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Sind wir Schuld am Essverhalten unserer Hunde?
#1
Diese berechtigte Frage stelle ich mir jetzt erst recht, nach dem ich hier auch schon wieder das seltsamme Fütterungsretual gelesen habe.

Immer wieder höre ich, dass "mein Hund würde nicht fressen, wenn nicht Feuchtfutter zwischen wäre", WIRKLICH?

Warum erziehen wir unsere Hunde zu diesem Essverhalten?

Was hat Euch veranlasst genau so Euren Hund zu füttern?





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#2
Mit Paula ist es ja auch so und ich weiß, dass ich Schuld bin. Auch Licel hat ein eigenartiges Essverhalten und ich selber auch. Kann nur sagen selbst schuld, aber ich finde es nicht so schlimm und ich bin froh, dass Paula überhaupt morgens und abends regelmäßig und sofort frisst und nicht mehr erbricht.
Allerdings gibts von mir auch nichts anderes mehr, keine Leckerlis, nichts zwischendurch, weil ich Angst habe, dass sie dann wieder nicht frisst.
Kriegt sie von Licel was, dann geht das komischerweise wieder.
[Bild: IMG_0206.jpg][Bild: IMG_0792.jpg][Bild: IMG_0608.jpg][Bild: IMG_0318-1.jpg][Bild: IMG_0010-1.jpg]

Urteile nie über einen Menschen, bevor du nicht 10 Meilen in seinen Schuhen gelaufen bist...
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#3
Warum gebe ich meinem Hund Futter, dass er nur frißt weil er muss??
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#4
Paula muss, weil sie einen empfindlichen Magen hat, ist der leer, dann fängt sie an zu Erbrechen... ist ein Kreislauf dann.
[Bild: IMG_0206.jpg][Bild: IMG_0792.jpg][Bild: IMG_0608.jpg][Bild: IMG_0318-1.jpg][Bild: IMG_0010-1.jpg]

Urteile nie über einen Menschen, bevor du nicht 10 Meilen in seinen Schuhen gelaufen bist...
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#5
Unser Beitrag hat sich nur überschnitten. Das war die Gegenfrage auf die Hauptfrage freuen
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#6
(07.08.2011, 17:16)Omi schrieb: ...... nach dem ich hier auch schon wieder das seltsamme Fütterungsretual gelesen habe.

Darf ich fragen, welches du da meinst? kopfkratz

Zu deiner Frage:

Ich denke schon, dass wir zu einem sehr großen Teil das Fressverhalten unserer Hunde prägen.
Der Welpe oder neue Hund kommt ins Haus und soll sich ja wohlfühlen. Also wird das "Leckerste" in den Napf gefüllt, was die Futterindustrie zu bieten hat.
Oh!!!!! Der Welpe mag das nicht! Nach einer ausgelassenen Mahlzeit könnte er ja wie ein gefällter Baum umfallen und das Zeitliche segnen. Todesursache: Verhungern. Oder am End wird er ewig an Mangelerscheinungen leiden......
Und flugst wird ausprobiert, was der kleine Racker wohl lieber haben möchte und eh man sich versieht, haben wir uns einen Mäkler rangezogen, der uns nicht nur mit Dackelblick manipuliert, sondern auch noch über Futterverweigerung massiv unter Druck setzt.

Bei uns war es von je her so, dass alles, was nicht innerhalb von 5 Min. im Hund ist, weggeräumt wird. Alternativen gibt es nicht.
Allerdings mit einer Ausnahme bei Olga. Sie hatte wohl einen absoluten Ekel gegen rohes Fleisch. Also musste sie das auch nicht fressen.
Ansonsten hatte ich noch nie einen Hund, der jemals einen Hungerstreik angedroht hätte.

Andererseits bin bei manchen Dingen unsicher wie sie zustande kommen.
Olga war z.B. ein Hund, den man durchaus auch vegetarisch hätte ernähren können. Sie liebte alles Obst und Gemüse pur. Meine Vitamine habe ich mir immer teilen müssen.
Bei Trudel begann ich vom ersten Tag an, ihr diese Dinge anzubieten und schmackhaft zu machen. Mit mäßigem Erfolg. Außer Kirschen und Birnen frisst sie nichts pur, nur untergematscht.

Also vermute ich mal, dass so einige Vorlieben und Abneigungen von Anfang an vorhanden sind.

Womit ich jedoch nicht das eigentliche Futter, sondern gewisses Beiwerk meine.

Viele Grüße

Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
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#7
(07.08.2011, 17:16)Omi schrieb: Diese berechtigte Frage stelle ich mir jetzt erst recht, nach dem ich hier auch schon wieder das seltsamme Fütterungsretual gelesen habe.

Immer wieder höre ich, dass "mein Hund würde nicht fressen, wenn nicht Feuchtfutter zwischen wäre", WIRKLICH?

Warum erziehen wir unsere Hunde zu diesem Essverhalten?

Was hat Euch veranlasst genau so Euren Hund zu füttern?

Ich weiß jetzt nicht genau, worum es geht,

aber warum soll ein Hund sein ganzes Leben lang das gleiche fressen?

Warum soll es nicht ein bißchen "aufgepeppt " werden?
Was ist so schlimm daran?

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#8
(07.08.2011, 18:04)Pebbles07 schrieb: Warum gebe ich meinem Hund Futter, dass er nur frißt weil er muss??

Muß er denn? zwinkern
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#9
(07.08.2011, 18:15)Maria+Nico schrieb: aber warum soll ein Hund sein ganzes Leben lang das gleiche fressen?

Wie kommst du darauf?

So etwas wäre sehr verantwortungslos!!!!!


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#10
Ich sage ganz klar ja.
Ich habe auch so einen Mäkelhund herangezogen.
Allerdings kenne ich es auch so, das Welpen ihren Napf ratzfatz leerfuttern.
Bei Monty war das anders. Der hätte durchaus verhungern können...vielleicht auch nicht
aber ein Welpe braucht nunmal Futter damit er gut wächst.
Monty nimmt auch die meisten Leckerlies nicht. Das war auch von Anfang an so.
Er mag einfach viele Dinge nicht, ist nicht hungrig und kann darauf verzichten.

Da es mir aber wenig Mühe bereitet, mixe ich ihm etwas unter das Futter damit er mit Freude frißt.

Aber es ist meine Schuld das es so ist.
Ich kann damit gut leben und beschwere mich ja nicht.
Monty mag auch die meisten Obst- und Gemüsesorten nicht.
Er ist ganz klar kein Vegetarier. Am liebsten frißt er Fleisch pur.
Wir füttern aber TroFu, ab und an mal was rohes oder zubereitetes oder am WE mal eine gute Dose.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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