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Frustration gegen Hundehalter
#11
Na gut.
Du hast mit Absicht das Wort Bekehrung gewaehlt. Ich finde das niemand das Recht hat, ungefragt und ungebeten, aus der Annahme heraus, er taete etwas Besseres, andere Menschen zu belaestigen und zu belehren.
Wenn das der Sinn dieses Beitrags ist, dann finde ich ihn sinnlos. Wer hat das Recht ueber andere zu urteilen und warum? Was aendert man mit diesen Urteilen? Und kann man sich immer sicher sein, das man selber es besser macht?
Das hier ist ein arroganter Beitrag fuer arrogante Leute?
Kathi, Lu und Pai
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#12
(02.02.2012, 23:10)kamalii schrieb: Das hier ist ein arroganter Beitrag fuer arrogante Leute?

NEIN, ist es nicht!!!!!!!!!!

Dieses Thema, dieser Beitrag galt allen Tierhaltern, die sich ihrer Verantwortung anderen Lebewesen gegenüber bewusst sind UND die so wie ich, enttäuscht sind, über die noch immer herrschende Ignoranz DER anderer Tierhalter.

Wo man einfach nicht versteht, warum ist es egal, ob (jetzt aus menem Beispiel) der Hund weg läuft und dabei Andere und sich selbst in höchster Gefahr befindet?

Warum werden z.B. bei diesen aktuellen Temperaturen Pferde ohne frisches Wasser und ohne Unterstand auf freier Fläche gehalten?

Warum kann es denn nicht ein Thema geben, in dem man sich einfach mal darüber Luft machen kann?

Ich weiß, einige denken es bringt so wie so nichts und schade um die Energie, di man daran verschwendet.

Aber ist es denn wirklich so?

NEIN; auf gar kein Fall!!!!!!!!!!!!!!

Jede kritische Bemerkung, selbstverständlich unterlegt mit Fakten, bringt dem gegenüber irgend wann zum nachdenken.

z.B.:
In unserem Dorf gibt es KEINE Kettenhunde mehr!!!!

Vor Jahren aber ein gewohntes Bild, Hunde an der Kette.
Auch das war vor einigen Jahren abartig, MIT EINEM HUND SPAZIEREN GEHEN, auf dem Dorf 192 Geht ja gar nicht...

Heute, sind viele schon so vernarrt, dass man schon aufpassen muß, dass der Hund nicht zu sehr vermenschlicht wird.

Smilie_girl_243 Samstag ist Badetag Smilie_girl_243 Diese Worte habe ich gerade gestern hören müssen.











Wenn dieser Kampf, oder anders gesagt, diese Ideale arrogant sein sollen, nur weil ich und viele, nicht einige, sondern wirklich viele Tierhalter, an positiven Veränderungen glauben, dann mag es aus den Rmpfindungen eines anderen so sein, Aber ein Blick nach hinten, bringt einen mindesten 3 nach vorne Smilie_girl_054



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#13
Wenn Du es jetzt so schreibst, dann habe ich Dein Thema total falsch verstanden.
Ich habe es nicht so verstanden das Du Dir Luft machen willst, sondern das Du Dich ärgerst,
das ein Niveau herrscht, wo jeder nur noch rummeckert und der andere zurückschießt.
Das eine normale Kommunkiation auf normaler Ebene meist nicht möglich ist
und das Du Dich auch dazu zählst also quasi jeden von uns, der schon mal Ärger hatte oder sich eben über andere Hundehalter aufregt statt sich auch mal an die eigene Nase zu packen oder einfach Ruhe zu bewahren.

Soll es also jetzt ein Beitrag sein, wo wir uns auslassen über z.B.
freilaufende, urinierende etc. Hunde wo der Mensch es zulässt?
Da gibt es hier bei uns massig im Dorf, das ist Alltag.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#14
Ich hatte das "Bekehren" extra in Anführungszeigen gesetzt.

Wenn ich Deinen Text jetzt wörtlich nehme, dann bedeutet das, dass jeder gefälligst weg zu schauen hat, was andere mit ihren Hunden machen, denn jegliche Einmischung bedeutet, Arroganz, Besserwisserei und Selbsterhöhung.

