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Mobility für den Hund
#1
Information 
In Müritzhausen gibt es eine neue Mobility-Gruppe, wie schon in einem anderen Thema erwähnt worden ist.

Mobility ist eine weit abgewandte Form des Agility, kann Elemente aus dem bekannten Hundesport beinhalten, wird aber mit einer freien anwendungs-Variante durchgeführt.

Einige geben dem Ganzen auch ein Regelwerk, sprechen gar von 15 Stationen, die der Hund durchlaufen muss.

In Müritzhausen wird es jedoch noch weiter ausgebaut, ist vielseitiger und wird immer ohne Druck als Mensch und Hund erarbeitet. Dabei kommt es auf die unterschiedlichsten Kommunikationsebenen an, auf die Konzentration und Motorik des Hundes.
Momentan kommen wir auf knapp 30 Stationen, die jedoch noch weiter ausgebaut werden.

Die Stationen beinhalten momentan:

- Tunnel 6 Meter
- Sacktunnel
- Untergrund-Parkour
- kleine Wippe
- Große Wippe
- Schwebebrett
- Aufsitz
- Bodest mit Aufsprunghilfen
- Hochbodest, mit Leiteraufstieg
- Slalom aus 5 Stangen
- 3 Hürden
- Laufbalken
- Wagen
- Schubkarre
- Pfotenpfosten
- Leiter
- Stufen
- Suchstation
- Gitterunterfrund
- Reifendurchsprung
- Signalkonfrontations-Parkour
- Kriechfeld
- Seilsprung
- und vieles mehr

Die einzelnen Stationen lassen sich alle unterschiedlich ausführen, so dass es nicht langweilig wird.
So lässt sich bspw. auf dem Schwebebrett der Hund rauf schicken, dort verweilen lassen, Sitz, oder Platz verweilen, oder auch darauf umkehren.

Ab dem 3. Juni lauft der erste Wettkampf, dann jeden ersten Sonntag eines Monats.

Videos und Fotos folgen in Kürze, die das Ganze dann besser erklären.

Wer hier darüber diskutieren möchte, ist hier willkommen!
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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#2
Auch in Cuxhaven wird seit vielen Jahren Mobility gemacht. Wir haben dazu keine feste Gruppe, sondern bieten das sozusagen als Event immer mal zwischendrin an. Dann wird alles auf den Platz geschleppt, was so in den Ecken rum liegt. Paletten, Wannen, Deckel von Regentonnen, Bällebad, kippende Untergründe, Tische, Schubkarren, Bollerwagen, Planen, Flatterbänder, Regenschirme, Stangenmikado und so weiter.

Das einzige Problem, mit dem wir ab und an zu kämpfen haben, ist der Ehrgeiz der Hundeführer. Wir kommunizieren immer, dass es nicht wichtig ist, dass der Hund beim ersten Mal alles perfekt umsetzt, dass man mit ihm beispielsweise gleich einen Kilometer in der Schubkarre fährt. Für viele ist es schon großartig, wenn sie ihren Hund dazu motivieren, zwei Pfoten auf die Schubkarre zu stellen. Hier sind wir als Trainer gefordert, die Menschen auszubremsen und die Leistung der Hunde zu würdigen, gerade wenn ihnen etwas schwer fällt und sie sich die ersten Schritte zutrauen.

Ruhe ist ein ganz wichtiges Thema dabei. Meistens verlassen hoch zufriedene, strahlende Teams den Platz. Die Hunde sind danach in der Regel müde und möchten gerne schlafen.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#3
(14.05.2012, 23:08)Thomas schrieb: Ab dem 3. Juni lauft der erste Wettkampf, dann jeden ersten Sonntag eines Monats.

