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Importhunde
#51
(12.03.2012, 22:46)Anja schrieb: "Wir haben einen Hund aus der TÖTUNG!" Klingt schon... nach Heiligenschein, gell?

Bin wieder fies heute...

LG Anja

nein fies ganz bestimmt nicht sondern du befindest dich einfach in der realität mit deiner meinung zwinkern

je dramatischer es ausgedrückt wird und TÖTUNG... dramatischer geht es ja kaum noch auszudrücken ist einfach die tatsache die man als erstes hört. den namen des hundes der einem genannt wurde hat man gar nicht im kopf aber das wort tötung wird einem sofort ins gehirn gebrannt.

das ganze ist für viele einfach nur etwas "soziales" an die welt zurückzugeben wo der ganze rest des lebens schon nicht mehr so sozial abläuft denke ich. man zieht sich den mantel des besonders "guten" damit über.

ja ehrlich, wer ins tierheim geht und von dort nen hund holt hat ihn doch nur aus dem tierheim. nichts besonderes, das kann doch jeder. aber so ein hund von ganz weit weg, mit einer extrem schlimmen geschichte und dann noch das wort TÖTUNG dabei...das gibt der sache doch gleich einen ganz anderen glanz. is wie so ein kleiner orden, man ist der held...

doof nur wenn der fiffi aus dem süden seinen menschen nicht grad als helden sieht mit Augen rollen


ich persönlich habe kein problem damit hunde aus dem ausland zu holen, ich habe aber ein drastisches problem wie das geschieht, wie menschen da in etwas gelockt werden und man ihnen unterschwellig suggeriert sie würden kleine helden werden. momentan sehe ich in dieser ganzen tierschutzszenerie einen modetrend und einen finanziellen wachstumsmarkt...

wer sich mal so durch den tierschutzsumpf mit all seinen schattigen seiten lesen möchte kann das hier mal tun klick tierschutzsumpf...
ich empfehle das bei einem tässchen kaffee und genügend zeit sich mal durch die themen zu lesen. gegebenenfalls muss man nach einer weile auf härtere mittel als kaffee umschwenken aber interessant ist es alle mal coffee

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#52
Das Schwierige ist eben, dass man dann dazu neigt, alle in einen Topf zu werfen und sich von der Thematik völlig abzuwenden. Damit ist auch keinem geholfen, am wenigsten den Tieren, die nun mal nichts dafür können.

Genau so wie Hunde von Vermehrern in Deutschland. Die sind nun mal auf dieser Welt und haben ein gutes Zuhause verdient.

Diese ganze Thematik empfinde ich persönlich als so dermaßen belastend, dass ich mich selbst emotional davor schützen muss. Daher ist es mein Weg, relativ günstig Hilfe anzubieten, teilweise ehrenamtlich aber auch mit meinem Gewerbe so günstige Preise zu haben, dass sich meinen Unterricht auch Menschen leisten können, die nicht viel Geld haben. Das ist aus meiner Sicht auch eine Form von Tierschutz. Aktiv in einem Tierheim oder einer Organisation zu arbeiten, traue ich mir nicht zu. Ich würde wohl daran zerbrechen.

Egal, wer mir davon bisher erzählte, unter dem Strich blieb es immer negativ. Ob Inland oder Ausland. Leider. Ganz oft passiert nicht nur Selbstbeweihräucherung im großen Stil, sondern auch Bereicherung an der Not der Tiere.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#53
Da bin ich ja froh, das ich keinen Hund aus der Tötung habe freuen
Unsere wurden nur abgegeben freuen oder ausgesetzt.

Man kann alles dramatisieren oder eben auch aufbauschen.
Allerdings kenne ich auch niemanden, der dieses so dramatisiert also Tötung etc. und sich damit profilieren möchte.
(13.03.2012, 11:45)Anja schrieb: Daher ist es mein Weg, relativ günstig Hilfe anzubieten, teilweise ehrenamtlich aber auch mit meinem Gewerbe so günstige Preise zu haben, dass sich meinen Unterricht auch Menschen leisten können, die nicht viel Geld haben. Das ist aus meiner Sicht auch eine Form von Tierschutz.

LG Anja

Hi Anja,
das sehe ich auch so, damit tust Du aktiv etwas, ja, das würde ich auch Tierschutz nennen.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#54
Wir Menschen agieren oft unterbewusst und ohne jetzt es negativ zu bewerten, liebe Jasmin, bist Du der beste Beweis für die Synthese von Thomas, Anja und weiteren.


Auch Du machst, bevor überhaupt eine Frage in diese Richtung geht, gleich bei Deiner Vorstellung darauf aufmerksam, dass Deine Hunde aus Spanien kommen.

Smilie_girl_054



(21.08.2008, 17:26)Jasmin schrieb: Hallo und Moin Moin,

auch ich bn neu hier, lese aber viele Namen
die ich kenne.

Wir, das sind Jasmin, Scotty (mein Senior 16,5) und die spanische Bande
Monty (21 Monate) und Luca (5,5 Monate ) sagen mal Hallo in die Runde.

Wir wohnen im sch?nem Norden in Schleswig-Holstein in der N?he
von HH bzw. im Umland.

So, jetzt werde ich erstmal st?bern gehen und freue mich
?ber einen regen Austausch mit Euch.

Liebe Gr??e
Jasmin, Scotty & die spanische Bande Monty & Luca



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#55
@Omi: du hättest dir gar nicht die mühe machen müssen, die Vorstellung rauszupoeln, ein blick in die Signatur reicht:

Zitat:Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

@Jasmin: sorry! lachen
Gruß
Norbert zwinkern
Jap, ich lebe meist in meiner eigenen Welt, es ist ok, die kennen mich da!
...wer die Musik nicht hört, hält den Tanzenden für wahnsinnig.
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#56
Stimmt, die spanische Bande sage ich oft, das habe ich auch nicht ausgeschlossen,
das steht auch in meiner Sig normal freuen
Ich sage aber selten (außer es fragt Jemand gezielt) das meine Hunde aus dem Tierschutz etc. kommen.
Wenn mich Jemand fragt, sage ich Mixe.
Die spanische Bande bezieht sich aber eher auf ihr TEMPERAMENT als auf die Herkunft freuen und ist einfach nur ein Spruch.lachen und heißt ja auch nicht zwangsläufig das die Tiere aus dem Tierschutz kommen.
Bei den Westies hätte ich auch schreiben können und die Schotten freuen

Wie auch immer, da stehe ich auch zu freuen

[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#57
Ich habe in den letzten Wochen einige Vorkontrollen für den Tierschutzverein gemacht,
den ich ehrenamtlich unterstütze.

Bei einer Familie habe ich jetzt mal genau hinterfragt, warum sie sich für einen Hund
von einer Tierschutzorga entschieden haben. Was sie vorher so gemacht haben etc.

Zu der Familie:
Wohnhaft ländlich mit Wald und Wiesen, aber in einem geschlossenem Wohngebiet (Siedlung) im Einfamilienhaus.
Nicht so dörflich wie hier aber im Hauptort zu dem wir auch gehören.

Ehepaar, 3 Kinder, 2 Hasen die ein großes Gehege im Garten haben.
Die Kinder sind 6, 8 und 10 Jahre alt.

Sie wollten gerne einen Hund aus dem Tierheim oder Tierschutz.
Voraussetzung, kinderlieb, nichts gegen Hasen, Alter ab ca. 6 Monate bis 1 Jahr alt, nicht zu groß wenn er ausgewachsen ist.
Also keinen Welpen.

Im örtlichen Tierheim wurden sie nicht fündig, da haben sie als erstes geschaut.
Es war kein Hund da der sie ansprach, der das Alter hatte und von dem die Vorgeschichte,
auch was Kinder betrifft, bekannt ist.
Auch in einem anderen Tierheim war ihr Traumhund nicht.

Sie haben jetzt einen Hund aus dem Tierschutz, weil dieser auf einer Pflegestelle
in Lübeck war. Sie konnten ihn kennen lernen, im Haushalt der Pflegefamilie,
wo er auch mit 3 Kindern, Hund und Katze sowie Meerschweinchen lebte.
Sie sind auch gemeinsam spazieren gegangen. Er hat sich sofort in ihr Herz geschlichen.
Er ist ca. 6-7 Monate alt. Lebt schon seit 2 Monaten hier und hatte eben alle Voraussetzungen,
die sich die Familie vorgestellt hat. Stubenrein ist er auch und hat auch schon eine Grunderziehung (das war keine Voraussetzung aber ist halt jetzt nett für sie freuen )

Die persönlichen Voraussetzungen sind optimal, sie sind sich bewußt welche Verantwortung sie haben, möchten HuSchu machen etc. pp.
Sehr nette Leute auf jeden Fall, soweit ich das von einem Besuch beurteilen kann.

In einigen Wochen werde ich ihn dort besuchen und eine Nachkontrolle machen, er ist dort vor 2 Wochen eingezogen, gleich nach meiner Kontrolle.
Ebenso können sie mich jederzeit ansprechen wenn es Probleme gibt.
Selbstverständlich halten sie wie fast Alle, den Kontakt zur Orga.
Die Orga meldet sich auch in der ersten Zeit im Abstand telefonisch bei der Familie.
Das ist der normale Weg.
Im Erstgespräch (Orga) wurden sie auch über mögliche Erkrankungen (Mittelmeer) etc. aufgeklärt.
Auch bei meinem Besuch haben wir darüber gesprochen.
Sie sind sich dessen bewußt und haben sich selber auch schon informiert.
Die Risiken werden nicht heruntergespielt sondern es findet eine gezielte Aufklärung statt.

Sie haben also nicht bewußt nach einem Hund aus dem Ausland gesucht, sondern es war klar, das es ein Hund sein soll, der eben aus dem Tierheim oder Tierschutz stammt. Rasse egal, nur das Alter eben nicht und die Größe. Wen sie unterstützen stand nicht im Vordergrund.

Ich denke das geht ganz vielen Menschen so, da entscheidet einfach das Herz, egal wo er herkommt.

[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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