Was willst Du denn mit Deinen Worten erreichen? Welche Intension sollte denn dieser Beitrag nach Deiner Ansicht verfolgen?

Dass niemand sich mehr in Foren Luft darüber macht, wenn er Dinge sieht, die ihm nicht gefallen? GERADE in Foren kommt doch so viel an unterschiedlichem Feedback, weil eben jeder einen anderen Standpunkt hat. Wenn man nicht eine total fest gefahrene Meinung hat, und per se davon ausgeht, dass man nur selbst alles immer richtig macht, dann kann man sich aus vielen Statements was für sich heraus ziehen. Und wenn es nur manchmal die Ernenntnis ist, es so nicht machen zu wollen.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#15
ich geb euch mal ein beispiel was uns hier sehr oft passiert und was einen abhärtet mit den jahren...

du kommst da im gespann angeradelt und denkst dir nichts böses, was siehst du plötzlich vor dir ? einen oder mehere freilaufende hunde. du klingelst und rufst und wenn du glück hast wird sich ungedreht und die hunde werden eingefangen. doch meist interessiert es die besitzer nicht, bzw. dann beginnt die hilflosigkeit. da wird gerufen und gelockt doch die hunde hören nicht. und dann erst so richtig angestachelt durch die halter laufen sie dir ins gespann. es wird weiter versucht den hund anzulocken aber ohne erfolg und erst wenn so richtig alles ein knäuel ist klappt es meist endlich den eigenen hund einzufangen.

gerne wird sich auch entschuldigt aber für diese ständigen entschuldigungen kann ich mir nichts kaufen oder anders gesagt: wieso sind andere nicht mehr in der lage zu begreifen das sie nicht alleine auf der welt sind... ?
oder ebend wenn du über den fremden hund drübergefahren bist lernen sie es...dann wenn der eigene hund jault weil ihn der reifen oder der rahmen erwischt hat...

sowas is der maßen zum ko....en aber man gewöhnt sich wirklich ab sich darüber lange aufzuregen, ebend weil es ständig passiert.


mal eine kleine geschichte, man kann sie humoristisch betrachten und darüber grinsen aber es zeigt halt wie es ist...

eines tages, ich hatte beide hunde angespannt und fuhr so dahin. von weitem sah ich eine frau mit einem mops, also klingelte ich schon vom weiten. sie drehte sich um und sah mich und dann begann das unheil sozusagen. sie versuchte durch hektisches rufen nun diesen kleinen terroristen einzufangen. das klappte aber nicht. ich fuhr immer langsamer und langsamer um der frau zeit zu verschaffen. es nutzte aber nichts, durch das wilde rumgedüse des hundes sah er uns nun auch noch und zack kam er auf uns zu gestürmt. naja ich fuhr langsam auf ihn zu und bremste dann in der nähe der frau und hielt an. der zwerg schoss wie vom wilden affen gebissen um uns rum, nun war es schwierig meine beiden unter kontrolle zu halten aber es gelang. doch der mops war nicht einzufangen. belustigt aber auch genervt fragte ich die frau nach dem das nun schon 3 minuten so ging: "wird das nun heute noch was ?"

dann wurde es ganz verrückt, sie kramte in ihrer mordsgroßen handtasche und holte eine plastikbrotbüchse heraus. aus dieser dann kramte sie leckerlies hervor und wollte den hund nun so locken. doch der zeigte ihr den stinkefinger. es ging in die zweite runde, jetzt versuchte sie es in dem sie dem hund ums fahrrad hinterher lief. natürlich war das von vornherein schon zum scheitern verurteilt denn so schnell konnte sie ja nicht laufen. meine zwei wurden natürlich auch unruhiger denn sie wollten weiterlaufen oder wenigstens dann mittoben. naja ich stieg ab vom rad und ging nach vorne zu meinen beiden denn mir war klar so wird das nichts. als ich dann nun da vorne bei den hunden hockte kam der kleine terrorist endlich mal näher und die frau konnte ihn geschwind packen und anleinen.

