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Frustration gegen Hundehalter
#21
(03.02.2012, 14:55)kamalii schrieb: Warum laesst man zu das gedankenlose Menschen ein Problem sein duerfen?

Hallo Kathi

Das hört sich sehr gut an. Ist für mich aber oftmals leider nur Theorie.
Vielleicht bist du ja aber auch viel weiter als ich und ich habe auch in diesem Bereich noch zu lernen.

Doch was tut man

- wenn man selbst einen Hund hat, der beim TA nicht in der Lage ist, sich auf seine eigentlichen Fähigkeiten zu besinnen, sondern sich vor Angst selbst in die Hose macht?

- wenn jemand seinen Hund permanent jagen lässt und man vom Förster gesagt bekommt, dass nun jeder schwarze Hund, der sich 10 m von seinem Besitzer entfernt abgeknallt wird?

- wenn ein Hundebesitzer mit seinem Staff, der sich auf alles stürtzt, was 4 Beine hat, die Gegend "kontrolliert" und seinen Spaß daran hat, wenn sich doch mal wieder jemand traut, dort zu laufen und sein Hund wieder zupacken kann?

. wenn du mit deinem pilzverseuchten Hund jeden Morgen einen unbeaufsichtigten Begleiter hast und die Besitzer sich nicht drum scheren, ob sich ihr Tier ansteckt und dann als Pilzschleuder durchs ganze Dorf rennt?

Ich weiß da manchmal nicht weiter und kann das nicht so gelassen betrachten.
Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
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#22
@Kathi, ich bin nicht die Themenerstellerin und ich habe kein Problem mit der Kommunikation zwischen mir und anderen Hundehaltern. Auch ich ärger mich ab und an über andere Hunde bzw. Halter aber nur weil sie mir das Leben damit schwerer machen. Bisher konnte ich aber mit jedem darüber normal sprechen, sind ja schließlich Nachbarn hier und es funktioniert auch ganz gut seitdem.

Ich habe nur versucht herauszuarbeiten, was Omi jetzt meint, weil da die Beiträge hier, auch von uns nicht ganz übereinstimmen. Ich weiß immer noch nicht was genau gemeint ist.
Also die Fragestellung wie oben zitiert oder eben eine Geschichte aufschreiben, wie es hier einige getan haben.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#23
(03.02.2012, 10:21)happy schrieb: du kommst da im gespann angeradelt und denkst dir nichts böses, was siehst du plötzlich vor dir ? einen oder mehere freilaufende hunde. du klingelst und rufst und wenn du glück hast wird sich ungedreht und die hunde werden eingefangen. doch meist interessiert es die besitzer nicht,
wenn mich jemand anblökt reagier ich in der Regel auch nicht so, wies die Person gerne hätte. Wieso auch? kopfkratz
-> unerwünschtes Verhalten führt nicht zum Ziel - das kapieren die meisten, sogar Tiere, denen weniger Intelligenz zugesprochen wird. lachen

(03.02.2012, 10:21)happy schrieb: wieso sind andere nicht mehr in der lage zu begreifen das sie nicht alleine auf der welt sind... ?
Hast du nen Sonderstatus, das alles zur Seite gehen muss, wenn du kommst?

(03.02.2012, 10:21)happy schrieb: oder ebend wenn du über den fremden hund drübergefahren bist lernen sie es...dann wenn der eigene hund jault weil ihn der reifen oder der rahmen erwischt hat...
...ohne Worte. traurig

(03.02.2012, 10:21)happy schrieb: aber die nun schon mittlerweile über 20 km/h waren
Für mich gehören Fahradfahrer, die durch den Wald (Wanderwege) heizen genausowenig da hin wie Motorräder oder Geländewagen. Dafür gibt's entsprechende Kross und Geländestrecken.
Wald und Wanderwege sind aus meiner sicht keine Rennstrecken wofür Sie bei uns in der Umgebung missbraucht werden. Wenn man auf den Wegen geht, riskiert man überfahren zu werden, weils eher unübersichtlich ist.

