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Sind wir Schuld am Essverhalten unserer Hunde?
#11
Hihi, habe auch für deine Hunde Leckerchen gekauft, die getreidefreien und für Monty die Streifen. War das Einzige, was er in GE von mir genommen hat.

Verrückt irgendwie, dass man als erstes überlegt, was nimmt man den Hunden mit und dann, was Herrchen und Frauchen. lachen
Genauso wie man oft erst die Hunde begrüßt. zwinkern
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Urteile nie über einen Menschen, bevor du nicht 10 Meilen in seinen Schuhen gelaufen bist...
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#12
Ich habe das Thema mal geteilt.
Zur Diskussion "Begrüßung von Haltern und Gästen" geht es Hier weiter.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#13
Ja, er muss weil er sonst verhungern würde. Wir geben unserem Hund nicht die Möglichkeit seine Nahrung selbst zu wählen. Und wenn ich sehe das meine Hunde sich aufs Futter freuen, nicht nur weil sie Hunger haben, dann finde ich das gut. Ich würde auch von meinem Kind nicht erwarten "was auf den Tisch kommt wird gegessen". Klar, wenns mal gekocht ist und nicht schmeckt würde ich nichts neues machen, aber meinem Kind etwas vorzusetzen, wo ich weiß das es nicht schmeckt würde ich nie tun.

Und wenn ein Hund etwas nicht frisst, der die Möglichkeit hat auch was anderes zu bekommen, dann heißt das wohl das ihm das nicht schmeckt. Warum soll ich ihn zwingen?
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#14
Hallo Verena

Bedeutet das, dass du deinen Hunden immer eine Alternative anbietest?
Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
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#15
Thomas sagte damals zu mir, als er sah, wie mäkelig der Bär mit dem Futter ist:" Ein Hund der mäkelt, ist entweder so erzogen oder er ist krank."

Da ich nie Geschiss ums Futter gemacht hatte, aber merkte, wie anfällig der Bär war, während er so klapperdürr war, war es mir schon wichtig, dass er frisst, um eine gewisse Grundkonstitution zu haben. So fingen wir irgendwann an, Feuchtfutter unterzumischen, und siehe da, es wurde gefressen. Nicht immer gleich gut, aber doch an 90% der Tage wird aufgegessen.

Seit ich morgens kein Leberwursbrötchen mehr füttere, habe ich einen kleinen Emaille-Teller ausgegraben, in den ich vormittags eine kleine Zusammenstellung aus Keksen, Dörrfleisch, Trockenfleisch und anderen Fleischvarianten drapiere. Der Inhalt wechselt. Manchmal ist auch ein Zahnputzer oder ein Schmacko-Streifen dabei, je nachdem, was so da ist. Den stelle ich zu seinem Bettchen und gebe ihn frei.

An manchen Tage geht er bei, an anderen nicht. Manchmal nimmt er einen Teil heraus, manchmal alles. Die Teile, die einmal drin waren, bleiben auch drin, ich stelle den Teller nur hoch, wenn ich nachmittags zum Arbeiten gehe, damit er, wenn wir heimkehren, nichts mehr frisst, da er dann für seine Schilddrüsenpillen nüchtern sein soll. Am nächsten Tag wird dann wieder aufgefüllt.

Ich beobachte einen sehr unterschiedlichen Appetit. Manche Teile liegen 10 Tage wie blei, um dann am 11. Tag allem anderen vorgezogen zu werden. Manche Teile werden grundsätzlich zuerst genommen, meist die eher ungesunden mit Zusatzstoffen wie Zahnputzer und Schmackos.

Bei der abendlichen Hauptmahlzeit beobachte ich auch, dass der Appetit größer ist und freudiger gefressen wird, wenn ich Abwechslung rein bringe. Abwechslung im "Dressing".

Mir tut es nicht weh, meinem Hund im Rahmen dessen, was ihm aus meiner Sicht gut tut, Abwechslung zu bieten, ohne dabei das Gefühl zu haben, ihn zu verhätscheln. Ich respektiere es, dass auch Hunde Vorlieben oder Geschmäcker haben, die eben unterschiedlich sind. Ich mag auch gerne Hühnchen, aber an manchen Tagen ist es mir eben nicht danach. Dann gibt es Hungertage, an denen man mehr essen möchte/muss und andere Tage, an denen man weniger Appetit hat. Warum soll das bei Hunden anders sein?

