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Achten eure Hunde aus „freiem Willen“ auf euch?
#21
Trailer schrieb:Ich gehe da irgendwie recht unwissenschaftlich ran: zwinkern
Das tun wir alle, denn ohne Willen geht es nicht.

Über alles steht der Lebenswille!
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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#22
Also ich finde schon wenn Rowdy die Möglichkeit hat woanders hin zu laufen oder zu mir ist das sein freier Wille, meist läuft er zu mir außer natürrlich Abby zB ist da.
Auch wenn ich reite oder spazieren gehe, läuft Rowdy ja meist sozusagen einfach nur mit und da achtet er sicher auf mich. Eimal hab ich mich im Wald auf einen Baumstamm gesetzt uns sms geschrieben, da kam er dann zu mir uns schaute was ich mach, ich hatte ihn aber gar nicht gerufen. Nach einer Weile legte er sich ganz von selbst neben mich und wartete bis es weiter ging, auch da habe ich nix zu ihm gesagt und wo ich aufgestanden bin ist er mit los. Na wenn da skein freier Wille ist.....
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#23
Thomas schrieb:Nach langen Überlegungen, komme ich zu folgende Erkenntnis.

Hans Georg hat nicht gefragt ob Eure Hunde auf Euch achten, sondern ob sie aus "freiem Willen" auf Euch achten.

da kommen wir doch in einen sehr philosophischen Bereich. Und man kann durchaus behaupten, dass es überhaupt keinen freien Willen gibt. Wir sind bestimmt durch Umfeld, Erfahrungen, Erwartungen und Notwendigkeiten. Ich habe keinen freien Willen, mein Hund hat keinen und ich kenne niemanden, der einen hat, sonst wäre Jacky ganz woanders, ich auch, die meisten von uns würden ganz andere Dinge tun - und selbst wenn sie sie tun, ist es auch nur das Ergebnis ihrer Vorgeschichte.
Freien Willen gibt es nicht. Und da muss ich mich nicht einmal denen anschließen, für die alles vorherbestimmt ist.
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#24
Ich würde auch sagen, so wie Lydia, daß mein Hund aus freiem Willen bei mir bleibt.

Natürlich hab ich alles dafür getan, daß nico eine Bindung zu mir aufbaut (seit 1 Jahr bei mir)
wenn ich mich im Wald auf einen Baumstamm setzte, legte er sich mit Leine (Flexi) auch sofort neben mich, ohne Aufforderung.


Auch als ich er wagte in abzuleinen, legte er sich gleich neben mich ohne Aufforderung,
obwohl er so gerne Spuren nachläuft und davon mehr als genug dort sind.

Ist es dann kein freier Wille, daß er bei mir bleibt?

Aber natürlich ist schon klar, daß wir unseren freien Willen nicht immer leben können.
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#25
Würde mal sagen meine Beiden Racker nutzen jede gelegenheit um sich selbstständig zu machen obwohl sie dann schon immer darauf achten wo ich gerade bin.
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#26
@all,



Themen die der Philosophie vorbehalten waren, geraten und das nicht erst Heute, immer stärker in den Fokus der Neurobiologie, das liegt daran, das der technische Fortschritt diese Wissenschaften in die Lage versetzt, früher für unmöglich gehaltene Erkenntnisse hervorzubringen, dazu gehört auch der „freie Wille“.

Wie sich hier in der Umfrage zeigt, können wir mit ganz unterschiedlichem Ansetzen an das Thema heran gehen, sei es philosophisch, naturwissenschaftlich, mystisch usw.

In der Philosophie hat man sich bisher auf keinen der möglichen Ansetze (z. B. Libertarismus, Determinismus u. Kompatibilismus) einigen können.


Lydia schrieb:
Thomas schrieb:Nach langen Überlegungen, komme ich zu folgende Erkenntnis.

Hans Georg hat nicht gefragt ob Eure Hunde auf Euch achten, sondern ob sie aus "freiem Willen" auf Euch achten.

da kommen wir doch in einen sehr philosophischen Bereich. Und man kann durchaus behaupten, dass es überhaupt keinen freien Willen gibt. Wir sind bestimmt durch Umfeld, Erfahrungen, Erwartungen und Notwendigkeiten. Ich habe keinen freien Willen, mein Hund hat keinen und ich kenne niemanden, der einen hat, sonst wäre Jacky ganz woanders, ich auch, die meisten von uns würden ganz andere Dinge tun - und selbst wenn sie sie tun, ist es auch nur das Ergebnis ihrer Vorgeschichte.
Freien Willen gibt es nicht. Und da muss ich mich nicht einmal denen anschließen, für die alles vorherbestimmt ist.
Etwas anderes tun und das in die Tat umzusetzen, gegen alle Widerstände die auftauchen können, hängt nicht vom „freien Willen ab, sondern meistens von den Konsequenzen die sich daraus ergeben, die uns daran hintern unseren „freien Willen“ umzusetzen. D. h. die Handlungsfreiheit ist hier der begrenzende Faktor und nicht die Willensfreiheit.

