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Indoor Aktivitäten mit Hund / Ideen gesucht
#11
Hallo Kathi

Irgendwie sieht unser Leben, zumindest teilweise, sehr ähnlich aus.

Auch ich bin den ganzen Tag mit meinem Hund zusammen, nehme ihn nach Möglichkeit überall hin mit und wenn wir z.B. eine halbe Stunde durch die Stadt gelaufen sind, nachher noch ins Cafe, dann ist das auch ein tolles Tagesprogramm gewesen.
Aber was spricht denn dagegen, wenn man seinen Hund darüberhinaus seinen Fähigkeiten entsprechend beschäftigt? Hunden auch eine Aufgabe zu geben? Ihre Nasenleistung zu fordern? Da haben nämlich viele auch einfach Spaß dran.
Du machst mit Pai doch auch nicht gerade wenig. Und bei euren Aktivitäten werden Körper und Hirn gefordert.
Aber z.B. ein Hovawart ist nun mal kein Agility - Hund und ich halte es für nicht zu verantworten, einen Hund dieser Rasse nur mal eben so mitlaufen zu lassen. Er braucht neben körperlicher Aktivität eine wirkliche Hirnarbeit. Und deshalb ist es für mich wichtig, auch neben unseren normalen Runden auch etwas zu "arbeiten".

Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
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#12
Hmm. Kathi, ich kann Deine Einstellung bis zu einem gewissen Punkt sehr gut verstehen. Alltagsintegration von Hunden ist, sofern man diese Möglichkeit hat, etwas Tolles.

Allerdings empfinde ich aus Deinen Worten auch Abfälligkeit gegenüber Menschen, denen es einfach Freude bereitet, ihre Hunde zusätzlich zum Alltag mit Dingen zu beschäftigen, die nicht unbedingt zu einem Hundealltag gehören. Immerhin betreibst Du einen Agility-Club und arbeitest damit an einer Sportart, die mit Hundealltag so rein gar nichts zu tun hat. Du bespaßt doch Deine Hunde damit auch und machst Dich zum Clown. Wo liegt denn bitte der Unterschied, ob ich einem Hund über Clicker beibringe, einen Korb mit Spielsachen einzuräumen, oder einen Agility-Slalom aus 56 verschiedenen Richtungen und Winkeln zu gehen?

Es hat eben jeder seine Präferenzen, und viele machen einfach außer etwas Gassigehen GAR nichts mit ihrem Hund, womit sich auch viele arrangieren.

Für mich ist es nicht die größte Freude, meinen Hund überall mit hin zu nehmen, denn das ist für mich Standard. Auch ist es mir nicht so wichtig, dass er immer und in jeder Situation ohne meine Ansage zurecht kommt. Ob eine Info nötig ist oder nicht, entscheide ich in der Situation.

Das Schönste für mich ist es, Aufgaben zu stellen, in denen er wirklich aufgeht, bei deren Erledigung und Erarbeitung wir beide Stolz und Erfüllung finden.

So sehe ich auch in diesem Beitrag nicht den Tenor in "wie, Du machst GAR nichts mit Deinem Hund abseits vom Draußensein?" sondern eher als Austausch von Anregungen und Ideen, was man noch machen KÖNNTE.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#13
Hallo,
wir haben verschiedenes Intelligenz-Spielzeug was wir regelmässig mal rausholen. Allerdings wissen die Hunde genau was zu tun ist und sind da schnell durch mit, aber sie machen es ganz gerne.
Desahlb verstecke ich auch öfter Leckerlies zum suchen und mit Luca üben wir aktuell gerade das Apportieren. Er bringt zwar seine Frisbee etc. zu 95% zurück, auch sein Spielzeug im Haus wenn wir es werfen aber halt nicht immer.
Deshalb beginnen wir gerade mit einem Futterbeutel.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#14
Wenn ein Hund etwas nicht zurück bringt, dann ist es egal, mit was Du es arbeitest, es geht darum, WIE Du es arbeitest. Beim Apportieren ist immer der letzte Schritt der Wichtigste, nämlich das Abgeben an den Menschen und ab einem gewissen Punkt auch die Absicherung des Objektes gegen die Entscheidung, nicht zu kommen.

