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Mein Hund der Wolf...
#71
Nein Thomas, es war nicht mein Ziel auf einen Nenner zu kommen.

Diese Aussage von mir war lediglich ein Ausdruck dafür, dass schon so oft über dieses Thema geschrieben wurde
und sich die ganze Geschichte wiederholt.
Das ist nichts Schlimmes, in keiner Weise. Ich hab`s halt mal so formuliert.
Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
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#72
Dann auch zu Deiner Frage:

(10.05.2012, 17:24)Gerti schrieb:
(09.05.2012, 21:52)Thomas schrieb:
(09.05.2012, 21:45)Gerti schrieb: Ohne irgendwelche "Hintergedanken" und aus wirklichem Interesse würde ich dann gern wissen, wofür diese Menge an Getreidezutaten
notwendig oder gut ist.

Um den Preis akzeptabel zu halten!!!
Ein "bestes Trockenfutter", welches auch immer das sein kann, und woraus auch immer es besteht, wird sich die Masse kaum kaum leisten können.

Obwohl ich diesbezüglich auch eher zu happy`s Begründung tendiere, finde ich diese Erklärung doch recht enttäuschend.
Das hieße also, es wird irgendein Füllstoff, der meinem Hund nichts bringt, im Gegenteil sogar nicht selten ein Allergen darstellt,
ins Futter gepumpt, damit der Preis stimmt?

Nein Gerti, so stimmt es nicht, denn die Zutaten sind nicht irgendwelche, sondern passend zum Gesamtfutter. Ein Füllstoff wäre es dann, wenn so wieder raus kommt, wie es rein kam und das ist nicht der Sinn für die Verwendung von Pflanzen.

Was auch kaum bekannt ist, ist die Tatsache, dass pflanzliche Proteine besser verwertbar sind, somit weniger Proteine notwendig sind, was bspw. den Organismus entlasten kann.

Wenn Dich das näher interessiert, kann ich Dir dazu ein paar Unterlagen zu kommen lassen.

Ebenso ließen sich andere Argumente vorbringen, das die Zutaten nicht so schlecht sind, wie ihr Ruf.
Auch wenn hier die Gewinne der Industrie im Vordergrund gerückt werden, bleibt die Tatsache, dass es Fertigfutter gibt, dass es die Möglichkeit gibt, sich einen Hund zu halten, wenn die finanziellen Möglichkeiten eingeschränkt sind.
Das verschiedene Futtermittel nicht so schlecht sein können, zeigt der weiter steigende Lebensdurchschnitt eines Hundes.

Zweifellos will ich die Nachteile, wie bspw. Allergien, nicht vom Tisch wischen.


(10.05.2012, 17:24)Gerti schrieb: Da frage ich echt, was dann so verwerflich an einer vielleicht nicht 100% ig ausgefeilten Barf Fütterung ist, wenn andererseits
so ein Schrott wie Weizen, Mais, Zuckerrübenschnitzel, Gerste und was weiß ich noch alles
in den Hund gestopft wird.

Wie würdest Du denn Deine ausgefeilte Barffütterung in Prozenten am Optimum einschätzen?

Deine Abwertung der pflanzlichen Zutaten ist mir sehr befremdlich, von einem Vegetarier zu lesen.
Lebensmittel als Schrott zu bezeichnen enttäuscht mich zutiefst. Einfach erschreckend und sehr enttäuschend, wie das hier abläuft traurig
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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#73
Lese hier seit langem nur still mit, weil mich die emotionale und beleidigende Schreibweise von happy in diesem Zusammenhang extrem stört. Wenn man fachlich doch so fit ist und das einzig Richtige für den Hund tut, warum muss man dann so pöbeln?

