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Psychosomatik bei Hunden
#21
Hallo Thomas

Anhand deiner Beispiele sehe ich, dass wir Psychosomatik offensichtlich unterschiedlich definieren, bzw. geht sie für mich erheblich weiter.
Und darauf hatte ich auch dieses Thema angelegt.

Ich verstehe unter Psychosomatik in erster Linie tatsächliche und diagnostizierbare Krankheitsbilder.

Etwa ein Magengeschwür, das man sich "angeärgert" oder in sich "reingefressen" hat.
Die Kopfschmerzen, weil wir uns "den Kopf zerbrechen".
Herzbeschwerden z.B. nach dem Tod eines Partners.
Dinge, die "unter die Haut gehen".
Die Liste lässt sich ja endlos fortsetzen, bishin zu der Extremmeinung, dass jede Krankheit, selbst ein gebrochenes Bein,
auf den Zustand der Seele zurückzuführen ist.

Wenn ich deine Beispiele als Grundlage nehme, würde das im Umkehrschluss für den Hund bedeuten, dass ihm z.B. wenn ich auf dem
Parkplatz beim TA die Handbremse ziehe, kotzübel wird.
Das mag vielleicht sein. Ich merke es aber nicht und das geht schnell vorüber.
Mir geht es um tatsächliche Krankheitsbilder.
Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
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#22
die psychosomatik beschreibt die zusammenhänge zwischen dem geistigen zustand bzw. einer psychischen erkrankung, dem organischen zustand bzw. der organischen erkrankung in verflechtung zu den real vorherrschenden lebensbedingungen...
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#23
Hey


Psychosomatisch könnte man als durch die Psyche/Geist körperliche Krankheitssymptome hervorrufen salopp umschreiben.
Dabei würde die Zeitdauer der Symptome eine untergeordnete Rolle spielen.

Wie komplex z. B. das Auftreten von Magengeschwüren ist, denn hier für ist ein Bakterium von Bedeutung, das aber sein Unwesen erst dann treiben kann, wenn der Körper der Betroffenen in einer entsprechenden Disposition sich befindet.

Auch ist der Weg von der Psyche zum Körper keine Einbahnstraße, denn der umgekehrte Weg ist auch möglich.
Oder anders gewendet, was ist Ursache und was ist Wirkung/Konsequenz.
lg hansgeorg
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#24
Hallo Gerti,

(17.10.2012, 09:27)Gerti schrieb: Anhand deiner Beispiele sehe ich, dass wir Psychosomatik offensichtlich unterschiedlich definieren, bzw. geht sie für mich erheblich weiter.

auch wenn Du es in einigen Bereichen anderes sehen möchtest, glaube ich nicht, eines Deiner Beispiele weit ab, von meinem ist:
(17.10.2012, 09:27)Gerti schrieb: Die Kopfschmerzen, weil wir uns "den Kopf zerbrechen".

Was noch keine Krankheit sein muss!!!





(17.10.2012, 09:27)Gerti schrieb: Ich verstehe unter Psychosomatik in erster Linie tatsächliche und diagnostizierbare Krankheitsbilder.

Das wäre dann für mich ein Fass ohne Boden, da nahezu jede Krankheit, dann Psychosomatik wäre!



(17.10.2012, 09:27)Gerti schrieb: Wenn ich deine Beispiele als Grundlage nehme, würde das im Umkehrschluss für den Hund bedeuten, dass ihm z.B. wenn ich auf dem
Parkplatz beim TA die Handbremse ziehe, kotzübel wird.
Das mag vielleicht sein. Ich merke es aber nicht und das geht schnell vorüber.

So beginnt eine Krankheit, sie entsteht aus einem physiologischem Problem heraus, was durch psychosomatischen, oder immunologischen Gründen entstehen kann.
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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#25
Ich hatte so mit 20 mal psychosmatische Bauschschmerzen.
Organisch war alles ok und wurde abgeklärt. Es hing mit meinem Job zusammen wo ich vom Kopf her nicht hinwollte
bzw. das war wohl der Auslöser.
Allerdings hat es auch etwas gedauert bis ich wieder ok war, auch nachdem ich den Job gekündigt habe und eigentlich frei war.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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