verwirt Schön, dass man das auch mal erfährt. cool
Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
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#4
Schoen, schoen, schoen. Darum wollte ich gerne bitten freuen
Kathi, Lu und Pai
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#5
....freu mich auf die Videos! lachen
Gruß
Norbert zwinkern
Jap, ich lebe meist in meiner eigenen Welt, es ist ok, die kennen mich da!
...wer die Musik nicht hört, hält den Tanzenden für wahnsinnig.
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#6
Liest sich Klasse.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#7
Wer suchet, der findet. Hier habe ich einen unserer Mobilitytage bereits einmal vorgestellt.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#8
...wer Geduld hat, spart sich die sucharbeit und bekommts Vorgesetzt. Wie gerade eben... lachen
Gruß
Norbert zwinkern
Jap, ich lebe meist in meiner eigenen Welt, es ist ok, die kennen mich da!
...wer die Musik nicht hört, hält den Tanzenden für wahnsinnig.
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#9
Geduld... was ist das noch? Muss ich mal gockeln...
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#10
(15.05.2012, 08:06)Anja schrieb: Auch in Cuxhaven wird seit vielen Jahren Mobility gemacht.

Wenn ich ehrlich bin, haben wir uns auch ein wenig von Euch inspirieren lassen. freuen

(15.05.2012, 08:06)Anja schrieb: Wir haben dazu keine feste Gruppe, sondern bieten das sozusagen als Event immer mal zwischendrin an.

Aufgrund der teilweise komplexen Ausarbeitungen, haben wir uns für feste Gruppen entschieden, da das Ganze über so manche Vorstellungen hinaus erarbeitet werden kann.
Wir haben bspw. eine Hochplattform, die momentan über Palettenstapel zu erreichen ist, der Hund darauf abgelegt werden kann und dann wieder hinunter springen kann.

Diese Ausführung jedoch kann mehr, denn so wird anstelle der Paletten eine Leiter angestellt und die Plattform ist dann nur noch über einen Sprung von der obersten Stufe zu erreichen, weil durch eine Klappe ein Loch entsteht, welches überwunden wird.

In dieser Form werden viele Geräte gestellt, so dass es immer nie langweilig wird und immer wieder neue Herausforderungen entstehen. Dies wiederum ist, so denke ich, nur durch regelmäßige Gruppenarbeit möglich.

(15.05.2012, 08:06)Anja schrieb: Das einzige Problem, mit dem wir ab und an zu kämpfen haben, ist der Ehrgeiz der Hundeführer. Wir kommunizieren immer, dass es nicht wichtig ist, dass der Hund beim ersten Mal alles perfekt umsetzt, dass man mit ihm beispielsweise gleich einen Kilometer in der Schubkarre fährt. Für viele ist es schon großartig, wenn sie ihren Hund dazu motivieren, zwei Pfoten auf die Schubkarre zu stellen. Hier sind wir als Trainer gefordert, die Menschen auszubremsen und die Leistung der Hunde zu würdigen, gerade wenn ihnen etwas schwer fällt und sie sich die ersten Schritte zutrauen.

Gleiche und ähnliche Erfahrungen machen wir auch, so anders sind die Müritzhausener und ihre Zugezogenen dann doch nicht.
Die Leiter scheint bei uns die größte Schwierigkeit zu sein, denn die meisten wollen ihren Hund daran hindern, vorzeitig aus der Leiter zu springen, dabei erkläre ich, wie wichtig dieser eigenständige Ausstieg ist.

(15.05.2012, 08:06)Anja schrieb: Ruhe ist ein ganz wichtiges Thema dabei. Meistens verlassen hoch zufriedene, strahlende Teams den Platz. Die Hunde sind danach in der Regel müde und möchten gerne schlafen.

Auch hier soll es in Müritzhausen nicht anders sein.

Aber auch Überraschungen zeichnet unsere neue Gruppe aus, denn so habe ich heute in einer anderen Gruppe einen Hovi über Hindernisse vorausgeschickt gesehen, was mit Sicherheit erst letzten Samstag in der Mobility-Gruppe gelehrt wurde.
Auch wenn es dem Agility sehr nahe kam, denke ich, dass das im Agility kaum so schnell und so sauber durchführbar wäre.
Gänsehaut pur, wenn man das Team kennen würde.
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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