Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Blamage für Michael Grewe oder einfach nur Realität?
#11
(27.10.2011, 19:17)Susann schrieb: Ich weiß nicht mehr genau, wie die Frage war, aber sie müsste so oder so ähnlich gelautet haben: "Wäre dieser Vorfall vermeidbar gewesen?" Daraufhin sagte der Grewe, dass dies bei einem kompetenten Hundehalter durchaus vermieden werden hätte können. kopfkratz

Na also, Selbstkritik ist doch der erste Weg zur Besserung.



Davon abgesehen, sind wir alle keine Heiligen und Fehler gehören zum Leben dazu, den wo gearbeitet wird, da fallen Spänne!



Antworten
#12
Bist du Tischler? Lol27
Antworten
#13
Lol27
Antworten
#14
Mir beweist so etwas keine Inkompetenz eines Trainers, sondern schlicht und ergreifend die Tatsache, dass es sehr schwierig ist, einen Hund, den man ein paar Stunden gesehen hat, mit Brief und Siegel begutachten zu wollen. Wir begutachten doch hier kein Auto, keine Immobilie oder kein Gebiss, sondern ein Lebewesen, dessen Motive nicht immer zu 100% erklärbar sind.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
Antworten
#15
tja anja soweit nicht falsch aber als erfahrener hundetrainer und in diesem fall "gutachter" sollte man einen hund von dem man die vorgeschichte soweit kennt, ihn aber noch nicht persönlich kennt und dann begutachten soll keine vorschusslorbeeren im vertrauen geben...

bei mir bekommt kein fremder hund einen vertrauensvorschuss, das muss sich jeder hund bei mir erst erabeiten. es liegt hier schon eine gravierende fehleinschätzung dieses mannes vor.

nun,fragen wir doch mal so, wo fängt denn inkompetenz dann an bei einem hundetrainer ? dieser mann entscheidet doch über das wohl des hundes und des menschen der nach her diesen hund an der leine hat...

Zitat:"Wäre dieser Vorfall vermeidbar gewesen?" Daraufhin sagte der Grewe, dass dies bei einem kompetenten Hundehalter durchaus vermieden werden hätte können.

wer wird entscheiden wer nachher der kompetente hundehalter sein wird, so kompetent wie er sich zeigte ?
Antworten
#16
Heute hatten wir Training und ich muss sagen, DANKE Herr Grewe!!!!!!!!!!

Viele Teilnehmer hatten heute einen enormen Redebedarf. Sie machten sich über Leute lustig, die den Medienrummel lieben und den Hund vergessen haben.

Nochmals, ganz lieben Dank, den dank ihres Fernsehauftrittes haben die Teilnehmer den richtigen Blick in die richtige Richtung, den zu ihrem Hund, bekommen. coffee




Antworten
#17
hab mir gerade die sendung angesehen die ich extra in der letzten nacht aufgezeichnet hatte. ich war gar nicht überrascht was ich gesehen habe, genau das hab ich erwartet zu sehen, es galt meine annahme für mich persönlich nur zu bestätigen.

hochachtung für den grewe das er zu dieser nummer steht aber es ist absolutes versagen auf der ganzen linie für einen: a. einem hundetrainer, b. gutachter, c. "kapazität" / hundekenner

als fachmann der die vorgeschichte des hundes kennt, der den hund 3 std. lang geprüft hat, der selber aussagt das dieser hund einen extremen jagdtrieb besitzt, der eine schlechte grunderziehung bekommen hat, der wärend des interviews sehr unruhig wirkt gibt dem hund: soviel vertrauen das er die leine sehr locker hält, nicht auf den hund achtet und bemerkt das der hund unruhig ist weil um ihn viehzeug rumschwirrt, er sich zu sehr auf das interview konzentriert und dabei versucht sehr gelassen zu wirken.

diese gelassenheit kommt ihm wie man dann sieht teuer zu stehen, damit erweist er diesem hund keinen guten dienst und auch den neuen besitzern nicht. der hund hat nur einen sehr ausgeprägten jagdtrieb und eine sehr mangelhafte grunderziehung. wenn nun stimmen laut werden der hund sei gefährlich leistet er mit so etwas nur vorschub und der forderung sowas muss eingeschläfert werden. sicherlich kann so etwas passieren aber hier einem bekannten und anerkannten gutachter, ich denke das darf nicht passieren...
Antworten
#18
(27.10.2011, 08:56)happy schrieb: ..., realität ?

Hallo happy,
die Frage nach der Realität ist nicht so weit her geholt, denn als Mensch ist es unmöglich zu 100% zu funktionieren.

Ich arbeite nun schon so viele Jahre mit gefährlichen Hunden, dennoch wurde ich noch nie gebissen, was aus meiner Sicht nicht unbedingt der Realität entspricht und das macht dann auch nachdenklich, wenn man sich regelmäßig solchen Gefahren aussetzt.

