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Respekt!!
#1


Hallo Ihr lieben,

ich hoffe ihr könnt mir ein bisschen weiterhelfen.

Ich habe eine Mischlingshündin und mein Problem mit ihr ist, dass sie mir keinerlei Respekt zeigt und ich nicht weis wie ich dieses Poblem angehen soll.

Ich hoffe ihr habt ein paar Tips für mich damit ich das Leben für sie und mich etwas erleichtern kann, denn im Moment sind die einfachsten Lebenssituationen und alltägliche Dinge meistens ein schrecklicher Kampf. traurig

LG Sandra
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#2
Guten Morgen,
um überhaupt Tipps geben zu können müsste man wissen was genau sie tut oder auch nicht tut, was genau du meinst und auch was Du erreichen möchtest, Hintergrundinfos zu Euch etc. Hast Du mal überlegt einen Hunde trainer hinzuzuziehen?
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#3
Wie sieht es denn aus, wenn sie sich nicht respektiert? Kannst du ein paar Situationen beschreiben?
Fliege
Ein Experte ist eine Person, die jeden möglichen Fehler in einem sehr begrenzten
Arbeitsfeld schon einmal gemacht hat.
Niels Bohr
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#4
Also ich gehe mit ihr spazieren mit fallengelassener Leine, damit klappt es meistens auch gut, doch wenn sie dann einen kleinen knall bekommt rennt sie los und hört nicht auf Rückruf, sie bellt in der Wohnung bei den kleinsten Geräuschen, sie knurrt mich an wenn sie sich einen gemütlichen Platz auf der Couch gesucht hat, obwohl sie dort nicht selbstverständlich liegen darf.

Ich habe dann versucht sie nur noch an der Leine auszuführen allerdings finde ich das, das auch kein Hundeleben ist nur angeleint laufen zu dürfen.
Mit dem Bellen habe ich einiges ausprobiert: ignorieren, darauf eingehen, schrecksekunden auslösen ( mit klappernder Dose oder ansprühen mit Wasser) alles hat nichts gebracht.
Bei der Sache mit dem Knurren weiß ich gar nicht was ich machen soll, meistens schicke oder bringe sie dann in ihr Körbchen aber ob das die richtige Reaktion darauf ist weis ich ehrlich gesagt nicht.
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#5
(23.02.2013, 16:57)Lillymaus schrieb:
Seit meiner frühsten Kindheit lebe ich schon mit Hunden zusammen, ich bin mit ihnen aufgeachsen und habe bis heute viel Spaß daran.

Zu meiner kleinen, aufgedrehten, aber dennoch liebevollen Hündin Lilly kam ich durch etwas traurige Umstände.

Seither lebt sie schon 2 1/2 mit mir und meiner kleinen Familie zusammen.

tja ich sag es nur ungern, gelernt hast du aber seit deiner frühesten kindheit aber leider nichts...

(23.02.2013, 16:57)Lillymaus schrieb: Also ich gehe mit ihr spazieren mit fallengelassener Leine, damit klappt es meistens auch gut, doch wenn sie dann einen kleinen knall bekommt rennt sie los und hört nicht auf Rückruf, sie bellt in der Wohnung bei den kleinsten Geräuschen, sie knurrt mich an wenn sie sich einen gemütlichen Platz auf der Couch gesucht hat, obwohl sie dort nicht selbstverständlich liegen darf.

