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Menschlichkeit als Blocker in der Hundeerziehung?
#21
Wir schreiben aber hier von unseren, mit uns lebenden Hunden und nicht von Wildhunden, oder? kopfkratz
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#22
(17.09.2011, 19:21)Pebbles07 schrieb: Thomas, willst Du sagen das Hunde die gelernt haben zu warten bis alle fertig sind mit dem Essen mehr leiden, als Hunde die wissen das da was unglaublich gutes liegt es aber eh nicht bekommen und auch hunger haben??

Nein, das wollte ich nicht sagen!
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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#23
Auch unsere Haushunde würden nicht überleben, wenn sie keinen Hunger mehr verspüren würden. Was hat die Existenz von Hungergefühl mit der Domestizierung zu tun?

Die Nase eines Hundes funktioniert ja auch noch wunderbar, obwohl er seltenst selbst sein Essen jagen muss...

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#24
Ich bin mir auch sicher das sie Hunger haben.
Was sollen sie sonst verspüren wenn sie längere Zeit nichts gefressen haben?
Auch glaube ich das sie Appetit verspüren wenn es was tolles gibt.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#25
(18.09.2011, 08:30)Jasmin schrieb: Auch glaube ich das sie Appetit verspüren wenn es was tolles gibt.

Typisch menschlich! zwinkern




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#26
Ob nun Appetit oder nicht weiß ich nicht.

Aber (OT) wie erklären wir uns denn das fürchterliche Gesabber bei einigen Lebensmitteln und bei anderen nicht.

Ich weiß z.B. ziemlich genau, wann bei meinem Hund der Speichelfluss beginnt und wann was uninteressant ist. Und das ist unabhängig davon, ob schon mal was aus Versehen in den Hund gefallen ist oder nicht.
Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
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#27
Also bei uns ist es abhängig ob Fleisch oder Gemüse, es geht somit auch nach Geruch.
Es kann was sein was wir noch NIE hatten, sie kennen es somit nicht und Monty, der ja wenig verfressen ist,
ist ein anderer Hund und würde sich sehr freuen wenn er es bekommt freuen
Er ist der totale Fleischfetischist. Gemüse ist bäh....

Also nix mit kennen oder versehen, nur der Geruch zählt.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#28
(18.09.2011, 15:35)Jasmin schrieb: Also nix mit kennen oder versehen, nur der Geruch zählt.

Aha, also doch jetzt "HUNDISCH" lachen

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#29
(18.09.2011, 10:59)Gerti schrieb:
(17.09.2011, 23:06)Anja schrieb: Ja, er mag gerne bewundert werden und sonnt sich danach auch in seinem Ruhm. Er grinst sich eins, wenn wir dann immer wieder sagen "oh, was bist Duuuu denn für ein feiiiiiner!". Sherlock ist ja auch einer, der auf Fotos gerne posiert. Er macht Übungen auch sehr gut, wenn er meilenweit drüber steht und so halbgares Volk etwas beeindrucken kann. Angebär halt zwinkern .

Nicht, dass hier vermenschlicht würde, was das Zeug hält.... So was käme nicht mal mir in den Sinn. lachen

Hab das mal hier rein kopiert. Da die Diskussion darüber, ob es hier nun menschelt oder nicht, wenig ins Shampoo-Thema passt.

Ich vertone meinen Hund gerne menschlich, lege ihm sozusagen Worte in die Gesichter, die er zieht. DAS ist sicher sehr menschlich und mir auch voll bewusst. Auch wenn die Personen, die Sherlock kennen, häufig lachen und es genau so empfinden, wie ich es vertone.

Wenn ich sage, er posiert gerne und sonnt sich in seinem Ruhm, wenn er frisch gebadet ist,
dann phantasiere ich nicht, sondern kann das erkennen. Logischerweise ist das ein erlerntes Verhalten, da er für Stillhalten beim Fotografieren und eben auch nach dem Bürsten/Waschen IMMER viel Lob bekommen hat. Ist doch klar, dass er das dann gerne tut.

Was das Arbeiten vor Publikum betrifft, so habe ich diese Beobachtung zum ersten Mal vor Jahren beim Agility gemacht. Dort, wo wir lernten, war Sherlock totales Mittelmaß, nicht immer motiviert, nicht immer konzentriert, er machte es halt irgendwie. Dort, wo ich es unterrichtete, war er der Vorführhund. Er durfte mit mir immer als erstes laufen, um zu schauen, wie man die Sequenz am besten angeht. Dabei war er ein völlig anderer Hund. IMMER. Er wusste auch immer genau, wann er wieder dran ist. Da stand er schon hinter mir, während er dazwischen immer unauffällig im Parcours lag.

In den Anfängerkursen zeigt er gerne die Basics. Auch da liegt er meist etwas abseits und steht aber sofort parat bzw. ist schon auf dem Weg zu mir, wenn ich ihn gerade bitten möchte, mal eben zu kommen, weil ich etwas zeigen will. Er hört offenbar anhand meiner Worte, wann wieder ein Praxisteil dran ist, wann ich mit Erklären fertig bin, wann er dran ist etc.

Ich glaube nicht, dass ich hier zu viel interpretiere. Aus meiner Sicht ist es ein Zusammenspiel über viele Jahre. Bin mir sicher, dass er merkt, wann er bewundert wird und wann nicht.

LG Anja

[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#30
(18.09.2011, 17:48)Omi schrieb:
(18.09.2011, 15:35)Jasmin schrieb: Also nix mit kennen oder versehen, nur der Geruch zählt.

Aha, also doch jetzt "HUNDISCH" lachen

Wieso sollte ein Tier keinen Hunger verspüren oder auf Gerüche reagieren?
Wölfe haben nicht gejagt weil Sie Spaß daran hatten sondern weil es sie erhalten hat.

Ich bleibe dabei, ein Tier hat für mich Hunger und verspürt auch Hunger oder Appetit
wenn es etwas leckeres oder in seinen Augen gut riechendes riecht.

Die Westies haben nach dem trimmen auch eine andere Haltung eingenommen als vorher.
Sie fühlten sich irgendwie wohler und waren wie Anjas Bär dann auch posiger....oder gaben sich eben anders.
Aus menschlicher Sicht sieht das dann aus wie: Ich fühle mich toll, ich bin hübsch irgendwie sowas.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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