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Bericht - Ausbildung eines DiabetesAnzeigeHundes
#1
Ich kann euch im Moment "nur" berichten , wie es bei uns bisher gelaufen ist , wobei mir da so mancher Punkt / Schritt nicht so ganz verständlich und trotz nachfragen unlogisch geblieben ist.
Von daher ist bei uns z.Z. so Einiges im Umbruch.

Berichte euch aber gern , was bisher gemacht wurde.

Als erstes wird der Hund auf den Clicker konditioniert.
Dann benötigt man Wäschestücke die der Diabetiker im Unterzucker (UZu) getragen hat.

Und da fängt mein "Nicht verstehen / nachvollziehen können" schon an............
Ich bin der Meinung mit einen nicht zu niedrigen Wert (Nach Ansicht meines Diabetikers so um die 70) zu trainieren , damit der Hund lernt frühzeitig zu warnen und nicht erst kurz vorm Koma.

Hat man ein ein entsprechendes Kleidungsstück (Stofffetzen) , hält man es dem Hund hin und clickert jedesmal wenn er dran schnüffelt mit der entsprechenden Belohnung (Lecker)
Wenn das erlernt ist , wird das mit einem neutralen "geruchslosen" Fetzen kombiniert , damit er die Unterschiede erkennen lernt und den richtigen Fetzen anzeigt.
Dazu nimmt man zwei Tontöpfe , markiert den Zuckertopf , damit man auch NUR diesen immer wieder für den Zuckerfetzen verwendet , legt die Fetzen darunter und stellt sie dem Hund hin. Durch das Loch im Topf kann er den Geruch gut wahrnehmen und beginnt zu schnüffeln , zu unterscheiden.
Zeigt er den richtigen Topf an , wird wieder geclickert , gibt es Lecker.

Und so wird das Schritt für Schritt auf und ausgebaut.
Bayo hat zum ersten Mal mit etwas mehr wie 5 Monaten den UZu angezeigt.

Parallel dazu wird apportieren und abgeben trainiert , damit der Hund später die Utensilien bringt , die der Diabetiker in einer solchen Situation braucht : Messgerät , zuckerhaltiges Getränk , Hausnotruf bringt oder selbst bedient , Telefon , evtl. auch Hilfe holt.

Alles in allem dauert eine solche Ausbildung ca. 18 bis 24 Monate , die Kosten belaufen sich im Schnitt um die 2000 € und werden von den Kassen (noch) nicht übernommen.

Wenn ihr weiter an Bayo´s Ausbildung interessiert sein , berichte ich euch gerne.

Liebe Grüße
Ilona & Bayo

P.S. Evtl. wäre es geschickter das in eine entsprechendes Thema zu kopieren!!!

Dieselross bearbeitete 07.01.2013 22:00 diesen Beitrag. Grund:

Thema geteilt, Quellthema: Bin neu hier...........

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#2
Hallo und herzlich Willkommen hier im Forum.

Finde das Thema auch sehr interessant und freue mich, wenn Du weiter berichtest.

Vielleicht muss der Hund am Anfang den sehr starken Unterzucker riechen, um später feinere Nuancen heraus zu schnüffeln. Also quasi die Anfänge davon.
LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#3
Ich habe jetzt noch zwei weitere Personen an der Hand , die sich auch damit auskennen.Da werd ich mich mal schlau machen.
Wobei ich mir das nicht wirklich vorstellen kann.
Ein Hund hat einen derart feinen Geruchssin , dass er auch den höheren Wert riechen kann , haben wir bei Bayo ja auch beobachten können.
Meine Gründe für Training mit höherem Wert ist eben ganz einfach der , dass der Hund lernt rechtzeitig anzuzeigen , bevor der Wert NOCH tiefer fällt und die Gefahr eines Komas größer wird.
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#4
hallo und herzlich Willkommen! freuen

ich lese hier auch sehr interessiert mit,
da ich selbst mit meinen Hunden viel Nasenarbeit mache
und es sehr spannend finde, wofür wir uns den feinen Geruchssinn des Hundes alles zu Nutze machen können! Daumen hoch
LG,
Ulrike.

[Bild: a010.gif] [Bild: a010.gif]
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#5
So weit ich gehört / gelesen habe , gibt es inzwischen auch Hunde , die als Epileptiker Warnhunde ausgebildet werden.
Dass Hunde Krebserkrankungen erschnüffeln ist ja schon länger bekannt und ich finde es eigentlich sehr schade , das man solche Möglichkeiten und Fähigkeiten nicht mehr und somit sinnvoller nutzt.

Vor allem muss eine Umdenken der Menschen gefördert / gefordert werden , die immer noch der Meinung sind , dass nur ganz bestimmte Rassen für solche Aufgaben geeignet seien!

Wenn ein Hund die richtige Nase (also keine kurzschnäuzige) hat , spricht nichts gegen eine Verwendung für solchen Aufgaben.
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#6
Auch von mir ein Herzliches Willkommen.

Natürlich möchte ich auch mehr erfahren.
Jedoch habe ich auch gleiche eine Frage:

Warum bildest du Bayo so aus? Brauchst du es für dich selbst oder wirst du sie später in entsprechende Hände geben?
Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
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#7
Wir haben eien Diabetiker in der Familie und Bayo wird daher personenspezifisch ausgebildet.
Ausserdem möchte ich ein wenig dazu beitragen , die diesbezüglich herrschenden Vorurteile gegen Wolfsspitze auszuräumen.

Es gibt in Deutschland meines Wissens nach zwei Schulen , die solche Hunde fertig ausbilden und dann erst abgeben. Das wollte ich aber so nicht haben und deswegen mache ich es unter Anleitung selbst.

Liebe Grüße zusammen Smilie_girl_244
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#8
Danke für deinen Bericht! Würd mich auch freuen, wenn du weiter berichtest! freuen
Gruß
Norbert zwinkern
Jap, ich lebe meist in meiner eigenen Welt, es ist ok, die kennen mich da!
...wer die Musik nicht hört, hält den Tanzenden für wahnsinnig.
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#9
Ich danke dir für´verschieben !

Grüßle !
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#10
(07.01.2013, 22:01)Dieselross schrieb: Würd mich auch freuen, wenn du weiter berichtest! freuen

UND sooo ein bis zwei Bilder sind eventuell auch noch machbar Smilie_girl_243 ?


foddos
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