Ich habe dann versucht sie nur noch an der Leine auszuführen allerdings finde ich das, das auch kein Hundeleben ist nur angeleint laufen zu dürfen.
Mit dem Bellen habe ich einiges ausprobiert: ignorieren, darauf eingehen, schrecksekunden auslösen ( mit klappernder Dose oder ansprühen mit Wasser) alles hat nichts gebracht.
Bei der Sache mit dem Knurren weiß ich gar nicht was ich machen soll, meistens schicke oder bringe sie dann in ihr Körbchen aber ob das die richtige Reaktion darauf ist weis ich ehrlich gesagt nicht.

wie man ja lesen kann hast du ja den hund schon mit dem ganzen "rütterprogramm" ordentlich traktiert und es funzt nicht...

was nicht wundert... denn wissen muss man was man tut...

nun, hier kann der rat nur lauten: mach umgehend einen termin mit einem hundetrainer. deine latte an problemen kann in einem forum nicht gelöst werden.

du gibst diesem hund keine "regeln" aber maximale freiheiten...das führt zu deinen problemen. deine einstellung zum hund und wie er funzt ist verquer...

dein hund diktiert dir was getan wird, er stellt die regel auf. gehst du nicht konform mit seinen regeln knurrt er. hast du dir mal die frage gestellt was nach dem knurren kommt wenn du die grenze die er setzt nicht einhälst ?

du hast das thema "RESPEKT" genannt...du willst respekt aber warum glaubst du verdienst du den ?

was macht dich für deinen hund zu einem verlässlichen sozialpartner den der hund respektiert soll ?

da traktierst du den hund mit allen starkzwangmitteln die dir der rütter in seinem lustigen unterhaltungsprogramm gezeigt hat und du denkst nicht einmal nach und wendest die einfach an ohne überhaupt zu wissen wieso weshalb und warum. hört ihr nicht zu wenn der rütter jetzt endlich mal ausdrücklich vor dem anwenden dieser starkzwangmittel warn ? nein, keiner hört zu, da wird gescheppert, geklappert und der hund aus der flasche geduscht. gedacht wird nicht, es wird einfach nachgemacht was der obervorturner zeigt...

du gewährst deinem hund freilauf, hast du ihm beigebracht was hören auf rückruf ist ? kennt dein hund, kennst du... was es heisst einen hund unter apell zu stellen ? kennt dein hund einen radius in dem er sich bewegen darf ? (thema: räume enger machen)

du willst das dein hund nicht sein leben lang an der leine laufen muss...dann lerne räume enger machen, lerne den hund beim namen unter apell zu stellen. freilauf ist keine sache von schnipp ab von der leine und der hund weiss schon was ich will sondern. eine sache die sich der hund erarbeiten in dem er die grenzen die ich ihm als halter gebe respektiert. der hund erarbeitet sich das vertrauen von uns hundehaltern und erst dann kann er freilauf bekommen. so wie du das jetzt handgabst wird dir der hund immer von der fahne gehen...

frag mal hier im forum den thomas, vielleicht kann er dir helfen, nötig wäre es zwinkern
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#6
Hallo Sandra

happy sagt es mal wieder mit ziemlich krassen Worten, aber ich denke, es steckt ganz viel Wichtiges und Richtiges in seinem Beitrag.

Mit der ganzen Rumprobiererei ( und das sind schon tatsächlich heftige Kanonen, die du gegen Lilly auffährst)
machst du alles nur noch schlimmer.
Was ihr beide braucht - du und Lilly - ist ein ganz klar abgesteckter Weg, den ihr gemeinsam beschreiten müsst.
Das ist wohl wirklich zu umfangreich, als dass es hier im Forum geklärt werden könnte.
Ehrlich gesagt, habe ich das auch nicht so eingeschätzt, da ich immer den Eindruck hatte, dass es beim Geräteturnen
ganz gut bis prima bei euch läuft. Aber man ist ja zu sehr mit dem eigenen Hund beschäftigt, also kann man andere nicht wirklich genau
beobachten.
Ich kann dir auch nur raten, dich mit Thomas zusammen zu setzen und dich von ihm begleiten zu lassen.
Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
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#7
Hi,
Trainer vor Ort ist immer der beste Tipp.

Mal davon abgesehen würde ich dir noch ans Herz legen wollen, das es hilfreich sein kann, wenn du versuchen könntest, das Ganze mit weniger Emotion zu betrachten. Lilli macht das Ganze nicht um die zu ärgern. Auch nicht um die Weltherrschaft an sich zu reissen, sondern einfach deshalb, weil es klappt und ihr gefällt. Interpretierst du mehr hinein, machst du es Euch schwerer und dich weniger glaubhaft.

