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Alzheimer bei Hunden
#11
(08.09.2011, 22:51)Dieselross schrieb: ...interessant... aber irgendwie versteh ich nicht, das sich Ratten regenerieren können und Menschen nicht, obwohl beides Säugetiere sind. Also ist's vielleicht nicht "das selbe Krankeitsbild", oder? kopfkratz

Das Krankheitsbild des Alzheimers macht sich nicht allein an den kognitiven Beeinträchtigungen fest, sondern gibt auch klare neurologischen Indizien her, die darauf beruhen.
Bei Ratten bspw. wachsen auch die Zähne nach, dennoch spricht man beim Hund, beim Menschen und auch bei der Ratte vom Schneidezahn (Incisivus).

Nur weil Amphibien ihre Gliedmaßen nachwachsen lassen können, nennt man das Krankheitsbild auch nicht anders!

Die Tierwelt birgt viele Geheimnisse, weshalb man auch so viel mit ihnen forscht und man auch viel bei Menschen heilen konnte, nur weil man es sich in der Tierwelt abgucken konnte.




(12.09.2011, 11:24)Gerti schrieb:
(08.09.2011, 11:20)Thomas schrieb: Dabei macht die Stressanfälligkeit nicht so viel aus, sondern die Ausschüttung von Stresshormonen.
Ist es denn nicht so, dass die Stressanfälligkeit eines Hundes ausmacht, ob Stresshormone ausgeschüttet werden?

Ich meine, was für den einen Stress bedeutet, ist für den anderen eine Lachnummer.

Für dem einen Hund ist ein Gang durch die Stadt Stress pur, der nächste ist total gelassen dabei. Ist das kein Indikator für die Stresshormone?

Hallo Gerti,
so genau nahm ich es nur deshalb, weil es auch Hunde gibt, die mit Stress umgehen können.

Das bedeutet, dass ein Hund durchaus sehr stressanfällig sein kann, dieser aber weiß, wie er damit umgeht um den Stress zu minimieren.

So gibt es bspw. Hunde, die unter extremen Stress leiden, wenn sie in die Stadt kommen, oder Artgenossen begegnen, erkennen sie dieses, dann könnten die Hunde bspw. von Frauchen zu Herrchen wechseln, wo der Stress dann nicht mehr, bzw. weniger sein kann.

Die Stressanfälligkeit kann somit nicht ausschlaggebend sein, wenn Hunde damit umgehen können.

Weiter muss man auch festhalten, dass das Äußern von Stress sehr unterschiedlich sein kann. Nur weil ein Hund sich sehr neutral, oder nur unbedeutend auffällig verhält, bedeutet es noch nicht, dass dieser kein Stress hat.
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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#12
(12.09.2011, 12:02)Thomas schrieb: Weiter muss man auch festhalten, dass das Äußern von Stress sehr unterschiedlich sein kann. Nur weil ein Hund sich sehr neutral, oder nur unbedeutend auffällig verhält, bedeutet es noch nicht, dass dieser kein Stress hat.

Ja, das kann ich nachvollziehen. Z.B. war ich am Freitag mit Trudel auf einer Feierlichkeit, wo sie keine Anzeichen für Stress zeigte. Jedoch war sie den kompletten Samstag absolut ausgepowert und träge. Das war so extrem, dass ich es nicht mehr auf Müdigkeit durch weniger Schlaf zurückführen konnte (das steckt sie normalerweise anders weg), sondern folgerte, dass es andere Faktoren (Stress) sein mussten.


Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
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