ich meine hunde entwirrt und mich wieder aufs rad gesetzt, zum abschied sagte ich der frau noch: "langsam wirds aber mal zeit für eine gute hundeschule..." sie meinte darauf hin ja, das stimmt schon, das tut mir leid das das jetzt passiert ist. ich meinte dann: naja, ist nicht zu ändern und wirklich schlimmes ist ja nicht passiert aber es darf halt nicht sein. so verabschiedete man sich mit einem knappen tschüss und ich fuhr weiter.
tjaaaaa... ein glückliches happy end schaut aber anders aus. ich schon 10 meter weiter und der frau entglit die leine ihres 4 kg terroristen, der nun schnur stracks die verfolgung aufnahme und hinter uns her hechelte. aber die nun schon mittlerweile über 20 km/h waren dann für die nächsten 50 meter dann doch zu viel für ihn und der stellte die verfolgung lauthals röchelnd ein...

hier ist es noch harmlos ausgegangen aber bei einem mindestens 30 kg hund der einem ins rad läuft ist das nicht mehr so spaßig. das kann ernste folgen haben coffee
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#16
Omi so kann ich dir folgen freuen

Anja ich haette diesen Beitrag so nicht eroeffnet, aus Angst das er auf Ebenen abrutscht, die mir jetzt unangenehm sind. Gerade Foren werden dazu benutzt ein perfektes Bild von sich darzustellen. Aus vielen Erzaehlungen liesst man das viele ausschliesslich mit sich beschaeftigt sind, kaum einen Gedanken an andere verschwenden und wenn dann nur um sich besser zu fuehlen. Viele wollen ihre Belehrungen los werden und das passiert in einem Ton der sich gewaschen hat.
Wir alle sehen taeglich Dinge und bewerten die. Das ist nicht verkehrt. Aber oft ist es voellig unnoetig Gedanken laut auszusprechen, weil sie verletztend sind oder kontraproduktiv, weil nicht darum gebeten wurden. Manchmal sollte man einfach vorher seinen Standpunkt ueberpruefen, bevor man laut herum krakelt.
Wegschauen nein, Hilfe anbieten ja, aktiv werden wenn es sein muss und Tiere in Gefahr sind. Aber nicht verurteilen, Ruf schaedigen und aehnliche Dinge, die man in Foren so liesst.
Daher habe ich nachgefragt, auf welcher Ebene wir uns bewegen.

Auf dieser Stelle moechte ich mich bei Dani entschuldigen. Es tut mir leid was ich damals im Zirkusbeitrag geschrieben habe. Das ist trauriger Weise das beste Beispiel, warum nachdenken bevor herumbloeken, Sinn macht und eine solche Einmischung voellig unnoetig sind bzw aus Arroganz usw geboren sind. Ich hatte kein Recht dich oeffentlich anzusprechen, die Aufmerksamkeit aller darauf zu lenken, vom Thema abzulenken und ein falsches Bild von dir und deinem Umgang mit Tinka zuvermitteln. Es tut mir leid.
Kathi, Lu und Pai
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#17
Wäre es bitte möglich, wenn ihr jemanden direkt ansprecht, dessen Namen zu nennen?

Ich für meinen Teil habe den Überblick verloren, wer hier wem antwortet.
Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
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#18
An Omis Themeneröffnung kann ich nun überhaupt nichts Zweifelhaftes erkennen.

Sie hat eine Geschichte erzählt, bei der es ein Verhalten eines Hundehalters gab, das ihrer Meinung nach nicht in Ordnung war.
Solche Geschichten kennt ja wohl jeder von uns.
Und Omi forderte uns quasi auf, solche zu erzählen.

Es geht doch nicht darum, sich zu erheben und alles besser zu wissen oder zu können.

Vielleicht sehe ich ja ein Ereignis auch komplett verkehrt und wenn ich es hier mitteile, kann mir jemand eine andere Blickrichtung geben.

Eventuell könnte ja auch ein besseres Verständnis daraus entstehen.
Oder es könnte Hilfestellung geben, in gewissen Situationen anders zu reagieren
oder - wenn ein tatsächlicher Missstand (3s?) existiert- die richtige Vorgehensweise zu finden.