Kunden, die das so aufgebaut haben, also erst nimms-gibs und dann Schritt für Schritt das weiter weg legen/werfen des Objektes mit Absicherung durch eine Leine am Objekt, haben damit zu 100% Erfolge erzielt. Natürlich muss auch die Beziehung so weit stimmen, dass ein Hund auch einen Sinn darin sieht, etwas, das für ihn wichtig ist, auch zum Hundeführer zurück zu bringen. Dagegen kann man so viel ankonditionieren wie man will, diese Bereitschaft muss erst mal da sein.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#15
Mh, also wir probieren es jetzt mit einem Futterbeutel. Weil wenn wir Frisbee spielen, die er ja fast zuverlässig dann wieder bringt, da gibts ja kein Leckerlie für...
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#16
Da ich die Frisbee ja werfen muss, ist das Spiel in dem Moment wo er sie mir nicht mehr bringt, ja auch aus.. dann fehlt ihm wohl die Lust.
Bei dem Spielzeug ist es so, das er es oft vor uns ablegt damit wir es werfen aber zwischen der Ablage und uns ist ein Abstand, nicht immer aber manchmal.
Beispiel: Ich werfe ein Spielzeug (Plüsch), er rennt hinterher, kommt damit zurück und legt es ab, dann macht er auf sich aufmerksam. Das heisst in dem Moment aber, ich muss zu ihm hin, es nehmen und dann wieder werfen.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#17
Wie gesagt, Jasmin, das Werfen selbst ist der Allerletzte Arbeitsgang beim Aufbau vom Apportieren. Wenn ich nun mit einem Futterbeutel rum machen würde, dann ausschließlich und nur über "aus der Hand in den Mund und von dort wieder zurück in die Hand". Prima. Lob und Futter aus dem Beutel. Das mache ich einige Male, dann senke ich die Hand etwas in Richtung Boden beim Geben und beim Nehmen nehme ich sie wieder etwas höher. Das ist das "Vorspiel" für aufheben vom Boden und in die Hand legen. Boden/Hand sichere ich bereits mit einer Schnur am Futterbeutel ab. Und dann gehe ich Centimeterweise in die Entfernung. Werfen kommt dann ganz zum Schluss.

Apportieren ist vor allem in der ersten Sequenz reiner Jagd-Sport. Das hat mit denken wenig zu tun. Beim Aufbau von Nimms/Gibs mit der Hand muss der Hund denken. Und später muss er so konzentriert sein, dass er das trotz der Rennerei und auch nach dem Suchen ordentlich abliefert.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#18
Hallo Anja,

Danke für Deine Ausführung. Da muss ich (Thomas) das doch einmal komplett umstellen.
Thomas hatte mit Luca nämlich Vorgestern angefangen zu üben. Ganz anders als Du es hier beschreibst und aus meiner Sicht auch total fruchtlos...
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#19
Danke Anja, dass du noch mal verdeutlicht hast, um was es mir eigentlich ging. 11144612890

Ich bin noch nie auf die Idee gekommen, so teuren "Intelligenzkrempel" zu kaufen. Da ist mir, ehrlich gesagt, das Geld zu schade.
Wir (oder eher Trudel) haben aber mal so einen komischen Futterball geschenkt bekommen, da steckt man oben ein Leckerchen rein und innen ist wohl so ein kleines Labyrinth, da muss man etwas drehen oder beissen, damit es unten wieder raus kommt.
Den findet Trudel total blöd. Ich hatte den nach ewigen Zeiten mal wieder raus gekramt und nun liegt er schon seit 3 Tagen incl. Leckerchen vor ihrem Korb und wird nicht eines Blickes gewürdigt. Pfff.....

*Angebermodusein* Trudelinschen apportiert auch Leckerchen, Ochsenpimmel o.ä. [Bild: e015.gif] *Angebermodusaus*
Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
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#20
Den Intelligenzkrempel lernt man sehr zu schätzen, wenn man einen Hund gerne etwas im Liegen beschäftigen möchte. Wenn Du mal einen Hund hast, der aufgrund von 2 Knie-OPs kurz nacheinander über Wochen viel liegt, dann freust Du Dich, wenn Du Dich mit ihm auf dem Boden liegend beschäftigen kannst und er danach total zufrieden und müde ist.

Spannend finde ich an diesen Intelligenz-Krempeln, dass man schon sehen kann, wie Hunde lernen durften. Der Schäferhund von meiner Freundin, den ich wirklich für etwas beschränkt halte, hat noch nicht mal die allereinfachsten Schiebe-Holzspielzeuge kapiert. Selbst mit Helfen nicht. Mit Zusehen nicht. Null...

Andere Hunde, bei denen ich im Vorfeld schon mehr sehe als gehorchen, gehorchen, gehorchen, die gehen da ganz anders ran.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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