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Erfolgreich beim stehlen und nicht erwischt
#11
@Tanja
Ich finde da keinen Zusammenhang zu dem, was Du zuvor geschrieben hast, bestätigt sogar die Ordnung, die wie auch immer in welcher Form auch immer, bei Euch vorhanden ist.
Denn hier demonstrierst Du, dass das Abwenden nicht der Auslöser ist!

@Ulrike
Ich stelle eine Ordnung mit Regeln auf, wo sich jeder dran zu halten hat.

Was dem aus meiner Sicht oft im Wege steht, ist immerwieder erkennbar, wenn man hinterfragt wie so eine wünschenswerte Ordnung mit Regeln auszusehen hat.
Die Reaktionen sprechen für sich und machen deutlich, dass sich da kaum jemand Gedanken drüber macht.
Wie im richtigen Leben fällt immer nur das auf, was stört.
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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#12
Hallo Thomas,

naja wenn leute die sie ernst nimmt sich nur umdrehen, dann traut sie sich vielleicht noch nicht. aber wenn meine Mutter sich z.B. nur umdrehn würde, könnte ich für nichts garantieren.

LG
Tany
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#13
kira puppy schrieb:...aber wenn meine Mutter sich z.B. nur umdrehn würde, könnte ich für nichts garantieren.
glaubst Du ernsthaft das Kira nicht weiß dass Deine Mutter nicht sehen kann???
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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#14
Das ist mir sicher klar, aber das war jetzt auch nur ein Beispiel, es ging mir hier um Personen, die Kira nicht für voll nimmt.

Aber mal zurück, was machst du denn bei einem Hund, der klaut?

LG
Tany
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#15
kira puppy schrieb:Aber mal zurück, was machst du denn bei einem Hund, der klaut?
Wie schon oben beschrieben, ich stelle Regeln auf sorge für eine Ordnung, ohne die ich nicht leben möchte.
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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#16
Thomas schrieb:@Ulrike
Ich stelle eine Ordnung mit Regeln auf, wo sich jeder dran zu halten hat.

Was dem aus meiner Sicht oft im Wege steht, ist immerwieder erkennbar, wenn man hinterfragt wie so eine wünschenswerte Ordnung mit Regeln auszusehen hat.
Die Reaktionen sprechen für sich und machen deutlich, dass sich da kaum jemand Gedanken drüber macht.
Wie im richtigen Leben fällt immer nur das auf, was stört.
Ich sitze irgendwie noch auf der Leitung...

Ich stelle auch eine Ordnung und Regeln mit meinem Hund auf an die sich mein Hund hält(in diesem Fall, dass von Tisch und Ablage nichts genommen wird), nur dass diese offensichtlich für Meggie nur Gültigkeit haben solange ich auch halbwegs präsent bin ... traurig

Nun hört und liest man ja die dollsten Tipps um das zu ändern, die mich alle irgendwie nicht überzeugen: z.B.:

- Fallen stellen und durch Videoüberwachung "aus der Ferne" den Hund ertappen und eingreifen (evtl mit Lautsprecher ...).
Ziel ist, dass er Hund den Eindruck bekommt, Frauchen sei stets "allgegenwärtig" und sich entsprechend benimmt.

- Fallen stellen und die Leckereien mit etwas sehr unangenehmen präparieren. Ob Chili oder eine raffinierte Konstruktion die im Moment des Stehlens eine scheppernde Büchse vor die Pfoten donnert ...
Ziel ist, dass der Hund den Eindruck bekommt, nur das was Frauchen mir reicht ist "ungefährlich".

O.k. ich schätze mal dass Du so etwas auch nicht empfehlen würdest lachen

Aber wo müsste ich vermutlich mit meiner Hündin dann ansetzen ...? kopfkratz
LG,
Ulrike.

[Bild: a010.gif] [Bild: a010.gif]
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#17
Danke Ulrike,

genau das meinte ich, aber du kannst dich besser ausdrücken als ich freuen

lg
Tany
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#18
Ulrike ich kenne Hunde, wie z.B. Diego, der erstmal gucken würde was da solchen Krach macht und dann sein Ding weiter macht und genauso kenne ich Hunde wie z.B. mein Butschi, der wenn so ein Topf runterfallen würde, für wahrscheinlich eine Woche bräuchte um seine Todesangst zu regenerieren.

Das Problem ist wie viele es beschreiben, dass es erst auffällt wenn es passiert, dann stört es und durch den Erfolg entwickelt der Hund Strategien um weiterhin Erfolgreich zu sein.

Viele Teams stehen mit bestimmten Arbeitsweisen im Konflickt zu dem was der Hund tun soll.
Da werden Beispielsweise Suchspiele mit Futter aufgebaut und sich zeitgleich gewundert, dass der Hund so vieles im Freien findet und frisst.

Andere arbeiten mit Futterbeutel und wundern sich dass der Hund immer auf der Jagd nach Futter ist.
Wie, wann und wo wird dann differenziert? Die Leute, die so arbeiten, von denen weiß ich dass es da keine Differenzierung gibt.