...und nu die Preisfrage: jetzt mal abgesehen davon, das einige Hunde mit ihren Besitzern spazieren gehen und nicht umgekehrt, wieso erwartest du, das dir alle unverzüglich platz machen, das du dein Hobby ganz ungestört ausleben kannst?
Im Bootssport gibt es unter anderem, wenn ich mich richtig erinnere, so ne schöne Regel: Motorboote müssen Segelbooten die ausweichen. Macht auch Sinn, weil ein Segelboot kanns beispielsweise bei flaute nicht wirklich. Der schnellere (stärkere) muss Rücksicht nehmen. In dem Fahrrad - Gespannfall v.s. Wanderer bist du der besser ausgerüstete, du möchtest vorbei. Die anderen wollen das Überholmanöver in der Regel nur unbeschadet überstehen...

Auch wenn's mich reizen würde mit meiner Orgel (siehe Avatar) auf Wald und Wanderwegen zu fahren, tu ichs nicht, weil das Ding da einfach nicht hingehört & stört die ruhe, die die meisten, die diese Orte aufsuchen haben wollen. Dafür gibt genügend offizielle kleinere Straßen...
Gruß
Norbert zwinkern
Jap, ich lebe meist in meiner eigenen Welt, es ist ok, die kennen mich da!
...wer die Musik nicht hört, hält den Tanzenden für wahnsinnig.
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#24
@norbert, ich gebe dir mal einen kostenlosen tipp für die zukunft...

begegnen dir schlitten-zughundesportler, egal mit welchem gefährt...sie rufen dich an deinen hund anzuleinen. dann tu es bitte...

denk auch mal ein bißchen nach norbert bevor du einen solchen unsinn von dir gibst zwinkern

danke

ps: bevor du dich gemüssigt fühlst mir zu antworten...
das was ich von anderen erwarte gewähre ich anderen genauso. sehe ich reiter mache ich ihnen umgehend platz. ich fahre auch sofort vom weg und warte bis sie vorbei sind. selbst dort wo der reiter eigentlich nichts zu suchen hat obwohl es 10 meter weiter einen reiterweg gibt.

jetzt komm mal ins denken warum ich das tue...ich geb dir mal einen tipp: angst hab ich keine vor pferden zwinkern
für mich ist das eine selbstverständlichkeit keinen anderen menschen zu behindern und ihn in gefahr zu bringen.

noch etwas norbert: du bekommst jetzt erst deinen ersten eigenen hund wenn ich das richtig mitbekommen hab. in 15 jahren wird die welt für dich anders aussehen.

glaubs mir...


ich werde dir armen tropf mal noch eine kleine extra geschichte dazu erzählen. vielleicht bekommst du das nötige einsehen wie es sein sollte.

ich fuhr mit beiden hunden am rad, vor mir zwei junge mädels, so um die 25, mit 3 hunden ohne leine. ich dachte mir: haua haua ha, das wird gleich "lustig"...

ich klingelte kurz...

aber...es wurd nicht "lustig" sondern absolut 1A super perfekt wie die zwei reagierten. sie riefen die hunde ruhig ran. diese kamen auch sofort angelaufen und liessen sich anleinen. die hunde waren super erzogen, sie waren auch sehr ruhig. jetzt setz ich der sache die krone auf, 2 der hunde waren kampfhunde. was hat man im kopf ? nichts gutes aber das gegenteil. absolut fähige hundehalter getroffen die tolle hunde haben. und einem hilfreich mit ihrem handeln entgegenkommen.

ich konnte völlig ungehindert daran vorbeifahren. die krönung des ganzen war das sie etliche sekunden warteten bis sie die hunde wieder losmachten. einfach perfekt ein solchen verhalten. ich bedankte mich bei ihnen. damit ist die geschichte aber noch nicht vorbei...

nach dem ich mein zwischenstopp erreicht hatte und die pause vorbei war ging es bis zu einer abzweigung wieder zurück an der ich auf einen neuen weg abbiege. genau an der stelle traf ich wieder auf die hunde die freiliefen. ich hielt an, die mädels waren noch 50 meter weg hinter einer kurve und konnten mich nicht sehen. ich klingelte, es kam ein pfiff und die hunde liefen zurück. ich fuhr weiter auf die kurve zu und ich sah die mädels, sie hatten die hunde wieder angeleint und ich fuhr um die kurve. sie warteten wieder einige sekunden bis ich ausser sichtweite war bevor sie die hunde wieder abmachten. alles lief ohne jede diskussion ab. einfach klasse auf solche menschen zu treffen.

jetzt überdenke noch mal deine aussagen und du wirst erkennen wie falsch du liegst. nim dir lieber ein beispiel an diesen mädels wie sie rücksicht nehmen...

willst du und dein hund gesund durchs leben kommen und ohne gerichtsverhandlungen, überdenke deine einstellung norbert.