Wenn die Beziehung zwischen mir und meinem Hund stimmt, wenn es nicht eh ständig darum geht, wer wen jetzt manipuliert, wenn Futter kein Druckmittel ist, kein krampfhaftes Ressourcenverwalten, dann kann man das doch locker sehen, oder nicht?

Was ich auch nie verstehen werde, wenn ich einem Hund etwas Leckeres geben möchte, dass dann viele Halter von mir verlangen, dass der Hund dafür "etwas tun" muss. Am besten noch sitz machen. Ja WARUM denn? Wenn ich irgendwo zu Besuch hin gehen und bringe den Kindern was mit, müssen die doch auch kein Gedicht aufsagen. Wenn ich Gäste zum Essen habe, dann müssen die auch nicht singen, bevor ich den Tisch decke.

Es geht ja in dem Moment nicht um arbeiten oder darum, dem Hund etwas beizubringen...

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#16
(07.08.2011, 19:08)Omi schrieb:
(07.08.2011, 18:15)Maria+Nico schrieb: aber warum soll ein Hund sein ganzes Leben lang das gleiche fressen?

Wie kommst du darauf?

So etwas wäre sehr verantwortungslos!!!!!

Nun, es heißt doch immer, Hund bekomt sein Futter, meistens immer das gleiche, weil er das ja verträgt , und wenn er nicht auffrisst, wird es weggenommen und basta.

Mein Hund bekommt selten sein Trockenfutter alleine,
ich "verfeinere" es meistens mit einer Spur Hüttenkäse, oder etwas Kartoffeln oder Nudeln usw. dann frißt er es ratzeputz auf.
Warum soll ich ihm diese Freude nicht machen?

Ich sehe es so wie Anja.
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#17
Wenn unsere nicht fressen, was auch öfter vorkommt das sie anscheinend wirklich keinen Hunger haben,
dann kommt der Napf nach 5 Minuten weg. Die einzige die nie mäkelt und immer aufrißt ist Curly.
Abends haben sie dann meistens Hunger.
Gestern hatte ich z.B. gedacht das Monty und Luca nicht fressen, weil Paula da ist und eben Besuch und mehr Trubel und Rummel, und das doch was ganz anderes ist als wenn wir hier alleine sind.
Nö, sie hatten alle guten Appetit.
Wenn wir hier eine läufige Hündin haben, dann fressen die Herren 3 Tage nicht richtig.
Sie nehmen dann auch ab, das sieht man.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#18
Also beim Bären habe ich festgestellt, dass Konkurrenz das "Geschäft" eher belebt. So blöd es klingt, ich habe ihn schon mit "wenn Du nicht auf isst, kommt der Lasse und putzt alles weg" wieder dazu bewegt, noch mal bei zu gehen.

Denke, er hat "Lasse" und "kommt" verstanden und dann gehandelt. zwinkern

Auf dem Forumstreffen hat der Bär neben dem Auto ohne Nassfutter mal eben zwischendrin seine Böllchen gemuffelt. Also das hat sich im Vergleich zu früher, als er schilddrüsentechnisch noch nicht behandelt wurde, schon deutlich verbessert.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#19
Nein, ich biete meinen Hunden keine alternative an. Aber ich wechsel ab, und Futter das sie nicht gerne fressen, das kaufe ich eben einfach nicht mehr. Morgens gibt es immer etwas anderes. mal Dose, mal frisch, mal irgendein Trofu das ich in kleinen Mengen gekauft habe, mal Hundewurst vom Metzger. Eben immer was anderes. Und Abends gibt es jetzt das bisherige Futter zur freien Verfügung. Auch da habe ich zwei Sorten.

Und ich habe keinerlei Blähungen, Durchfall oder andere Probleme. Früher haben sie das Futter ja den ganzen Tag bekommen. Das habe ich jetzt geändert.
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#20
OT:
(09.08.2011, 14:23)Pebbles07 schrieb: Und ich habe keinerlei Blähungen, Durchfall oder andere Probleme.
du isst das gleiche wie deine Hunde? lachen

Gruß
Norbert zwinkern
Jap, ich lebe meist in meiner eigenen Welt, es ist ok, die kennen mich da!
...wer die Musik nicht hört, hält den Tanzenden für wahnsinnig.
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