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Hamburg und die Listenhunde
#1
Schnutenheld hat diesen Artikel in die Quasselhütte gepostet. Ich finde, das gehört in einen Beitrag und nicht nur in eine Shoutbox.

Wie können Behörden nur so ignorant gegenüber Wissenschaft und Tatsachen sein?

Hamburg ist eine der schönsten Städte Deutschlands, aber ihre Politik, und das nicht nur in Bezug auf Hunde, finde ich mehr als bedenklich.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#2
Es ist so schade das die Sesselpupser in Hamburg nicht gewillt sind eine gescheite Regelung zu finden. Für mich haben die keine Ahnung von Hunden und ihren Verhalten. Die wollen nur Macht demonstrieren ohne Rücksicht auf die Hunde , den Tierschutz und die Hundefreunde. Sehr sehr traurig das ganze traurigtraurigtraurig
Es Grüßen Nicole
mit

[Bild: 9932221ukt.jpg]
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#3
(11.07.2012, 08:58)Anja schrieb: Wie können Behörden nur so ignorant gegenüber Wissenschaft und Tatsachen sein?


na ist doch ganz einfach, es geht um politik und um wählerstimmen.
endlich können sich politiker doch mal ungehemmt stark zeigen und zu ihren wahlversprechen stehen, was sonst kaum möglich ist.

tja und die behörden, sein wir doch ehrlich, es muss verantwortet werden... und wo übernimmt noch jemand verantwortung in deutschland ?
es steht doch sofort der eigene arsch in der schußlinie, ja sogar der job steht sofort in der schußlinie wenn etwas schiefläuft.

wer hat denn bock darauf in solcher gesellschaft verantwortung zu übernehmen ?

also wird sich lieber hier gleich als knallharter beamter und politiker gezeigt und von vornherein alles abgeschmettert was als "gefährlich" gelten könnte. vor allem kostet es ersteinmal nichts sich hart und unerbittlich zu zeigen und soche gesetze zu entwerfen. das sie doch etwas kosten und irgend wen belasten steht auf einem anderen blatt. da darf sich dann ein anderer feigling ohne rückrat mit rumärgern. ist doch viel einfacher so...

wenn man ehrlich ist muss man diese ganzen hundegesetze als schmierenkomödie bezeichnen mit Augen rollen


aber eines muss ich sagen was diese gesetze gebracht haben, doch ein positives konnte ich entdecken.
es hat diese jogginghosengeneration, diese jugendlichen mit goldkettchen und saucoolem auftreten von diesen hunden weggebracht.
die die einen kleinen penis, noch kleineren verstand hatten dafür aber nen mächtig gefährlichen "kampfhund"...

aber nun sind wir in einer neuen zeit gelandet dadurch, jetzt haben wir die jugendliche deppengeneration die sich grausame qualzuchten wie die möpse hält und dadurch die qualzuchten weiter vorrantreibt.
tja nimmt man also jugendlichen den ausdruck zu rebbellieren in dem sie "kampfhunde" gehalten haben strafen sie nun einen durch die haltung von qualzuchten ?

verrückte zeiten haben wir...
aber diese unterstützen verrückte beamte und politiker, es ist alles eine modeerscheinung, es wird irgendwann auch wieder besser... cool
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#4
Und die Hoffnung stirbt zuletzt.

Das niedersächsische Gefahrhundegesetz finde ich nicht so verkehrt. Dem zufolge gilt ein Hund erst dann als gefährlich, wenn er dazu Anlass gegeben hat. Das kann einen Goldie oder einen Pudel genau so treffen wie einen Schäferhund oder einen Pitbull.

Hier hat man relativ wenig auszustehen mit einem SoKa oder Listenhund, weil es eben keine Listen gibt. Einzig einige Gemeinden, wie die Stadt Cuxhaven z.B. nimmt sich das Recht heraus, durch völlig überhöhte Hundesteuersätze zu versuchen, die Population geringer zu halten. Hier bezahlt ein SoKa-Halter 600 Euro pro Jahr, während der Bär z.B. nur 60 kostet. Eine Gemeinde nebenan, kostet der Am. Staff nur 55 Euro. Lustig, oder?