Realität in diesem Thema aber ist, dass hier ein, oder auch mehrere Gutachten erstellt wurden, diese aber keine Basis haben, um tatsächlich und somit auch realistischen Bestand haben.

Der Grund dafür ist, dass hier, selbst mit dem heutigen Wissensstand und Möglichkeiten der Wissenschaft, kein neurophysiologisches Gutachten erstellt wurde.
Das bedeutet, dass hier mehrere objektive Begutachtungen erfolgten und somit auch Verständnis zu der Einschätzung der Gutachter vorhanden ist.

Ein aussagekräftiges Blutbild, ein MRT, CT und ein EEG sollten mindestens bei solchen Auffälligkeiten erfolgen, bevor man jegliche Gutachten erstellt und dann eine Einschätzung dazu abgibt.

In wie weit hier Erziehungsfehler/Haltungsfehler greifen, mag ich nicht beurteilen, weil es ebenso spekulativ wie unwichtig ist, da alle Informationen darüber verfälscht sein könnten und man letztlich selbst solche Informationen aus den Untersuchungen ableiten kann.

Das ein Mensch, nun wie Michael Grewe in einer solchen Situation versagt, ist nicht anders zu bewerten, als Piloten mit Flugfehlern, oder der Chemiker mit Zusammenstellungsfehlern.
Alles sind Menschen und alle machen nunmal Fehler.
Auch wenn es noch so viel Leid mit sich bringt, die Konsequenzen noch so gravierend sind, und die Erfahrungen noch so hervorragend sind, wird es niemals vor weiteren Fehlern schützen, denn das ist die Realität.

Das Michael Grewe einen Raum nun erst mit einem Gas befüllt, dann auch noch Sauerstoff rein lässt, damit er atmen kann, und nun ausversehen ein Funke entsteht, sagt nicht unbedingt aus, dass er versagt hat.

Die Blamage und das Versagen schreibe ich eher der Vorgehensweise zu, die bei solch auffälligen Hunden leider zu oft so stark vernachlässigt wird.
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
Antworten
#19
(29.10.2011, 22:12)Thomas schrieb: Die Blamage und das Versagen schreibe ich eher der Vorgehensweise zu, die bei solch auffälligen Hunden leider zu oft so stark vernachlässigt wird.

jetzt mal eine frage, du sagst: "bei solch auffälligen hunden", ja ist denn dieser hund übehaupt auffällig oder hat er ein eher völlig natürliches verhalten gezeigt. ein verhalten das mit einer korrekten erziehung/sozialisierung gar nicht erst dahin gekommen wäre ?

auffällig ist für mich das es sich um mehere vorfälle handelt, laut dem bericht gabs aber keine, es gab nur den vorfall mit dem jungen und jetzt das huhn. hätte grewe hier nicht den hund so gravierend unterschätzt und sich so maßlos überschätzt, ich erinnere hier an seine aussage er könne den hund sofort abbrechen...

er konnte es nicht, er rannte wie jeder andere hilflose hundehalter der kein hundetrainer und gutachter ist dem hund hilflos hinterher. wie nennt man denn nun sowas ?

sein griff der leine wie man sehen konnte zeugte von mangelder sorgfalt, der hund wirkte am anfang unsicher,nervös und angespannt, auch dieses schien ihm komplett zu entgehen. er machte eher den eindruck als gebe er sich große mühe gescheit rüberzukommen.

im studio sagte er dann sowas wie: das dieser hund nicht wirklich problematisch sei, in dem punkt stimme ich mit ihm überein, dieser hund ist noch formbar und somit kontrollierbar aber es muss jemand ran der weiss wie es geht. ich hoffe zum wohle des hundes das dem auch so ist...
Antworten
#20
Nur am Rande zum Thema passend ... also eigentlich gar nicht.
Insgesamt denke ich seit ein paar Tagen, das wir unseren Hunden eine Selbstbeherrschung abverlangen, die kaum ein anderes Haustier zeigen muss, nicht mal im Ansatz.
Wenn ich die Hauskatzen in unserer Strasse beobachte, die kaempfen, kacken und klauen wie es ihnen gerade in den Sinn kommt. Keiner findet das unnormal oder verkehrt. Oder, gerade erlebt, die Pferde meiner Freundin hatten einen ernsthaften Kampf mit deutlichen Verletzungsabsichten und Erfolg darin. Beide Pferde haben sich verletzt, meine Freundin (noch neu in der Pferdeszene) fand den Kampf und das Ergebnis entsetzlich, der Rest von der Hofbelegschaft nicht. Die Pferde werden wieder zusammen gefuehrt und sollen das untereinander regeln.
Auf solche Situationen reagieren Menschen mit Verstaendnis oder Desinteresse. Wenn ein Hund ein Huhn verschluckt und seinen Instinkten nachgibt, ist das ein Skandal?
Das finde ich etwas unfair.
Kathi, Lu und Pai
Antworten




Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste