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Tierschutz im Ausland
#1
Hallo,
wollte mal nach euren Erfahrungen und Meinungen forschen...

ich war 2 mal mit einer befreundeten Tierärztin auf Kreta und habe dort in einem Tierheim so Kastrationsaktionen mitgemacht....
Ich werde so etwas bestimmt wieder tun, wenn sich die Gelegenheit ergibt...

War jemand vielleicht auch schonmal im Ausland "tierschützerisch" unterwegs?
Kennt / unterstützt ihr Vereine?
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#2
(06.11.2012, 17:34)FrauSpot schrieb: mit einer befreundeten Tierärztin auf Kreta und habe dort in einem Tierheim so Kastrationsaktionen mitgemacht....


Solange alle Tiere im Ausland bleiben und nicht auch noch nach Deutschland müssen, um hier den armen einheimischen Seelen im Tierheim die Chance zu nehmen, vermittelt zu werden, dann ist die Kastrationsaktion ein richtiger Weg.

Unterstützen tue ich grundsätzlich keine Tierschutzvereine, aber dass bedeutet nicht, das ich weg sehe, im Gegenteil.

Mich stört das unnötige importieren von Tieren aus dem Ausland.
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#3
@Omi: Wie unterstützt Du denn die "armenSeelen"in Deutschland?

fragt Fliege
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#4
Ich hatte es hier im Forum schon mehrmals geschrieben,

also ich wohne auf dem Land, Kettenhunde gehörten hier zur Tagesordnung, jetzt nicht mehr.

Uns wollte z.B. einer vom "alten Stamm", die Sparziergänge verbieten, weil ein Hund gehört auf dem Hof. mauer

Also jeder kann in seinem Umfeld helfen. Wir haben alle ein Mund zum reden und sollten auch für offene Gespräche bereit sein.

Nicht jeder wird sofort reagieren, aber solange agiert wird, verändert sich alles Stück für Stück.
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#5
Mich stört das unnötige importieren von Tieren aus dem Ausland.
[/quote]

wann ist es nötig und wann unnötig.... ?

Wie gesagt: Ich war dort je 2 Wochen, in denen wir etliche Tierheimhunde, sowie Privathunde kastriert haben und auch medizinisch versorgt.... Mir geht es auch eher um die Hilfe vor Ort!

Ich glaube, man wird wenige Orgas finden, die überhaupt keine Hunde nach Deutschland bringen. Schließlich sind die meisten ausländischen Tierschutzvereine doch in Deutschland gegründet, oder arbeiten mit deutschen zusammen....

In dem Tierheim, in dem ich war, werden auch regelmäßig Hunde nach Deutschland geflogen, aber deswegen verweigere ich nicht meine Hilfe vor Ort...
Die meisten arbeiten doch auch auf mehreren Ebenen....
Auf Kreta zum Beispiel betreiben sie sowohl Aufklärung vor Ort ( Schulfibel, Öffentlichkeitsarbeit etc.) und versuchen den Einheimischen Ihre Arbeit nahe zu bringen, aber sie versuchen halt auch Ihr Hunde zu vermitteln (und das unter anderem auch nach Deutschland)...
Ich finde, man kann das nicht einfach so veralgemeinern...
zum Beispiel ist es doch auch ein Unterschied, ob ich einen 6 Jahre alten auf der Strasse aufgewachsenen, "wild" lebenden Streuner nach Deutschland bringe, oder einen Welpen, der hier bereits Leute hat, die auf ihn warten... oder?

Achso, nicht dass einer denkt.... Mein Hund ist kein Mitbringsel!! Ist von einer deutschen Organisation zwinkern
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#6
Ja, so ähnlich wie Omi geht es mir auch.