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#25
(03.02.2012, 23:56)happy schrieb: begegnen dir schlitten-zughundesportler, egal mit welchem gefährt...sie rufen dich an deinen hund anzuleinen. dann tu es bitte...
Das mein Hund niemand belestigt, ist aus meiner sicht selbstverständlich & dafür werd ich schon sorgen => Rücksicht. Hab nirgends geschrieben, das ich das nicht machen würde.

OB ich ihn in derartigen Situationen Anleine hängt hängt nur davon ab, inwieweit er abrufbar ist und wenn ichs will bei mir bleibt. DAS lass ich mir in freier Natur von niemandem anders Vorschreiben.

(03.02.2012, 23:56)happy schrieb: denk auch mal ein bißchen nach norbert bevor du einen solchen unsinn von dir gibst zwinkern
Unsinn? kopfkratz Ich rase nicht klingelnd durch den Wald unter der Hoffnung, das alles Platz macht & meinen Befehlen gehorcht. lachen

(03.02.2012, 23:56)happy schrieb: das was ich von anderen erwarte gewähre ich anderen genauso. sehe ich reiter mache ich ihnen umgehend platz. ich fahre auch sofort vom weg und warte bis sie vorbei sind. selbst dort wo der reiter eigentlich nichts zu suchen hat obwohl es 10 meter weiter einen reiterweg gibt.

jetzt komm mal ins denken warum ich das tue...ich geb dir mal einen tipp: angst hab ich keine vor pferden zwinkern
für mich ist das eine selbstverständlichkeit keinen anderen menschen zu behindern und ihn in gefahr zu bringen.
...das klang vorhin noch anders:
happy schrieb:oder ebend wenn du über den fremden hund drübergefahren bist lernen sie es...dann wenn der eigene hund jault weil ihn der reifen oder der rahmen erwischt hat...

(03.02.2012, 23:56)happy schrieb: noch etwas norbert: du bekommst jetzt erst deinen ersten eigenen hund wenn ich das richtig mitbekommen hab. in 15 jahren wird die welt für dich anders aussehen.
Richtig, in reichlich 2 Monaten zieht mein erster eingner Hund ein. Seid 2004 geh ich mit Tierheimhunden spazieren. Probleme gabs in den seltensten Fällen mit anderen Hunden, viel mehr Gefahr geht von den kamikaze Fahrradfahrern, Motorradfahren, Quadt's und dem Typ mit dem Geländewagen aus. Wenn die um die Kurven driften dann ist es denen unmöglich rechtzeitig zu bremsen. Motorräder und Autos hört man so zeitig das man gemütlich ausweichen kann, Fahrräder sind nicht viel langsamer, wenn man die hört, hilft meist nur ein Sprung zur Seite... hab schonmal überlegt sowas: http://de.wikipedia.org/wiki/T-34 in der Kurve zu parken. Die Dinger sind aus "einem Stück gefeilt" und dadurch relativ stabil, da sieht man die Beulen nicht so. Ich würde schon fast ne wette eingehen, das es keiner der Motorisierten und ca. 70% der Radfahrer es nicht schaffen, davor zum stehen zu kommen. Aber da ich ein friedliebender Mensch bin, bleibts beim Plan. coffee

(03.02.2012, 23:56)happy schrieb: jetzt überdenke noch mal deine aussagen und du wirst erkennen wie falsch du liegst. nim dir lieber ein beispiel an diesen mädels wie sie rücksicht nehmen...
...ich bleib bei meiner Einstellung. Hab nirgends geschrieben, das ich es zulassen würde, das mein Hund jemand anderes belästigt (soweit das aus meiner Sicht realistisch ist).