In meinem fall gehe ich das Ganze an, wenn der Welpe zu mir kommt, ich lege überall Futter aus und später Leberwurst. Wenn sich das beim Welpen gefestigt hat, braucht man da niewieder dran zu arbeiten.

Im Falle eines fremden Hundes oder eines Hundes, welcher zu mir kommt und bereits Erfolg hatte, wird die Ordnung neu strukturiert.

Das heißt folgendes:
Der Hund hat am ersten Tag keinerlei Rechte, darf nur auf seinen Platz verweilen und beobachten. Futter und Wasser wird zum Platzt gebracht.

Am folgenden Tag darf er aufstehen und selbständig Trinken gehen. Dann wird Futter vor seinem Platz deponiert und auf dem Weg zurück.

Hinzufügen muss ich, dass ich nie Futterspiele mache und auch nie den Hund vom Boden etwas aufnehmen lasse.

Bei den Spaziergängen werden immer wieder Futtersituationen provoziert und der Hund muss sich dem anpassen.

Die folgenden Tage darf der Hund in der Wohnung immer mehr und wird in bestimmten Aufgaben eingebunden.

Der Umgang mit Futter wird somit zur Gewohnheit und die Versuchung schmälert.

Ich habe es mehrfach in wenigen Tagen so umgesetzt bekommen, weil es bei mir keine Kompromisse und keine Ausnahmen gibt.
Absolute Konsequenz ist natürlich Voraussetzung und man sollte wissen, was man wirklich will, dann kann das in nur wenigen Tagen gelingen.

Wer glaubt dass das ganze zu hart ist, der hat Recht! Ich betrachte jedoch dass ewige Leiden, die ewige Hoffnung und die Versuchung an Futter zu kommen, für viel härter. Einige Hunde verhalten sich als ginge es ums Überleben und das finde ich hart.
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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#19
Danke für Deine ausführliche Antwort!

Ich kapiere so langsam ... freuen

aber:
- Wie setzt Du Deine Ordnung durch, d.h. was machst Du, wenn Hundi ohne Erlaubnis aufsteht oder im Vorbeigehen an was leckerem mal schnell versucht sich das zu hapsen?

- Gibt es eine unerwünschte Kehrseite einer solchen klaren und konsequenten Ordnung?
(oder: wo ist der Haken... zwinkern ?)

Ich mache z.B. mit Meggie RH-Arbeit, seit April Mantrailing. Ich fördere in der Arbeit dass sie NICHT auf mich am Ende der Suchleine achtet, sich nicht vergewissert ob das jetzt richtig so ist und ihre Entscheidungen wo es lang geht auch spürbar gegen meine Vermutungen durchsetzt.
Ist eine solch starke Ordnung - eine so starke Autorität am anderen Ende der Suchleine in unmittelbarer Nähe zum Hund - da nicht kontraproduktiv ...?
LG,
Ulrike.

[Bild: a010.gif] [Bild: a010.gif]
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#20
Trailer schrieb:- Wie setzt Du Deine Ordnung durch, d.h. was machst Du, wenn Hundi ohne Erlaubnis aufsteht oder im Vorbeigehen an was leckerem mal schnell versucht sich das zu hapsen?
Wenn ich die ersten zwei Tage überstanden habe, ist die Ordnung bereits akzeptiert, dann gilt nur noch das Ganze zu festigen.
Ein Hund schafft es nicht ohne Körpersprache zu reagieren, dieser nach kann ich reagieren und kann handeln.
Eine Konsequenz wäre wieder den Raum einzuschränken, das heißt, wieder einen Tag ohne Freiraum, auf dem Platz und keine Beschäftigungen.

Man unterschätzt auch wie Hunde nach dieser Ordnung schreien und je angepasster diese ist, umso schneller und lieber wird diese angenommen.
Trailer schrieb:- Gibt es eine unerwünschte Kehrseite einer solchen klaren und konsequenten Ordnung?
Nicht wenn sie so konsequent durchgeführt wird.
Trailer schrieb:Ist eine solch starke Ordnung - eine so starke Autorität am anderen Ende der Suchleine in unmittelbarer Nähe zum Hund - da nicht kontraproduktiv ...?
Diese Ordnung unterdrückt den Hund nicht, er lernt sich zu Verhalten, genauso wie er lernen muss, was Rettungsdienst ist.

Diego ist ein Blindenführhund, ein absolut zuverlässiger und selbständiger Hund. Ich möchte mal behaupten, grade weil er nur in einer Ordnung aufgewachsen ist, kann er sich selbst ordentlich verhalten.

Die Ordnung ist je nach belieben zu handhaben und man muss sich selbst sagen können, was mein Hund tut ist in"Ordnung"!

Geordnete Verhältnisse ist was schönes und nicht nur wir Menschen lieben diese Ordnung, sondern auch Hunde können sich sehr wohl fühlen, wenn sie eine klare Linie, eine abgestimmte Struktur und ein eingeordnetes Leben führen können.
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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