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Sicherheit an Hunde vermitteln
#11
(16.06.2012, 22:54)Omi schrieb: Es wäre auch eine Reise von 850 km wert.
zwinkern ich glaubs auch ungesehen, nachdem ich den Unterschied Caspi bei Thomas an der Leine im vergleich zu Caspi bei mir an der Leine erleben durfte.
Gruß
Norbert zwinkern
Jap, ich lebe meist in meiner eigenen Welt, es ist ok, die kennen mich da!
...wer die Musik nicht hört, hält den Tanzenden für wahnsinnig.
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#12
Ich schaffs nicht mal 50km + die Zeit aufzubringen traurig
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#13
Ich schließe mich den Fragen von Gerti an freuen
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#14
Hallo Norbert,

(17.06.2012, 10:56)Dieselross schrieb:
(16.06.2012, 22:42)Thomas schrieb: Um also letztlich Sicherheit und Vertrauen geben zu können, muss man zwangsläufig wissen, was die Prioritäten eines Hundes sind, damit dieser sich sicher fühlen kann.
Wie findet man diese Prioritäten für den jeweiligen Hund herraus?

Leider nur, in dem man sich in den jeweiligen Hund hinein versetzen kann.
Dafür muss man frei von menschlichen Sichtweisen, frei von Mitleid und frei von Emotionen sein.
Die Reihenfolge steht für die Schwierigkeit der meisten Menschen!





(17.06.2012, 11:58)Anja schrieb: In dem man gut beobachtet und möglichst nicht interpretiert, diktiert mir gerade mein Bauch.

Stimmt ansatzweise. (Siehe oben!)



(17.06.2012, 17:57)Gerti schrieb: Wenn du sagst, dass Sicherheit entweder da ist oder nicht, bedeutet das dann, sie ist quasi angeboren?

Menschen gegenüber nicht!!!

(17.06.2012, 17:57)Gerti schrieb: Wenn dem so wäre würde es dann bedeuten, dass z.B. im Falle des besagten Hundes, er mit einer Portion Sicherheit zur Welt kam,
diese aus bestimmten Gründen nur noch latent vorhanden war und nun -sagen wir mal - neu erweckt wurde?

Vereinfacht ist es schwierig in Kurzform zu formulieren.
Das was an Sicherheit da ist, wird durch Hormone beeinflusst. Je mehr Sicherheit somit das Muttertier geben kann, desto besser lässt sich diese auch ausweiten.
Gut erkennbar auch bei unsicheren Elterntiere, die diese Unsicherheit auch meist in dieser, oder ähnlicher Form weiter geben.

(17.06.2012, 17:57)Gerti schrieb: Würde das weiterhin bedeuten, dass andere Hunde mit weniger Sicherheit geboren werden (was ich fest glaube)
und man hier mit entsprechender Arbeit ein gewisses Maß an Sicherheit erarbeiten kann?

Erst kommt das Vertrauen, der so zu sagende Glaube an die Sicherheit. Entwickelt sich Vertrauen weiter, dann steigt die Sicherheit.
Vertrauen kommt unter anderem durch Körpernähe, weil hier die Hormone wirken und die Basis geschaffen wird.

(17.06.2012, 17:57)Gerti schrieb: Sollte man in diesem Zusammenhang dann nicht Sicherheit und Vertrauen trennen? Das sind für mich verschiedene Paar Schuhe.

Wann und wie möchte man es in diesem Thema trennen, denn Vertrauen ist für mich nur der Glaube an einer Sicherheit und Sicherheit ist etwas absolutes.


(17.06.2012, 17:57)Gerti schrieb: Bzw. den Begriff Vertrauen differenzieren in "Vertrauen zu sich selbst" und "Vertrauen zu jemandem" ?

Ich denke, dass hier das Selbstvertrauen doch ein ganz anderer Bereich ist und weniger mit dem zu tun hat, wie gut man jemanden anderes Vertrauen kann, folglich der Hund einem Menschen vertrauen kann.

