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Sicherheit an Hunde vermitteln
#21
Hallo Thomas

Deine Antworten nehme ich mal als Bestätigung dafür, dass ich bis jetzt richtig liege.

Dann frage ich weiter:

Du schreibst, dass das Muttertier Sicherheit geben kann und von unsicheren Elterntieren.
Wird diese Sicherheit nun vererbt und/oder durch die Mutter vermittelt durch die Art und Weise, wie sie mit den Welpen umgeht.
Ich nehme mal an, es ist eine Kombination aus beidem?

Wenn ich diesen Faden des Vermittelns jetzt weiter spinne, könnte das bedeuten, dass Welpen aus einem zahlenmäßig kleinen Wurf
mit einer höheren Wahrscheinlichkeit über Sicherheit verfügen, da die Mutter (vorausgesetzt, sie hat selbst die Basis dazu) sich intensiver
kümmern kann?
Oder ist die Überlegung daneben?

Mit der Mitleids- und Emotionslosigkeit ist das halt auch so eine Sache.
Ich glaube nicht, dass ich selbst, meinem eigenen Hund gegenüber dazu in der Lage wäre.
Schaffst du das bei Butschi?
Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
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#22
Moin Ulrike,
danke!
(19.06.2012, 15:17)Trailer schrieb: (finden ihn stur, verfressen und anstrengend...)
hey, ich kenn zugegebenerweise nicht viele Beagel, aber die 3 Worte treffen auf die, die ich kennengelernt hab. (aus Unwissenheit) lachen

(19.06.2012, 15:17)Trailer schrieb: wie schon weiter oben erwähnt finde ich es auch sehr hilfreich, sich gründlich mit der Rasse und der ursprünglichen Verwendung zu beschäftigen um den Hund besser zu verstehen.
Die ursprüngliche Verwendung von Borders ist Schafe hüten. Ein Border zeigt mehr, ein anderer weniger veranlagung. Ich bilde mir ein, das der meinige das zwar gut machen würde, aber jetzt nicht zum "überleben" braucht. Ist es das was du meinst?

Er lässt sich super "lenken". Daher sind dann beschäftigungen in diese Richtung angebracht...

Keine Ahnung was ich falsch mache, aber es ist schwerer ihn zu bremsen als ihn zu bescheunigen.
Gruß
Norbert zwinkern
Jap, ich lebe meist in meiner eigenen Welt, es ist ok, die kennen mich da!
...wer die Musik nicht hört, hält den Tanzenden für wahnsinnig.
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#23
(19.06.2012, 18:46)Dieselross schrieb: Keine Ahnung was ich falsch mache, aber es ist schwerer ihn zu bremsen als ihn zu bescheunigen.

Das scheint bei Hütehunden grundsätzlich so zu sein und hat nichts mit Casper zu tun.

Bei denen, die ich bisher kennen lernen und beobachten durfte (z. B. beim Longieren, Agility etc.) war es jedenfalls auch für Blinde deutlich.

Hat also meiner Meinung nach nichts mit "Falschmachen" zu tun.
"Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun."
Antworten
#24
nee, Caspi kann sicher auch ohne Schafe glücklich werden zwinkern
(und April auch ohne jagdlich geführt zu werden)
Es geht mir um die Eigenschaften die für jene ursprüngliche Verwendung der verschiedenen Rassen in der Zucht verstärkt wurden. Um besser zu verstehen warum der Hund so ist wie er ist. (Und z.B. gewollte rassetypische Eigenschaften wie den "Beagle-Dickkopf" nicht als "Unart" sehe)

(19.06.2012, 18:46)Dieselross schrieb:
(19.06.2012, 15:17)Trailer schrieb: (finden ihn stur, verfressen und anstrengend...)
hey, ich kenn zugegebenerweise nicht viele Beagel, aber die 3 Worte treffen auf die, die ich kennengelernt hab. (aus Unwissenheit) lachen
hi hi ... ICH würde das so formulieren:
Der Beagle hat Charakter und Willensstärke, er lässt sich prima mit Futter motivieren (*gg*) und erfüllt seine Arbeit stets mit Freude und viel Energie ... lachen lachen
Und ich liebe ihn, genau so wie er ist!

(19.06.2012, 18:46)Dieselross schrieb: Er lässt sich super "lenken". Daher sind dann beschäftigungen in diese Richtung angebracht...

