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Gemeinschaftsübungsplatz - Würdet Ihr sowas nutzen?
#1
Hallo zusammen!

Ich lebe in einem Ballungsgebiet, indem es nur sehr wenig freie Flächen gibt. Zusammen mit den gesetzlichen und baurechtlichen Bestimmungen führt das dazu, dass es nur eine "handvoll" Flächen gibt, die für einen Übungsplatz geeignet wären. Die Folge: gewerbliche Hundeschulen suchen händeringend nach Möglichkeiten (allein in meiner Gemeinde kenne ich vier Suchende).

Daher kam mir die Idee eines -ich nenne das jetzt einfach mal so- Gemeinschaftsübungsgelände. Ein Gelände also, welches mehrere Übungsplätze beinhaltet (z.B. einen großen Platz und mehrere kleine Plätze).

Mal ungeachtet der Fragen von Planung, Organisation und Finanzierung, würde es mich interessieren, ob sowas für Hundeschulen überhaupt interessant wäre.

Daher meine Frage hauptsächlich an die gewebrlichen Hundetrainer hier im Forum:
Würdet Ihr an so einer Lösung teilnehmen wollen?

(Ich habe daraus keine Ja-Nein-Umfrage gemacht, da mich auch die Begründungen interessieren.)
Gruß
Olivier
___________________________________
Ich will nicht kopieren. Ich will verstehen.
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#2
Moin Oliver,
Hm, es kommt aus meiner sicht auf die Menschen an, die sich die Fläche teilen. Wenn den beteiligten Karakerbildung kein Fremdwort ist, sollte es funktionieren.
Mit Konkurenzdenken, wie man dem anderen beispielsweise die Kunden abwirbt, kanns in ner Schlammachlacht enden, wenn man so nahe aufeinanderhockt...

Ps: bin kein HuTrainer
Gruß
Norbert zwinkern
Jap, ich lebe meist in meiner eigenen Welt, es ist ok, die kennen mich da!
...wer die Musik nicht hört, hält den Tanzenden für wahnsinnig.
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#3
Warum soll es nicht interessant sein? Es gibt sicher einige Trainer die Möglichkeiten suchen.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#4
Ich selbst könnte mir das gut vorstellen. Leider bin ich eine der wenigen hier, die andere Hundetrainer, sofern sie nicht Verbrechen am Tier und Menschen begehen, nicht als Konkurrenz sondern als Bereicherung der Hundeszene sieht, weil ich mich selbst nicht für den Nabel der Welt und allein selig machend halte.

Nur schon bei meiner Sichtweise, dass die "studierte" Hundepsycholgin mit ihren ImmernurliebMethoden zeitweise mehr Schaden anrichtet als der Verein, der mal mit Aversivmethoden arbeitet, sieht man, dass es vermutlich nicht möglich sein würde, ohne Konflikte ein und dasselbe Terrain zu benutzen. Gerade in Bereichen wie der Hundeerziehung, in der nicht klar nachweislich 2+2=4 ist, sondern viele Wege nach Rom führen, wird es immer Stress geben.

Selbst in Vereinen oder Hundeschulen, wo sich mal alle grün waren, wo mal alle an einem Strang zogen, kommt es regelmäßig zu Kompetenzgerangel, Streit und Trennungen. Das ist leider ein Erfahrungswert.

Von daher würde ich vermutlich die Frage mit Nein beantworten, weil ich meine Energie für die Arbeit und nicht für Hetzerei, Stress und Menscheleien aufwenden möchte.

Ich sehe schon, wie es in dem einen Verein ist, wo man als Mitglied Zutritt zum Übungsgelände hat. Da liegen so viele Hundehaufen rum, weil die Leute rauchend und tratschend im Unterstand stehen, während ihre Hunde toben sollen. Da achtet doch keiner auf die Hunde und deren Geschäfte. Das würde mich z.B. stören, wenn ich immer auf ein vermintes Grundstück treffen würde, wenn ich arbeiten wollte.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#5
(11.01.2013, 10:56)Olivier schrieb: gewerbliche Hundeschulen suchen händeringend nach Möglichkeiten (allein in meiner Gemeinde kenne ich vier Suchende).



(11.01.2013, 10:56)Olivier schrieb: Daher kam mir die Idee eines -ich nenne das jetzt einfach mal so- Gemeinschaftsübungsgelände. Ein Gelände also, welches mehrere Übungsplätze beinhaltet (z.B. einen großen Platz und mehrere kleine Plätze).

Da es sich um eine gewerbliche Hundeschule handelt, ist es doch ein muss verschiedene Plätze zu haben.



(11.01.2013, 10:56)Olivier schrieb: Mal ungeachtet der Fragen von Planung, Organisation und Finanzierung, würde es mich interessieren, ob sowas für Hundeschulen überhaupt interessant wäre.

Gerade als Gewerbetreibender ist DAS, dass Wichtigste.



(11.01.2013, 10:56)Olivier schrieb: Würdet Ihr an so einer Lösung teilnehmen wollen?

Definitiv NEIN


Anderes Beispiel für mein NEIN:

Alle Versicherungsvertreter haben die gleichen Ziele.

Ich kenne aber kein Gemeinschaftsbüro in dem z.B. ein Allianz-, Provinzial-, LVM-, oder Axa-Vertreter zusammen arbeiten.

Alle sind selbstständig und können sich auch, bei gesunden Menschenverstand, austauschen, aber ein gemeinsames Büro kopfkratz
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#6
Da geh ich mit Omi!
Ein Experte ist eine Person, die jeden möglichen Fehler in einem sehr begrenzten
Arbeitsfeld schon einmal gemacht hat.
Niels Bohr
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#7
Naja, ich selber war ja lange Zeit in der Versicherungsbranche und gehe heute im Bereich Finanzen aufgrund meines Online Marketing Jobs auf Vertriebspartnervents wo auch unsere Mitbewerber sind. Klappt gut.
Auch Bürogemeinschaften haben früher geklappt ohne das man sich die Kunden weggeschnappt hat. Hatte 5 Jahre eine dieser Gemeinschaften. Ich denke somit dass das klappen kann.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#8
(13.01.2013, 08:38)Jasmin schrieb: Hatte 5 Jahre eine dieser Gemeinschaften.

Jetzt würde mich wirklich mal interessieren, wie viel Vertreter aus der Ausschließlichkeit wart ihr und von wie vielen verschiedenen Gesellschaften.
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#9
Achtung:
Bei dem Beispiel mit den Versicherung möchte ich auf eines hinweisen: manchmal handelt es sich bei solchen "Ausschließlichkeiten" um Vorgaben des Mutterkonzerns.

Als Gegenbeispiel nenne ich mal die Maklerbüros, die mit mehreren Versicherungen arbeiten.
Gruß
Olivier
___________________________________
Ich will nicht kopieren. Ich will verstehen.
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#10
Omi, wieso MUSS eine gewerbliche Hundeschule mehrere Plätze haben? Ich kenne einige Trainer, die haben gar keinen Platz und arbeiten ausschließlich mobil.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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