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Menschlichkeit als Blocker in der Hundeerziehung?
#1
Stehen wir uns und somit auch unseren Vierbeinern selber im Wege?

Wer hat es nicht schon erlebt, ein Hund wird kurz in seine Schranken von einem anderen Hund verwiesen und wir haben für einige Sekunden keinen Hundeverstand, wir möchten trösten.

Ein anderes Beispiel


Der Hund schaut uns wehleidig an und wir wollen von unserem eigentlichen Vorhaben abrücken.


Noch ein Beispiel

Heute Abend beim Abendbrot.

Hundefutter steht schon eingeweicht im Nebenraum und wir Menschen haben es gewagt unser Abendmahl zu verspeisen.

Unterm Tisch kam immer mal ein hmmm, gegähne, usw., tja und mein lieber Göttergatte hielt es dann nicht mehr aus und reicht den armen, fast verhungerten Tieren den Wurstzipfel.


Mit viel Erfolg wurde er also manipuliert.



Was erlebt ihr immer an Euch, oder habt ihr erlebt zum selbst Ärgernis?

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#2
Einige Dinge gibt es sicherlich die man als Blocker ansehen kann, andere sind einfach nur menschlich und ich sehe diese nicht als schlimmer Erziehungsfehler an oder wie Du schreibst BLOCKER.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#3
Auch Hunde sind doch manchmal nachgiebig. Beispiel: Bam Bam will unbedingt spielen, Betty hat keine Lust. Jetzt versucht er ständig sie aufzufordern, was mit einem genervten meckern beantwortet wird. Und irgendwann gibt sie dann doch oft auf uns spielt mit ihm.

Kein Mensch und kein Tier handelt immer gleich. Und kein Tier hat feste Regeln die immer befolgt werden innerhalb einer Gruppe. Warum sollten wir das denn haben?
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#4
BLocker?

Was ist so schlimm daran, wenn ein Hund mal was vom Tisch bekommt?

Wenn ich koche, liegt mein Hund z.B. immer vor mir.
Liegt einfach da und schaut mir zu.
Manchmal bekommt er etwas, manchmal nichts.

Wenn wir uns zu Tisch setzen, legt er sich automatisch unter den Tisch.
Da bekommt er wirklich fast nie etwas!
Er fordert nicht - bellt nicht - nölt nicht rum!

Und ich kann nicht feststellen, daß sich der Gehorsam des Hundes verändert, wenn er mal was bekommt!
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#5
Wenn die Beziehung und die Einstellung zum Hund passt, dann kann man meiner Meinung nach auch sehr menschlich sein. Ist ein Team eingespielt, dann weiß doch jeder, wie der andere tickt, da muss man nicht auf irgendwelchen Prinzipien herum reiten, sondern kann auch mal Fünfe gerade sein lassen.

Dazu gehört aber meiner Erfahrung nach ein hohes Maß an Hundeverstand und ein souveräner Umgang mit dem Hund, der als Basis eine klare Kommunikation hat.

Wie viele Menschen in Eurem Umfeld haben so eine Beziehung? Ich kenne nicht soooo viele.

Mit einem Jungen Hund, oder einem Hund, der frisch bei mir wohnt, würde ich sicher auch eher stärker auf Prinzipien achten, bis ich mir der Beziehung generell sicherer bin.

Meine Regel ist da insgesamt, je geringer die Kooperationsbereitschaft eines Hundes ist, desto enger ist der Rahmen, innerhalb dessen er sich bewegen darf.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#6
(13.09.2011, 22:24)Omi schrieb: Stehen wir uns und somit auch unseren Vierbeinern selber im Wege?

ja nicht nur im wege, es wird sogar die vernunft und die konsequenz zu fall gebracht weil einfach zuviel emotionalität eingebracht wird von seiten des menschen cool

(14.09.2011, 22:03)Anja schrieb: Meine Regel ist da insgesamt, je geringer die Kooperationsbereitschaft eines Hundes ist, desto enger ist der Rahmen, innerhalb dessen er sich bewegen darf.

LG Anja

korrekt, der spielraum des hundes erweitert sich wenn vertrauen aufgebaut und zusammenarbeitsbereitschaft vorhanden ist
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#7
@happy, zuviel ist relativ, was Du als viel empfindest, empfinde ich vielleicht als wenig.
Also mir stehen diese Dinge persönlich nicht im Wege weil ich genau weiß was ich tue und wann ich inkonsequent bin oder nicht.
Ich bin mir also sehr bewußt darüber was und wie ich es tue.
Würde es mich stören, wäre ich es nicht.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#8
jasmin du darfst die aussage von anja und mir jetzt nicht auf dich mich beziehen. ich denke trifft das genau auf die hundehalter zu, die ein problem mit ihrem hund haben.

wenn man fragt ja wo ist denn dein problem ? dann schildern sie das problem und wenn man fragt: was denkst du warum tut dein hund dieses oder jenes ?
dann erzählen sie ja mein hund denke ich empfindet das so oder so und ich kann doch dem armen hund jetzt nicht das oder das verbieten und der schaut doch so nett und lieb und da kann ich nicht wiederstehen...

genau diese meine ich mit der emotionalität das sie etwas interpretieren was aber in wirklichkeit nicht so ist und daraus handeln sie dann falsch und stellen sich im nachgang ein bein in der erziehung bzw. im zusammenleben mit dem hund.
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#9
@ Jasmin: Du wärest der einzige Hundehalter, den ich kenne, der NICHT betriebsblind wäre und vieles einfach nicht sieht, was man von außen völlig anders sieht. Und dabei spreche ich nicht von Interpretationen hündischen Verhaltens, sondern von ganz klaren Fakten. Man tut so vieles unbewusst, meiner Ansicht nach kann sich davon niemand frei sprechen.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#10
Glaube mir, ist sage ja z.B. auch das Monty eher ein verwöhnter Hund ist, ich weiß also genau
wen oder wann ich verwöhne oder nicht.
Somit bin ich nicht betriebsblind sondern bin mir darüber vollkommen im Klaren freuen Alles was ich tue oder eben nicht tue, liegt dann an mir.
Gerade Monty ist ein Hund, dadurch das er eher sehr lieb ist, noch nie echte Probleme gemacht hat, der das dann auch auszunutzen weiss mit seinem Blick....

Oder was meinst Du genau? Vielleicht reden wir jetzt ja auch aneinander vorbei.
Bin im Büro und nicht ganz bei der Sache hier.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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