Keine Ahnung was ich falsch mache, aber es ist schwerer ihn zu bremsen als ihn zu bescheunigen.
bin kein BC-Profi, aber genau das sind z.B. typische Border-Anlagen (die man sich zunutze machen kann) bzw. auch die Nachteile die sich daraus ergeben (und wo man entsprechend gegensteuern muss).
Ich habe mal BC's bei der Schafehüte-WM im Fernsehen gesehen, sehr beeindruckend!
Aber wie gesagt, ich kenne mich mit den Hüte-Profis wie Border zu wenig aus. Da können sicher andere mehr zu sagen.
LG,
Ulrike.

[Bild: a010.gif] [Bild: a010.gif]
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#25
(19.06.2012, 12:29)Dieselross schrieb:
(18.06.2012, 21:55)Thomas schrieb: Leider nur, in dem man sich in den jeweiligen Hund hinein versetzen kann.
Dafür muss man frei von menschlichen Sichtweisen, frei von Mitleid und frei von Emotionen sein.
Die Reihenfolge steht für die Schwierigkeit der meisten Menschen!


Wie würdest du an diesen Punkten arbeiten?

Ich sehe es lange nicht so pauschal und würde nicht die Grundeinstellung ändern, denn man darf seinen Hund bemitleiden und man darf durchaus Emotionen zeigen, worauf der ein oder andere Hund sehr stark reagieren kann und damit auch helfen kann.
Man muss also hier deutlich davon sprechen, dass dies allein Deine Beziehung zu Deinem Hund betrifft!!!
Ich bemitleide meine Hunde auch und zeige ihnen auch Emotionen, doch sie können damit umgehen, was für mich entscheidend ist.

In Deinem Fall würde ich mit Dir an Deinem Hund mit Spannungen arbeiten.
Ich würde Dich also mit Caspi einer unsicheren Situation aussetzen, würde er weichen wollen, müsstest Du eine künstliche Spannung erzeugen. Würde er sich Dir zuwenden, müsstest Du diese Spannung lösen.
Frage mich nun aber nicht, mit welchen Reizen ich das wie durchführen würde, weil hier ausschließlich die Situation die Handhabe entscheidet!!!





(19.06.2012, 18:26)Gerti schrieb: Du schreibst, dass das Muttertier Sicherheit geben kann und von unsicheren Elterntieren.
Wird diese Sicherheit nun vererbt und/oder durch die Mutter vermittelt durch die Art und Weise, wie sie mit den Welpen umgeht.
Ich nehme mal an, es ist eine Kombination aus beidem?

Wird ein Verhalten/eine Eigenschaft vererbt, dann handelt es sich nicht um ein Gen. Ein Gen für Sicherheit und ein Gen für Angst bspw.
An der Weitergabe von genetischen Merkmalen können immer unzählige Gene dafür verantwortlich sein, die im einzelnen in unterschiedliche Richtungen veränderbar sind.
Veränderbar bspw. durch Umwelteinflüsse, Ernährung und Erfahrung des Hundes.
Ob, wie und in welchen Bereichen diese "Sicherheit" vererbt wird, lässt sich kaum bestimmen, weil bisher nur ein Bruchteil von Genen, die für das Verhalten verantwortlich sein können, bekannt sind.
Wir tappen da also noch im Dunkeln.

(19.06.2012, 18:26)Gerti schrieb: Wenn ich diesen Faden des Vermittelns jetzt weiter spinne, könnte das bedeuten, dass Welpen aus einem zahlenmäßig kleinen Wurf
mit einer höheren Wahrscheinlichkeit über Sicherheit verfügen, da die Mutter (vorausgesetzt, sie hat selbst die Basis dazu) sich intensiver
kümmern kann?
Oder ist die Überlegung daneben?

Nicht daneben, aber nicht ganz zu Ende gedacht, da, je nach dem, wofür der Welpe Sicherheit erlangt, nicht allein durch die Mutter modifiziert wird, sondern auch durch die Geschwister.
Je mehr Welpen, desto größer die Erfahrungen, was jedoch nicht immer positiv sein muss.
Halte ich einen Wurf eingepfercht in einem Keller, dann sind weniger Welpen sinnvoll.
Erfüllt die Aufwuchsstätte alle relevanten Umweltreize, macht ein großer Wurf viel aus, was unter Umständen sogar ein unsicheres Muttertier nicht mehr zur Bedeutung machen kann, wenn man differenzieren kann, wodurch das Muttertier ihre Unsicherheit erworben hat.


(19.06.2012, 18:26)Gerti schrieb: Mit der Mitleids- und Emotionslosigkeit ist das halt auch so eine Sache.
Ich glaube nicht, dass ich selbst, meinem eigenen Hund gegenüber dazu in der Lage wäre.
Schaffst du das bei Butschi?

