Umfrage: Sind Meutehunde - Jagden auf unterschiedliche Wildtiere, wobei in aller Regel die Hundemeute die Tiere bei lebendigem Leib zerreist, Tierquälerei oder nicht?
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Meutehunde-Jagd
#11


hansgeorg schrieb: Die Natur ist grausam, die will und kann niemand ändern, die Rot-Wölfe können nicht anders, sie müssen so handeln.


rotwölfe ? wie kommst auf rotwölfe ?

Wenns dich stört nenne es einfach Rot-Hund!




lg hansgeorg
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#12
Ich denke hier werden Äpfel mit Birnen verglichen, um es mal einfach zu formulieren.

Irgendwo muss man anfangen etwas zu verändern, sonst verändert sich nichts und jeder sollte bei sich selbst anfangen. Die Zeit ist übrigens eine andere geworden.
[Bild: IMG_0206.jpg][Bild: IMG_0792.jpg][Bild: IMG_0608.jpg][Bild: IMG_0318-1.jpg][Bild: IMG_0010-1.jpg]

Urteile nie über einen Menschen, bevor du nicht 10 Meilen in seinen Schuhen gelaufen bist...
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#13
(09.12.2011, 20:17)happy schrieb: ....
was ist den mit kultur ? ich weiss deren die sowas nicht mögen spielt kultur immer nur im theater eine rolle...

(09.12.2011, 22:56)happy schrieb: stierkampf in spanien um mal das beispiel zu nehmen...
nicht schön aber eine sehr alte tradition, die stierkämpfer werden wie volkshelden gefeiert von vielen ihrer landsleute. nun maßt sich der deutsche an das zu verurteilen. ist denn der deutsche so ein saubermann wie er denkt ?

Dieben die Hand abzuhacken, Ehebrecher zu steinigen, sich im Morgengrauen zu duellieren, kleinen Mädchen die Genitalien zu beschneiden
und zuzunähen, Hunde bei lebendigem Leibe abzubrühen, um sie dann zu lecker Essen zu verarbeiten.....
Die Liste könnte ich beliebig fortsetzen.
Alles kulturell tief verwurzelte Traditionen, die wir "Saubermänner" einfach so zu akzeptieren haben?

Willst du wirklich keine Veränderungen und alles so belassen, wie es eben ist?

Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
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#14
Im Übrigen solltest du den von dir zitierten Wiki Artikel mal zur Gänze lesen.

Dort steht nämlich, dass z.B. in Katalonien per Volksbegehren der Stierkampf wegen Grausamkeit zum Jahresende 2011 abgeschafft wird. Auf den Kanarischen Inseln bereits geschehen.
Spanische Sender übertragen keine Kämpfe mehr.

Und dass die Qual der Tiere nicht nur in der Arena stattfindet, steht dort auch.

Wie Sandra treffend bemerkte: Die Zeit ist eine andere geworden. Zum Glück!
Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
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#15
(10.12.2011, 00:04)Omi schrieb: Du bist fasziniert von den "Fressenden" , sowie von den "Gefressenden", vom Deinem Naturell kann es nicht kommen, denn wir haben heute ein vollkommen anderes Bewusstsein unserer Tierwelt gegenüber, als vor z.B. 30 Jahren

kannst das mal sortieren, das ergibt irgendwie keinen sinn lachen

(10.12.2011, 00:04)Omi schrieb: Du bist fasziniert von... "Fressenden" und "Gefressenden"

Wo durch kommt es?

ich findes es generell spannend wie sich der jäger (tier) und die beute (tier) verhält, es kann hier sich dabei um wölfe und elche handeln, oder um geparden und antilopen, hyänen,wildhunde usw.

es ist hierbei spannend welche strategien der tierrische jäger anwendet und die beute wie sie versucht sich zu wehren und zu entkommen...

es ist mehr als spannend wenn man sieht wie ein wolfsrudel einen bison jagd, ein tier das bis zu einer tonne wiegen kann. wenn wölfe elche jagen, wenn sie karibus jagen...den selten ist ihnen jagdglück gegönnt. im gegenteil die jagd ist sogar gefährlich und kann für einen wolf auch durchaus tödlich enden.