Dadurch haben wir hier schon einige der von Dir beschriebenen Personen, die sich SoKas oder deren Mixe halten. Zumeist sind sie vermutlich nicht angemeldet oder haben einen Pass, der sie als Boxer- oder Labrador-Mix ausweist. Es sind in Cux auch schon Tierärzte unter behördlichen Beschuss geraten, weil sie unzutreffende Papiere ausgestellt haben. Sowas kommt dann von sowas. Fair finde ich diese Besteuerung in Anbetracht der nicht vorhandenen Rasselisten auf Landesebene jedenfalls nicht.

Fair finde ich generell keine Listen, denn die Statistiken und auch namhafte Wissenschaftler wie Dr. Feddersen-Petersen sprechen definitiv dagegen.

Leider ist die Lobby von Hunden generell nicht ausreichend, und von SoKas noch viel weniger, um irgendwo einen wirksamen Hebel ansetzen zu können. Selbst unter Hundehaltern wird man angepöbelt, diskriminiert und mit Aversionen konfrontiert, wenn man mit einem SoKa durch die Gegend geht. Und da kann der so gut erzogen sein, wie er will...

Ich habe jetzt über Monate mit Timo langsam aber sicher Gewöhnungsarbeit betrieben, in dem er immer mal in Unterrichtsstunden anwesend war, mal mit Hund, mal ohne Hund. Man merkt den Menschen an, ob sie Vorbehalte haben. Inzwischen haben wir bis auf eine alle geknackt. Sie geht aber sehr offen damit um, mag Timo als Mensch sehr gerne, steht aber zu ihren Ängsten in Bezug auf Heini und würde definitiv nicht zum Üben kommen, wenn gleichzeitig ein SoKa auf dem Platz wäre.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#5
Mit welcher Begründung Anja?
[Bild: IMG_0206.jpg][Bild: IMG_0792.jpg][Bild: IMG_0608.jpg][Bild: IMG_0318-1.jpg][Bild: IMG_0010-1.jpg]

Urteile nie über einen Menschen, bevor du nicht 10 Meilen in seinen Schuhen gelaufen bist...
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#6
Ängste kann man nicht begründen, glaube ich.

Ich weiß auch nicht, warum ich Angst vor Spinnen und Schlangen habe. Sie gruseln mich einfach.

Bei ihr ist es das Wissen über die Beißkraft, was sie anführt. Sie meint, dass wenn ein SoKa zubeißt und vielleicht nicht mehr los lässt, einfach viel mehr kaputt ist beim Gegner, als bei einem "normalen" Hund.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#7
dann erklär der guten frau mal ganz schnell das "kampfhunde" nicht stärker zubeissen können als andere hunde gleicher größe zwinkern
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#8
Also ich hätte gerne mal die Abkürzung SoKa erklärt bekommen. Ich kann damit grad nix anfangenverwirt

Ich habe keine Probleme mit den sogenannten Listenhunde. Ich finde aber das ein gesunder Respekt nicht schadet und das sollte bei jeden Hund sein.

Ich hoffe auch sehr das irgendwann einheitlich in ganz Deutschland diese Listen wieder abgeschafft werden und dafür jeder Hundehalter angehalten wird über Hundeverhalten und Sprache Grundkenntnisse sich anzueignen und verpflichtet wird mit seinen Hund einen Grunderziehungskurs zu machen. Ich denke dann würde es auch weniger schlecht erzogene Hunde geben und sich die Menschen auch mehr Gedanken über die richtige Hundehaltung machen.
Es Grüßen Nicole
mit

[Bild: 9932221ukt.jpg]
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#9
(11.07.2012, 17:38)trojamoon schrieb: Also ich hätte gerne mal die Abkürzung SoKa erklärt bekommen. Ich kann damit grad nix anfangenverwirt

soka=sogenannter kampfhund lachen
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#10
Ah, jetzt ist mir ein Licht aufgegangen freuen danke.
Es Grüßen Nicole
mit

[Bild: 9932221ukt.jpg]
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