Ich sehe es unter pragmatischen Gesichtspunkten, wie schon angesprochen, „freier Wille“ meint hier und setzt voraus, zwischen mindestens zwei oder mehreren Möglichkeiten wählen zu können.
Dazu die Frage, das wurde auch schon angesprochen, achten aus „freiem Willen“ auf uns, das Warum?

Wenn mein ACD mit mir Bällchen spielt, achtet sie darauf was ich tue, d. h. nehme ich ihn mit der Hand auf oder kicke ich ihn mit dem Fuß oder schleiche ich mich an. Nehme ich nun ganz unerwartet ein Leckerli und halte es ihr vor die Nase, keine Reaktion, selbst wenn ich sie animiere, sie will mit ihrem Bällchen spielen, sonst nichts.
Gehe ich mit ihr spazieren und sie kann tun was immer sie möchte, ohne das ich sie anspreche oder sonst wie auf sie einwirke, achtet sie auf mich und bleibt bis auf kurze ausnahmen in meiner nähe. Warum sie das tut, kann ich nicht immer genau sagen, aber sie tut es zu einem groß Teil aus „freiem Willen“, denn sie könnte sich auch anders entscheiden.

“Trailer“ schrieb:da bin ich mal gespannt wie das der Themenersteller gemeint hat ...

Ich gehe da irgendwie recht unwissenschaftlich ran:

Wenn ich meinen heranwachsenden Kindern diese Frage stellen würde,
woran wird ihre Antwort wohl im Wesentlichen abhängen?
Ob sie glücklich sind und sich wohl fühlen! Dann werden sie so etwas wie "Freiwilligkeit" empfinden und "ja" antworten.
Sind sie unglücklich mit ihren Verhältnissen, werden sie vermutlich sagen dass ihnen ja nichts anderes übrig bleibt, also "nein" ...

(o.k., ich mag eigentlich keine Hunde-Kinder-Vergleiche )

Keine Ahnung, wie weit ein Hund in unserem Sinne überhaupt "denken" und "entscheiden" kann!?
Das eine meint „die Willensfreiheit“, das andere die eingeschränkte „Handlungsfreiheit“.

LG Hans Georg
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#27
ich hätte ja nie gedacht, das ich das mal schreibe, und freue mich deshalb um so mehr dies nun tun.

Wunderbar umschrieben Hans Georg. freuen
.... Um die Natur erkennen, muss Mensch ihre Geschöpfe verstehen.
Um ein Geschöpf verstehen, sollte Mensch in ihm den Bruder sehen.....
[Bild: helgaslotussmiley.gif]
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#28
Anjin schrieb:aber sie tut es zu einem groß Teil aus „freiem Willen“, denn sie könnte sich auch anders entscheiden.


LG Hans Georg
könnte sie das aufgrund ihrer Erfahrungen, ihrer Bedürfnisse wirklich? Alles in ihr sagt ihr, dass sie zu einee Gruppe dazugehören muss. Und das bist eben du

Du kennst doch bestimmt das Experiment, wo Frauen sich entscheiden, auf welchem Arm sie ihr Kind tragen. Fast alle tragen es links. Nach dem Grund für die Entscheidung gefragt antworteten die Rechtshänder, dass sie dann die rechte Hand frei haben und die Linkshänder, dass sie dann das Kind sicherer halten können. Und alle hielten es für eine bewusste Entscheidung.
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#29
Lydia schrieb:Und alle hielten es für eine bewusste Entscheidung.

Was war es denn dann, wenn keine bewusste Entscheidung? Freier Wille? Mir fehlt da noch etwas mehr Information, was dachten denn die Menschen erkannt haben, die das Experiment betreuten?
.... Um die Natur erkennen, muss Mensch ihre Geschöpfe verstehen.
Um ein Geschöpf verstehen, sollte Mensch in ihm den Bruder sehen.....
[Bild: helgaslotussmiley.gif]
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#30
eine Entscheidung, die vom Instinkt gesteuert wurde. Links ist das Kind dem Herzschlag der Mutter näher.

Viele (wenn nicht alle) Entscheidungen, die wir glauben, bewusst zu treffen, sind in Wahrheit durch andere Dinge beeinflusst.
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