(03.02.2012, 23:56)happy schrieb: willst du und dein hund gesund durchs leben kommen und ohne gerichtsverhandlungen, überdenke deine einstellung norbert.
...die Gerichtsverhandlung hat der an der Backe der im Wald mein Hund oder mich durch rücksichtsloses Verhalten (siehe weiter oben) verletzt. zwinkern

Gruß
Norbert zwinkern
Jap, ich lebe meist in meiner eigenen Welt, es ist ok, die kennen mich da!
...wer die Musik nicht hört, hält den Tanzenden für wahnsinnig.
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#26
(04.02.2012, 00:42)Dieselross schrieb:
(03.02.2012, 23:56)happy schrieb: willst du und dein hund gesund durchs leben kommen und ohne gerichtsverhandlungen, überdenke deine einstellung norbert.
...die Gerichtsverhandlung hat der an der Backe der im Wald mein Hund oder mich durch rücksichtsloses Verhalten (siehe weiter oben) verletzt. zwinkern

such dir mal im internet gerichtsurteile heraus die hund gegen radfahrer zum inhalt haben...du wirst erstaunt sein norbert zwinkern

nur mal so...

Zitat:Ungeklärter Radfahrerunfall nach Begegnung mit Hund - OLG Hamm vom 21.07.2008 - Az. 6 U 60/08
18. März 2009

Einer Radfahrerin kam auf einem Wirtschaftsweg ein nicht angeleinter Hirtenhund, der in Begleitung seines Herrchens war, entgegen. Kurz nach der Annäherung des Hundes stürzte die Frau und zog sich dabei nicht unerhebliche Verletzungen zu. Sie behauptete, der Hund habe ihr Vorderrad berührt. Dies konnte sie jedoch nicht beweisen. Der genaue Hergang des Vorgangs blieb schließlich ungeklärt. Gleichwohl verurteilte das Oberlandesgericht Hamm den Hundehalter zum Ersatz des Schadens.

Zwar hat grundsätzlich derjenige, der einen Rechtsanspruch erhebt, den entsprechenden Beweis zu führen. Begegnet ein Radfahrer auf öffentlicher Straße einem Hund, der vorschriftswidrig nicht angeleint ist, und kommt der Radler in unmittelbarem zeitlichem und örtlichem Zusammenhang zu Fall, so kann allerdings ein Anscheinsbeweis dafür sprechen, dass das Bewegungsverhalten des Hundes und damit die von ihm ausgehende Tiergefahr für den Sturz ursächlich waren.

Urteil des OLG Hamm vom 21.07.2008
Aktenzeichen: 6 U 60/08

hier noch ein paar urteile, lies sie dir ruhig mal durch...
http://www.polarhunde-nothilfe.com/Wisse...rteile.htm

ich möchte dir das wirklich noch mal als tipp gegen, kommt jemand mit einem gespann, heisst hund an einem fahrzeug (egal was...) sei umsichtig, leine an, warte einige sekunden bis der fahrer samt hund weg ist und alles ist ok. du wirst das prädikat umsichtiger hundehalter bekommen. was ist dir lieber ? ein lob für umsichtiges,zuvorkommenes handeln oder eine diskussion und ärger mit einem anderen hundehalter ?

schau mal norbert, komme ich dir mit hund am rad entgegen, was denkst du was tue ich da ? bin ich auf einer trullala gassirunde oder befinde ich mich im training ? ich bin im training mit dem hund...ich möchte in ruhe und wenn es geht mit so wenig gefahren und problemen eine vernüftige runde fahren. also ständig anhalten weil hundehalter ihre hunde nicht unterkontrolle haben macht keinen spaß. du gehst doch auch nicht mit deinem hund auf einem hundeplatz spazieren ohne leine wenn dort geübt wird oder ?! dort wird man dir genauso die jacke in brand hauen wenn du sowas machst.

jeder zug- und schlittenhundesportler wird dir dankbar sein wenn du deinen hund zu dir holst, platz machst und ihn anleinst und wartest bis sie durch sind. man wird vor deiner umsicht und rücksicht respekt haben. kannst du glauben zwinkern

auch letztens wieder, eine gruppe von 5 personen mit 4 hunden im freilauf, wir klingelten von weitem, sie riefen die hunde, hielten sie fest und liessen sie erst wieder los als wir ein ganzes stück weg waren. so kann es laufen, so läuft es richtig. das wünschte man sich immer...
Antworten
#27
Nu mal geschmeidig ihr Zwei. lachen

Auch wenn ich euer beider Ton (besonders happys) nicht sonderlich angemessen finde, muss ich happy teilweise zustimmen.