es sind ebend die strategien des jägers und der beute die mich interessieren...
kennst du den film..."der letzte trapper" ? http://de.wikipedia.org/wiki/Der_letzte_Trapper
dort sagt der trapper einen satz den ich sehr gut fand, der lautete in etwa so: wir die trapper sind eigentlich die, die durch unsere jagd die natur im gleichgewicht halten und für erneuerung sorgen...

schwer zu glauben wenn man sah wie durch fallenstellen und tiere abschiessen um an die felle zu kommen sich trapper ihren lebensunterhalt verdienen. nun wird aber in dem film durch diesen trapper erklärt was und wie gejagt wird. es wird ebend nicht wahllos gejagt sondern tiere die nicht in großer menge vorkommen werden nicht bejagt sondern dann ihre jäger damit sie die tierart wieder erholen kann usw. usf.

auch diese sichtweise ist faszinierend, ich denke das diese menschen mehr im einklang der natur leben als unsereiner hier.
ergo ist für mich allgemein die jagd eine regulierung eines bestandes von tieren, tja wie diese regulierung nun geschieht mag jeder sehen wie er möchte. für mich ist aber ebend die hetzjagd mit hunden eine völlig legitime sache. haben muss ich sie nicht, mitmachen auch nicht aber ich urteile nicht darüber. da beschäftigen mich eher übereifrige jäger die einen wolf schiessen nur um sich rühmen zu können sie hätten einen wolf geschossen und das vielleicht sogar noch in vollem bewusst sein das es ein wolf war obwohl der geschützt ist. das ist für mich mehr ein aufreger...

du sagst wir hatten vor 30 jahren ein anderes bewusstsein usw. wer ist denn wir ? du oder redest du hier bzw. schliesst von dir nun auf jeden ? vor 30 jahren war ich 10, da hab ich mir über sowas noch keine gedanken gemacht. später hatte ich dann arbeitskollegen die auf dem dorf gelebt haben. da hatte fast ein jeder irgendwelches viehzeug, ja nun das thema schlachten war oft ein thema, hundefütterung mit schlachtabfällen. auch habe ich mit 10 oder 11 kopfkratz einen geschossenen hasen selber häuten dürfen...ich habe geangelt meine geangelten fische selber ins jenseits befördert und ausgenommen und selber gebraten...
ich stehe ebend solchen dingen völlig vorbehaltslos gegenüber.

gibst du mir ein kaninchen und eine axt gibt es einen festtagsschmaus...ich sehe da kein schmusetier drinne...


verstehst du nun worum es geht ? ich nationalstolz ? auf was denn ? die deutsche geschichte ist doch wohl nichts auf das man stolz sein kann oder...ja und was unsere altmeister wie goethe und schiller angeht, dass überlass ich anderen, is mir zu trocken...

kommen wir mal zu dem stierkampf mal so als beispiel, warum muss ich denn über die deutschen ländergrenzen gucken und mich erregen was dort geschieht...regen sich denn spanier auf über dinge die hier laufen ?


@gerti
du redest da von religion, religion gehört ebenfalls zur menschlichen kultur und über die religion unterhalte ich mich nie...nur soviel sei gesagt. für mich ist jede religion völliger unsinn und verdummung von menschen und im namen der religion sind die größten greueltaten geschehen die man sich nur vorstellen kann...also bitte nicht... und du sprichst da den islam im besonderen an solche paradebeispiele des wahnsinns bringen...
diesen wahnsinn kann das christentum aber genauso aufweisen...hier ist also absolute vorsicht geboten.

ich halte es hier aber so das ich jedem seinen glauben lasse wie er mag... zwinkern

(10.12.2011, 11:02)Paeuli schrieb: Ich denke hier werden Äpfel mit Birnen verglichen, um es mal einfach zu formulieren.

Irgendwo muss man anfangen etwas zu verändern, sonst verändert sich nichts und jeder sollte bei sich selbst anfangen.

genauso zwinkern
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#16
(10.12.2011, 23:56)happy schrieb: ...du redest da von religion....

