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Partner zerstört Erziehung der Hunde, körperlicher Stress sichtbar
#1
Hallo Ihr lieben,

mir ist kein besserer Titel eingefallen, aber der trifft es wirklich auf den Punkt!

Ich bin stinkesauer, wütend und ziemlich genervt! Wir - mein Partner und ich, leben seit Anfang diesen Jahres gemeinsam in einer Wohnung!

Vorher lief alles wirklich prima mit den Hunden,dadurch das er die Hunde immer nur zwischendurch bei Besuchen in seiner Wohnung sah, hatte er ( hat er jetzt auch nicht wirklich ) etwas mit der Erziehung zu tun. Mittlerweile nimmt das Ausmaß seines Verhaltens Größen an, die mich irre machen!

Es gibt Regelungen, an die hat auch er sich zu halten. Er geht Morgens Gassie wenn ich arbeiten bin. Alles kein Thema, aber er gehört zu der Kategorie Mann, die alles - und damit meine ich ALLES, süß findet was die Hunde so treiben!

Mittlerweile bin ich durchgehend daran die Hunde zu korrigieren! Sie ziehen draußen wie die bescheuerten, von einer Ecke zur nächsten, weil sie unbedingt an DIESEN einen Baum pinkeln wollen!
Frodo haart vor lauter Stress die Wohnung voll, besonders dann, wenn er nachhause kommt. Er hört Ihn unten zur Tür reinkommen und sucht schon nach einem x beliebigen Gegenstand um dann Freudetänzelnd und vor allem fast schreiend um Ihn herum zu tanzen! Emil springt Ihn an, nicht nur bis zu den Oberschenkeln, sondern bis ins Gesicht ( locker aus dem Stand ) !! Das hat sich nun schon so gefestigt, das er auch andere Leute anspringt die hier zu Besuch kommen - meine Schwester, meinen Dad, Freunde usw. Er singt ebenfalls! Arno springt Ihn immer pöbelnderweise vor die Füße, extrem penetrant - fast nicht mehr zu toppen!!!

Und wenn die Hunde das ganze wirklich Erfolgreich abgeschlossen haben, werden sie noch mit einem - aaaaaach seit Ihr süüß, freut Ihr euch das der Papi wieder da ist - begrüßt! Mir schwillt der Kamm!!

Diese extreme praktizieren sie bei mir nicht!

Was ganz extrem auffällt ist Frodos Haaren! Das er als Aussie und mit langem Fell doch mal mehr haart als Emil oder gar Arno ist gar kein Ding, aber ich sauge täglich min 1 mal und wenns ganz schlimm ist fege ich nochmal.
Es gab eine Woche die war er nicht hier, alles war tiefenentspannt inkl. die Hunde! Frodo hatte anscheinend deutlich weniger Stress, denn ich habe kaum Fell auf dem Boden gefunden und habe, wenn überhaupt alle 2-3 Tage gesaugt!

Ich habe Ihm das schon erklärt, deutlich, lieb und mal sehr böse! Habe das mit Beispielen belegt, Körperliche Beschwerden von den Hunden ( überwiegend Frodo ) , sowie psychischen Stress beschrieben! Ihm hat es dann doch immer Leid getan, er will es besser machen, kann es nicht. Er ignoriert mich irgendwann und wird sofort pissig wenn ich Ihn, sowie die Hunde korrigiere!

Wenn ich nicht eingreife und Ihm nicht erkläre das er das und das besser machen soll ( ich helfe mit Beispielen, der Körpersprache, den Kommandos ) geht das Spielchen wie oben beschrieben. Und jedesmal schaukelt es sich ein bisschen mehr hoch!

Die Hunde lernen nix wenn ich alleine sie immer nur korrigiere, aber ich bin mit meinem Latein am Ende und weiss nicht mehr was ich noch tun soll?!

Habt Ihr Tipps oder Anregungen die ich noch mit Ihm verfolgen kann um es endlich in seinen Schädel zu bekommen???
[Bild: 2957386.jpg]
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#2
Hmm... schwieriges Thema. Kann es sein, dass es bei Euch insgesamt grad etwas kriselt und dass die Hunde instrumentalisiert werden? Irgendwie bespringt mich dieses Gefühl, auch wenn das jetzt sehr gerade raus gehauen war.

Bei uns ist es so, dass jeder seine eigene Beziehung hat mit den Hunden und sie dieser entsprechend beim einen besser und beim anderen schlechter führig sind.

Du wirst Deinen Freund nicht ändern, so lange er keine Not darin sieht, etwas an sich und seiner Einstellung zu ändern. Und das kann dauern. Bei meinem Mann hat es ein Bärenleben lang gedauert. Und das sind aktuell 11 Jahre...

Ich kann Dir nur raten, mach DEIN Ding mit DEINEN Hunden, und sie werden sich an Dir orientieren. Korrigiere sie an Dingen, die Du nicht willst, wenn Du in ihrer Nähe bist und die nicht ihn betreffen, sondern andere Menschen, Besuch, etc. Wenn Du keinen Stress mehr mit seinem Verhalten hast und Dein Ding machst, wird der Stress der Hunde auch weniger. Dann dürfen sie eben bei ihm dies und bei Dir das. Hunde können das in der Regel genau so gut trennen wie kleine Kinder, die bei Oma alles und bei Mama nix dürfen zwinkern .