Es geht doch nicht um das Faustrecht "wer stärker ist, darf brettern", sondern darum, dass der ausweicht, der besser und schneller reagieren kann.
So habe ich ihn zumindest verstanden und da wären wir auch bei der Bootfahrerei. Also auf einem Level.

Um eins klarzustellen: ich persönlich unterscheide ganz strikt 2 Situationen.

1. Ich treffe (per Fahrrad oder zu Fuß) Menschen ohne Hund. Dabei ist komplett egal, ob der ein Fahrrad, ein Auto, sonstwas oder gar nichts
unter seinem Hintern hat. Ich weiche zu 99,9% aus! Und zwar aus einem einzigen Grund. Ich möchte einen guten Eindruck für mich und andere
Hundebesitzer hinterlassen und keinen Anlass zu Beschwerden geben.
Der Ruf von Hunden ist schlecht genug. 0,1% wenn ich von Weitem schon angeblöckt werde, stelle ich mich stur, aber mein Hund belästigt nicht.

2. Ich treffe Menschen mit Hund. Hier erwarte ich, dass eben Rücksicht genommen wird. Sprich, wenn ich z.B. mit Fahrrad komme, darf der andere Platz machen und umgekehrt.
Treffe ich Hundemenschen zu Fuß, muss halt kommuniziert werden.

Wenn ich zu Fuß unterwegs bin, wäre ich froh, wenn Radfahrer, die von hinten kommen, mich "anblöken" würden.
Leider passiert es viel zu oft, dass die sich eben nicht bemerkbar machen, mit einem Affenzahn an Hund und Mensch vorbeirauschen und sich dann noch beschweren, wenn der Hund sich nicht in gewünschter Entfernung von Fahrrad befindet oder gar erschrickt. Wenn man mir also die Gelegenheit zum Reagieren geben würde.

Auch bei der Rechtslage mit Hunden stimme ich happy zu. Geschieht irgendetwas, ist der Hundebesitzer meist in den Hintern gekniffen.
Selbst, wenn dein Hund im eigenen abgezäunten Garten jemanden, der über den Zaun klettert,
angeht, hast du schon die A....karte gezogen.

Allerdings war happys Aktion, Norbert Unerfahrenheit zu unterstellen, nur weil er noch keinen eigenen Hund hat,
wieder das klassische Beispiel für Vorverurteilung. Davor sollten wir uns doch bitteschön auch hüten.
Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
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#28
@Happy: In D. gewinnt meines Wissens nach in der Regel der mit dem besseren Anwalt. Offenbar hatte in deinem Beispiel der Hundehalter den schlechteren.

(04.02.2012, 08:58)happy schrieb:
Zitat:Ungeklärter Radfahrerunfall nach Begegnung mit Hund - OLG Hamm vom 21.07.2008 - Az. 6 U 60/08
18. März 2009

Einer Radfahrerin kam auf einem Wirtschaftsweg ein nicht angeleinter Hirtenhund, der in Begleitung seines Herrchens war, entgegen. Kurz nach der Annäherung des Hundes stürzte die Frau und zog sich dabei nicht unerhebliche Verletzungen zu. Sie behauptete, der Hund habe ihr Vorderrad berührt. Dies konnte sie jedoch nicht beweisen. Der genaue Hergang des Vorgangs blieb schließlich ungeklärt. Gleichwohl verurteilte das Oberlandesgericht Hamm den Hundehalter zum Ersatz des Schadens.

Zwar hat grundsätzlich derjenige, der einen Rechtsanspruch erhebt, den entsprechenden Beweis zu führen. Begegnet ein Radfahrer auf öffentlicher Straße einem Hund, der vorschriftswidrig nicht angeleint ist, und kommt der Radler in unmittelbarem zeitlichem und örtlichem Zusammenhang zu Fall, so kann allerdings ein Anscheinsbeweis dafür sprechen, dass das Bewegungsverhalten des Hundes und damit die von ihm ausgehende Tiergefahr für den Sturz ursächlich waren.

Urteil des OLG Hamm vom 21.07.2008
Aktenzeichen: 6 U 60/08
...hab dir mal die Wesentlichen Punkte dick gemacht: ich rede von Wald und Wanderwegen in freier Natur, das sind meines wissens nach keine Öffentlichen Straßen & da gild auch keine Leinenpflicht (zumindest bei uns in der Umgebung).