Ich habe schon so oft gehört "Der Hund ist halt etwas blöd, der kapiert das nie". o.ä.
Wie vermittle ich, dass es eben nicht am Hund liegt, wenn er nicht kapiert?
Gedankenlose Menschen, die z.B. ihre Fußhupen beim TA auf andere Hunde zudallern lassen und sich dann entrüsten,
wie aggressiv doch der andere Hund ist, wenn er deutlich mitteilt, dass er keinen Bock darauf hat.
Oftmals wird man ja selbst in solche Verhalten involviert. Warum sollte man sich da nicht mal Luft machen dürfen?
Im Übrigen habe ich auch schon erlebt, dass durch das Fehlverhalten eines einzigen Hundebesitzers mit seinem Hund,
alle anderen in der Gegend in Sippenhaft genommen wurden. Darf man dann nicht aufschreien und sich zu Wort melden?







Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
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#19

(01.02.2012, 22:34)Omi schrieb: Sind wir nicht mehr in der Lage vernünftig zu kommunizieren?

WIR, die Hundehalter untereinander?

Will jeder der bessere Hundehalter sein und müssen Witze über das vermeintliche Versagen zu Lasten unseres Vierbeiners gemach werden?



Ich habe es so verstanden, das Omi fragt warum eine normale Kommunikation zwischen den Hundehaltern, bei Ärgernissen wie z.B. oben aufgeführt ist, nicht möglich ist. Warum jeder nur gleich losmeckert etc.
Ich habe es nicht so verstanden, das jeder eine Geschichte aufschreiben soll.
Da könnte ich auch massig berichten.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#20
Gerti jeder kann/muss seine eigenen Entscheidungen treffen, wie er mit seinem Hund leben will. Warum laesst man zu das gedankenlose Menschen ein Problem sein duerfen?
Vielleicht habe ich einfach Glueck gehabt und in letzter Zeit weniger getroffen. Vielleicht habe ich sie nur nicht bemerkt, weil sie kein grosses Problem mehr fuer mich darstellen? Sie sind mir egaler geworden, sie muessen mit ihren Hunden gluecklich werden. Wenn jemand wiederholt seinem Hund nachlaufen will, weil der nicht hoert - in Ordnung. Wenn jemand beim TA sitzen will mit tobendem Junghund - schoen fuer ihn. Das muss nicht sein, aber diese Entscheidungen muessen diese Menschen treffen, nicht ich.
Laufen mir solche Menschen und Hunde ueber den Weg, dann bekomme ich Gelegenheiten meine Hunde auf ihre Faehigkeiten zu testen, Zustaendigkeiten klar zu machen und Dinge zu ueben. Wir sind nicht mehr die Opfer solcher Menschen, sondern meine Hunde und ich haben eine Wahl. Wir haben in den meisten Faellen sogar viele verschiedene Wahlmoeglichkeiten, ich kann so aktiv oder passiv sein wie ich moechte. Meine Hunde machen da mit. So muss ich mich weder aergern noch habe ich das Gefuehl Belehrungen aussprechen zu muessen.
Wozu auch? Die Ergebnisse sprechen fuer sich. In Happys Fall, ein Hund ausser Kontrolle, zwei andere nicht. Das wird den meisten Menschen so peinlich sein, das es keiner weiteren Worte bedarf.
In Omis Fall, tja wenn ein Tier in Gefahr ist, dann rufe ich die Polizei oder das Vetamt oder wer auch immer dafuer verantwortlich ist.

Ich aergere mich eher ueber eine der zahlreichen Fehlentscheidungen, die ich getroffen habe, die moeglicher Weise mich den gedankenlosen Menschen haben sein lassen. Die moechte ich dann aber nicht in der Oeffentlichkeit ausbreiten, sondern da denke ich lieber im Stillen drueber nach.

Jasmin oder Omi ich weiss nicht warum eine vernuenftige Kommunikation/Respekt ein Problem zu sein scheint. Wenn ich Geschichten von meinen Freunden aus Deutschland hoere, dann finde ich das schon manchmal sehr traurig.
Kathi, Lu und Pai
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