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Psychosomatik bei Hunden
#11
Hey

(15.10.2012, 15:33)Anja schrieb: Sehr interessantes Thema. Schließe mich happys Aussage an. Gehe sogar noch einen Schritt weiter. Ein gewisser Stress ist für den Organismus nötig, um zu existieren. Nur wie bei allem, sollte es im Gleichgewicht sein.
LG Anja

Ein Organismus, der sich im Gleichgewicht befinden würde, wäre Tod.

Ein Organismus, dessen Stress -Level sich im Gleichgewicht befinden würde, hätte gar keinen Stress.

Ein Pendel das im Gleichgewicht ist/steht, bewegt sich nicht mehr.

Ohne zu differenzieren, ergibt es keinen wirklichen Sinn.

Was ist ein Balljunkie?
Jeden Hund, der seinen Ball mit Leidenschaft liebt, ist noch lange kein Balljunkie!

Das geschwächte Immunsystem ist oft nur Symptom aber nicht die Ursache, ebenso kann Stress auch nur Symptom sein und nicht unbedingt die Ursache, usw.

Hunde teilen mit uns Menschen eine Vielzahl an Krankheiten jeglicher Art, sodass sie oftmals Forschungsobjekt für uns Menschen sind und das in doppelter Hinsicht.

Deshalb macht es einen Sinn das Thema einem Vergleich zu unterziehen.
lg hansgeorg
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#12
@ Gerti: Meinen Kunden zeichne ich immer gerne folgendes Bild. Nimm einen Gabelstaplerfahrer aus dem Hafen und setze in nach Frankfurt in einese der Bankenhochhäuser in die 40. Etage. Gib im 500.000 Euro Jahresgehalt, einen Dienstporsche und eine Dienstvilla mit Personal.

Seinen Status wird er nicht gerne aufgeben, er wird es auch geil finden, aber die Anforderungen, die dort an ihn gestellt werden, denen kann er nicht gerecht werden. Er wird mit Überforderung reagieren, ohne Ende Stress haben, er wird vielleicht seine Kinder schlagen und krank werden.

Ein Hund, der alles darf, der niemanden hat, an dem er sich orientieren mag, weil der Mensch in seinen Augen nichts als Unsicherheit ausstrahlt, Privilegien und Liebe verteilt, für die nichts zu tun ist, unklar kommuniziert, mag sich genau so fühlen.

Heute war ich erst wieder bei einem Welpen, der so ein Leben führt. Arme Socke... Aber Frauchen hat mich verstanden. Über dieses Bild.

@ Hans Georg: Mein Wort mag nicht richtig gewählt worden sein. Was ich sagen wollte ist, dass es Stress geben muss, aber dass er eben nicht zu viel sein darf.

Und nein, natürlich ist nicht jeder Hund, der seinen Ball liebt, ein bedauernswerter Junkie.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#13
(15.10.2012, 23:57)Anja schrieb: @ Hans Georg: Mein Wort mag nicht richtig gewählt worden sein. Was ich sagen wollte ist, dass es Stress geben muss, aber dass er eben nicht zu viel sein darf.
LG Anja

Nein, der Stress darf auch ruhig mehr sein, worauf es ankommt, ist, wie der Stress verarbweitet wird und das ist etwas ganz anderes.
lg hansgeorg
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#14
Könntest Du bitte ein Beispiel nennen, wie Du das meinst?

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#15
Ich glaube ich weiß was HG meint. Streß ja kann sehr wohl positiv belegt sein wenn wir jetzt mal vom Menschen ausgehen.

Habe mal eben nach meinem Gedankengang nachgeschaut und das hier dazu gefunden

http://de.wikipedia.org/wiki/Stressor
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#16
Das ist ein sehr interessantes Thema !

@Jasmin Danke für den interessante Link freuen
Es Grüßen Nicole
mit

[Bild: 9932221ukt.jpg]
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#17
(15.10.2012, 23:26)hansgeorg schrieb: Deshalb macht es einen Sinn das Thema einem Vergleich zu unterziehen.


Hallo Hans Georg

Könntest du bitte etwas detailierter erklären, was du mit dieser Aussage meinst?


@ Thomas

Was wäre denn für dich "richtige" Psychosomatik? Machst du das nur an bestimmten Krankheitsbildern fest?
Ich denke, dass doch fast jedes Krankheitsbild auf psychischen Ursachen beruhen kann.

Und was verstehen wir unter Stress? Bedeutet jede, für den Hund, "ungute" Situation Stress?
Mal abgesehen davon, dass , je nach psychischer Konstitution, der eine Hund besser, der andere schlechter mit diesen Situationen zurechtkommt.
Ist alles nur Stress zu nennen?
Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
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#18
STRESS...

es gibt positiven stress und es gibt negativen stress. positiver stress kann sich in negativen stress verwandeln wenn der hund sich bis ins unermessliche hineinsteigert...

positiver stress wäre um mal ein beispiel zu nennen die fütterung
negativer stress wäre zum beispiel eine überforderung des hundes durch eine aufgabe die man an ihn stellt die er nicht beherrscht.


hier mal ein paar interessante links zum thema stress bei hunden zwinkern

http://www.dog-snake.de/Stress/stress.htm

http://www.die-hundedolmetscherin.de/doc...-aller.pdf

http://www.wuff.de/artikel.php?artikel_id=295
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#19
Danke happy, das werde ich mir morgen mal in Ruhe zu Gemüte führen.

Wahrscheinlich geht meine Fragerei dann erst richtig los. lachen
Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
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#20
(16.10.2012, 19:29)Gerti schrieb: Was wäre denn für dich "richtige" Psychosomatik? Machst du das nur an bestimmten Krankheitsbildern fest?
Ich denke, dass doch fast jedes Krankheitsbild auf psychischen Ursachen beruhen kann.

Hallo Gerti,
natürlich können Krankheiten durch psychische Faktoren beeinträchtigt werden, doch als psychosomatisch würde ich das, wie oben schon beschrieben, nicht bezeichnen.
Lass mich bitte Beispiele eines Menschen vorbringen:
Immer wenn ich zum Hundeplatz gehe, tut mir das Knie weh.
Wenn ich nun glaube, dass ich gleich zum Hundeplatz gehe, oder mir schon vor der Fahrt das Knie schmerzt, dann ist es für mich psychosomatisch.

Immer wenn ich beim Zahnarzt bin, wird mir schlecht, wenn mir nun schon schlecht wird, wenn ich an den Zahnarzt denke, dann ist es für mich Psychosomatik.
Ich versetze mich also nur psychisch in einem Zustand, der der Realität sehr nahe kommt und die physiologische Reaktion auslöst.
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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