Ich muss aufpassen, das mein Hund niemand Belästigt oder vom Rad holt. WIE ich das umsetze hängt von unserem Trainingsstand ab. Am Anfang werd ich ihn definitv anleinen, bis wir ne entsprechende Bindung/Vertrauen aufgebaut haben. Wenn das da ist, und ich mir sicher bin, das er niemand in deinem Fall vom Rad hold muss ichs nicht & werds auch nicht. Schon gar nicht wenn mich jemand vorsorglich anblökt.
Wo ist dein Problem? Es ist macht doch kein Unterschied, ob er dich angleint oder unangeleint in ruhe passieren lässt. Oder doch?

(04.02.2012, 08:58)happy schrieb: schau mal norbert, komme ich dir mit hund am rad entgegen, was denkst du was tue ich da ? bin ich auf einer trullala gassirunde oder befinde ich mich im training ?
Darüber mach ich mir keine Gedanken, ist mir auch egal, ist ja deine Freizeit. In beiden Fällen wird dir mein Hund nicht in die Quere kommen, egal ob mit oder ohne Leine.

(04.02.2012, 08:58)happy schrieb: also ständig anhalten weil hundehalter ihre hunde nicht unterkontrolle haben macht keinen spaß. du gehst doch auch nicht mit deinem hund auf einem hundeplatz spazieren ohne leine wenn dort geübt wird oder ?! dort wird man dir genauso die jacke in brand hauen wenn du sowas machst.
Wieso unterstellst du mir, das ich meinen zukünftigen Hund nicht einschätzen kann und somit nicht unter Kontrolle hab? Hast du ne Glaskuel? lachen
Ein Hundepaltz mit der freien Natur zu vergleichen ist schon bissel weit hergeholt. Hundeplätze sind in der Regel eingezeunte Vereinsgelände. Wald & Natur ist öffentlich.
Wenn du deine Ruhe willst, dann kauf dir paar hektar Wald, zeun den ein & gut ist. DANN ist das mit dem Hundeplatz vergleichbar.

Mir ist gerstern Nacht an dem Klingeln noch was positives aufgefallen: man Hört dich deutlich zeitiger als die anderern kamikaze Fahrradfahrer & kann gemütlich ausweichen. Also die negative Bemerkung bzgl. Klingeln nehm ich zurück. lachen
Das zum Anblöken nicht. zwinkern


(04.02.2012, 12:06)Gerti schrieb: So habe ich ihn zumindest verstanden und da wären wir auch bei der Bootfahrerei. Also auf einem Level.
Richtig, nicht behindern, wie ist jedem selbst überlassen.
Gruß
Norbert zwinkern
Jap, ich lebe meist in meiner eigenen Welt, es ist ok, die kennen mich da!
...wer die Musik nicht hört, hält den Tanzenden für wahnsinnig.
Antworten
#29
Hey Dieselross

So wie ich dich hier erlebe, denke ich, dass du schon weißt, was du tust, tun solltest, deshalb brauchts keine Ratschläge.

Aber auch die Realität sieht oft sehr unterschiedlich aus, denn wir Menschen sind nicht alle gleich, gut das ist nichts Neues.

Ich kenne z. B. Fehlverhalten auf allen Seiten ebenso vernünftiges Verhalten.

Ein Musher, der zu seinen Hunden, Huskies, Grönländer und ein Wolfshybrid im Gespann hatte, konnte, als er noch nur mit Huskies unterwegs war, an allen frei laufenden Hunden vorbei fahren, ohne dass je etwas passiert ist.
Als er den Wolfshybriden mitlaufen ließ, ging das so lange gut, bis dieser erwachsen war.
Irgendwann wollte er sich auf andere Hunde stürzen, aber nur er.
Deshalb nahm er den Hybriden aus dem Gespann heraus und es kehrte wieder die gewohnte ruhe ein.

Übrigens darfst du nur an Schlittenhunderennen teilnehmen, wenn deine Hunde friedlich anderen gegenüber sind, was auch sinn macht, wenn du überholst oder überholt wirst.