Dennoch möchte ich eines zu bedenken geben. Die Beschaffung von BARF-Zutaten, das tägliche Zusammenmixen, die Vorratshaltung durch TK-Truhen etc. kostet Zeit. Das kostet den BARFer Zeit. Ich finde es mehr als logisch, dass diese Zeitersparnis von der Fertigfutterindustrie ein Stück weit durch den Preis kompensiert wird. Sie haben die Rezepturen nach ihren Kenntnisständen optimiert und so weit universalisiert, dass sie für die meisten Hunde passen, UND natürlich versuchen sie auch, Gewinn zu machen. Diese Konzerne sind ja nicht die Wohlfahrt.

Es obliegt eben dem einzelnen Kunden, ein für seinen Hund und sein Portemonnaie gutes Preis/Leistungsverhältnisse zu finden.

Wer hier davon ausgeht, dass wir Menschen uns optimal ernähren, der bringt mich schallend zum Lachen. Die meisten Erkrankungen, selbst Krebserkrankungen, lassen sich durch eine gute und bewusste Ernährung in Verbindung mit Bewegung lindern oder sogar heilen bzw. einen Neuausbruch verhindern. Unseren Billigfraß, den wir tagtäglich in uns hinein stopfen, sei es in Kantinen, Fertiggerichten, Discountergemüse oder oder... als optimal hin zu stellen... lustig.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#74
anja pöbeln ? mit nichten, es mag die wortwahl nicht schmecken aber manches ist halt stark gewürzt...

was meinst du was mir nicht alles passt zwinkern


anja zusammenmixen und zeit ? ich bitte dich, zwei hunden barffutter in den napf zusammenzustellen kostet weniger zeit als du benötigst dir zwei hälftes eines ganzes brötchen mit butter und nutella zu schmieren...
ich kann dir gerne mal die zeit stoppen ?!

das mit der zeit ist ein unsinniges argument, die lagerhaltung ist schon argument aber wiederum auch nicht wirklich denn für uns menschen tun wir es genauso oder ? konsumierst du deswegen ein trockenfutter ? kaum...

das ein trockenfutter für die meisten hunde, also universell passt kann man gelten lassen. trockenfutter an sich ist auch nichts schlimmes...
das problem ist nur das dort viel reingehauen wird was nicht drinnen sein müsste oder sollte. mich stört am trockenfutter eines ganz gewaltig und das ist das hundehalter nicht mehr mitdenken was man ihnen dort verkauft.

ich könnte in die luft gehen wenn ich in foren solchen schwachsinn lese wie: mein hund scheisst sich die seele aus dem leib,kratzt sich blutig usw. und dann diese ratschläge wie: probier doch mal das futter und dieses und jenes usw.
hier stösst sich dann aber doch wieder ganz gewaltig das universelle des trockenfutters...so universell ist es ebend doch nicht.
lies dich doch mal durch foren wie sich hundehalter gegenseitig tipps geben weil dieses oder jenes nichts taugt bei ihrem hund, weil die hunde drauf reagieren wie geigerzähler. da werden tüten geöffnet und die hunde kriegen schon vom geruch den übelsten ausschlag um es mal zu übertreiben.
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#75
Hallo Thomas

Warum reagierst du so empfindlich? Ich will dir nicht ans Bein pieseln. Was hätte ich davon?

(10.05.2012, 22:56)Thomas schrieb: Deine Abwertung der pflanzlichen Zutaten ist mir sehr befremdlich, von einem Vegetarier zu lesen.
Lebensmittel als Schrott zu bezeichnen enttäuscht mich zutiefst. Einfach erschreckend und sehr enttäuschend, wie das hier abläuft traurig

Die Wertigkeit von gewissen Zutaten sehe ich beim Hund, im Gegensatz zum Menschen (ob nun Vegetarier oder nicht), schon differenziert.
Ich hoffe, zumindest da herrscht Einigkeit.
Und den "Schrott", solltest du vielleicht nicht so auf die Goldwaage legen.
Ich bezeichene z.B. Pommes oder Pizza ernährunstechnisch auch als Schrott und verspeise es trotzdem von Zeit zu Zeit.
Nur, wie ich schon sagte, die Permanenz möchte ich nicht haben.