Ich kann also gut glauben, dass Du die zweithübscheste Frau in ganz Müritzhausen bist, während ich zeitgleich glaube, dass ich einer der hässlichsten Kreaturen hier in der Region bin.
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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#15
(18.06.2012, 21:55)Thomas schrieb: Leider nur, in dem man sich in den jeweiligen Hund hinein versetzen kann.
Dafür muss man frei von menschlichen Sichtweisen, frei von Mitleid und frei von Emotionen sein.
Die Reihenfolge steht für die Schwierigkeit der meisten Menschen!

Menschliche Sichtweisen kann man schulen, in dem man lernt, wie Hunde ticken, in dem man lernt, wie sie kommunizieren.

Mitleid kann man abbauen, wenn man versteht, welche Bedürfnisse Hunde haben und welch großes Los sie aktuell z.B. im Vergleich zu einem Vorleben als Tierheimhund bei uns gezogen haben.

Von Emotionen kann man sich nur schwer frei machen. Und dass Liebe blind macht, weiß man nicht nur in Bezug auf Hunde...
Ich sehe in diesem Bereich den wesentlichen Problem-Faktor, auch aktuell in meinem Leben.

Wenn ich Sherlock und Donna nehme... mit dem einen verbinden mich tiefste Gefühle, eine Affenliebe, die Ängste und Sorgen des Alterns meines Seelenhundes. Er verarscht mich grad teilweise nach Strich und Faden, weil er weiß, dass ich nicht (mehr) durchgreife.
Donna hingegen wird wieder abreisen, ich DARF sie nicht so nah an mich heran lassen, sie ist gesundheitlich topfit und berührt mein Herz nur punktuell. Bei ihr kann ich ganz anders kommunizieren, mit ihr gehe ich völlig anders um, sie verzichtet bei mir auf Dinge, die sie mit ihren Menschen permanent gegen deren Willen tut...

Deutlicher kann der Spiegel gar nicht sein.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#16
Warum darfst du Donna nicht nah an dich heranlassen?
[Bild: IMG_0206.jpg][Bild: IMG_0792.jpg][Bild: IMG_0608.jpg][Bild: IMG_0318-1.jpg][Bild: IMG_0010-1.jpg]

Urteile nie über einen Menschen, bevor du nicht 10 Meilen in seinen Schuhen gelaufen bist...
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#17
Moin Thomas,
danke!

(18.06.2012, 21:55)Thomas schrieb: Leider nur, in dem man sich in den jeweiligen Hund hinein versetzen kann.
Dafür muss man frei von menschlichen Sichtweisen, frei von Mitleid und frei von Emotionen sein.
Die Reihenfolge steht für die Schwierigkeit der meisten Menschen!
Wie würdest du an diesen Punkten arbeiten?
Gruß
Norbert zwinkern
Jap, ich lebe meist in meiner eigenen Welt, es ist ok, die kennen mich da!
...wer die Musik nicht hört, hält den Tanzenden für wahnsinnig.
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#18
(19.06.2012, 12:15)Paeuli schrieb: Warum darfst du Donna nicht nah an dich heranlassen?

Weil ich sie Ende Juli wieder an meine Schwiegereltern zurück geben muss. Das wird jetzt schon heftig, weil sich das Kartoffelpüh schon ganz geschickt in mein "kaltes" Herz gebohrt hat, und weil ich sie inzwischen sehr schätze, und aus meinem Alltag kaum mehr wegdenken mag.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#19
Ohje, mir gehts das mut Sydney immer so, obwohl ich sie regelmäßig sehe.
[Bild: IMG_0206.jpg][Bild: IMG_0792.jpg][Bild: IMG_0608.jpg][Bild: IMG_0318-1.jpg][Bild: IMG_0010-1.jpg]

Urteile nie über einen Menschen, bevor du nicht 10 Meilen in seinen Schuhen gelaufen bist...
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#20
hi Norbert,

wie schon weiter oben erwähnt finde ich es auch sehr hilfreich, sich gründlich mit der Rasse und der ursprünglichen Verwendung zu beschäftigen um den Hund besser zu verstehen.
Für meinen Beagle habe ich mich z.B. viel mit dem Thema Jagd / Schweißhunde beschäftigt. Viele Beaglehalter versäumen das und finden schwer den Zugang zu ihrem Schlappohr (finden ihn stur, verfressen und anstrengend...)
LG,
Ulrike.

[Bild: a010.gif] [Bild: a010.gif]
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