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Frustration gegen Hundehalter
Jasmin - ich verstehe dich so gut, uns geht es gleich!

Wir wohnen seit 1993 in unserem Haus und haben seitdem soeinen Nachbarn, bzw. jetzt HATTEN, Dezember letzten Jahres wurde er zwangsdelogiert!
(sein Haus wurde vor 1 1/2 Jahren versteigert- erst jetzt ist er raus!)

Wir sind das letzte Haus in der Gasse - am Eingang war sein Haus,
wir müssen also immer vorbei, wenn ich zu FUß in den Ort will.

Er hatte immer Hunde, meistens drei, Rottweiler, große schwarze Mischlinge.
Die ersten Jahre ging es noch, dann ist seine Frau weg und dann gings bergab.
Das Haus vermüllt, die Hunde agressiv, viel alleine,
die Hunde haben gebissen , Gerichtsurteile, nicht bezahlt oder abgesessen, zwischenzeitlich wurden ihm die Hunde weggenommen,
er hat sie aber immer wieder bekommen.
Polizei dauernd da.
Geändert hat sich nichts.

Aber das schlimmste - im Wald ging er immer ohne Leine, hat ihn jemand darauf angesprochen, wurde er äußerst agressiv und bedrohte die Leute mit umbringen.

Immer wenn er mir begegnete, sind die Hunde über Nico hergefallen.
Er hat sie zwar dann gerufen(und getreten und geschlagen)
oder wenn er mit den Hunden gerade aus dem Haus kamm und sie noch nicht angeleint waren - ich bin oft über mich selbst hinausgewachsen und habe sie brüllend verjagt (wundert mich heute noch)

Manchmal sind sie ihm auch ausgekommen und einfach vor unserer Türe gestanden.

Jetzt ist er weg. Ich kann es kaum glauben und mit mir viele Hundebesitzer.
Ich weiß, es ist eine extreme Geschichte.
Aber manchmal nützt es halt nichts, wenn man nur den eigenen Hund im Griff hat.
Nico traut sich übrigens noch immer nicht vorbei.
Er bleibt stehen und wartet bis ihn ihn anleine - das gibt ihm Sicherheit.
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Zwangsdelogiert... ist ja ein nettes Wort. Hört sich sehr vornehm an. Steht das für "in den Knast wandern"?

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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Nein, daß heißt, daß er aus dem Haus raus musste.

Mit Gerichtsvollzieher, Polizei usw.

Vorher hat er noch alle Gegenstände (Möbel, Kleidung usw.)
aus dem Haus geworfen, die Haustüre rausgerissen, die Fenster teilweise
rausgerissen.
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Klingt nach einem richtigen Herzchen...
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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(10.02.2012, 21:22)Gerti schrieb: Meine Auffassung ist, dass, wenn ich meinen Hund an der Leine führe oder ihn absitzen lasse o.ä. ich dafür zu sorgen habe, dass er in dieser Aufgabe nicht gestört wird.

Darf ich meine Gedanken dazu erlaeutern?

Krankheit, Verletzung, Alter faellt fuer mich immer unter Gefahr.

An der Leine brauchen meine Hunde/Gasthunde nur eine Faehigkeit - Ignoranz. In der Situation duerfen sie zeigen, das sie meine Aufgabe verstanden haben und sich durch nichts in der Ausfuehrung stoeren lassen.
Ich sorge immer dafuer das sie sicher sind, egal wo sie sich befinden und ich habe das Gefuehl das sie das verstehen.
Sehe ich keine Gefahr (was meistens der Fall ist), dann moechte ich das meine Wuensche respektiert werden - Ruhe und Zurueckhaltung. Besonders Lucy hat dadurch groessere Toleranz und Selbstbeherrschung gelernt.
Damit moechte ich nicht sagen, das es immer so laeuft. Ich gebe momentan noch oft genug Erinnerungen und setze meine Wuensche durch, aber selbst so, erleichtert es mir den Umgang mit Fremden. (Lucy und ich haben noch sehr viel nach zu holen in Sachen Vertrauen, Selbstbeherrschung, Zusammenarbeit. So vieles hat sich schon getan, aber es gibt immer noch Tage, wo wir uns einfach nur anfrusten.)
Manchmal bietet es sich an einzelne Hunde in die Freiheit zu entlassen und denen die Loesung einer Situation zu ueberlassen.
Kathi, Lu und Pai
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Hallo,

Oft hat man dieses Verhalten um seine Fehler zu vertuschen um nicht als "Versager" da zu stehen.
Klar, kann es mal passieren, dass der Hund mal abhaut z.B. aus dem Garten (auch wenn es nicht darf).
Aber ein "Danke" und "es tut mir Leid" sollte doch drine sein?!
LG,
Heinz
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Auf jeden Fall, wenn mein Hund oder ich Mist baue, dann entschuldige ich mich und ich sehe zu, das es nicht widerholt wird. Bei dem Nachbarn ist das leider standard, das heißt, der Garten ist nicht umzäunt und der Hund kommt jedesmal grollend auf uns zu im Sommer. Da kann Herrchen auch rufen was das Zeug hält.. uninteressant...
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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