(10.05.2012, 22:56)Thomas schrieb: Das verschiedene Futtermittel nicht so schlecht sein können, zeigt der weiter steigende Lebensdurchschnitt eines Hundes.

Bei diesem Argument bin ich mir nicht sicher, ob ich dir zustimmen kann.
Denn nicht nur Futter, sondern insbesondere auch Haltungsbedingungen, Umgang mit dem Hund und medizinische Versorgung
haben sich im Laufe der Zeit drastisch verändert. Und das sind keine nebensächlichen Faktoren.
Außerdem kenne ich keine Statistik, in der über den veränderte Lebensdurchschnitt berichtet wird.
Gibt es da was? Würde mich interessieren.

@ Anja

Vielleicht habe ich etwas überlesen, aber wo wurde denn behauptet, dass wir Menschen - oder zumindest einige - uns optimal ernähren?
Da ist mir was entgangen.
Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
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#76
(11.05.2012, 07:57)Anja schrieb: Dennoch möchte ich eines zu bedenken geben. Die Beschaffung von BARF-Zutaten, das tägliche Zusammenmixen, die Vorratshaltung durch TK-Truhen etc. kostet Zeit. Das kostet den BARFer Zeit.

anja du schriebst heute morgen es würde zeit kosten...

die beschaffung von zutaten...
ja wie, könnte man auf die idee kommen das wäre ein riesen problem ?! tja beim onlinehändler kauft man 25 kg frostfleisch in 5 min. inklusive bezahlung. gemüse nimmt man direkt beim normalen einkaufen mit. genauso wie schweineschmalz oder rinderfett. auch das kein thema. also auch der "zutateneinkauf" ist kein wirklicher grund. klar gibt es hier barfer die ein zauber draus machen und unmengen seltsamer pülverchen da noch brauchen. man kann es natürlich auch übertreiben.

das zusammenmixen...
ich sagte heute morgen ich stoppe mal die zeit. nun, ich habe die zeit getsoppt und rausgekommen ist 5 min. 30 sek. vom rausnehmen der zutaten aus schrank und kühlschrank, vom portionieren bis den hunden vorsetzen.
das sind pro hund 165 sek. oder 2 min 45 sek.
diese zeit kostet ? die soll man nicht für seinen hund übrig haben ?

gemüse bereitung für bis zu 2 monate...
wir verarbeiten ca. 5 kg gemüse + 1 liter öl.
das gemüse wird gewaschen, von der schale befreit wenn nötig und in passende stücke für den fleischwolf geschnitten. dann geht alles durch den fleischwolf in einen eimer und wird mit öl versehen. dann kommt dieser gemüsebrei in gefrierbeutel und geht ab in den tiefkühlschrank.
die ganze aktion dauert knapp 60 min.
portionsweise für 3 bis 4 tage wird dann etwas aufgetaut genauso wie das fleisch, alles taut ohne meine hilfe von ganz alleine auf. zeit die ich mir nicht nehmen muss...

die zeit aber fürs in den napf hauen und alle 2 monate eine gemüseladung herstellen nehm ich mir gerne...




(11.05.2012, 07:57)Anja schrieb: Ich finde es mehr als logisch, dass diese Zeitersparnis von der Fertigfutterindustrie ein Stück weit durch den Preis kompensiert wird.

was heisst denn diese "zeitersparnis" ein stück weit kompensieren beim preis durch die fertigfutterindustrie ?

durch die qualität der eingesetzten rohstoffe etwas kompensieren... liegt dort dann das recht weil die mir "zeit sparen" minderwertiges ins futter zu tun ? oder minderwertige rohstoffe teilweise zu hohen preisen beim trockenfutter abverlangen ? dieses "zeit sparen" auf die gesundheit des hundes umzulegen ?
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