Hunde, die bei mir Zuhause sich nicht an die Regeln halten, kommen an eine Schleppleine - im Haus und draussen. Sitzt Hund auf der Couch, nehm ich ihn kommentarlos mit der Leine von der Couch und bring ihn zu seinem Platz. wenn er da nicht bleibt, bin ich ihn halt an. Knurren ignoriere ich, sogar aber dafür, das mir nichts passieren kann. Macht dich aus Lillis Sicht ein wenig mehr zur "coolen Sau", der man sich gerne anschliesst, als wenn sie merken würde, das es dir wirklich zu schaffen macht.

So, nun aber mal die echten Trainer. Falls sich das mit meinem GEfassel widerspricht - die haben Recht und ich Unrecht zwinkern
Ein Experte ist eine Person, die jeden möglichen Fehler in einem sehr begrenzten
Arbeitsfeld schon einmal gemacht hat.
Niels Bohr
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#8
(24.02.2013, 20:18)Gerti schrieb: Hallo Sandra

happy sagt es mal wieder mit ziemlich krassen Worten, aber ich denke, es steckt ganz viel Wichtiges und Richtiges in seinem Beitrag.

wenn es hilft wachzurütteln...sei es drum...
einer muss den bösen part bei dem spiel guter bulle böser bulle übernehmen...

*flitzundnachdemteufelsmiliegekramt,wozumteufelistder?* kopfkratz lachen
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#9
Vielen dank für die vielen Ratschläge.

Ich finde es gut wenn man direkt äußert was man denkt solange es im rahmen bleibt von daher fühle ich mich nicht angegriffen sondern finde es wichtig das man mir mal die Augen öffnet. freuen
Ich werde die Problematik mit Thomas intensiv angehen und schauen was passiert.

Ps: ich habe die Sachen die ich bei lilly
Probiert habe nicht von Martin rütter, da ich ihn nicht mag sondern habe es mir auf verschiedenen Seiten erlesen und zum anderen habe ich geschrieben das ich seit meiner Kindheit mit Hunden lebe aber nicht das ich gelernt habe sie zu erziehen

PPs: Ich würde das bellen gerne ignorieren damit sie merkt das mich das nicht die bohne interessiert was sie macht allerdings kann ich das nicht, da ich einen 7 monate alten sohn habe und der regelmäßig seinen schlaf braucht, deshalb habe ich mich in diesem forum an euch gewwandt um vielleicht einige schnelle tipps zu bekommen freuen
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#10
meinen respekt hast du schon einmal dafür das du meine harten worte als anstoss siehst (das kann nicht jeder, den sinn aus solchen worten herauslesen) Daumen hoch


(25.02.2013, 14:04)Lillymaus schrieb: Ps: ich habe die Sachen die ich bei lilly
Probiert habe nicht von Martin rütter, da ich ihn nicht mag sondern habe es mir auf verschiedenen Seiten erlesen und zum anderen habe ich geschrieben das ich seit meiner Kindheit mit Hunden lebe aber nicht das ich gelernt habe sie zu erziehen

PPs: Ich würde das bellen gerne ignorieren damit sie merkt das mich das nicht die bohne interessiert was sie macht allerdings kann ich das nicht, da ich einen 7 monate alten sohn habe und der regelmäßig seinen schlaf braucht, deshalb habe ich mich in diesem forum an euch gewwandt um vielleicht einige schnelle tipps zu bekommen freuen


mir war auch klar das du nun nicht unbedingt vom rütter diese tipps haben musst, sondern eher ist es als synonym bzw. ist der rütter für diese vorgehensweise zum synonym geworden...