Ich z. B. habe es immer so gemacht, dass ich angehalten habe, wenn ein freilaufender Hund oder Pferd kam, und mich zu meinen Hunden gestellte, um eingreifen zu können, wenn etwas Außerplanmäßiges geschehen sollte.

Auch mit Radlern habe ich so meine verschiedenen Erfahrungen gemacht, gute, weniger gute, und schlechte mit und ohne Hunde.

Einer war ganz krass und im Nachhinein war es Glück, das keinem etwas passiert ist.

Ich war im Wald auf einem abschüssigen geteerten Weg unterwegs, als von oben in vollem Tempo ein Biker auf mich und meinem 10 -15 Meter vor mir laufenden Am Staff zu raste, ohne auch nur im geringsten abzubremsen.
Das Problem mein Hund trug einen ca. über 3 Meter breiten dicken Ast im Maul quer über den ganzen Weg.
Ich hatte keine Chance noch in irgendeiner Form einzugreifen, die Geschwindigkeit des Bikers war zu hoch und mein Hund zu weit weg.
Es kam, was kommen musste, der Biker bretterte voll in den Ast, der zum Glück dadurch brach, da mein Hund ihn fest umschlossen im Maul trug und ihn daher nicht, wie von mir befürchtet verletzen konnte.

Oder wir waren mit einem unserer Malamuten auf einem sehr schmalen unbefestigten und dazu noch unübersichtlichen Wanderweg unterwegs, als ein Trupp Biker mit ordentlichem Tempo auf uns zu kamen, sodass wir keine Chance hatten, unseren Hund zur Seite zu nehmen, der nur 1-2 Meter vor uns war. Die Folge, der erste Bike fuhr ihr gegen das Hinterteil, sie schrie kurz auf, ohne zu bremsen, oder auch nur im Ansatz stehen zu bleiben und sich zu erkundigen ob, was passiert sei. Sie rasten einfach weiter.

Aber das ist nicht die Regel, die meisten Biker, die wir treffen, nehmen Rücksicht, genauso wie wir auch.
Ich mache meinen ACD immer fest, da ich weiß, dass er sehr stark auf Bewegungen jeglicher Art, besonders intensiv auf schnelle Bewegungen reagiert, während unser Straßen Hund immer nur zur Seite dirigiert wurde. Aber da sie seit einigen Wochen blind ist, bleibt sie beim Spaziergang immer an der Leine, da sie auch noch sehr unsicher ist.

lg hansgeorg
Antworten
#30
(04.02.2012, 13:13)Dieselross schrieb: @Happy: In D. gewinnt meines Wissens nach in der Regel der mit dem besseren Anwalt. Offenbar hatte in deinem Beispiel der Hundehalter den schlechteren.



(04.02.2012, 13:13)Dieselross schrieb:
(04.02.2012, 08:58)happy schrieb: schau mal norbert, komme ich dir mit hund am rad entgegen, was denkst du was tue ich da ? bin ich auf einer trullala gassirunde oder befinde ich mich im training ?
Darüber mach ich mir keine Gedanken, ist mir auch egal, ist ja deine Freizeit. In beiden Fällen wird dir mein Hund nicht in die Quere kommen, egal ob mit oder ohne Leine.

(04.02.2012, 13:13)Dieselross schrieb: Wieso unterstellst du mir, das ich meinen zukünftigen Hund nicht einschätzen kann und somit nicht unter Kontrolle hab? Hast du ne Glaskuel? lachen

(04.02.2012, 13:13)Dieselross schrieb: Ein Hundepaltz mit der freien Natur zu vergleichen ist schon bissel weit hergeholt. Hundeplätze sind in der Regel eingezeunte Vereinsgelände. Wald & Natur ist öffentlich.
Wenn du deine Ruhe willst, dann kauf dir paar hektar Wald, zeun den ein & gut ist. DANN ist das mit dem Hundeplatz vergleichbar.


norbert, wie alt bist du ? noch recht jung oder ?
in einigen deiner aussagen schwingt noch sehr viel jugendliche naivität mit...

ich versuchte dir anhand von beispielen aus der realität vernüftige verhaltensmöglichkeiten aufzuzeigen die dich einen schritt weiter bringen können. so wirklich verstehen willst oder kannst du nicht...

ok...ist dein problem.
du musst deine eigenen erfahrungen selber machen... zwinkern

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