Erziehungstechnisch denke ich schon, dass ich es kann. Wenn ich beim Tierarzt bin, dann nicht mehr. Ich glaube sogar, dass ich emotionaler betroffen bin als mein Hund.
Das schaffe ich unter keiner Anstrengung, nur in geringer Form zu ändern.
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
Antworten
#26
Moin Thomas,
danke für diene AW!

(19.06.2012, 21:33)Thomas schrieb: In Deinem Fall würde ich mit Dir an Deinem Hund mit Spannungen arbeiten.
Ich würde Dich also mit Caspi einer unsicheren Situation aussetzen, würde er weichen wollen, müsstest Du eine künstliche Spannung erzeugen. Würde er sich Dir zuwenden, müsstest Du diese Spannung lösen.
Ok, das kommt mir bekannt vor. Das war das, was wir am Donnerstag mit dem braunen Hund (kann mich grad nicht an die Rasse erinnern) geübt hatten?

Wenn ja, verstehe ich gerade nicht den zusammenhang zu "frei von menschlichen Sichtweisen, frei von Mitleid und frei von Emotionen"... kopfkratz
Gruß
Norbert zwinkern
Jap, ich lebe meist in meiner eigenen Welt, es ist ok, die kennen mich da!
...wer die Musik nicht hört, hält den Tanzenden für wahnsinnig.
Antworten
#27
Ich kann mich zwar nicht an den braunen Hund erinnern, da wir täglich braune Hunde haben kopfkratz

Was das mit menschlichen Sichtweisen zu tun hat und welche Rolle da Mitleid und Emotionen spielt, wird deutlich, wenn Du es machst, da Dir mit Sicherheit diese Eigenschaften bei der Durchführung auf die Füße fallen würden.
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
Antworten
#28
(19.06.2012, 22:13)Thomas schrieb: Ich kann mich zwar nicht an den braunen Hund erinnern, da wir täglich braune Hunde haben kopfkratz
...der der mir ans Bein gepieselt hatte... coffee
Den hattest für eine Nacht, da sein Frauchen, irgendwo hinmusste, wo er nicht mitkonnte.

(19.06.2012, 22:13)Thomas schrieb: Was das mit menschlichen Sichtweisen zu tun hat und welche Rolle da Mitleid und Emotionen spielt, wird deutlich, wenn Du es machst, da Dir mit Sicherheit diese Eigenschaften bei der Durchführung auf die Füße fallen würden.
ok, bin gespannt auf August! freuen
Gruß
Norbert zwinkern
Jap, ich lebe meist in meiner eigenen Welt, es ist ok, die kennen mich da!
...wer die Musik nicht hört, hält den Tanzenden für wahnsinnig.
Antworten
#29
(19.06.2012, 22:18)Dieselross schrieb: ...der der mir ans Bein gepieselt hatte... coffee
den hattest für eine Nacht, da die Frau, irgendwo hinmusste, wo er nicht mitkonnte.

mag sich komisch anhören, aber zu uns kommen fast wöchentlich braune Hunde, die anderen ans Bein pinkeln. Das hilft nicht wirklich weiter, sorry.

Selbst morgen haben wir einen braunen Hund, der bei uns ist, weil sein Frauchen irgendwo hin muss.

Sorry Norbert, aber ich glaube Du kannst Dir denke ich nicht vorstellen, was bei uns los ist.

(19.06.2012, 22:18)Dieselross schrieb: ok, bin gespannt auf August! freuen

Da hast Du nicht richtig gelesen kopfkratz
Ich denke im August wird es schwer werden einen gemeinsamen Termin zu finden!
Das hat aber nichts mit Dir zu tun und geht auch nicht gegen Dich. Selbst bei Susann würdest Du im August keinen Termin mehr bekommen.
Krallen schneiden mal zwischen schieben könnte noch was werden, mehr wohl nicht traurig
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
Antworten
#30
@Thomas: das mit dem Braunen ist nebensächlich. lachen Ne, kanns mir nicht vorstellen...
Gratuliere, das das Hundezentrum so gut angelaufen ist! Daumen hoch Also rentiert sich jetzt langsam die ganze Arbeit/Zeit die ihr da rein investiert habt?
Gruß
Norbert zwinkern
Jap, ich lebe meist in meiner eigenen Welt, es ist ok, die kennen mich da!
...wer die Musik nicht hört, hält den Tanzenden für wahnsinnig.
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