klar kursieren diese vorgehensweisen in sämtlichen foren und noch ganz andere dinge. sie werden dadurch zwar nicht zu falschen dingen aber sie sind falsch wenn sie falsch genutzt werden und das macht es gefährlich da hier der unwissende viel verhunzen kann wenn er nicht weiss was er tut.

du möchtest einen schnellen tipp haben, du hast schon einige dinge probiert aber sie haben nicht funktioniert. so wäre es aber auch mit weiteren tipps...
als erstes müsstest du die motivationslage deines hundes kennen und verstehen können warum er etwas tut. danach erst könnte man sich einen erziehungsweg ausdenken mit dem man das falsche verhalten abstellen kann. wer garantiert aber das du die motivationslage deines hundes richtig deuten kannst ?
selbst wenn das so wäre und man die lösungsvorschläge präsentiert wäre immer noch eine große fehlerquelle du selber. denn du müsstest das die gesagte auch korrekt verstehen und anwenden um zum erfolg zu kommen. wenn das nicht funktioniert wird weiter an dem hund rumgedoktert ohne einen erfolg, vielleicht gehen dann noch mehr dinge schief als sie jetzt schon schief liegen.

eines kann ich dir aber schon sagen...wenn du das bellen deines hundes ignorierst überlässt du deinem hund die entscheidung.
beim hund heisst es: aggieren und nicht reagieren. ignorieren ist... reagieren...

du musst aktiv werden bevor der hund bellt bzw. sowie er bellt. hat der hund gebellt und du würdest dann dinge sagen wie: "aus" "ruhig" usw. reagierst du nur. du läufst den gehorsam des hundes hinterher. der hund nimmt dich nich für voll. hier muss die änderung her, du musst lernen zu aggieren, aggieren wäre zum beispiel: der hund hört etwas für ihn beunruhigendes und er bellt einmal oder vielleicht auchnoch ei kurz hintereinander ein zweites mal und du bringst ihm bei nach dem bellen sofort auf seinen platz zu gehen oder zu dir zu kommen und sich an deine seite zu setzen und dir jede weitere handlung zu überlassen. das ist aggieren. den hund ständig zu maßregeln oder ihn zu ermahnen er solle nicht bellen aber ohne das er nun das bellen abstellt ist nur reagieren lachen
das funktioniert niemals, wenn der hund aggiert bleibt für dich nur noch das reagieren und du stehst immer hinten an beim hund. du läufst dem respekt sozusagen hinter her.

einen tipp geb ich dir aber, runter mit dem hund von der couch...
und !!! schick ihn nicht mit der hand runter, versuche mal ihm die liegeplätze zu verstellen durch eine kiste oder karton oder ähnliches. das liegen auf der couch ist ein privileg das man dem hund gewährt und ein zeichen von gegenseitigem respekt ist und das sich der hund als solches verdienen muss. liegt dein hund auf der couch locke ihn mit leckerlies runter und dann verstelle ihm den platz auf der couch. kommt der hund zu dir und "fragt" er um erlaubnis...dann kannst du ihm den zugang zur couch gewähren aber nur dann. vermeide aber bitte den hund per hand von der couch zu schmeissen, vermeide bitte jede art der konfrontation bei dem der hund dich anknurrt. noch etwas würde ich dir ans herz legen. kassiere sofort sämtliche rumliegenden spielsachen vom hund ein, auch kauknochen verschwinden. führe spielzeiten ein in denen du deinen hund zum spielen aufforderst, beende auch du das spiel und nicht der hund.
kauknochen wenn sie rumliegen auch sofort einziehen, denn es sind ressourcen, diese verwaltest du und nicht der hund, sie stehen nicht zur freien verfügung. teile sie dem hund zu wenn du denkst das er was bekommen sollte. lässt er es liegen und macht nicht weiter mit dem knabbern, den hund ablenken, in einen anderen raum lotsen und dann den kauknochen einziehen und fertig. verwalte resourcen, resourcen sind die couch,dass spielzeug und die kauknochen zwinkern
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