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Mein Hund der Wolf...
#1
es gibt ja leute die behaupten ja immer gerne wieder wenn man hund und wolf miteinander vergleicht das der hund ja doch ganz anders wäre und man beide nicht miteinander vergleichen könne. wissenschaftler haben ja nun wolf und hund genetisch verglichen und die enge verwandschaft miteinander unwiderruflich festgestellt. http://www.accessexcellence.org/AE/AEPC/...wolves.php

Zitat:Die Untersuchung der Mitochondrien-DNS * ist eine Standardmethode um Populationen verschiedener Spezies, auch Wölfe, zu testen. Verschiedene Enzyme, incl. Hind lll, Eco RI, und Bam HI, wurden benutzt, um die Wolf-DNS aufzuschlüsseln.
Genetische Untersuchungen der Mitochondrien-DNS von Wölfen und Hunden in den USA zeigten, daß die genetischen Unterschiede zwischen verschiedenen Wolfpopulationen durchschnittlich 0,16% betrugen. Der genetische Unterschied zwischen Wolf und Kojote betrug etwa 3,1%, und der Unterschied zwischen Hund und Wolf betrug 0,2% !
(Quelle: Wolves: DNA Pawprinting, Connie Cusick, Woodrow Wilson Collection, 1994)

warum wird von vielen hundehaltern weiterhin sich strickt geweigert die wahrheit einzugestehen das der eigene hund nicht weit entfernt angesiedelt ist vom wildenlebenden verwandten dem wolf ? besonders gerne wird beim thema Ernährung die verwandschaft geleugnet...

was denkt ihr, wie weit seht ihr den hund von seinem engen verwandten dem wolf getrennt ?
warum soll es falsch sein hund und wolf miteinander zu vergleichen und sich dinge beim hund dadurch besser erklären zu können ?

geht es doch in diesen vergleichen doch nur darum alte verkrustete denk-und verhaltensweisen bei der hundehaltung aufzubrechen...
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#2
Verwandtschaft heißt ja aber nicht Gleichheit.

Mit meiner Tante bin ich auch verwandt, sie jedoch verträgt Vollkornbrot, ich nicht. Sie kann keine Fruchtsäfte ab, ohne Sodbrennen zu bekommen, ich schon.

Warum wird nicht akzeptiert, dass es Verwandtschaften und Ähnlichkeiten, sowohl physisch als auch im Verhaltensbereich existieren, aber dennoch Vergleiche nur bedingt möglich sind, alleine schon in Punkto Domestizierung, Degenerierung durch Zucht etc.

Was ich immer wichtig finde, dass Menschen sich bewusst machen, dass sie sich letztlich ein Raubtier halten, das töten KANN.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#3
Ähnliche Diskussionen gab es schon unter Wissenschaftlern, als es um die genetischen Unterschiede zwischen Schimpansen und Menschen ging, die lange Zeit je nach Studie um die 0,5% lagen.
Unter Einbeziehung des Indels sieht das Ganze dann schon ganz anders aus.
Da unter Deinem Link nirgends der Indels mit einbezogen, bzw. benannt wurde, lässt sich davon ausgehen, dass dieser nicht mit einbezogen wurde.
Selbst unter Betrachtung von 0,3 Prozentpunkten Unterschied, sehe ich mich nicht annährend vergleichbar mit Schimpansen.
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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#4
thomas hälst du hunde oder nen schimpansen ?
ich meine ok... wir können auch über schimpansen plaudern...wir können den hund und den wolf ein nettes tier sein lassen und reden über die probleme der genetik...also kein problem oder du erzählst uns etwas über schimpansen, bestimmt auch spannend kopfkratz
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#5
Ok, dann hast Du meinen Beitrag nicht verstanden traurig
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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#6
Mal ganz abstrakt:

Der genetische Unterschied zwischen uns und einer Maus beträgt nur 20 - 30 Prozent des Erbguts, die uns von der Maus trennen.




Die Sendung war damals sehr belustigend, denn das Erbgut der Kartoffel zum Menschen war auch nicht horrend. coffee

http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeit...4_affe.jsp
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#7
thomas vergiss doch mal die studie, darüber nun zu reden wie dicht oder nicht dicht 0,2% oder 0,3% sind ist doch völlig nebensächlich...

fakt ist doch der hund lässt sich genetisch gesehen mit keinem anderen lebewesen vergleichen und keinen anderen genetischen verwandten.

lass uns doch einfach uns simpel das verhalten von hunden und wölfen miteinander vegleichen. feststellen wo es gleiches gibt, wo gibt es unterschiede...

hast du dir die doku schon angesehen ?
da versuchen nun leute bestimmte dinge über den wolf zu erfahren was das lernen angeht, sie vergleichen dazu den hund. sie wissen sehr wohl schon im vorraus das es unterschiede geben wird. die schon alleine in der domestikation begründet liegen. es geht nicht darum den hund mit dem wolf gleichzusetzen sondern einfach zu schaun was man aus den unterschieden lernen kann. ob sich dadurch dinge ergeben werden die anwendbar zukünftig sein könnten.

sehr spannend fand ich an der doku die tatsache das die wölfe und die hunde völlig gleich gerhalten und auch völlig gleich ernährt werden. vollkommen ohne jede erziehung findet diese haltung statt.

wie gesagt es geht mir nicht darum herauszuarbeiten beide wären gleich. wenn sie gleich wären wäre hunde wölfe. sie sind es aber nicht sie sind hunde...
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#8
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kopfkratz
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#9
Deine Reaktion auf meinem Beitrag macht nicht grad Lust auf Meinungsaustausch traurig
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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#10
Hey

Es gibt Statistik und es gibt intersubjektive Überprüfungen und Beweise.

Salopp ausgedrückt, Wolf und Hund zählen als Bio-Arten, was nichts anders bedeutet, dass sie nicht nur untereinander, sonder auch deren Nachwuchs fortpflanzungsfähig sind.

Mit anderen Worten hier sind die genetischen Unterschiede eher marginal.

Deshalb finde ich die sinngemäße Aussage von Feddersen-Petersen interessant, das uns das Wissen übe die Wölfe helfen kann, unsere Hunde besser zu verstehen.





Der Mensch hat das Sozialverhalten von Hunden tief greifend verändert (D. U. Feddersen - Petersen).
lg hansgeorg
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