Eigentlich hat nur der geringere Teil meiner Aufzählung etwas mit Religion zu tun.

Aber egal, hier geht es ja nicht darum, auf einen Nenner zu kommen, sondern um seine Meinung zu Hans Georgs Frage kundzutun.

Und diese Meinung ist eben individuell sehr unterschiedlich, wie ich schon in meinem ersten Posting schrieb.

Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
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#17
Die Frage, die ich mir bei der Jägerei immer stelle, bis wann ist es Hege und Pflege, ab wann ist es schlicht Sport und menschliche Egobefriedigung.

Sport kann ich auf jeder Schießbahn betreiben, wenn ich das möchte, dazu muss ich nicht auf lebende Tiere schießen. Jagen zur Hege und Pflege ist, wenn man den Fachleuten glaubt, nötig, da sie Natur sich so nicht mehr selbst regeln kann.

Die Art der Bejagung würde ich mir so fair wie möglich wünschen.

Ich habe immer Mühe bei Tierfilmen, wenn Leid gezeigt wird. Wir hatten kürzlich einen Film mit kleinen Löwen. Einer davon kam unter eine Herde Büffel. Er war danach Querschnittsgelähmt und zog sich mit einer ungeheuren Willensanstrengung dem Rudel auf 2 Vorderbeinen hinterher. Mein Mann und ich haben beide geheult und den Film ausgemacht.

Trotzdem esse ich Tiere und frage nicht immer, wie sie zuvor gelebt haben. Deshalb mag ich auch nicht verurteilen. Wenn ich es mir wünschen dürfte, dann würde ich nur Menschen zur Jagd zulassen, die einen "Wesenstest" haben zwinkern . Und die würden dann vermutlich so jagen, dass es eben den Zweck erfüllt, aber kein Ego befriedigt.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#18
(14.12.2011, 17:08)Anja schrieb: Wenn ich es mir wünschen dürfte, dann würde ich nur Menschen zur Jagd zulassen, die einen "Wesenstest" haben zwinkern . Und die würden dann vermutlich so jagen, dass es eben den Zweck erfüllt, aber kein Ego befriedigt.

Lol27
Super! Der fehlt noch. Wesenstest fuer Menschen. Und nur die richtigen werden verpaart freuen
Kathi, Lu und Pai
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#19
(09.12.2011, 12:59)Gerti schrieb: Hallo Hans Georg

Die Beantwortung deiner Frage hängt ja stark damit zusammen, wo für jeden einzelnen die Tierquälerei beginnt.
Das ist ja wohl sehr unterschiedlich.

Für mich ist die gesamte Jägerei eine Tierquälerei, jedenfalls so lange, wie noch alte Tattergreise auf dem Hochsitz lauern oder reiche Schnösel sich einen Abschuss erkaufen können.
Eben, weil es hierbei nicht selten passiert, dass Wild "nur" verletzt wird, sich noch ewig dahinschleppt, bis es von selbst verendet oder final zur Strecke gebracht wird.

Weil für mich diese Tierquälerei auch in der Jagd mit Meutehunden weitergeht, habe ich mit "ja" gestimmt.

Ich sehe das so: Ein Förster muss den Bestand überwachen, ein Hobby-Jäger jagt aus Spaß. Den Förster kann ich noch irgendwie nachvollziehen, alles Andere nicht.
Ansonsten schließe ich mich Gerti an.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#20
(09.12.2011, 19:21)Gerti schrieb: Es macht für mich einen riesigen Unterschied, ob wildlebende Raubtiere für ihr Überleben töten oder ob zum Amüsement irgendwelcher übersättigter Geldsäcke
allerlei abartige Variationen des Erlegens von Tieren durchgeführt werden.

Tierquälerei macht für mich darin kein Unterschied!
Nur weil jemand oder etwas zum Überleben töten muss, heißt es nicht, dass es dann keine Tierquälerei ist.
Das Töten auf welcher Weise auch immer ist grausam, und so ist die Natur auch.

Wer auch noch dabei zuguckt, wie ein Tier leidet ist schon pervers, so wie die Menschen auf dem Hochsitz, die das Video drehten, welches happy einstellte.
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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