furcht!
Besonders hier, weil es deutlich macht, womit die angebliche "Scheu" vor Wasser zusammenhängen kann.

Dann wäre es aber hilfreich, wenn du den Unterschied zwischen diesen Dreien erklären würdest.
Wir haben hier alle kein Ethologiestuduim absolviert und sind da sicher nicht so differenziert wie du.
Ansonsten wäre wohl für die meisten das Thema hier erledigt und es bleiben nur happy (den dein Unterschied wohl wenig juckt) und Hans Georg (falls er sich einschalten sollte) als
Gesprächspartner übrig.
Oder es verläuft mal wieder (für mich zumindest) unbefriedigend im Sande.

Was Thomas unter Scheu versteht, oder verstehen mag, weiß ich nicht, deshalb sollte er zumindest diesen Begriff von seiner Sicht her erklären.

Bei den anderen Beiden kann ich schon etwas sagen, da sie in der Verhaltensbiologie und/oder Verhaltenswissenschaften eine eigene Bedeutung haben.

Furcht:
Von Furcht spricht man, wenn es eine konkrete Ursache gibt.
Z. B. wenn du in den Bergen bist und weit über dir geht eine für dich bedrohliche Lawine los, diese Reaktion wird als Furcht bezeichnet.
Furcht ist also etwas Reales in dem man sich vor einer tatsächlichen Bedrohung fürchtet.

Angst:
Von Angst spricht man, wenn man z. B. plötzlich Angst davor hat, einen großen freien Platz zu überqueren, oder nicht mit einem Flugzeug mit fliegen will, da man Angst hat es könnte abstürzen.
Angst ist etwas Irrationales und in aller Regel unbegründet, da keine reale Bedrohung vorliegt.

Das mal in Kurzform.






Beweise haben nicht wirklich die Aufgabe, jemanden davon zu überzeugen, dass etwas wahr ist. Sie dienen nur dazu, um zu zeigen, warum etwas wahr ist. (Andrew Gleason)
lg hansgeorg
Antworten
#25
(04.03.2013, 14:14)Gerti schrieb: Sorry, manchmal bin ich es mit deinen nicht.

Schade!
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
Antworten
#26
Danke Hans Georg.
Wenn ich es richtig verstanden habe, hilft es weiter.

Noch mal in anderen Worten:

Angst: Ich ängstige mich davor, dass nachts bei mir eingebrochen werden könnte.

Furcht: Ich ängstige mich, weil ich feststelle, dass tatsächlich ein Einbrecher im Haus ist.

Dann wäre die Angst mit Phobie zu vergleichen?

Mich würde mal interessieren, ob du das mit den Hunden, die nicht schwimmen mögen, genauso siehst wie Thomas. .
Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
Antworten
#27
(04.03.2013, 13:22)Thomas schrieb: Vorlagen für Beleidigungen möchte ich hier auch nicht ständig liefern.
Nicht weil ich mich dabei schlecht fühle, sondern eher, weil es das Thema kaputt macht.

thomas welche beleidigungen ? das problem ist doch schlicht und ergreifend das du unsinn erzählst.

und wenn du etwas erklärst es dann auch noch so erklärst das es niemand begreift...es entbehrt schlicht und ergreifend jeder logik...darin liegt das problem.


@gerti, es gibt keine wasserscheu bei einem hund...
ein hund der sich vor wasser zu ängstigen scheint hat schlicht und ergreifend die entsprechende erfahrung nicht gemacht.
wenn ein hund den boden unter den füßen verliert bekommt er ansgt weil es dafür keine erklärung für ihn zu geben gibt. hinzu kommt die angst zu ertrinken zum beispiel.

diese ängste lösen ein meideverhalten aus...schwimmen kann der hund, er kann nicht ertrinken aber dessen ist er nicht bewusst. selbst wenn er dann schon einmal eine schwimmerfahrung gemacht hat wird er weiterhin meiden bei wasser. er hat es als negativ empfunden und er meidet...vollig normal und logisch. jedes lebewesen meidet für ihn negative empfindungen.

kann man ängste überwinden ? kann man den hund das meiden überwinden lassen ? ja kann man...
dazu muss man die aversion die in dem hund unlust auslöst löschen und durch eine neue erfahrung ersetzen die in dem hund lust auslöst...

phobien/angststörung
Antworten
#28
Hey

(04.03.2013, 19:31)Gerti schrieb: Danke Hans Georg.
Wenn ich es richtig verstanden habe, hilft es weiter.

Noch mal in anderen Worten:

Angst: Ich ängstige mich davor, dass nachts bei mir eingebrochen werden könnte.

Furcht: Ich ängstige mich, weil ich feststelle, dass tatsächlich ein Einbrecher im Haus ist.



Gut zusammen gefasst von dir!
lg hansgeorg
Antworten
#29
Hey

(05.03.2013, 01:04)happy schrieb:
(04.03.2013, 13:22)Thomas schrieb: Vorlagen für Beleidigungen möchte ich hier auch nicht ständig liefern.
Nicht weil ich mich dabei schlecht fühle, sondern eher, weil es das Thema kaputt macht.

thomas welche beleidigungen ? das problem ist doch schlicht und ergreifend das du unsinn erzählst.

und wenn du etwas erklärst es dann auch noch so erklärst das es niemand begreift...es entbehrt schlicht und ergreifend jeder logik...darin liegt das problem.

Ist das was du schreibst nicht ein Widerspruch in sich?

Denn du behauptest, was er schreibt sei Unsinn.

Um dann festzustellen, das du gar nicht verstanden hast, was er geschrieben hatte.

Und da du es nicht verstanden hast, sei es unlogisch.

Warum fragst du nicht einfach noch mal nach, wenn du es noch nicht nachvollziehen konntest?

Wäre doch auch ein Möglichkeit?
lg hansgeorg
Antworten
#30
(05.03.2013, 01:04)happy schrieb: hinzu kommt die angst zu ertrinken zum beispiel.

Ich frage mich, ob ein Hund Angst/Furcht, was auch immer vor dem "Ertrinken" haben kann.
Das hieße doch, er müsste eine abstrakte Vorstellung davon haben. kopfkratz

(05.03.2013, 01:04)happy schrieb: wenn ein hund den boden unter den füßen verliert bekommt er ansgt weil es dafür keine erklärung für ihn zu geben gibt.

Wenn es der Punkt ist, im wahrsten Sinne des Wortes, den Boden unter den Füßen zu verlieren
(und das sehe ich bei meinem Hund ganz exakt so), dann wäre hier doch aber wieder eine (begründete?) Furcht der Knackpunkt.
Und hier verstehe ich Thomas`Ansatz nicht, der sagt, ein Hund, der Vertrauen hat, kann keine Furcht zeigen, da er keine Gefahr auf etwas beziehen kann.
Bedeutet denn Vertrauen, sich auf wirklich alles einzulassen?
Würde das nicht auch bedeuten, dass ein Hund mit Vertrauen ziemlich ausgeblendet durch die Welt läuft und keine Gefahren mehr erkennt?

Irgendwie ist da für mich noch kein Schuh draus geworden.
Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
Antworten




Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste