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Kann man sich eine Scheibe abschneiden ?
#11
(10.02.2012, 21:13)Gerti schrieb: Irgendwie sind Menschen doch noch ein wenig komplizierter gestrickt als Hunde und brauchen somit mehr, um eine Führungsqualität anzuerkennen.

Hallo Gerti,
was sind denn für Dich Führungsqualitäten, und was wäre eine Führungsperson?
Wäre ein Polizist bspw. eine Führungsperson?
Ich habe allgemein ein Problem mit dem Wort Führung.

Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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#12
Hallo Thomas

Eine Uniform macht keine Führungsqualität aus. Das ist Schmarrn.

Wir können Führung gern durch Leitung ersetzen. Ein besseres Wort fällt mir grad auch nicht ein.
Aber ich versuche ja eben nur, mich an die Fragestellung von happy zu halten.

Es geht also darum, wer in der Lage ist, eine Gruppe von Menschen zu leiten, Orientierung, Vertrauen und Sicherheit zu geben.

Solch ein Mensch braucht m.E. eine gewisse Ausstrahlung, Selbsbewusstsein, Souveränität und natürlich Kompetenz für die jeweiligen Aufgaben.
Das ist unabhängig von Geschlecht, Gesundheitszustand, Größe, Alter oder ethnischer Herkunft.
Wir kennen alle diese jungen, aufsteigenden Karrieretypen (gerne in Banken), die ein oder mehrere Kommunikationsseminare hinter sich haben.
Aufgesetzte Körpersprache und Sprechweise. Lächerlich!

Nein, das, was ich meine, nenne ich gerne "natürliche Autorität" und die kann man nicht erlernen.
Menschen haben sie oder bekommen sie im Laufe der Zeit mit der Lebenserfahrung, die ihre Persönlichkeit festigt und formt.

Das war jetzt auf die Schnelle geantwortet, bestimmt fällt mir noch mehr dazu ein.
Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
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#13
Ich stoße mich stark an den Wörtern Führung oder Leitung, weil dies nicht zur Kommunikation gehört.
Nur weil ein Hund einen anderen respektiert, lässt er sich noch lange nicht führen.
Ich behaupte sogar, dass es keine Führung unter Hunden gibt, so wie bei uns Menschen, aber das sollte nicht das Thema sein.
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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#14
also, ich präzisiere mal meine gedankengänge ein wenig kopfkratz

fußt denn nicht unser menschliches miteinander auf ähnlichem sozial-und verhaltenstrukuren wie beim hund ?

manchmal treffen auf einer hundewiese 5-6 sich fremde hunde aufeinander und es funzt, die hunde klären sehr schnell eine ordnung untereinander und stellen spielregeln auf die eingehalten werden. es kommt zu keinerlei ernsten auseinandersetzungen.

was ließe sich denn überhaupt übertragen ?
da hätten wir die körpersprache, das lässt sich übertragen...
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#15
(11.02.2012, 22:59)Gerti schrieb: Nein, das, was ich meine, nenne ich gerne "natürliche Autorität" und die kann man nicht erlernen.


natürliche autorität, ein schlüssenwort...
die kann man nicht erlernen, dass ist wohl war. aber autorität an sich selber kann man erlernen nur geht das nicht ebend in ein paar seminaren, auch viele gemachte lebenserfahrungen sind dazu nötig würde ich sagen.

und genau hier denke ich kann man sich von hunden viel abschauen... kopfkratz
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#16
Nun, vielleicht muss dann ganz einfach die Ausgangsfrage infrage gestellt werden.kopfkratz

Denn hier wird von "einer Hundegruppe vorstehen" gesprochen und davon, ob "hündische Sprache ins Menschliche übersetzt" werden kann.

Vielleicht ist das Ganze aber auch wieder nur eine Frage der individuellen Interpretation und damit gab es ja schon des öfteren Kommunikationsprobleme freuen

Wäre für mich übrigens auch ein Zeichen von "Führungsqualität", sich unmissverständlich und klar zu artikulieren.

PS. Meine Antwort ist für Thomas`Posting gedacht. Mit happy habe ich mich überschnitten.
Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
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#17
(11.02.2012, 23:33)happy schrieb: also, ich präzisiere mal meine gedankengänge ein wenig kopfkratz

fußt denn nicht unser menschliches miteinander auf ähnlichem sozial-und verhaltenstrukuren wie beim hund ?

manchmal treffen auf einer hundewiese 5-6 sich fremde hunde aufeinander und es funzt, die hunde klären sehr schnell eine ordnung untereinander und stellen spielregeln auf die eingehalten werden. es kommt zu keinerlei ernsten auseinandersetzungen.

was ließe sich denn überhaupt übertragen ?
da hätten wir die körpersprache, das lässt sich übertragen...

Damit gibst Du eine neue Vorlage, denn nur weil es keine „Kloppe” gibt, heißt es noch lange nicht, dass alles in Ordnung ist.
Nur zu oft höre ich, wie schön die Hunde spielen, dabei wird hart diskutiert.
Und wo Menschen aufeinander treffen, gibt es auch nicht immer gleich „Kloppe”.


Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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#18
thomas, du musst positiver denken...

schau mal, wir denken die sache ja jetzt mal rein hypothetisch durch, heisst wie nehmen also man den idealfall an. setzen also mal keine rangeleien zwischen hunden mit einem ernsten hintergrund zugrunde.

denn dann könnten wir ja immer gleich sagen man bräuchte sich über nichts unterhalten denn es könnte ja auch ganz anders sein.

meine gedanken gehen eher dahin, hat man also den idealfall einer hundegruppe und es läuft wie geschnitten brot...kann ich dann ebend etwas ableiten, was kann ich ableiten, lässt sich das im umgang mit menschen anwenden, wie wären die chancen damit erfolgreich zu sein.

sie es so als tätest du ein model entwickeln, also muss man fakten sammeln um dann später etwas draus entwickeln zu können.

damals der erste der ein flugzeug gebaut hat, da gabs leute die ihm gesagt haben: lass es du könntest abstürzen, hätte er darauf gehört gebs wohl heute keine flugzeuge.

verstehst was ich meine ? wenn man also denkt es könnte auch anders sein komm ich nicht weiter. dann demotiviere ich mich ja selber. das es auch anders sein kann wissen wir ja alle, haben wir ja auch schon oft in situationen erlebt. hier gehts ja aber mehr um die frage kann man und was könnte man usw.

also muss ich überlegen wie regelt ein hund eine situation, jetzt muss ich überlegen kann ich das abwandeln oder irgendwie auf eine art übernehmen.

wir tun es doch auch...es gibt bei hunden schlichter, die splitter, sie trennen 2 hunde in dem sie dazwischen gehen zum beispiel.
bei uns menschen passiert dieses in streits ja auch.
also haben wir hier ja schon etwas was bei menschen und hunden gleich ist zb.

eine sehr gute eigenschaft bei hunden die ich sehr schätze ist das hunde nicht nachtragend sind. bei uns menschen ist das schon ganz anders, wir menschen sind schon sehr nachtragend wenn wir auf irgendeine art und weise nicht das bekommen haben was wir wollen.

verstehst du worauf ich hinauswill ? kopfkratz
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#19
Nur noch mal, um letzte Unklarheiten auszuräumen:

Meinst du jetzt, was ein Hund tut oder auch wie er es tut? verwirt

(12.02.2012, 01:02)happy schrieb: ...... das hunde nicht nachtragend sind.

Na ja..... da sagt mir meine Erfahrung etwas anderes.
Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
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#20
gerti, was und wie der hund etwas tut, dieses also beobachten genau zu beobachten und wenn möglich und das ist ja die frage, kann man es auf das menschliche miteinander übersetzen und anwenden...

ein interessantes aber auch schweres thema denke ich kopfkratz


mal off-topic...
gerti dein hund oder hunde ist/waren nachtragend ? geschockt
nee meine bisherigen erfahrungen sagen da was anderes, wäre jetzt auch interessant das zu diskutieren obs an den rassen liegt, oder am miteinander zwischen hund und mensch kopfkratz
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