Als ich 1993 zum ersten Mal hier in unser Dorf kam, traute ich meinen Augen nicht.
Kettenhunde, wo man hin schaute oder Zwinger, grade mal 2x2 m.
Ich wurde entsetzt/verwundert angeschaut oder belächelt, weil ich
regelmäßig mit meinem Hund spazieren ging und das auch noch ohne Halsband oder Leine.
Nachdem man mich etwas kannte, wurde ich befragt:
Wie der Hund so geworden ist, weil er ja so brav ist, so gut gehorcht, ob Hundeschule, wie man das alleine bewerkstelligen kann usw.
Warum mein Hund nicht abhaut, weil er ja einfach auf dem Grundstück bleibt, das damals noch nicht eingezäunt war.
Ich kann behaupten, dass ich durch mein "Vorbild" echtes Interesse geweckt habe. Auf einmal sah man, dass Hundehaltung auch anders geht
und dass Hunde auch anders sein können.
Ich freute mich total, als ich mal wieder zu einem Arbeitseinsatz herkam und zuerst eine alte Oma sah, die mit ihrer Promenadenmischung an der
Leine durch`s Dorf lief.
Nach und nach wurden es mehr, die Ketten weniger.
Heute werden von ca. 20 Hunden 15 regelmäßig ausgeführt, selbst die, die es nicht so gut haben, leben nicht mehr im Zwinger, sondern laufen frei auf dem Gehöft.
Nur eine wirklich "arme Seele" haben wir noch, die nur im Zwinger sitzt. Und das ganze Dorf, das vor noch vor gar nicht langer Zeit,
seine Hunde selbst so gehalten hat, verurteilt das. Es wurde sogar Anzeige erstattet.
Durch Vorbild etwas verändern. Ich finde auch das ist aktiver und effektiver Tierschutz.
Ich bin glücklich, im Dorf etwas bewegt zu haben.
Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
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#7
(06.11.2012, 18:36)FrauSpot schrieb: Ich finde, man kann das nicht einfach so veralgemeinern...


Auf gar keinen Fall, aber macht das jemand?

Warum verweigern deutsche Tierheime die Aufnahme von Tieren, die hier von privat Personen gefunden werden, weil sie gerade eine größere Menge aus dem Ausland bekommen haben?

Und warum benötigen wir dann überhaupt Tierheime hier in Deutschland, wenn es Organisationen sogar schaffen, schon aus dem Ausland Tiere nach Deutschland zu vermitteln?


Wie weit erfolgt die Hilfe auf politischer Ebene im Ausland?

Andere Länder, andere Sitten...

Ganz extrem, was fühlen wir beim Gedanken, eine schöne Fleischspeise aus Hundefleisch zu essen..., oder was fühlen andere beim Gedanken von Fleischspeisen aus Schweinefleisch..., oder Rindfleisch, oder..., oder


Der Blick über den Tellerrand hinaus ist wichtig.

Aber es ist leider so, dass es auch ein Geschäft geworden ist, der Tierschutz im Ausland.

Hilfe vor Ort, dem ist nicht entgegenzusetzen.
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#8
Hi,
ja, ich unterstütze einen Verein.
Finde es toll das Du Vorort hilfst.

Diese Diskussion hier, kannst Du schon öfter nachlesen.
Auch die Frage, warum deutsche Tierheime mit ausländischen Hunden voll sind bzw. selber die Organisationen unterstützen. Sie werden schon wissen warum sie das tun.

Ich kenne das auch so, das die Organisationen die ich für seriös halte, Vorort Hilfe und Aufklärungsarbeit leisten, aber auch Hunde nach Deutschland vermitteln.
Außerdem ist es schon ein Unterschied ob ein Hund hier im Tierheim oder auf einer Pflegestelle sitzt als in einem dreckigen für unsere Verhältnisse nicht vorstellbarem Tierheim sitzt oder auf seine Tötung wartet und hier eben gute Chancen hat, ein schönes Heim zu finden.
Wir reden hier nicht von Straßenhunden die schon ewig so leben sondern wie Du selber schreibst, von Hunden die mal eine Familie hatten, die die Straße gar nicht kennen und dort auch nicht überleben würden oder eben entsorgten Welpen. In Spanien z.B. gehört das zur Tagesordnung, Welpen zu entsorgen oder Hunde wenn sie lästig werden, zu groß, zu mühselig mal eben abzugeben oder auszusetzen oder wenn festgestellt wird, das ein Tier doch Arbeit macht.

Ich trinke italienischen Kaffee, habe einen japanischen DVD Player und warum sollte ich bei Tieren anders handeln und eine Grenze setzen. Wir können froh sein das die Mauer gefallen ist und wir in der EU leben.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#9
(06.11.2012, 19:50)Jasmin schrieb: Ich trinke italienischen Kaffee, habe einen japanischen DVD Player und warum sollte ich bei Tieren anders handeln und eine Grenze setzen.


Jasmin, sei mir nicht bös, aber dieser Vergleich ist absolut albern.
Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
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#10
Ich muss gestehen, dass ich hin und her gerissen bin. traurig
[Bild: IMG_0206.jpg][Bild: IMG_0792.jpg][Bild: IMG_0608.jpg][Bild: IMG_0318-1.jpg][Bild: IMG_0010-1.jpg]

Urteile nie über einen Menschen, bevor du nicht 10 Meilen in seinen Schuhen gelaufen bist...
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