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#3
Hi,
also Du solltest das ihm schon gut nahe bringen, vor allem wenn die Hunde wirklich darunter leiden und so reagieren (Haarausfall) wie Du es beschreibst. Außerdem denke ich auch, das wenn sich nichts ändert, Eure Beziehung auch schlimm darunter leiden wird, schreibst Du ja auch schon, da Du es ihm auch immer wieder ankreiden wirst und Dich nicht damit arangieren oder abfinden kannst.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#4
Tja was genau kannst du aber wirklich tun? Du provozierst immer wieder Konflikte mit deinem Freund und doch findet ihr keine Loesung. Wenn es ein solches Problem fuer dich ist, dann handle, sperr die Hunde weg, korrigiere die Hunde, was weiss ich.

Luke darf mir gerne, seine Meinung sagen, was die Hunde betrifft, aber im Grossen und Ganze tue ich, was ich fuer richtig halte.
Ich mische mich nicht in seine Beziehung und sein Management der Hunden ein. Er muss seine eigenen Entscheidungen treffen, seiner eigenen Fehler machen und seine eigenen Schlachten gewinnen, ich bin nicht seine Erziehungsberechtigte. Wenn er Dinge erlaubt, die fuer ihn zu Problemen fuehren, dann ist das in erster Linie sein Problem und erst in zweiter Linie (gibts sowas?) das Problem der Hunde. Die sind naemlich keine unschuldigen Opfer, sondern haben immer eine Wahl. Sie muessen ja keinen Bloedsinn machen, sie koennten theoretisch auch artig sein freuen
Natuerlich ist er teilweise verantwortlich, wenn seine Fehler irgendwann zu Konsequenzen fuer die Hunde fuehren (genauso wie ich verantwortlich bin, wenn meine Fehler dasselbe erreichen). Wenn das noetig wird, dann nehme ich keine Ruecksicht auf ihn.
Kathi, Lu und Pai
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#5
Anja, derzeit läuft es westentlich besser als noch vor einiger Zeit! Natürlich hat er sein Ding mit den Hunden, wie bei euch allen auch, er darf sich gerne 20 mal das Gesicht ablecken lassen und den Hunden seinen Platz auf der Couch zur Hälfte einräumen, wenn er das für gut heißt - aber meiner Meinung nach darf er die Hunde auch gerne mal korrigieren! Wenn Emil Ihn bis in den Nacken springt z.b Letztendlich stimmt das so auch nicht, denn er korrigiert sie schon, aber eben seeeehr halbherzig - die Hunde halten Ihn für völlig blöde! Das sieht man immer dann, wenn er wirklich etwas ernstes von Ihnen will.

Mich stört es nunmal das wenn Besuch kommt - mein Dad, meine Schwester ( dort jetzt weniger ) aber eben auch Fremdleute, seine Inkonsequenz immer und immer wieder auf mich zurückfällt. Weil es sind ja meine Hunde! Ja, aber wenn ich erzähle das sie sich bei mir überhaupt nicht so benehmen, glaubt mir das kein Mensch!

Er ist super lieb mit den Hunden, er liebt sie abgöttisch und ich will Ihn in seiner Art mit Ihnen nicht ändern - aber nur ein kleines bisschen Konsequenz würde mir auch helfen!
[Bild: 2957386.jpg]
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#6
(13.12.2012, 21:38)Julia schrieb: Er ist super lieb mit den Hunden, er liebt sie abgöttisch und ich will Ihn in seiner Art mit Ihnen nicht ändern - aber nur ein kleines bisschen Konsequenz würde mir auch helfen!

Hallo Julia,
damit belügst Du Dich selbst!
Was glaubst Du, bringt ein kleines bisschen mehr Konsequenz?

In Eurem Fall würde ein Plan helfen.
Setzt Euch mal hin und besprecht, was jeder selbst für sich am wichtigsten findet.
Dann müssen Kompromisse gefunden werden, wie bspw. die Hunde dürfen Deinen Freund ablecken und anspringen, aber wenn Besuch kommt, dann müssen sich Eure Hunde angepasst verhalten.

Regeln, die Euch Beide betreffen, wie das Empfangen von Besuch, oder gemeinschaftliche Unternehmungen, sollten so entspannt wie möglich und so gestresst wie nötig sein.

Ihr müsst Beide lernen, gegenseitiges Verständnis zu zeigen, was sich auch auf die Hunde besser übertragen kann.
Konflikte zwischen Dir und Deinem Freund, wegen der Hunde, verunsichert die Hunde nur unnötig selbst und werden nicht wissen, wie sie sich verhalten können/sollen.

Wenn es Dich anekelt, dass die Hunde Deinen Freund ablecken, dann versuche besser zu verstehen, warum das so ist.

Alles in allem kann man aus dem wenigen Text lesen, dass Du und Dein Freund, sowie die Hunde einen starken Beziehungsdrang haben und jedem die Beziehungen auch sehr wichtig sind, doch das einzige Problem ist momentan, dass es drei unterschiedliche Sichtweisen gibt und diese mehr, oder weniger verstanden werden.
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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#7
Ja doch, irgendwie hatte Thomas bzw. Ihr alle Recht! Wir müssen Kompromisse finden. Wenn ich sage ich möchte Ihn nicht ändern, aber andrerseits doch um mehr Konsequenz bitte, kann das nicht hinhauen.

Ich werde mir Zeit nehmen, um die Gedanken bezüglich des ganzen zusammenlebens nochmal neu zu sortieren. Jetzt würde ich nicht fair handeln, Dinge vergessen und schonmal gar nicht, habe ich momentan die Ruhe, mich entspannt mit Ihm hinzusetzten. Aber kommt Zeit kommt Rat!!

Ich danke euch aber für die Schubser in die richtige Richtung! freuen Wenn es einen Erfolg zu berichten gibt, werde ich euch daran teilhaben lassen.

LG Julia
[Bild: 2957386.jpg]
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